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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber die rosa-Brille-Fraktion derjenigen, die es gern sähen, wenn nur Hunde aus dem TH vermittelt würden, mag es halt nicht, wenn von Idealisierungen Abstand genommen und dezent darauf hingewiesen wird, dass ein TH Hund durchaus nicht die "unproblematische" Wahl sein muss


    ich kann überhaupt nicht verstehen, wieso so vehememmt darauf bestanden wird, dass im th aussschließlich die tollen familienhunde sitzen! es deckt sich NULL mit meiner erfahrung
    Nun, MEINE Erfahrungen aus 4 Großstadt-Tierheimen, 2 kleinen Tierheimen und einer Tierschutzorga dürfte vermutlich um einiges umfangreicher sein, zumal ich über 10 Tiere von dort übernommen habe, darunter 2 Hunde und mein Freund vorher schonmal einen. Und ich in 2 Tierheimhundeschulen bin/war.

    Ich trage auch keine rosarote Brille, dazu stecke ich nämlich viel zu sehr "drin".

    Niemand sagt, dass es dort NUR und AUSSCHLIEßLICH tolle Familienhunde gibt, aber die MEISTEN sind unproblematisch udn freundlich und eben NICHT - wie ihr es gern darstellen möchtet - traumatisiert, misshandelt und haben einen ander Klatsche. ich hasse solche Aussagen, vorallem wenn sie von Leuten kommen, die in diesem Bereich nun nicht SO erfahren sind. oder wie viele Tierheimhunde habt ihr geführt, ggf. in der Hundeschule ausgebildet? Wie viele kennt ihr persönlich mit Schicksal und Charakter udn das nicht nur vom einmal am gitter vorbei gehen, sondern vom Gassi-gehen, vom Schmusen, aus der Hundeschule?

    Hier wurde behauptet, die MEISTEN dort hätten eben eine problematische Vergangenheit und DAS STIMMT EINFACH NICHT! Die MEISTEN sind behütet aufgewachsen und gut sozialisiert und z.T. auch erzogen worden.
    Es sind eher EINZELFÄLLE, nicht die Masse, bei denen es anders ist, die in meiner Erfahrung maximal 30% ausmachen, verdreht doch hier bitte nicht so die Tatsachen.

    Und ein gutes Tierheim wird einen da entsprechend beraten. Als wir nach einem Hund suchten, der zu Katzen kann, wurde ich von vielen Hunden immer vorsorglich abgeraten. "Könnte klappen, wir würdens aber nicht riskieren" hörten wir oft. Niemand geht da ein Risiko ein, im Zwiefel wird abgeraten, so kenne ich es aus allen mit bekannten Tierheimen und Orgas.

    Ich habe oft gehört, wie Interessenten abgeraten wurde, wenn z.B. um einen bestimmten Hund ging, die zu Katzen oder Kleinkinder sollte und, dann sagt nämlich jedes verantwortungsbewusste Tierheim, dass DIESER aber nunmal nicht passt, es gibt ja genug andere, die passen!

    Einmal saß z.B. eine Cocker, der bereits mehrfach wieder zurück gegeben wurde, weil er beißt. Das Tierheim hat JEDEN Interessenten ganz explizit darauf hungewiesen, dass dieser Hund bissig ist und daher auf keinen Fall zu Kindern vermittelt wird und man mit ihm arbeiten muss - was hätte man denn davon das zu verschweigen? Ich kenne kein Tierheim, was so fahrlässig arbeitet...

    Auch bei unserem Zweithund (das Unterfangen war schwieriger, weil wir eine Hündin finden mussten, die mit einer Hündin zusammen leben kann, was ja nicht selbstverständlich ist - außerdem natürlich auch hier Katzen, Kleintiere, Kinder etc.) wurde uns im zweifel immer lieber abgeraten...

    Also bevor ihr hier nach dem ersten Voruretiel, dass die Mehrheut der Tierheimhudne gestört sei, direkt das nächste Vorurteile, dass tierheime grundsätzzlich lügen, nur um Tiere loszuwerden, streut, haltet doch vielleicht mal einen Moment inne und überlegt, was ihr damit anrichtet und ob eure "Erfahrung" ausreicht, um eine solche weitreichende Behauptung aufstellen zu können...
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  2. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    dann habe ich wohl echt pech gehabt im th... denn da war nunmal kein hund, der passte! und ja: der hund hätte zu kindern gemusst, zu behinderten, zu einer katze, mit männern klar kommen müssen...

    das sind alles dinge, die mein welpe bisher positiv kennen gelernt hat! FÜR MICH war es schwer einen passenden hund im th zu finden.

    niemand hat gesagt, dass die orgas schlecht sind. aber ICH habe schlechte erfahrungen gemacht und ICH habe die erfahrung gemacht, dass dort nicht gut gearbeitet wurde. das es andere gibt ist klar. für MICH kommt aber zumindest kein hund aus dem ausland in frage.

  3. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ich muss sagen,

    ich bin mittlerweile für einen generellen Welpenzucht-Stop........

    Und das für einen längeren Zeitraum......

    Die Tierheime sind voll genug.......

    Wenn ich mich bei mir auf dem HuPla umschaue und jetzt schon sehe, dass einige dort mit den Welpen/ Junghunden völlig überfordert sind, wird mir schlecht.....

    Das sind die künftigen Kanidaten für unsere Tierheime........

    Meine Second Hand Hunde waren alle Engel mit Pfoten.... die Second Hand Hunde auf unserem HuPla sind das in der Regel auch......

    Ausnahmen gibt es immer.

    Es erfordert natürlich etwas Zeit den passenden Hund zu finden.

    Grüssle Peppi

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ja, ich gebe zu, wenn ein Hund zu Katzen muss, ist das mit Tierheimhunden nicht immer SO einfach. Wir sind aber trotzdem 2 mal fündig geworden (mein Freund vorher schon einmal) und es gab noch eine Menge mehr Hunde, die hervorragend zu Kindern und Katzen gegangen wären, aber die sich dann eben nicht mit unserer schon vorhandenen Hündin verstanden haben - wir haben ja auch das Voll-Paket (Katzen, Kleintiere, Kinder, andere Hunde, Männer) gebraucht.

    Wenn man so extreme Ansprüche hat (ein mit Katzen und Kleintieren verträglicher Hunde finde ich schon einen sehr hohen Anspruch), genügt es halt mitunter nicht, nur EIN Tierheim zu besuchen. Aber wie ich bereits schrieb, giebt es hier im Umkreis von 100 km über 20 Tierheime, mit insgesamt über 1500 Hunden.

    Da kann mir tatsächlich keiner erzählen, dass er nix findet, es sei denn, er ist auf eine bestimmte seltene Rasse fixiert, wie z.B. ein Boston Terrier, eine Bulldogge, einen Shiba Inu, einen Akita o.ä. Und selbst für diese Hunde gibt es meist spezielle Orgas, die sie als Notfälle vermitteln, findet man übers Internet, aber dann muss man halt evtl. etwas weiter als 100 km fahren.

    Wenn man auf dem Land wohnt, mag auch das schwieriger sein, weil e sim Umkreis weniger Tierheiem gibt und ländliche Tierheime meist auch weniger Hunde da haben, aber auch da kann man über Seiten wie

    www.tierwaisen.de
    www.tieresucheneinzuhause.de
    www.tiervermittlung.de
    www.schwarze-hunde.de

    Sowie über die Seiten der einzelnen Rassevermittlungen,z.b.

    www.bullterrier-in-not.de
    www.staffordshire-hilfe.de
    www.retriever-in-not.de
    www.polarhunde-nothilfe.de
    www.dogge-in-not.de

    etc. einen Hund finden.

    Ansonsten auch von mir nochmal der Hinweis, dass es in deutschen Tierheimen TAUSENDE WELPEN gibt! Selbst WENN man einen Welpen möchte, muss man damit keinen Vermehrer unterstützen (jaja, es gibt seriöse Züchter, aber mal ehrlich, von denen kaufen aufgrund der Preise die wenigsten, den unter 1000 Euro läuft da meist nix!), sondern kann auch da in Tierheimen und Tierschuzuorgas anfragen.

    LG

    Natalie
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  5. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    genau und da sind wir wieder beim thema: es gibt halt auch welpen im tierschutz- und für mich war es einfach die bessere wahl. zur katzen- und kinderverträglichkeit kommt ja auch noch das wichtigste: wir arbeiten mit behinderten. jule ist mit im büro und hier gehen halt behinderte ein und aus. es ist für diese leichter sich an jule zu gewöhnen, wenn sie klein ist und für jule leichter sich an menschen, die "anders" sind zu gewöhnen solange sie klein ist. ein hund, der damit nicht klar kommt, wäre einfach überhaupt nicht gegangen. juel ist jetzt 11 wochen alt. sie kennt menschen in rollstühlen, kinder, andere behinderte, mag meine männlichen kollegen und weiss, dass man vor meiner katze respekt haben muss ;-). das schließt natürlich nicht aus, dass es andere probleme gibt, dass auch sie erzogen werden muss, ich mich manchmal ärgere oder es nie ernsthafte probleme geben wird. aber, ich kann sie jetzt schon an dinge heranführen, die halt in meinem alltag einen festen platz haben und die für manche/einige hunde problematisch sind.

    trotzdem kann ich menschen verstehen, die zum züchter gehen. wer das geld ausgeben möchte und kann, sich in eine rasse verliebt hat - warum sollte er das nicht tun? oft spielen da doch auch gesundheitlich bedenken eine rolle. bei jule kann ich so halt auch mit der angst vor hd oder ed leben, denn die sind bei ihr rassetypisch.

    das vermehrer indiskutabel sind ist klar. da geht es weder darum tieren zu helfen, noch darum eine geliebte rasse zu züchten. leider gibt es immer noch genug leute, die dort billig meinen einen hund kaufen zu müssen und die dann auch noch das elend unterstützen.

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Ich habe seit 1 Woche einen Welpen aus dem Tierheim bei mir in Pflege (s. mein Benutzerbild) - es ist unglaublich was sich alles für Leute für diesen Welpen interessiert haben. (Motto_ Hauptsache Welpe, jung und klein, egal dass er noch wachsen wird)
    Heute abend wird sie in ihr neues Zuhause bei einer Familie mit 2 größeren Kindern einziehen. Wir haben uns einige Leute genau angesehen, und meinen das diese die richtigen sind für den Hund sind.

    Die letzte Woche war sehr anstrengend, aber auch lustig.
    Ist halt wie ein Baby...Immer auf der Hut, schlaflose Nächste...
    Der Abschied wird mir schwer fallen, gerade geniesse ich die letzten Stunden mit ihr...

    Viele Tierheime halten die Welpen etwas versteckt von dem Publikum, da die meisten Leute einen Welpen wollen. (die sind ja sooo süß)

    Im Tierheim sind sehr viele Hunde um die 1-2 Jahre, u.a. weil die Leute ihre Hunde nicht erzogen haben und nicht mehr mit ihnen zurecht kommen, dann werden sie halt abgegeben oder ausgesetzt.
    Dazu auch viele Hunde so ab 8 Jahren und aufwärts.
    Bei uns sind ca 2/3 KEINE Kampfschmuser, sondern sehr viele DSH Mischlinge. Kampfhunde(mix) haben wir im letzten Jahr relativ viele vermittelt, sogar ein Pärchen von 9 und 5 Jahren.

    Es kommen auch manchmal tolle Familienhund ins TH, die sind aber sofort vermittelt bzw, erscheinen meist gar nicht erst im Internet. Kinderliebe und katzenfreundliche Hunde will ja fast jeder.

    Klar bekommen wir auch viel Kritik bei der Vermittlung...Man muss immer individuell entscheiden, im Sinne des Tieres. Es gibt Hunde die fühlen sich ein einer kl. Wohnung wohl, wenn sie genug ausgeführt werden, andere Hunde verbringen ihr Leben in einem grossen Garten und kommen kaum raus..
    LG Gilgit

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Meine Güte, nun lasst doch mal beide Meinungen im Raum stehen. Es muß in diesem speziellen Fall nicht immer *Einer * Recht behalten.
    Wie ich schon schrieb, ich hatte fast alle Versionen, Welpen Notfallhunde, Tierheimhunde (jung und alt)und Katzen( jung und alt), habe einige meiner Tiere beim Züchter gekauft und habe mit Tierheimen gute Erfahrungen aber auch sehr schlechte gemacht.Trotzdem wäre ich nicht in der Lage zu sagen, das ist gut und das Andere ist schlecht.
    Es kommt doch auf die Situation, die Bedürfnisse von Zwei-und Vierbeiner und was weiß ich noch, an.
    Wichtig ist doch, dass es Beiden ( auch dem Zweibeiner )damit gut geht, dann geht's dem Vierbeiner nämlich auch gut.
    So wie bei Lieschen und Jule oder auch bei Murmel und Shiwa, beides grundverschiedene Herkünfte ( der Hunde )aber ich denke doch dass beide Parteien mit ihren Viechern und die Viecherl mit Ihnen zufrieden und glücklich sind.

    LG
    semi
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Hundezucht ist ein Warenmarkt. Der eine bietet an, der andere kauft. Kein Züchter züchtet aus Menschenliebe.

    Sollte der Züchter darauf achten, dass seine Zuchthündin(nen) nicht alle 6 Monate gedeckt werden und damit nicht komplett ausgelaugt werden, sollte er darauf achten, dass die Elterntiere gesund (das heisst krankheitsfrei sind) sind, ist das schon viel.

    Dann möchte ich den Romatikern der Welpenfraktion gerne mitteilen, dass die Prägung des Welpen bereits mit 8 bis 12 Wochen, dann wenn sie ihn bekommen, abgeschlossen ist. Die entscheidende Prägung auf den Menschen findet in der 3. und 4. Woche statt (wenn da was schief läuft, läuft es ein Leben lang schief) und die Prägung auf andere Hunde und andere Tiere läuft vor der 8. Woche.

    Hundezucht ist Vermehrung mit Gewinnmaximierung = reine Marktwirtschaft.

    Selbstverständlich sind alle Hunde *liebevoll in der Familie* aufgewachsen. Für den Besuch der interessierten Geldgeber wird dann das Welpenhaus ins Wohnzimmer gestellt und die Kinder des Züchters sitzen um die Welpen herum und streicheln.... Ob und wie der Hund positiv auf den Menschen geprägt wird, ist nicht von solchen Vorzeigeschmuseminuten abhängig sondern davon wie die Menschen mit den Hunden die gesamte Zeit umgehen. Erfährt der Hund nur Positives, was Anfassen, Streicheln, Reden und Futtergabe betrifft, wird er positiv geprägt. Die Kinder des Züchters müssen dafür auch richtig erzogen sein.

    Erfährt er auch Schläge, unsanftes Anfassen, ärgerliches Fortschubsen und Wegsperren (!), dann wird er ängstlich in bestimmten Situationen und auf manche Menschen reagieren.

    Am liebevollsten werden Hunde natürlich in Zuchtanstalten aufgezogen, wo es gleich 50 Sorten auf einmal gibt, wie in dem Zwinger von Ammerreuth oder in polnischen Einrichtungen. Sorry, couldn't resist. Besonders altruistisch sind Züchter, die Exoten züchten, wie den Shiba Inu (japanische Rasse, kleine Ausgabe des Akita Inu), die dann 2000 oder auch mal 4000 Euro pro Welpe verlangen. Selbstverständlich nur im Sinne des Fortbestandes dieser Rasse.

    Nochwas; wart Ihr schonmal auf einer Hundeausstellung? Wo die verantwortungsvollen Züchter die Elterntiere vorstellen? Das ist grausam. Reine Tierquälerei. Enge Zwinger, kein Auslauf, Lärm, laute Musik, Gestank (dort wird geraucht!, Gassigehen gibt es nicht, die Superzuchthunde pinkeln auf den Beton, dafür werden sie aber vorher geduscht, geföhnt und dürfen ein komplettes WE in der Hundbox verbringen bis sie dann zu ohrenbetäubender Musik in der Manege im Kreis rumgeführt werden, wo man ihre rassetypischen Merkmale begutachtet. Sehr artgerecht, null Stress für die Hunde, tolle Luft..und das mehrmals im Jahr.

    Ich könnte stundenlang weiterschreiben.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: es ist schön, wenn der Hund als Welpe zu einem Besitzer kommt und schöne Erfahrungen macht und positiv offen zu anderen Hunde und Menschen kann. Ganz klar.

    Aber wenn Ihr wirklich einen Hund haben wollt, den IHR prägt, dann müsst Ihr selber züchten.

    Ich habe vor ein paar Tagen einen jungen Mann getroffen, der einen Dobermann hat, Ohren kupiert, Schwanz kupiert. Wo der wohl herkommt? Is ja in D und angrenzend ? verboten. Der Typ rastete aus, als meine beiden Hunde auf seinen losliefen, hielt ihn am Halsband fest. Wörtlich: Der ist erst 5 Monate und hat Angst vor 2 Hunden auf einmal und läuft dann weg.
    Körperlich Distanz
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    Kari Bremnes

  10. Inaktiver User

    AW: Hund in kleiner Wohnung

    Nein, Lukulla, das stimmt so einfach nicht. Ich lese schon länger nur noch schweigend mit, weil mir wie Semi das reine Schwarz/Weiß-Denken nicht gefällt.

    Letztendlich kann ich nur von mir ausgehen, aber ich sehe ja auch andere Hunde und ihre Halter. Ich beschäftige mich sehr viel mit dem Thema Hund. Und die Prägung ist sehr wohl mit gutem Züchter und direkt danach im neuen Heim super durchzuführen.

    Wir haben unseren Aussie von einem mittelmäßigen Züchter, der uns aber auf den ersten Blick gefiel. Uns war und ist es immens wichtig, dass unser Hund verträglich mit Pferden, Katzen und besonders Kindern verträglich ist.

    Er lebte die ersten Welpenwochen mit Mutter und Geschwistern im Wohnzimmer und wurde dann mit 6 Wochen ausgelagert in einen Freilauf mit Stallung. Dort lebte quasi ein kleines Rudel. Die Hunde konnten dennoch immer wieder ins Wohnhaus. Den Großteil der Zeit lebte Koda aber dann draußen.

    Als wir ihn mit 8 Wochen zu uns holten, kannte er beispielsweise das Autofahren noch nicht. Das brachten wir ihm sofort bei und er liebte es von Anfang an. Er war sofort stubenrein, hat noch nie in unser Haus gepieselt oder gemacht. Er ist extrem verträglich mit allen Tieren und Menschen und bis auf die übliche Rüpelphase mit ca. 12 Wochen gab und gibt es absolut null Probleme mit ihm.

    Nun, mit 1 3/4 Jahren liest er quasi unsere Gedanken und macht einfach gar nichts mehr, was auch nur ansatzweise falsch sein könnte. Er haut nicht ab, er lässt sich aus absolut jedem Spiel abrufen - kurz, ich könnte mir einen besseren Hund nicht vorstellen, etwas Lieberes als unseren Koda kenne ich einfach nicht (und das sagen auch Außenstehende, die selbst einen Hund haben). Wir haben ihn wohl unbewußt so geprägt, dass er nicht gerne allein ist. Er macht dabei zwar nichts kaputt oder jault, aber er leidet. Somit sind längere Alleinbleibezeiten für uns bisher tabu bzw. wir nehmen ihn dann lieber mit im Auto, sofern die Witterung es zulässt.

    Das allerdings ist auch wirklich die einzige Einschränkung, die mir bei ihm einfällt. Ansonsten gibt es einfach nichts. Und wir haben ihn nicht gezüchtet und nicht 1000 Euro für ihn bezahlt und somit eine optimale Erstprägung vom Züchter bekommen.

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