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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Liebe Poison,

    ich weiß ja nun das du Hunde sehr gerne magst. Ich glaube du hattest mal einen zum joggen gesucht.

    Also ein klitzekleines bischen hebt sich der Character/das Wesen eines Hundes doch von dem der Kuh ab.

    Eben diese speziellen Wesensmerkmale des Hundes oder auch der Katze haben den Menschen dazu gebracht diese zu domestizieren.
    Den Hund zunächst als Gebrauchshund, aufgrund seiner tollen Eigenschaften als Arbeitshund später auch als enges Familienmitglied.

    Ist auch praktischer einen Hund im Wohnzimmer liegen zu haben, als wenn da gleich die ganze Kuh liegt, klar.

    Ich würds prinzipiell sozusagen doch vorrangig auf das Wesen abstellen.

    Prinziepiell bleibt es aber weiterhin eine persönliche Entscheidung.

    Jemanden der grunsätzlich keine Katzen- oder Hunde mag, würde diese Abstufung wahrscheinlich in der Art auch nicht so vornehmen.

    Darf ich dich nur mal fragen, ob du schonmal einen Hund im Haushalt wohnen hattest ?

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    doppelter Text

  3. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur mal so dazwischen geworfen. Es gab und gibt immer noch Hunderassen, die eigens dazu gezüchtet wurden, Menschen zu jagen. Hauptsächlich im Ausland. Auch wenn es nicht gefällt, die können von mir aus auf jeder Speisenkarte stehen.
    Welche Rasse soll das sein ?

  4. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Peppi, seit Anfang der Woche habe ich sogar einen Gassi-Geh-Hund, da sich jmd auf meine Anzeige bei HalloHaustier.de meldete - morgen Nachmittag gehe ich mit der Hündin eine große Runde macht nämlich Spaß, so quirlig und lieb wie die ist

    Doch ja, ich mag Hunde. Auch Katzen (und sobald ich eine katzengeeignete Wohnung habe, werden 2 Katzen einziehen). Derzeit halte ich 2 Kaninchen.

    Und dennoch lehne ich für mich persönlich Hunde- und Katzenfleisch nur aufgrund der europäischen Erziehung ab und Kaninchen aufgrund erhöhten Kuschelfaktors, eben weil ich selber welche halte. Es ist eine antrainierte Abneigung, die logisch - für mich - nicht zu erklären ist.

    Würde man mir ein Hunde- oder Katzensteak vorsetzen - ich würde es wohl essen und sei es nur aus Neugier, wie es wohl schmeckt. Ich würde es mir nicht selber kaufen. Ob ich Kaninchen im gleichen Fall essen würde, kann ich nicht sagen, da es mir niemand vorsetzt (weiß ja fast jeder dass ich selber welche habe) und ich es mir selber niemals bestellen oder zubereiten würde.

    Eine Kuh wird ganz sicherlich auch ein liebes, sanftes, dem Menschen zugeneigtes und anhängliches Wesen haben, würde es so eng in den Familienverbund eingegliedert werden wie ein Hund oder eine Katze - ich gehe davon aus, dass JEDES Säugetier solch ein anhängliches Wesen entwickelt, wenn es von Geburt an in sehr engen Kontakt mit Menschen steht und entsprechend gut behandelt wird. Warum nicht auch eine Kuh oder ein Schaf? Pferde werden schließlich auch anhänglich, sehen aber natürlich auch hübscher aus als eine Kuh und sind praktischer zum Reiten, was ihre Nähe zum Menschen erklären dürfte - eine menschengemachte Nähe, nicht im Wesen der Tierart Pferd begründet.

    Gegen das WIE der Haltung und Tötung der zum Verzehr bestimmten Tiere sind "wir" wohl alle bzw. dass es so - sorry, eigentlich lächerlich, aber: - human wie möglich geschehen sollte, also soweit wie möglich schmerz-, angst- und stressfrei.
    Aber abgesehen vom WIE mag ich nicht eine Tierrasse per se über die anderen stellen.


    Edit: Ich glaube, als ich noch sehr klein war (3 - 4 Jahre), hatten wir mal Hunde - kann mich ganz dunkel an das Gewusel von Welpen erinnern, die plötzlich da waren. Danach nie wieder.
    Geändert von Inaktiver User (31.08.2006 um 16:51 Uhr)

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    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur mal so dazwischen geworfen. Es gab und gibt immer noch Hunderassen, die eigens dazu gezüchtet wurden, Menschen zu jagen. Hauptsächlich im Ausland. Auch wenn es nicht gefällt, die können von mir aus auf jeder Speisenkarte stehen.
    Hallo Dalila,

    ohne deshalb jetzt die Diskussion Hunde essen oder die Meta-Diskussion wie verletztend wer von uns beiden war, weiter zu führen (ich akzeptiere deine Ansicht), würde mich ehrlich interessieren, welche Hunderassen du damit meinst.

    Danke für eine Antwort - hoffentlich jenseits des Streits vorher.

    Liebe Grüße

    Natalie
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Mal nebenbei bemerkt, in meinem Haushalt wohnen z.Z. 4 Katzen und ein Riesenvieh von Hund,( Peppi, fast schon eine Kuh) es waren auch schon mal einige mehr.Das alles hat doch nichts mit einer anderen Meinung zu tun. Ich verspeise meine Tiere auch nicht und möchte nicht dass sie verspeist werden.
    Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung. Wenn man von Emotionen spricht sollte man vielleicht auch mal an die Mutter in Peru denken, die froh ist, ihren Kindern ab und zu mal Meerschweinchenfleisch vorsetzen zu können oder die philippinische Mama einen Hundebraten. Mir läuft es dabei auch kalt den Rücken herunter, trotzdem ist es doch nachvollziehbar. Ich weiß, dass klingt ein wenig *platt*hier gibt es aber soviel Mißverständnisse, dass das Einfachste manchmal das Verständlichste ist.
    LG
    semi
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

  7. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Manche Dingos in Australien werden zur Menschenjagd ausgebildet.
    Ebenso (früher und heute auch noch) der Rhodesian-Ridgeback.
    Die anderen Rassen, die als Kampfhunde ausgebildet werden, lasse ich mal außen vor. Da seit ihr bestimmt wieder anderer Meinung. Da ist dann der Ausbilder schuld. Richtig! Aber es sind Rassen, die sich dazu eignen.
    Aber das ist hier ja nicht das Thema.
    Und Murmeltier, wenn ich mich streite, hört es sich ganz anders an. WIR haben uns nicht gestritten.

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Ob ich Kaninchen im gleichen Fall essen würde, kann ich nicht sagen, da es mir niemand vorsetzt (weiß ja fast jeder dass ich selber welche habe) und ich es mir selber niemals bestellen oder zubereiten würde.
    Eigentlich haben wir es ja dann auf den Punkt gebracht

    Auch im Bezug auf deine anderen Argumente.....

    Das was wir sehr lieb haben und was mit uns das Leben teilt (du Kaninchen) (ich Hunde), würden wir nicht essen wollen........

    Und da ich schon, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Graupapageien etc. hatte würde ich die alle niemals essen.

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    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Manche Dingos in Australien werden zur Menschenjagd ausgebildet.
    Ebenso (früher und heute auch noch) der Rhodesian-Ridgeback.
    Die anderen Rassen, die als Kampfhunde ausgebildet werden, lasse ich mal außen vor. Da seit ihr bestimmt wieder anderer Meinung. Da ist dann der Ausbilder schuld. Richtig! Aber es sind Rassen, die sich dazu eignen.
    Aber das ist hier ja nicht das Thema.
    Und Murmeltier, wenn ich mich streite, hört es sich ganz anders an. WIR haben uns nicht gestritten.
    Danke Dalila.

    Das mit den Dingos wusste ich nicht. Aber wenn du sagst, sie werden dazu "ausgebildet", sagt das doch schon aus, dass sie es eben nicht vons elbst tun udn warum willst du dann den Hund dafür bestrafen, was der Mensch aus ihm macht?

    Das mit den Ridgebacks hatte ich erwartet, das hab ich auch schonmal gehört (Sklaven jagen usw.) Aber werden sie tatsächlich dazu gezüchtet, oder nur missbraucht/ausgebildet? Das ist ja schon ein Unterschied.

    Wenn es übrigens danach geht, welche Hunde prinzipiell gut mannscharf zu machen sind - was hier wohl gemeint ist - müssten darunter definitiv auch Schäferhunde (z.B. Malinois, nicht umsonst häufig Militärhunde) und andere Schutzhunderassen (wie Dobermänner und Rottweiler) fallen.

    In meinen Augen ist da aber trotzdem immer nur der Mensch, der dahinter steht der Bösewicht und nicht der Hund, denn kein Hund ist von Natur auch böse.

    Was nun die "Kampfhunde" betrifft, so sind dies mit die menschenfreundlichsten Hunde überhaupt, denn bei aller Selektion auf Aggressivitität gegenüber Artgenossen, wurde jeder Hund, der sich auch nur im Ansatz aggressiv gegen einen Menschen zeigte (man denke z.B. an die Ringrichter, die die Hunde auch im Ernstkampf und z.T. schon völlig verstümmelt, noch trennen können musste) sofort getötet, weil er wertlos war. Eine erhöhte Gefährdung für Menschen kann man diesen Rassen also absolut nicht nachsagen.

    Was nun die Aggressivität gegenüber Artgenossen betrifft, so sei darauf hingewiesen, dass Hundekämpfe seit über 100 Jahren verboten sind, die Zucht auf Aggressivität gleich welcher Art ebenfalls und Experten davon ausgehen, dass es 7 Generationen konsequenter Zucht benötigt, um das Wesen einer Rasse (bzw. dieser Zuchtlinie natürlich) grundlegen dzu verändern.

    Das selbe gilt doch auch für den Ridgeback - denn wo gibt es heute noch Sklaven? Und was hat ein Ridgeback hier in D. (übrigens gard heftig im Kommen), denn vom Wesen her mit den Hunden zu tun, die vielleicht vor 100 Jahren in den USA zur Sklavenjagd eingesetzt wurden?

    Dein Argument, was du bezüglich der "Kampfhunde" brachtest, möchte ich gerne auf alle deine Beispiele ausweiten - du sagst, man nähme aber nunmal Hunde, die sich dazu eignen. Das ist sicher in teilen richtig, aber eben wirklich nur in Teilen.

    Der Staffordshire-Bullterrier ist gemäß seiner langen Zuchtegschichte einer der menschenfreundlichsten Hunde überhaupt. Seine Kinderfreundlichkeit ist so legendär (seit Ewigkeiten tatsächlich ein Zuchtziel!), dass er den Spitznamen Nanny Dog trägt. Gib so einen Hund in falsche Hände und du bekommst binnen Wochen einen Hund, der jedes Kind anfällt. Entgegen seiner Gene.

    Ebenso gibt es aber Schäferhunde und Dobermänner (traditionell Schutzhunderassen, die eine gewisse Form der Mannschärfe brauchen), die als Therapiehunde arbeiten - weil man diese Anlagen eben nicht gefördert hat.

    Und es gibt Pitbulls, die tatsächlich lange Zeit zu Hundekämpfen missbraucht wurden), die friedlich im Rudel leben und sich anderen Hunden gegenüber sehr unterwürfig verhalten bzw. nicht mal wehren, wenn sie angegriffen werden.

    Jeder Hund ist das was der Mensch daraus macht - und selbst wenn gewisse Potentiale in den Genen stecken, kann man diese auch wieder rauszüchten und bei vielen Rassen geschieht das bereits in seriösen Zuchtlinien seit langer Zeit, so mit Sicherheit auch bei Ridgebacks (gegenüber Menschen) und Pitbulls (gegenüber Artgenossen).

    Daher würde ich nie sagen, dass bestimmte Hunderassen, ruhig getötet (gegessen) werden dürfen, denn das eine unzulässige Pauschalisierung. Um doch nochmal zu den "Kampfhunden" zu kommen, diese sind sehr häufig nämlich Behindertenbegleithunde, Rettungshunde usw.

    Und wenn du nur lange genug in der Ahnengeschichte kramst, wirst du bei fast jeder Hunderasse etwas fragwürdiges finden. Ob nun bei Herdenschutzhunden, "Kampfhunden", Schutzhunden, Bulldoggen und anderen Molossern (DIE ursprünglichen Kampf- und Kriegshunde überhaupt, die "Urmolosser" z.T, eben auch noch gegen Menschen, z.B. Gladiatoren), kleinen Terrieren (die genauso wie Staff-Bulls teilweise zum Ratten töten gezüchtet sind), Jagdhunden oder Königspudeln und Boston Terriern, die tatsächlich auch zu Hundekämpfen missbraucht wurden.

    Was für einen Hund hast du denn?

    Meine 2 "Kampfhunde" haben jedenfalls noch keinem Hund, keiner Katze oder Kind je ein Haar gekrümmt und putzen selbst die Kaninchen nur... Darum möchte ich eigentlich nicht, dass sie auf einer Speisekarte landen... Ebenso wenig die anderen ca. 500 Kampfschmuser, die ich persönlich kenne und wegen denen ich mir denke ich durchaus ein Rückschluss auf die Rassen an sich erlauben kann.

    Liebe Grüße

    Natalie (die wirklich nicht streiten will, aber gerade in diesem Punkt tatsächlich eine missionarische Ader hat )
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  10. Inaktiver User

    AW: Ich bitte euch sehr, lest und unterschreibt. Bitte!

    Semiramis,

    wenn ich die Mama wäre mit den Kindern und hier würde eine Hungersnot herrschen, würde ich trotzdem nicht meinen Hund auf den Grill schmeißen.
    Auch nicht, wenns das letzte Stück Fleisch wäre, was rumläuft.

    Natürlich tun mir Menschen in Armut genauso leid, wie leidvolle Tiere.

    Aber ist das wirklich eine Überlebensfrage ? Nein ich glaube nicht.

    Es ist eine Diskussion über estetische Vorstellungen.....

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