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    Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Hallo an Alle, besonders an die Profis unrer Euch,
    unter dem Bauch meines Hundes wächst seit fünfzehn Monaten ein Tumor. Genau vor drei Monaten wurden nach einer Röntgenaufnahme bei ersten Tierarzt Methastasen festgestellt. Der zweite war sich da nicht so sicher. Einig war man sich dann aber, meinen Hund nicht zu operieren, da dies eine sehr große OP wäre und die Heilungschancen schwierig. Mental ist mein Engel noch superfit. Nur ist dieses Riesending unter seinem Bauch inzwischen zu einer schweren Belastung für ihn geworden. Erst ist sehr viel langsamer geworden und hat nach einer Nacht auf dem Boden liegend manchmal echte Schwierigkeiten hochzukommen. Mir ist klar, dieser Tumor wird sein Tod sein, wenngleich ich immer weniger glaube, dass es Krebs ist. Er viele gutartige Lipome und es könnte doch sein, dass dies auch eins ist. Er geht jeden Tag ins Wasser (was immer sein Element war), sielt sich hinterher im Sand, spielt gern mit Bällen und Stöcken. Es ist alles nur so viel schwerer geworden. Er kriegt jeden Tag eine Tablette Meloxicam 7,5 mg.
    Gibt es nicht eine Möglichkeit dieses Ding zu reduzieren oder ganz wegzumachen, ohne dass er dabei stirbt?

  2. Inaktiver User

    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Wie alt ist dein Hund?

    Davon würde ich das abhängig machen.

    Wenn er noch jung ist - operieren. Wenn er über 8 Jahre alt ist, würde ich nicht mehr lange warten und ihn erlösen - auch wenn es schwer fällt.

    Wir haben sie in unsere Obhut genommen um gut auf sie aufzupassen und ihnen ein schönes Leben zu bieten.
    Wenn wir ihnen nicht mehr helfen können ist es unser Pflicht sie zu erlösen!

  3. Inaktiver User

    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Ich hab Dharmas Beitrag nichts hinzu zu fügen weil ich der gleichen Ansicht bin - verpass den Zeitpunkt ihn zu erlösen bitte nicht.

    Hatte dieses Jahr ein sehr ähnliche Situation und mußte den Ersthund mit 11,5 Jahren loslassen. Das schwierige hier war, daß der Zweithund dann jede Menge Fragen hatte und er erstmal lernen musst ohne seinen Chef klar zu kommen. Er ist jetzt auch 11,5 und hat das alles Gottseidank sehr gut verkraftet.

  4. VIP

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    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Grundsätzlich stimme ich Euch zu. Allerdings kommt es drauf an, was für ein Tumor, welcher Allgemeinzustand und wer operiert.
    Auch ein älterer Hund kann so fit sein, dass er nach einer Tumor-OP noch längere Zeit gut lebt.
    Bei miaus Hund liest es sich so, als wäre der Tumor nicht in der Bauchhöhle, sondern außerhalb. Man weiß nicht, ob gut- oder bösartig - verstehe ich Dich richtig?
    Ich würde eine spezialisierte Klinik suchen und den Hund einem Tumorchirurgen vorstellen. Uni-Tierklinik oder eine große private (wo wohnst Du, miau?).

    Ein eigener Hund hatte einen Milztumor, der geplatzt ist. Ich habe damals an einer Uni-Tierklinik gearbeitet. Der Hund, 10 Jahre alt, wurde operiert, bekam eine größere Bluttransfusion und ging nach 2 oder 3 Tagen nach Hause. Bis dahin war dann auch die Hiostologie da: gutzartig. Er wurde vergnügt 12.

    Wir hatten auch oft Patienten, die noch im Alter wegen einer Gebärmuttervereiterung operiert werden mussten. Notoperiert, genauer gesagt. Das bedeutet: in schlechtem Allgemeinzustand, mit miserablen Nierenwerten etc. Sie ahben es immer schnell und gut überstanden.

    Ach ja: Lipome kriegt man leider auch nur chirurgisch weg. Angeblich schrumpfen manche, wenn man übergewichtige Hunde abspeckt. Hab es aber selbst noch nicht erlebt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Wenn vor drei Monaten Verdacht auf Metastasen auf dem Röntgenbild bestanden haben gibt es noch die Möglichkeit nachzuröntgen und die Bilder zu vergleichen. Oft kann man dann sicherer sagen ob welche da sind, das gäbe eine bessere Einschätzung ob eine Op sinnvoll ist oder nicht. Der Beschreibung nach würde ich auf einen Mammatumor tippen, die sind häufig auch gutartig beim Hund, die Frage ist bei Fußballgröße aber auch ob man die OP-Wunde überhaupt direkt verschlossen bekommt. Falls nicht wird es eine aufwändige und langwierige Geschichte, besonders bei einem übergewichtigen Hund.
    Auch in der Tiermedizin gibt es wie Katelbach ja schon schrieb Spezialisten, ich würde wirklich mal zu einem entsprechenden fahren wenn eine OP zur Debatte steht.

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    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Ich hatte geschrieben, dass ich in einer Praxis mit mehreren Ärzten eine zweite Meinung eigeholt habe. Dort habe ich auch nach einem Monat die Röntgenaufnahme wiederholt. Das Bild hatte sich in einem Monat nicht verändert, die Ärztin meinte, es könnten auch Kalkablagerungen sein. Aber auch sie lehnte eine OP ab.
    "die Frage ist bei Fußballgröße aber auch ob man die OP-Wunde überhaupt direkt verschlossen bekommt."
    Gestern bin ich nochmal beim ersten TA gewesen, der auch nach drei Monaten auf seiner Meinung beharrt, dass es Krebs sei, dass aber jeder Hund eine andere Lebenserwartung damit hätte. Auf die Frage angesprochen, ob jetzt schon der Tag der großen Entscheidung (einschläfern) gekommen sei, äußerte er Ablehnung. Gianni (ein Rüde übrigens) hat noch so viel Lebensfreude, dass daran noch nicht zu denken sei. Das sehe ich auch so. Erst wenn ich ihm seine Schmerzen nicht mehr nehmen kann oder er Luft- Verdauungs- oder Probleme mit dem Laufen bekommt, ist es Zeit, daran zu denken. Es ist eine schlimme Zeit für mich so tatenlos zusehen zu müssen, dass bei mir die Euros nicht an den Bäumen wachsen und ich nicht die besten Ärzte konsultieren kann. Ich wohne in einem Dorf schräg gegenüber von HH in der Nähe von Stade (Nds.). Ich habe schreckliche Angst davor, dass der Tumor verletzt werden könnte und er mir verblutet. Dass das passieren wird, da sind sich beide Ärzte einig.

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    AW: Fußballgroßer Tumor beim elfjärigen Flati

    Zitat Zitat von Miau Beitrag anzeigen
    Einig war man sich dann aber, meinen Hund nicht zu operieren, da dies eine sehr große OP wäre und die Heilungschancen schwierig.
    Mir würde es da weniger um die Heilungschance gehen, als darum, den Hund von einem so riesigen Koloss an Fleisch, Fett und Wasser am Körper zu befreien. Das Geschwür ist ja nicht nur schwer, sondern auch extremst hinderlich.

    Ich würde an Deiner Stelle nach HH in eine gute Klinik gehen, übers Netz suchen und telefonieren, und den Hund dort vorstellen, mit der Möglichkeit, gleich zu operieren.

    Darf ich Dich fragen, warum Ihr nicht bei der ersten Entdeckung schon operiert habt?

    Wenn Du sagst, Du kannst Dir das nicht leisten, die Kosten würde ich auf 300€ plus X beziffern, dann erlöse Deinen Hund.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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