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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen
    ja, besorgt hab ich eine, aber auf anraten eines freundes, der beruflich hundeführer ist, noch nicht benutzt. im moment üben wir mit der flexileine, das klappt auch gut, sobald zug auf die leine kommt, bleibt er stehen und kommt auch auf zuruf sofort zu mir.
    ...okee, ich hab die mir damals für die hundeschule besorgen müssen...

    ...ich hab gute erfahrungen, aber wenn er so schon kommt, dann musst du´s irgendwann wagen...
    ...da geht sie ab, die Luzie..

    ...would you offer your throat to the wolf with the red roses???.....YES !

    Meine kleine Mutti, ich werd dich dolle vermissen

  2. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen
    im moment üben wir mit der flexileine, das klappt auch gut, sobald zug auf die leine kommt, bleibt er stehen und kommt auch auf zuruf sofort zu mir.
    So lernt er, dass er ziehen muss, um voran zu kommen. Was ja nicht Sinn der Leinenführigkeit ist.

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    unsere flexi ist total leichtgängig, sobald es zieht (die leine am ende ist) bleibt er stehen.
    Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.
    Friedrich Hebbel

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen
    unsere flexi ist total leichtgängig, sobald es zieht (die leine am ende ist) bleibt er stehen.
    Liebe Einspluszehn
    Mir scheint, Ihr habt da ein hochmotiviertes, lernwilliges Exemplar von Fellnase.

    Übt das doch zu zweit. Einer hat Hundi an der Leine, der Zweite stellt sich 20 Meter entfernt hin. Dann ruft er (gerne mit überschwänglicher, alberner Stimme ) Hundi zu sich. Leine ab und los gehts.

    Kleiner Tip: Angekommen muß der Süsse sofort Sitz vor 2. Person machen. Dann Leckerchen rein und ganz viel Lob. Wetten das klappt!!!

  5. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Einspluszehn Beitrag anzeigen
    unsere flexi ist total leichtgängig, sobald es zieht (die leine am ende ist) bleibt er stehen.
    Trotzdem muss dran gezogen werden, damit sie ausfährt... leicht oder nicht, ein Hund, der das am Halsband oder Geschirr spürt, lernt: "Leichter Zug beim Vorwärtskommen ist normal, erst wenn es blockt/ruckt, ist Handlungsbedarf"
    (.... und was für einen Hund "leicht" bedeutet, ist durchaus variabel... )
    Nicht gut.

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    "komm" und "sitz" kann er schon, hat das erstaunlicherweise gleich zu einem kommando zusammengezogen, sprich, ich rufe "komm" und er kommt angerannt und setzt sich vor mich. "sitz" als einzelkommando klappt auch gut.

    mit zwei personen üben klingt prima, warum kommt man auf die einfachsten dinge nicht selber? blöd nur, dass ich unter der woche immer allein mit den hund bin, mal sehen, da kann ich vielleicht eine nachbarin bitten. ich fürchte allerdings, er wird sich nicht von mir wegführen lassen und wenn ich mich entferne, wird er sofort hinterhergeschossen kommen, ohne dass ich dazu kommen werde, ihn zu rufen. außerdem schneit es grad wieder auf die bereits vorhandenen 20 cm, langsam wird das rennen für den kleinen draussen mühsam, er ist ja nicht so wirklich groß.

    unsere hundeschule fängt nun erst am 05.01. an, solange müssen wir also allein weiterüben. es ist schwierig hier draussen bei uns, es gibt keine bürgersteige. fürs geschäft streifen wir kreuz und quer durch den wald, da geb ich ihm auch gern leine, weil er sich immer eine stelle abseits des weges für sein großes geschäft sucht.

    er ist wirklich ein prachtexemplar, leider hat er in seiner vorherigen stelle außer sozialisation mit anderen hunden nichts gelernt. er kannte weder draussen herumlaufen, noch an der leine gehen und hatte scheinbar auch kaum kontakt zu anderen menschen. so ist er also beim spazierengehen immer total aufgeregt, die ganzen gerüche, dann kommen womöglich noch menschen entgegen, es ist dann sehr schwer, seine aufmerksamkeit zu erregen, wobei auch das schon besser geworden ist. die ersten tage bin ich immer dieselben wege mit ihm gegangen und auch keine runde, sondern die gleiche strecke zurück, damit er wegmarken wiedererkennt und sich nicht immer so aufregt. das scheint ganz gut funktioniert zu haben.

    anfangs hatte er angst im dunkeln gassi zu gehen, das hat er inzwischen schon total abgelegt. ich habs einfach ignoriert, dass er nach erledigung des kleinen geschäftes sofort wieder zurück nach hause wollte und bin noch ein stück mit ihm weitergegangen.

    ich schätze, wir sind auf einem ganz guten weg, er macht einen sehr viel selbstsicheren eindruck als zuerst, für die feinheiten gehen wir dann nächstes jahr in die hundeschule. in den zwei wochen, die er jetzt bei uns ist, hat er schon eine menge lernen müssen, autofahren, gassigehen, nachbarn besuchen, hunde treffen, die nicht zu seinem rudel gehören, wir hatten ihn schon mit in einem restaurant, waren beim tierarzt. alle außengeräusche sind neu, dazu kommen die neuen menschen (wir). ah, fast vergessen, er hat auch schon gelernt, dass das bett unser schlafplatz ist und nicht seiner und schläft brav auf seinem hundebett vor meinem bett. dass unser alter kater ihn akzeptiert, aber nicht mit ihm toben möchte, ab und an kuscheln und zusammen auf dem hundebett liegen aber ok ist hat er auch schnell gelernt.

    so bin ich also ganz zufrieden mit unseren bisherigen fortschritten, mehr kann man nach 2 wochen kaum verlangen.
    Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.
    Friedrich Hebbel

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Luzie Beitrag anzeigen
    .
    ...also schleppleine ist schonmal gut, habt ihr damit übungen gemacht?

    ..du wechselst die richtung, hund muss mit...rufen und er muss kommen...
    ..wenn er das an der leine gut macht, dann würde ich es mal ohne schleppleine versuchen, wenn er nicht kommt, dreh ihm den rücken zu, oder geh von ihm weg...dann sollte er dir folgen...und wenn er dann kommt, überschwenglich loben, leckerli kann, muss aber nicht, nur zu anfang vielleicht..
    ..am anfang sollte der hund sein futter..*erarbeiten*...das heisst...nix futterpott hinstellen und gut...

    ..nimm das futter mit auf den spaziergang in feld, wald und flur...fütter ihn aus der hand, das vertieft eure beziehung...
    ..ich hab das immer gemacht, als meine hundemaus noch klein war, da sie ein hütehund ist, war das nicht schwer...

    ..aber das weißt du sicher...achso, da fällt mir noch ein, dass ich am anfang ne pfeife hatte...ging gut..

    Ja, wir haben mit der Schleppleine fleißig geübt. Sowohl Richtungswechsel als auch aus der Maximaldistanz von 10 m auf Zuruf zurückkommen etc. Das macht er prima (außer er hat was sehr interessantes zum Schnuppern gefunden ).

    Aber ich hab ihn dann versuchsweise mal losgelassen und da hat sich der Herr sehr bitten lassen und wollte lieber den Duft der großen Freiheit genießen ....

    Futter aus der Hand ist grad schwierig, da er Naß-Trocken-gemischt gefüttert wird. Dann nur das Trofu mitnehmen? Soviel kriegt er nicht davon ...

    Pfeife habe ich übrigens keine, sondern einen Clicker und dem folgt er auch (zweimal Clickern heißt, dass er kommen soll und das hatte er sofort kapiert ).

    Da ich durch einen fiesen Fersensporn gerade nicht so gut zu Fuß bin, wäre "Leine los" halt ideal, um seinem Bewegungsdrang gerechter zu werden. Werde jetzt gleich mal versuchen herauszufinden, ob beim Hundesport das umzäunte Freigelände noch begehbar ist und wie oft pro Woche, dann muß ich halt dorthin fahren, bis ich wieder besser zu Fuß bin ...
    ... and nothing else matters

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Nächste Frage: der Teen ist heute mit Hund und Fahrrad zu Fuß losgezogen, um auszuprobieren, wie der Hund reagiert. Er hat sich nach einem kurzen Stück, weil der Hund es zu kennen schien, auf dem nahegelegenen Feldweg nur mal aufs Rad gesetzt, um zu gucken, was passiert: der Hund hat ihn gezogen und total Spaß gehabt .

    Nun habe ich Bedenken, ob das "einfache" Geschirr dafür reicht oder ob er ein richtiges Arbeitsgeschirr wie z.B. das Julius-K9 oder ein ähnliches Modell braucht.

    Was sind Eure Tipps bitte? Auch gern zum Thema "Hund läuft neben dem Fahrrad".


    Im Übrigen geht in der zweiten Januarwoche wieder die Aktivität beim Schäferhundeverein los, wo wir dann immer Samstags zur Übungsstunde antreten werden .
    ... and nothing else matters

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    (...) der Hund hat ihn gezogen und total Spaß gehabt .

    Nun habe ich Bedenken, ob das "einfache" Geschirr dafür reicht oder ob er ein richtiges Arbeitsgeschirr wie z.B. das Julius-K9 oder ein ähnliches Modell braucht.
    Ich hätte da weniger Bedenken wegen des passenden Geschirrs, sondern, ob Hundeanfänger einem Hund beibringen können, in welchen Situationen 'ziehen' angesagt und erlaubt ist und in welchen nicht.

    Wenn Ihr den Hübschen auf Fahrradbegleitung fit machen möchtet, dann würde ich das eher wie normale Leinenführigkeit auf 'nichtziehen' üben. Also Leine hängt immer locker durch und Hund bleibt auf Höhe des Radlers.
    Wenn der Radler nur einen Moment nicht aufpasst oder nicht genug mit der Leinenhand flexibel ist (und der Hund annimmt, dass er mit Fahrrad 'ziehen' darf), dann ruckt der ein Mal an der Leine und der Radler liegt auf der Schnauze.

    Man kann Hunden schon beibringen, dass es gewisse Situationen gibt, in denen sie ziehen sollen und dürfen, und Situationen, wo nicht gezogen werden soll/darf. Geht ja auch bei Schlittenhunden.

    Aber gleich so zu Anfang bei dem doch noch recht neuen Hund und Teenie ist ja auch noch nicht so erfahren in Hundeerziehung...? Hmmm.

    Persönlich würde ich dem Hund Fahrradbegleitung mit durchhängender Leine ohne 'ziehen' nahezubringen versuchen. Ist ja auch nicht gesagt, dass der zuverlässig geradeaus zieht, könnte ja auch nach links oder rechts zu spannenden Gerüchen, anderen Hunden oder sonstwas Aufmerksamkeit erregendem sein. Dann Sturz nicht ausgeschlossen.

    Langfristig ist Fahrrad und Hund mit freilaufendem, sicher abrufbarem Hund und ohne Leine entspannter.
    Aber natürlich muss er es auch mit Leine können.

  10. VIP

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Da schließe ich mich SignorinaLimoncella an. Auf dem Fahrrad ziehen lassen halte ich auch für keine gute Idee.

    Es gibt "offiziell" nur einige Arbeitssituationen, in denen der Hund ziehen darf. Das zeigt man ihm schon dadurch, dass er z.B. ein extra Geschirr angezogen bekommt, er absitzt und dann mit dem entsprechenden Kommando losgeschickt wird. Beim Trailen, beim Fährten oder vor dem Schlitten.

    Fahrradziehen ist für den Radler riskant und für den Hund wegen einer einseitigen Belastung schlecht. Er zieht beim Rad ja nie wirklich geradeaus und läuft nicht mittig, denn der Radler hat ihn ja auf einer Seite des Rads an der Leine.

    Das K9 ist übrigens kein Zuggeschirr.
    Die meisten in unserer Gruppe nehmen es auch nicht zum Trailen, weil der Zugpunkt sehr weit vorne ist und auch der Brustgurt leicht nach oben Richtung Hals rutscht.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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