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  1. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    1. zweifele ich nichts an

    2. habe ich mit Mathe nix am Hut
    Das ist nicht zu übersehen
    Geändert von Inaktiver User (11.08.2013 um 09:06 Uhr)

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Du hast einen Chessie, oder? Klasse!
    Ja, ein toller Hund aber viel Arbeit! Ich habe viele Vergleichsmöglichkeiten mit Golden und Labbis und bin doch manchmal ein bisschen neidisch auf die Führigkeit. Andererseits habe ich einen Hund, der zwar freundlich ist aber nicht dieses "Lieb mich, lieb mich, lieb mich"-Gen hat. (Das soll nicht heißen, dass alle golden und Labbis so sind, ich kenne halt nur viele)
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

  3. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Gruenekatze Beitrag anzeigen
    Ja, ein toller Hund aber viel Arbeit!
    Was machst Du mit ihm?

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was machst Du mit ihm?
    Dummyarbeit und wir bereiten uns gerade auf die BHP (VDH) im September vor. Eigentlich wollte ich im Oktober die Dummy A (APD/R) mit ihm machen aber da ist uns ein Riesen-Hormonschub dazwischen gekommen und nun werde ich vermutlich erst im Frühjahr anmelden.
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

  5. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Gruenekatze Beitrag anzeigen
    Dummyarbeit und wir bereiten uns gerade auf die BHP (VDH) im September vor. Eigentlich wollte ich im Oktober die Dummy A (APD/R) mit ihm machen aber da ist uns ein Riesen-Hormonschub dazwischen gekommen und nun werde ich vermutlich erst im Frühjahr anmelden.
    Ich drücke Dir die Daumen! Ja, Hormonschübe kenne ich auch, wir stecken gerade mittendrin, mit allem, was das an netten Schmankerln so mit sich bringt. Derzeit muss ich dem Räuber häufiger mal die Hausregeln vorlesen .

    Mit dem Dummy arbeiten wir auch, und das macht ihm großen Spass. Berichte mal, wie die BHP läuft, ja?

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Zoetje Beitrag anzeigen
    Es ist ja toll, wenn sich etwas verändern lässt. Aber das Tönnchen fand bereits mit 7 Wochen alles und jeden böse. Frag nicht, was der gesagt hat, als ich es gewagt habe, ihn mitzunehmen. Anfassen der Welpen beim Züchter ging ja auch nicht. Die haben damals schon jeden Fremden schlichtweg ignoriert und Annährungen deutlichst abgelehnt. Er nimmt auch kein Leckerchen von Fremden, eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Je mehr Aufmerksamkeit ich diesem Thema schenke, desto ekeliger und immer stärker und früher abwehrender wird er. So geht es problemlos. Dazu hat die Ausbildung die Impulskontrolle natürlich auch noch stark verbessert. Wobei er Beißarbeit erst mit über einem Jahr kennengelernt hat. Das hat ihn nicht beeinflusst.

    Er ist sicherlich nicht das ideale Modell und fällt auch für hiesige Verhältnisse in ein Extrem. Aber damit muss man bei diesen Hunden immer rechnen, das ist der Preis für die anderen Anlagen. Als reiner Familienhund ist so ein Hund nicht wirklich geeignet. Da gibt es viel bessere Rassen oder ältere Exemplare, deren Wesen man gut einschätzen kann. Dass das Tönnchen suboptimal veranlagt ist, das sah man ja schon mit 5 oder 6 Wochen sehr deutlich. Ich mochte ihn und hätte es schade gefunden, wenn er entsorgt worden wäre. Als Sporthund ist er ok, als Diensthund natürlich nicht, auch wenn er geprüft ist. Und zur Zucht ist er erst Recht nichts. Aber man muss schon einen kleinen Knall haben, um das zu mögen.
    Ein bißchen unheimlich scheint mir dieser Hund als Nicht-Schäferhund-Besitzer jedenfalls schon.
    Wenn er als Diensthund schon zu "extrem" ist, wieso lernt er dann eigentlich "Beißarbeit" (ich gehe mal davon aus, daß bedeutet, er wird darauf trainiert, auf Kommando Menschen anzugreifen - im Trainingsrahmen halt die geschützten Figuranten...

    lg lenita

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Sodele, bei uns steht das Thema Hundeschule an.

    Bei der einen habe ich eine Einzel- und eine Gruppenstunde durch. Hm, ja, ok, weiß nicht. Für die Grundlagen dürften wir dort schon klar kommen. Geht so Richtung Grewe.

    Jetzt habe ich entdeckt, dass es, ebenfalls nicht weit, eine Schule gibt die nach animal learn arbeitet. Ich werde dort mal anrufen und mir das auch anschauen.

    Klar, erst mal wichtig ob ich was mit dem was die mir erzählen anfangen kann.
    Auf was sollte man denn so allgemein achten?
    Kennt ihr animal learn? Ist das ein Ableger von cum cane?
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  8. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    animal learn geht auf Clarissa von Reinhardt zurück. Die hat diverse Bücher geschrieben, falls Dich das Konzept also interessiert, kannst Du darin mal schnübern.

    Prinzipiell ist es eine der sanften, auf Gewalt verzichtenden Methoden.

    Mit cum cane hat das Ganze nichts zu tun, cum cane wurde von Ute Blaschke-Berthold ins Leben gerufen, und inzwischen ist ein ganzes Netz von Hundeschulen entstanden, die nach Utes Prinzipien arbeiten. Eine DVD von Ute habe ich hier im Strang ja schon empfohlen, da bekommt man einen ganz guten Eindruck von Utes Arbeitsweise und Grundsätzen.

    Eine gute Hundeschule muss meines Erachtens

    --> mit kleinen Gruppen arbeiten, in denen die Hundegruppen sorgfältig zusammen gesetzt werden.

    Bei Welpen und Junghunden würde das bedeuten, dass man beispielsweise nicht unbedingt schnellwachsende Großrassen mit Welpen von Rassen zusammen steckt, die zunächst motorisch noch sehr ungelenk sind. Schnellentwickler passen nicht so gut zu Hunden, die sich langsam entwickeln.

    Eine gute Trainerin, ein guter Trainer zeichnet sich beispielsweise auch dadurch aus, dass er erkennt, wenn ein Hund in eine Gruppe nicht hinein passt, und entsprechend eingreift.

    --> Hundeschule ist immer Menschenschule!

    Wissen wird hier in erster Linie Menschen vermittelt. Und die können sich daher auch nicht aus der Sache heraus halten, sondern sind aktiv mit dabei, bei allen Übungen. Kaffee trinken und quasselnd am Rand stehen = Hund einpacken und gleich wieder gehen.

    Gut finde ich, wenn es auch reine Theorieeinheiten für die Menschen gibt, in denen Grundlagen vermittelt werden.

    --> Das Gelände ist ausreichend groß und gesichert (es muss nicht zwingend ein Zaun vorhanden sein, es gibt auch uneingezäunte große Wiesen, die in der Pampa liegen, und durch Natur begrenzt werden), der Boden gut überschaubar und gemäht. Wer auf ungepflegten Wiesen mit Grashochstand arbeitet, riskiert unnötige Verletzungen von Hund und Mensch und erschwert das Training.

    --> Es gibt vielleicht sogar einen Co - Trainer - je größer die Gruppe, desto dringender ist es, dass Co - Trainer vorhanden sind.

    --> Der Trainer behält den Überblick, führt klar die Gruppe, und greift ein, wo es notwendig ist. Er lässt auch im freien Spiel nicht einfach "laufen", sondern schaut hin.

    --> In einer guten Hundeschule fehlen immer:

    Gebrüll = es geht vergleichsweise leise zu
    Leinenrucke = stattdessen wird Wissen vermittelt, denn wer weiss, wie es geht, braucht keinen Leinenruck
    Reizstromgeräte, Teletakt, Oberländer, andere Würger/Stachelbänder = stattdessen wird dem Halter vermittelt, welche Vorzüge ein gut sitzendes Geschirr hat

    --> Trainer sind kompetent, und können auch tatsächlich erklären warum dieses gut und jenes wenig sinnvoll ist.

    Das wären erste Anhaltspunkte, die mir Hinweise geben, ob eine HuSchu okay ist oder nicht. Ich würde mich nie rein auf die Methodik verlassen, die eine Schule vertritt - Methode ist nichts als ein Werkzeug, und sagt nichts darüber aus, ob der Trainer dieses Werkzeug effizient und zum Wohl der Hunde einsetzen kann oder nicht.

    Wer seinen Hund gut kennt, kann bereits nach wenigen Minuten an dessen Reaktionen sehen, ob der Trainer was taugt oder nicht.

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    animal learn geht auf Clarissa von Reinhardt zurück. Die hat diverse Bücher geschrieben, falls Dich das Konzept also interessiert, kannst Du darin mal schnübern.

    Prinzipiell ist es eine der sanften, auf Gewalt verzichtenden Methoden.

    Mit cum cane hat das Ganze nichts zu tun, cum cane wurde von Ute Blaschke-Berthold ins Leben gerufen, und inzwischen ist ein ganzes Netz von Hundeschulen entstanden, die nach Utes Prinzipien arbeiten. Eine DVD von Ute habe ich hier im Strang ja schon empfohlen, da bekommt man einen ganz guten Eindruck von Utes Arbeitsweise und Grundsätzen.

    Eine gute Hundeschule muss meines Erachtens

    --> mit kleinen Gruppen arbeiten, in denen die Hundegruppen sorgfältig zusammen gesetzt werden.

    Bei Welpen und Junghunden würde das bedeuten, dass man beispielsweise nicht unbedingt schnellwachsende Großrassen mit Welpen von Rassen zusammen steckt, die zunächst motorisch noch sehr ungelenk sind. Schnellentwickler passen nicht so gut zu Hunden, die sich langsam entwickeln.

    Eine gute Trainerin, ein guter Trainer zeichnet sich beispielsweise auch dadurch aus, dass er erkennt, wenn ein Hund in eine Gruppe nicht hinein passt, und entsprechend eingreift.

    --> Hundeschule ist immer Menschenschule!

    Wissen wird hier in erster Linie Menschen vermittelt. Und die können sich daher auch nicht aus der Sache heraus halten, sondern sind aktiv mit dabei, bei allen Übungen. Kaffee trinken und quasselnd am Rand stehen = Hund einpacken und gleich wieder gehen.

    Gut finde ich, wenn es auch reine Theorieeinheiten für die Menschen gibt, in denen Grundlagen vermittelt werden.

    --> Das Gelände ist ausreichend groß und gesichert (es muss nicht zwingend ein Zaun vorhanden sein, es gibt auch uneingezäunte große Wiesen, die in der Pampa liegen, und durch Natur begrenzt werden), der Boden gut überschaubar und gemäht. Wer auf ungepflegten Wiesen mit Grashochstand arbeitet, riskiert unnötige Verletzungen von Hund und Mensch und erschwert das Training.

    --> Es gibt vielleicht sogar einen Co - Trainer - je größer die Gruppe, desto dringender ist es, dass Co - Trainer vorhanden sind.

    --> Der Trainer behält den Überblick, führt klar die Gruppe, und greift ein, wo es notwendig ist. Er lässt auch im freien Spiel nicht einfach "laufen", sondern schaut hin.

    --> In einer guten Hundeschule fehlen immer:

    Gebrüll = es geht vergleichsweise leise zu
    Leinenrucke = stattdessen wird Wissen vermittelt, denn wer weiss, wie es geht, braucht keinen Leinenruck
    Reizstromgeräte, Teletakt, Oberländer, andere Würger/Stachelbänder = stattdessen wird dem Halter vermittelt, welche Vorzüge ein gut sitzendes Geschirr hat

    --> Trainer sind kompetent, und können auch tatsächlich erklären warum dieses gut und jenes wenig sinnvoll ist.

    Das wären erste Anhaltspunkte, die mir Hinweise geben, ob eine HuSchu okay ist oder nicht. Ich würde mich nie rein auf die Methodik verlassen, die eine Schule vertritt - Methode ist nichts als ein Werkzeug, und sagt nichts darüber aus, ob der Trainer dieses Werkzeug effizient und zum Wohl der Hunde einsetzen kann oder nicht.

    Wer seinen Hund gut kennt, kann bereits nach wenigen Minuten an dessen Reaktionen sehen, ob der Trainer was taugt oder nicht.

    Sehr beruhigend, dass wir dann mit Karlchen (der übrigens ein Hovawartmix ist, wie wir letztens erklärt und bildlich belegt bekommen haben) beim hiesigen Schäferhundeverein wirklich gut untergekommen sind .
    ... and nothing else matters

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    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zur Erklärung noch: dort werden Hunde aller Rassen aufgenommen, es gibt sowohl Schutzdienst-Training für die, die das machen wollen als auch Gruppen- und Einzelunterweisung. Die Trainer sind schon ein paar Jahre dabei, haben alle selbst Hunde und gehen regelmäßig zu Fortbildungen etc.

    Stachel- und Würgehalsbänder habe ich noch nie gesehen und die Hunde werden auch nicht angebrüllt, dann wäre ich sofort wieder weg ....

    Als wir mit Karlchen neu kamen, gab es ein ausführliches Gespräch und einige Stunden Einzelunterweisung, die zumeist der Teen mit dem Hund absolviert hat. Dort haben wir sehr viele Tipps bekommen und auch immer wieder Zuspruch und Ermutigung, wenn irgendwas nicht so geklappt hat wie es sollte. Und vor allem viel Lob, wenn der Hund was ganz toll gemacht hat .

    Inzwischen machen wir jede Woche Gruppentraining und das hat sich bisher wirklich ausgezahlt.

    Das Ganze übrigens für einen Jahresbeitrag von 18 Euro!
    ... and nothing else matters

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