Antworten
Seite 22 von 68 ErsteErste ... 12202122232432 ... LetzteLetzte
Ergebnis 211 bis 220 von 672
  1. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von schlumpfine1974 Beitrag anzeigen
    Ich habe sooooooooviel gelesen, und ich sehe, das ich immer noch sehr, sehr, sehr viel lernen muss.
    Das ist doch nicht schlimm. Ich lebe seit meiner Kindheit mit Hunden, als Erwachsene sehr aktiv, und lerne immer wieder hinzu. Wissen ist Reise, niemals Ziel.

  2. User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist doch nicht schlimm. Ich lebe seit meiner Kindheit mit Hunden, als Erwachsene sehr aktiv, und lerne immer wieder hinzu. Wissen ist Reise, niemals Ziel.
    Habe auch immer Hunde gehabt. Aber da lag ja die Hauptverantwortung bei meinen Eltern. Ich war "nur" fürs Gasse gehen, füttern und alles sauber halten zuständig.
    Es gab das zu fressen, was meine Eltern kauften und mein verfressener Hund hat alles gefuttert
    Der hat nie Bauchweh oder Durchmarsch oder sonstige Krankheiten.
    In 16 Jahren war er nur einmal krank, das war zum Schluß und da hatte er Krebs.

    Ließ 6 Bücher und du hast 8 Meinungen.
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

  3. VIP

    User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von spatz Beitrag anzeigen
    Der Tierarzt hat mir erklärt, dass die Hunde meistens dann Probleme bekommen, wenn man die Spot-Ons nicht entsprechend ihrer Körpergröße bzw. ihres Körpergewichtes anwendet. Wenn man einen Yorkshire mit dem Spot-On für einen 30 kg schweren Hund behandelt, müsse man sich nicht wundern. Mit dem richtigen Maß sei es für die Hunde unproblematisch und man müsse ob der zunehmenden Erkrankungen der Hunde aufgrund von Zeckenbissen eben abwägen, ob man sich für oder gegen Spot-Ons entscheide.

    Wir haben hier leider sehr viele Zecken und Karlchen streift mit Vorliebe durch Wiesen, Wald und Gebüsche. Die Gewässer brauchen sich übrigens nicht vor ihm zu fürchten (außer er fällt unbeabsichtigt wieder mal in den Bach).

    Wenn mir jemand was wirksames biologisches empfehlen kann, sehr gern.
    Ich denke, dass c_f sich in erster Linie auf die Umweltrisiken bezieht, die unleugbar da sind, genauso, wie wenn z.B. Pflanzenschutzmittel angewendet werden.
    Fipronil und auch die anderen Wirkstoffe sind fast alle fischtoxisch. Wenn behandelte Hunde ins Wasser gehen, vor allem in den ersten Tagen nach Behandlung, dann kann der Wirkstoff ins Wasser gelangen.

    Fipronil (Frontline) ist der einzige Wirkstoff, bei dem ich tatsächlich mal einen (nicht klar nachgewiesenen aber wahrscheinlichen) Zusammenhang mit neurologischen Störungen beim Hund gesehen habe. Ein Welpe mit Krampfanfällen war das. Die Recherchen des Besitzers haben ergeben, dass die Hündin kurz vor Abgabe der Welpen mit Frontline behandelt worden war. Die Zwerge haben sich vermutlich durch Körperkontakt und Lecken kontaminiert. Eine Schwester war auch betroffen. Frontline ist eigentlich auch für Welpen und für Katzen zugelassen ...

    Ansonsten ist mir - außer seltenen Hautreaktionen - nie eine Nebenwirkung an Hund oder Katze untergekommen. Meine Hündin mit dem Lebertumor wird trotzdem nicht behandelt. Ihre Lebenserwartung ist inzwischen wohlauchb zu gering, als dass eine durch Zecken übertragene Infektion noch einen Einfluss haben kann. Leider.

    Es ist eine Güterabwägung: Mein Oller hatte vor ein paar Jahren eine Anaplasmose und war sehr krank. Er muss sich hier infiziert haben, denn ich war ca. 10 Jahre nicht mehr mit ihm verreist. Als er krank war, galt die Anaplasmose bei uns fast noch als Reisekrankheit, jetzt ist ganz D ein Endemiegebiet.

    In Ermangelung sinnvoller alternativer Zeckenabwehrstrategien verlege ich mich auf das kleinere Übel, das gleichzeitig ja auch Flöhe bekämpft, die ein Zwischenwirt für den Hundebandwurm sind.

    Bei meiner "Kleinen" habe ich den Eindruck, die Zecken mögen sie nicht so gern. Mich übrigens auch nicht. Bei ihr versuche ich es erst einmal mit Bierhefe, da sie jung und nierengesund ist.

    Ich habe einmal ein alternatives Spot-on (ätherische Öle, Boga-irgendwas) ausprobiert, das so furchtbar roch, dass ich es kaum aushalten konnte, und das vor allem meine Blondinen, vor allem den Ollen, lethargisch und fast depressiv machte. Kurz nach mehrmaligen Shamponieren waren sie wieder munter. Wir wissen viel zu wenig, was vom Riechhirn aus weiter passiert.

    Und dann gibt es ja noch die Blech-Anhängerchen, die "energetisch" die Zecken abwehren sollen. Die haben wir mal in der Praxis getestet ...
    Geändert von katelbach (28.04.2013 um 14:34 Uhr)
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  4. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Ich suche nach jedem Aufenthalt draussen akribisch nach Zecken. Wir nennen das Zeckenpatrouille, und benutzen dazu ein grobes Frottee-Handtuch, das am ganzen Hundekörper zum Einsatz kommt. Nun haben meine Racker aber auch ein sehr kurzes Fell und keine Unterwolle, und die Fellfarbe ist an den meisten Stellen so hell, dass man dunkle Zecken gut erkennen kann. Ab und zu setzt sich dennoch mal eine fest, das lässt sich nicht leugnen. Das wäre jedoch unter Frontline & Co auch nicht anders.

    Katelbach, vielleicht für Dich interessant:

    Für Menschen ist DEET ein wirksamer Schutz gegen Insekten. Es ist in den meisten Repellents, die gute Ergebnisse erzielen, enthalten, z.B. in AntiBrumm oder Nobite. Auch Diethyltoluamid ist ein Nervengift.

    Für Tiere gibt es ein Spray namens Bio Pro Pet, das DEET enthält. Es ist geruchsneutral, und wirkt auch gegen Bremsen.

    Ich verwende es sparsam am Hund, während ich selbst AntiBrumm benutze.

    In Kombination mit Petvital verminex und der Zeckenpatrouille ist das meine Strategie gegen Schäd- und Lästlinge.

  5. User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Hallo, ich bins mal wieder.

    3 Fragen an euch erfahrenen.

    1. Was schätzt ihr, wie lang ein Hund braucht, um sich an seinen Besitzer zu gewöhen wenn er aus einem fremden Land kommt und da negative Erfahrungen gemacht hat?

    2. Wie schaffe ich es, das er einigermaßen bei Fuß geht oder ist das jetzt noch gar nicht möglich?

    Neuerdings zieht er wie ein Gestörter.
    Genau genommen, seit ich den Bänderriss hatte und meine Tochter meistens mit ihm draussen war.

    3. Er bellt wg jeder Kleinigkeit. Ob Leute im Hausflur sind oder das TV Gerät zu laut ist. Ob Vögel draussen zwitschern etc...

    In der Welpenschule spielt er gerne mit den anderen Hunden, aber zuhause hat er immer Angst, Angst vor allem. Autos, LKWs, Räder, Jogger, laute Kinder etc....wenn Hunde auf ihn zukommen, nur Hündinnen, bei Rüden tickt er aus, sprich, er ziegt Rute ein und bellt oder flüchtet.
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

  6. User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Ich habe einen Schäferhund aus schlechtester Haltung mit 8 Jahren! als Anfängerin übernommen

    Der war von Anfang an nur auf mich fixiert!

    Bei Fuß.......Konsequenz!!!!!!

    Wir hatten diese damals nicht aufgrund privater Umstände und haben es dann erst 2 Jahre später "durchgezogen"
    ging auch!!

    Bellen : MeineFreundin hat auch "so einen"

    Sie nahm 4 privatstunden bei einem Trainer zuhause/unterwegs

    Hat überwiegend geholfen!!
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  7. User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Naja, in der Wohnung ist er auf mich fixiert. Draussen rennt er meilenweit vor, soweit es die Leine erlaubt und am liebsten würde er mit mir spazieren gehen und nicht ich mit ihm.

    Habe nicht verstanden, was du meinst, mit durchgezogen. Bitte um Erklärung.
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

  8. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Zitat Zitat von schlumpfine1974 Beitrag anzeigen
    Hallo, ich bins mal wieder.

    3 Fragen an euch erfahrenen.

    1. Was schätzt ihr, wie lang ein Hund braucht, um sich an seinen Besitzer zu gewöhen wenn er aus einem fremden Land kommt und da negative Erfahrungen gemacht hat?
    Du hast Dich bewusst für einen Hund mit einer solchen Geschichte und unklaren Hintergründen entschieden. Du musst damit rechnen, dass dieser Hund Zeit seines Lebens ein Ängstlicher bleiben wird. Es ist nun an Dir zu lernen, wie man mit Angsthunden umgeht - die können für ihr Verhalten im übrigen nichts, und es ist auch häufig nur eingeschränkt möglich, daran etwas zu verändern. Ein gutes Buch, das Dir manches erklären kann, ist

    Der ängstliche Hund.

    Lies es und lerne mit Deinem Hund.

    2. Wie schaffe ich es, das er einigermaßen bei Fuß geht oder ist das jetzt noch gar nicht möglich?

    Neuerdings zieht er wie ein Gestörter.
    Genau genommen, seit ich den Bänderriss hatte und meine Tochter meistens mit ihm draussen war.
    Lernen ist ein Prozess. Laufen an der Leine für Hunde widernatürlich. Entsprechend lang kann unter Umständen der Lernprozess dauern. Du brauchst Geduld, Ruhe, und musst Dich davon verabschieden, unbedingt schnelle Erfolge einzufahren.

    Such Dir einen Trainer, der mit gewaltfreien Methoden arbeitet, und sich mit ängstlichen Hunden auskennt. Sollte Dir jemand "Hilfsmittel" wie Würger, Stachelbänder, Teletakt o.ä. empfehlen wollen, nimmst Du bitte Abstand - Dein Hund ist u.U. traumatisiert genug.

    Du musst lernen, Deinem Hund Sicherheit zu geben. Er muss lernen, trotz der für ihn offenbar teils faszierenden, teils verstörenden Umweltreize, die ihn massiv zu stressen scheinen, auf Dich zu achten. Das ist nicht einfach in ein paar Lektionen abzuhandeln.

    3. Er bellt wg jeder Kleinigkeit. Ob Leute im Hausflur sind oder das TV Gerät zu laut ist. Ob Vögel draussen zwitschern etc...
    Er kennt das nicht. Er hat Angst. Er denkt, dass das bedrohlich ist, und verleiht seinen Empfindungen Stimme. Hier hilft nur geduldiges Training.

    In der Welpenschule spielt er gerne mit den anderen Hunden, aber zuhause hat er immer Angst, Angst vor allem. Autos, LKWs, Räder, Jogger, laute Kinder etc....wenn Hunde auf ihn zukommen, nur Hündinnen, bei Rüden tickt er aus, sprich, er ziegt Rute ein und bellt oder flüchtet.
    Deine Erwartungshaltung an Deinen Hund scheint mir recht hoch - die solltest Du mal korrigieren. Es ist D E I N (!!!) Job, Deinem Hund Eure Umwelt nahe zu bringen und sie ihm vertraut zu machen. Du hast Dich bewusst für diesen Job entschieden, als Du einen solchen Hund in Dein Leben holtest. Nun musst Du sie ernst nehmen und Deinem Hund auf seinem Weg helfen.

    Ich kann Dir wirklich nur nahe legen, bei Adam und Eva anzufangen, und zunächst etwas über ängstliche Hunde und das Leben mit ihnen, den Umgang mit ihnen zu lernen. Das Buch kann ein Anfang sein, ein guter Trainer eine wichtige Hilfe.

    LG
    c_f

  9. Inaktiver User

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Sehr richtig erklärt, c_f!

  10. User Info Menu

    AW: Immer neue Hunde-Fragen

    Danke für diesen guten Beitrag, chironex_fleckeri!
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

Antworten
Seite 22 von 68 ErsteErste ... 12202122232432 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •