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Thema: Immer neue Hunde-Fragen
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28.04.2013, 14:04Inaktiver User
AW: Immer neue Hunde-Fragen
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28.04.2013, 14:15
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Habe auch immer Hunde gehabt. Aber da lag ja die Hauptverantwortung bei meinen Eltern. Ich war "nur" fürs Gasse gehen, füttern und alles sauber halten zuständig.
Es gab das zu fressen, was meine Eltern kauften und mein verfressener Hund hat alles gefuttert
Der hat nie Bauchweh oder Durchmarsch oder sonstige Krankheiten.
In 16 Jahren war er nur einmal krank, das war zum Schluß und da hatte er Krebs.
Ließ 6 Bücher und du hast 8 Meinungen.
Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!



Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!
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28.04.2013, 14:31
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Ich denke, dass c_f sich in erster Linie auf die Umweltrisiken bezieht, die unleugbar da sind, genauso, wie wenn z.B. Pflanzenschutzmittel angewendet werden.
Fipronil und auch die anderen Wirkstoffe sind fast alle fischtoxisch. Wenn behandelte Hunde ins Wasser gehen, vor allem in den ersten Tagen nach Behandlung, dann kann der Wirkstoff ins Wasser gelangen.
Fipronil (Frontline) ist der einzige Wirkstoff, bei dem ich tatsächlich mal einen (nicht klar nachgewiesenen aber wahrscheinlichen) Zusammenhang mit neurologischen Störungen beim Hund gesehen habe. Ein Welpe mit Krampfanfällen war das. Die Recherchen des Besitzers haben ergeben, dass die Hündin kurz vor Abgabe der Welpen mit Frontline behandelt worden war. Die Zwerge haben sich vermutlich durch Körperkontakt und Lecken kontaminiert. Eine Schwester war auch betroffen. Frontline ist eigentlich auch für Welpen und für Katzen zugelassen ...
Ansonsten ist mir - außer seltenen Hautreaktionen - nie eine Nebenwirkung an Hund oder Katze untergekommen. Meine Hündin mit dem Lebertumor wird trotzdem nicht behandelt. Ihre Lebenserwartung ist inzwischen wohlauchb zu gering, als dass eine durch Zecken übertragene Infektion noch einen Einfluss haben kann. Leider.
Es ist eine Güterabwägung: Mein Oller hatte vor ein paar Jahren eine Anaplasmose und war sehr krank. Er muss sich hier infiziert haben, denn ich war ca. 10 Jahre nicht mehr mit ihm verreist. Als er krank war, galt die Anaplasmose bei uns fast noch als Reisekrankheit, jetzt ist ganz D ein Endemiegebiet.
In Ermangelung sinnvoller alternativer Zeckenabwehrstrategien verlege ich mich auf das kleinere Übel, das gleichzeitig ja auch Flöhe bekämpft, die ein Zwischenwirt für den Hundebandwurm sind.
Bei meiner "Kleinen" habe ich den Eindruck, die Zecken mögen sie nicht so gern. Mich übrigens auch nicht. Bei ihr versuche ich es erst einmal mit Bierhefe, da sie jung und nierengesund ist.
Ich habe einmal ein alternatives Spot-on (ätherische Öle, Boga-irgendwas) ausprobiert, das so furchtbar roch, dass ich es kaum aushalten konnte, und das vor allem meine Blondinen, vor allem den Ollen, lethargisch und fast depressiv machte. Kurz nach mehrmaligen Shamponieren waren sie wieder munter. Wir wissen viel zu wenig, was vom Riechhirn aus weiter passiert.
Und dann gibt es ja noch die Blech-Anhängerchen, die "energetisch" die Zecken abwehren sollen. Die haben wir mal in der Praxis getestet ...Geändert von katelbach (28.04.2013 um 14:34 Uhr)
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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28.04.2013, 17:09Inaktiver User
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Ich suche nach jedem Aufenthalt draussen akribisch nach Zecken. Wir nennen das Zeckenpatrouille, und benutzen dazu ein grobes Frottee-Handtuch, das am ganzen Hundekörper zum Einsatz kommt. Nun haben meine Racker aber auch ein sehr kurzes Fell und keine Unterwolle, und die Fellfarbe ist an den meisten Stellen so hell, dass man dunkle Zecken gut erkennen kann. Ab und zu setzt sich dennoch mal eine fest, das lässt sich nicht leugnen. Das wäre jedoch unter Frontline & Co auch nicht anders.
Katelbach, vielleicht für Dich interessant:
Für Menschen ist DEET ein wirksamer Schutz gegen Insekten. Es ist in den meisten Repellents, die gute Ergebnisse erzielen, enthalten, z.B. in AntiBrumm oder Nobite. Auch Diethyltoluamid ist ein Nervengift.
Für Tiere gibt es ein Spray namens Bio Pro Pet, das DEET enthält. Es ist geruchsneutral, und wirkt auch gegen Bremsen.
Ich verwende es sparsam am Hund, während ich selbst AntiBrumm benutze.
In Kombination mit Petvital verminex und der Zeckenpatrouille ist das meine Strategie gegen Schäd- und Lästlinge.
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06.05.2013, 18:51
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Hallo, ich bins mal wieder.
3 Fragen an euch erfahrenen.
1. Was schätzt ihr, wie lang ein Hund braucht, um sich an seinen Besitzer zu gewöhen wenn er aus einem fremden Land kommt und da negative Erfahrungen gemacht hat?
2. Wie schaffe ich es, das er einigermaßen bei Fuß geht oder ist das jetzt noch gar nicht möglich?
Neuerdings zieht er wie ein Gestörter.
Genau genommen, seit ich den Bänderriss hatte und meine Tochter meistens mit ihm draussen war.
3. Er bellt wg jeder Kleinigkeit. Ob Leute im Hausflur sind oder das TV Gerät zu laut ist. Ob Vögel draussen zwitschern etc...
In der Welpenschule spielt er gerne mit den anderen Hunden, aber zuhause hat er immer Angst, Angst vor allem. Autos, LKWs, Räder, Jogger, laute Kinder etc....wenn Hunde auf ihn zukommen, nur Hündinnen, bei Rüden tickt er aus, sprich, er ziegt Rute ein und bellt oder flüchtet.Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!



Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!
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06.05.2013, 21:11
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Ich habe einen Schäferhund aus schlechtester Haltung mit 8 Jahren! als Anfängerin übernommen
Der war von Anfang an nur auf mich fixiert!
Bei Fuß.......Konsequenz!!!!!!
Wir hatten diese damals nicht aufgrund privater Umstände und haben es dann erst 2 Jahre später "durchgezogen"
ging auch!!
Bellen : MeineFreundin hat auch "so einen"
Sie nahm 4 privatstunden bei einem Trainer zuhause/unterwegs
Hat überwiegend geholfen!!Es wird Zeit für eine neue Signatur
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07.05.2013, 06:52
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Naja, in der Wohnung ist er auf mich fixiert. Draussen rennt er meilenweit vor, soweit es die Leine erlaubt und am liebsten würde er mit mir spazieren gehen und nicht ich mit ihm.
Habe nicht verstanden, was du meinst, mit durchgezogen. Bitte um Erklärung.
Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!



Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!
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07.05.2013, 07:17Inaktiver User
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Du hast Dich bewusst für einen Hund mit einer solchen Geschichte und unklaren Hintergründen entschieden. Du musst damit rechnen, dass dieser Hund Zeit seines Lebens ein Ängstlicher bleiben wird. Es ist nun an Dir zu lernen, wie man mit Angsthunden umgeht - die können für ihr Verhalten im übrigen nichts, und es ist auch häufig nur eingeschränkt möglich, daran etwas zu verändern. Ein gutes Buch, das Dir manches erklären kann, ist
Der ängstliche Hund.
Lies es und lerne mit Deinem Hund.
Lernen ist ein Prozess. Laufen an der Leine für Hunde widernatürlich. Entsprechend lang kann unter Umständen der Lernprozess dauern. Du brauchst Geduld, Ruhe, und musst Dich davon verabschieden, unbedingt schnelle Erfolge einzufahren.2. Wie schaffe ich es, das er einigermaßen bei Fuß geht oder ist das jetzt noch gar nicht möglich?
Neuerdings zieht er wie ein Gestörter.
Genau genommen, seit ich den Bänderriss hatte und meine Tochter meistens mit ihm draussen war.
Such Dir einen Trainer, der mit gewaltfreien Methoden arbeitet, und sich mit ängstlichen Hunden auskennt. Sollte Dir jemand "Hilfsmittel" wie Würger, Stachelbänder, Teletakt o.ä. empfehlen wollen, nimmst Du bitte Abstand - Dein Hund ist u.U. traumatisiert genug.
Du musst lernen, Deinem Hund Sicherheit zu geben. Er muss lernen, trotz der für ihn offenbar teils faszierenden, teils verstörenden Umweltreize, die ihn massiv zu stressen scheinen, auf Dich zu achten. Das ist nicht einfach in ein paar Lektionen abzuhandeln.
Er kennt das nicht. Er hat Angst. Er denkt, dass das bedrohlich ist, und verleiht seinen Empfindungen Stimme. Hier hilft nur geduldiges Training.3. Er bellt wg jeder Kleinigkeit. Ob Leute im Hausflur sind oder das TV Gerät zu laut ist. Ob Vögel draussen zwitschern etc...
Deine Erwartungshaltung an Deinen Hund scheint mir recht hoch - die solltest Du mal korrigieren. Es ist D E I N (!!!) Job, Deinem Hund Eure Umwelt nahe zu bringen und sie ihm vertraut zu machen. Du hast Dich bewusst für diesen Job entschieden, als Du einen solchen Hund in Dein Leben holtest. Nun musst Du sie ernst nehmen und Deinem Hund auf seinem Weg helfen.In der Welpenschule spielt er gerne mit den anderen Hunden, aber zuhause hat er immer Angst, Angst vor allem. Autos, LKWs, Räder, Jogger, laute Kinder etc....wenn Hunde auf ihn zukommen, nur Hündinnen, bei Rüden tickt er aus, sprich, er ziegt Rute ein und bellt oder flüchtet.
Ich kann Dir wirklich nur nahe legen, bei Adam und Eva anzufangen, und zunächst etwas über ängstliche Hunde und das Leben mit ihnen, den Umgang mit ihnen zu lernen. Das Buch kann ein Anfang sein, ein guter Trainer eine wichtige Hilfe.
LG
c_f
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07.05.2013, 07:50Inaktiver User
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Sehr richtig erklärt, c_f!
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07.05.2013, 08:48
AW: Immer neue Hunde-Fragen
Danke für diesen guten Beitrag, chironex_fleckeri!
Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
Marc Twain



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(außer er fällt unbeabsichtigt wieder mal in den Bach).