Was ist schon natürlich, und was ist unnatürlich? Wer maßt sich an, das festzulegen?
Hummel hat z.B. den Wassernapf immer komplett ignoriert und die Nippeltränke bevorzugt. Und das in den gesamten 8 Monaten ihres Lebens.
Und warum soll ein weißer Hamster eine Qualzucht sein ?? Das ist eine Fell-Mutation, wie sie bei sehr vielen Arten vorkommt, die vom Wild- zum Haustier geworden sind. Schau dich doch mal bei den Meerschweinchen um...
Ich bin übrigens keine Tierschützerin - nicht mehr. Genau wegen solcher Auseinandersetzungen ... sie sind destruktiv und sinnlos, es geht immer nur ums Rechthaben.
Schade, daß der thread so eine Wendung genommen hat. Ich hoffe, wir kriegen noch die Kurve.
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Thema: Ein Hamster- Thread
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16.12.2013, 19:46Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
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16.12.2013, 19:47Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Weißt du - ich bin froh, solange da noch was "eskaliert" - denn was wäre die Alternative? Schweigen, auch zu offensichtlichen Mißständen? Schweigen, auch wenn manche es wirklich besser wissen, ihr Wissen aber immer wieder abgelehnt wird (und damit meine ich jetzt wirklich NICHT mich)? Nicht hinsehen? Schnauze halten? Diskussionen gar nicht erst versuchen, sondern Augen zu und alles hinnehmen?
Mal abgesehen davon, dass ich diese unsere "Diskussion" noch nicht als Eskalation empfinde, sondern eher als Meinungsverschiedenheit - soviel Freiheit muß aber schon noch sein. Sonst können wir doch gleoch alle gemütlich vor uns hinschlafen und brauchen eigentlich doch gar kein Forum.
Man KANN nicht immer einer Meinung sein.
Aber ich hör jetzt auf, sonst wirke ich glech wieder überengagiert, dat bringt auch nüscht.
Also freundliche Grüße von mir.
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16.12.2013, 19:55Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Och nee, honey - schreibst du mir bitte mal genauer, was du nun für ein Problem mit mir hast? Was ist los mit dir? Das verstehe ich jetzt nicht.
Du meine Güte - Tierschützerin zu sein beinhaltet doch nun wirklich mehr als solche Diskussionen, also warum so extrem jetzt von deiner Seite? Ich fand das immer gut, wie und was du von euren Tieren geschrieben hast und verstehe gar nicht, was du jetzt willst. Dass ich die Augen an den gleichen Stellen schließe wie du? Werde ich eh nie machen, da ich dich gar nicht (mehr) einschätzen kann)
Ich weiß es nicht. Echt nicht.
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16.12.2013, 20:50Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Jetzt komm doch mal wieder runter. Ich glaube nicht, daß es irgendeinem der Hamster, von denen hier im thread erzählt wird, schlecht geht. Ganz einfach. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
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17.12.2013, 00:01Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Ja, das kann niemand an einem bestimmten Punkt festmachen, denn dass unsere ganze Tierhaltung unnatürlich ist, liegt in der Natur der Sache.
Wenn ich in den Katzen -und Hundeforen lesen (zu denen ich eigentlich eine Affinität haben sollte, aber nicht habe), dann ist es dort viel unnatürlicher als bei Euch. Obwohl das Hamster-und Mäusehalten im Prinzip noch unnatürlicher ist.
Ihr seid irgendwie sachlich um die Tiere bemüht, jeder auf seine Weise.
Ihr seid als Menschen natürlicher, das ist der Unterschied.
Streitet Euch nicht, Ihr wollt alle dasselbe. Ihr mögt die Hamsterchen und ihre Besonderheiten.
Außerdem möchte ich noch ein bisschen weiter bei Euch lesen und bin neugierig.
Was ist eine Qualzucht? Ist es so wie bei den Hunden, oder wie werden die vielen Hamster "hergestellt", die es in den Zoohandlungen zu kaufen gibt?
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17.12.2013, 08:10Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Wikipedia sagt:
"Als Qualzucht bezeichnet man bei der Züchtung von Tieren die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind".
Das trifft es gut.
Fellfarben gehören meines Erachtens nicht dazu - es handelt sich um Mutationen, die manchmal auch in freier Natur vorkommen, die bei Heimtieren aber bewußt herausgezüchtet werden.
Ich wüßte nicht, daß ein weißer Hamster, eine schwarze Rennmaus, ein buntes Meerschwein, eine weiße Ratte per se Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen aufweisen würden. Auch ihre Lebensspanne ist nicht kürzer als die der "naturfarbenen" Tiere.
Man sollte da vielleicht die Kirche im Dorf lassen.
Und selbstverständlich ist die gesamte Heimtierhaltung "unnatürlich". Ich meine, wieso hält man Nagetiere ? Im Grunde ist es völlig überflüssig... aber: manchen von uns machen sie Freude, und die Tiere selbst haben, wenn sie halbwegs gut gehalten werden, auch etwas davon, sie leben in Gefangenschaft meistens doppelt so lang wie in freier Wildbahn.
Ich bin aber ohnehin keine Natur-Verklärerin ....
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17.12.2013, 10:21Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
Hallo,
ich hab auchnoch was zum Thema Qualzuchten rausgesucht - ich habe mich da vollkommen geirrt. Vor allem die Hybriden werden als Qualzucht angesehen, da sie überdimensional oft und vorhersehbar an Diabetes erkranken. Tja, und was habe ich hier? Eine Hybridin, zum Glück immerhin aus der Nothilfe.
Den nächsten Qualzuchtverdacht haben dann Teddys, das lange Haar ist völlig unnatürlich, die Frage ist nur, ob sie darunter leiden - was eine zwingende Tatsache beim Thema Qualzucht ist - also das Leiden, das die Tiere haben, wenn sie geboren wurden und dem sie quasi nicht entkommen können. Äh ja, und mein anderer Hamster ist ein Teddy. *räusper* (na toll...)
Bei den Hybriden ist es auch noch das sog. backflipping und die Dreher-Krankheit (Kopf schief halten und sowas alles), da muß ich selbst erst schauen, was das genau ist.
Zumindest gibt es wohl übermäßig oft eine Art von "Hospitalismus" bei Qualzucht-Hamstern. Kann, muß aber nicht.
Ich hatte eigentlich gedacht, dass Qualzucht bedeutet, dass zwei Tiere in diese unsäglichen Makrolonboxen gesperrt werden, in denen es nichts weiter gibt als eine Wasserflasche. In der paaren sie sich und die Hamsterin wirft ihre Jungen, die - für die Tierhandlungen gezüchtet und zwar in großem Stil - niemals von früh an an die hand von Menschen gewöhnt werden. ich spreche jetzt von goldhamstern.
Insofern würde ich an der Stelle wohl doch immer private Züchter vorziehen - es gibt einige von denen, die sich auch in der Nothilfe engagieren, denen würde ich schon eher vertrauen als dem Fre**n*pf.
Das mal zur Erläuterung.
Und ja, ich denke, zumindest hoffe ich es, dass es ekienm unserer hier genannten hamstern schlecht geht. Da gibtes ganz anderes. die Nothilfe NRW hat dieses Jahr 2013 mehr als (haltet euch fest) 1.000 Nothamster gerettet, eine Zahl, die alles übersteigt, was in den letzten jahren los war. Zum Teil kamen die aus so haltungen, in denen zwei Tiere unwissentlich zusammengesperrt waren. Und sich vermehrten und dann wieder vermehrten. Warum die Halter darauf einfach nicht reagierten, kann man nur raten - bei einer Frau war es schlicht ein riesiger psychischer Defekt, der der Nothilfe zunächst 100 Hybriden, die dann teilweise Tag für Tag auch noch an die 10-15 Junge bekamen, bescherten. Also innerhalb von ein paar Tagen waren aus 100 hamstern dann schon 200 geworden. Und die müssen nun ja auch alle einzeln untergebracht werden.
Vielleicht kann man jetzt etwas besser verstehen, was mich antreibt und mich immer wieder die Nothilfen empfehlen lässt. Die leisten tolle Arbeit und wie man an dem Beispiel sehen kann, wissen sie auch oftmals, wann ihre Hamster geboren wurden. Kann man vom Zooladen ja nicht gerade sagen.
Sie haben sie auch in Quarantäne, so dass man auch immer einen gesunden Hamster bekommt. Kranke Tiere werden nicht vermittelt.
Die Kosten für die Nothilfen sind enorm, und überall in Deutschland gibt es Menschen, die sich und auch ihr geld für die Hamster einsetzen. Das finde ich wichtig, denn für alle anderen Tiere gibt es das in viel größerem Umfang und die Hamster werden oft als "nur Hamster" abgetan, was mir zutiefst widerstrebt.
Naja, und wenn ich dann der Meinung bin, es könnte einem Hamster schlecht gehen und jemand tut dann nichts....ich muß ja jetzt nicht weiter reden.
Na egal...so ist die Lage. Mir geht es nicht ums rechthaben. Mir geht es einfach und ehrlich um die Tiere und ich hoffe wirklich und ehrlich, dass kamy den Satz "wenn er krank ist, muß ihm geholfen werden" auch genau so meint.
Wenn ihr wüßtet, wie ich angefangen habe - oh Mann....ich mußte mir auch einiges anhören, was ich falsch mache. ich habe mich davon jedoch niemals angegriffen gefühlt und vielleicht ist das der Teil, den ich nicht recht verstehe. Mir war völlig klar, dass ich gar nicht alles wissen konnte. Im Gegensatz weise ich selbst die Tierärztin darauf hin, wenn sie mE nach falsch liegt, was die hamster angeht - sie hat es eben mehr mit Hunden. Nicht mal die ist dann beleidigt und erklärt mir dann, ich müsse "runterkommen".
Soll heißen: ich möchte schon sagen, was ich weiß. Was ich mir sparen kann, ist es, wütend zu werden, wenn es keinen interessiert. Wird mir schwerfallen.
Das war es fürs Erste, sonst schreibe ich noch ne Diplomarbeit.
Gruß,
alassia
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17.12.2013, 11:20
AW: Ein Hamster- Thread
Unser Tierarzt hat immer gesagt, man sollte den Hamster nicht zu sehr mit sich selbst vergleichen. Das Schmerzempfinden eines Hamsters ist ganz anders als unseres, sie sind viel härter im Nehmen. Das entspricht auch meinen Beobachtungen. Im Grunde ist es bei einem Einzelgänger wie einem Goldhamster auch nicht sinnvoll, viel Schmerz zu empfinden und auszudrücken. Was uns dazu bringt, Hilfe bei Artgenossen zu suchen, wäre beim Hamster völlig nutzlos. Schmerz nutzt ihm nur, wenn es darum geht, Folgeschäden zu vermeiden.
Wir sollten deshalb nicht den Fehler machen und vom Hamster 1:1 auf uns zu schließen.
Und was Qualzucht angeht. Wir haben mal einen Hamster zu uns genommen, der zwar als Jungtier bei Privatleuten heranwuchs. Die hatten aber so gar kein Händchen für die Tiere und es hat eine ganze Weile gedauert, bis der so zahm wie einer aus der Tierhandlung war. Die Tierpfleger dort kümmern sich sehr liebevoll um ihre Schützlinge. Am zutraulichsten waren aber immer die eigenen Nachwuchshamster. Dieses Grundvertrauen haben wir bei auswärts geborenen Hamstern nie erreichen können. Entscheidend sind die ersten 6 Wochen. Erleben die Kleinen in der Zeit den Menschen als liebevoll, hat man die zutraulichsten Hamsterchen, die man sich vorstellen kann. Lernen sie das in der Zeit nicht, bleibe sie immer etwas misstrauisch. Zumindest gilt das so für Goldhamster. Und am süßesten sind sie mit 4 Wochen. In dem Alter sind sie richtig klasse und streiten auch nicht. Das müsste so um die 9-10 Jahre beim Menschen entsprechen ;-). Kinder ohne Pubertätsallüren.
Deshalb habe ich immer Bedenken, was Tiere aus zweifelhafter Herkunft angeht.
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17.12.2013, 16:40Inaktiver User
AW: Ein Hamster- Thread
@alassia, @Ebayfan, vielen Dank für Eure ausführliche Information. Da gibt es schon einige Parallelen zu den Hunden.
Dass sie die Tiere sich bei den sogenannten Tiermessies so unkontrolliert vermehren und unter entsetzlichen Zuständen dahin vegetieren, hatte ich schon gehört.
Ein Folge der Vereinsamung in unserer Gesellschaft. Traurig.
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17.12.2013, 18:40
AW: Ein Hamster- Thread
Nein, im mag keinen "überzeugen", der mir gleich eh das Wort im Mund verdreht und irgendwann wieder etwas unterstellt.
Allerdings ist es das erste Mal, dass was ich nicht weit und breit erzählt/ geschrieben habe, gegen mich verwendet wurde
Plastikhäuschen steht weiterhin da, wo es am Anfang schon gestanden hat, und der Kleine nimmt es zum Kötteln, seit immer.
Ich wüsste nicht, warum ich ihm das jetzt entziehen sollte und den kleinen Kerl verwirren sollte.
Ein Königreich mit einem Pferd dazu für den, der mir das erklärt, warum Wegnehmen jetzt angebracht wäre.Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut. Augustinus


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