Antworten
Seite 2 von 7 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 67
  1. User Info Menu

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Ich werde heute mal unseren tierarzt anrufen und ihn fragen, was er meint.
    Bei unserer Katze, die vor ca. 2 jahren ständig Blasenentzüdung hatte, empfahl er uns dann etwas von Royal Kanin, zwar teuer, spart jedoch den Tierarzt, wie er sich ausdrückte und es stimmt.
    Die Billigfutter aus dem Supermarkt haben wohl zu viel Salz, was die Katze nicht verträgt und mit diesem Futter, das er uns ans Herz legte, geht es unserer Katze nun gut.

    ich war gestern auch im Tierhandel und hab das Hill's schon im Wagen gehabt, aber es gab so viel verschiedne, dass ich verunsichert war und deshalb heute mal nachfrage.

    Danke für eure Anregungen und Gedanken.
    das welpenfutter von hill's ist sicherlich gut! und auch von royal canin gibt es ein welpenfutter fuer hunde...! ich wuerde mit einem anfangen und wenn der kleine es frisst und gut vertraegt, kannst du ja dabei bleiben - ansonsten langsam mit untermischen auf ein anderes umstellen...

  2. Inaktiver User

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Hills beispielsweise ist Schrott - fast alle Futter haben einen hohen Maisanteil. Mais spielt in der physiologischen Ernährung eines Hundes gleich noch welche Rolle?

    Ach ja... keine!

    Sehr gross ist die Rolle allerdings in Sachen Gewinnmaximierung für den Futterhersteller, denn als billiger Füllstoff, den man dann in der Maske eines "hochwertigen" Futters teuer vermarktet, schwemmt er richtig viel Geld in die Kasse. Diese Maxime verfolgen viele Hersteller, drum sollte man sich ein bisschen mit der Materie befassen, und die Inhaltsstoffe anschauen.

    Das tun im übrigen Tests der Stiftung Warentest nur sehr unzureichend.

    Das "gute" Aldi Futter beispielsweise besteht in der Hauptzutat aus Getreide. Und wir wissen ja alle, dass Hunde Herbivoren sind, oder etwa nicht?!

    Es schadet nicht zu wissen, was sich beispielsweise hinter dem Begriff "tierische Nebenerzeugnisse" verbirgt - klingt so nett nach Fleisch, bedeutet aber: Müll, der sonst in die Verbrennung müsste. Es handelt sich um einen Euphemismus für Abfallstoffe aus tierischen Kadavern aller Art: Hirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Tausende von Tieren verenden jährlich in Versuchsanstalten, beim Tierarzt oder auf der Straße - und liefern die Rohmaterialien für besagte Nebenerzeugnisse. Tierische Nebenprodukte stammen meistens aus Abdeckereien. Diese verarbeiten z.B. auch Rücklieferungen verdorbener Waren aus Supermärkten und Großküchen, aber auch Zootiere werden verwurstet.

    Die meisten US-Tierfutterhersteller gehören zu den großen Lebensmittelketten, und haben so schlicht eine wunderbare Müllverwertung perfektioniert, für die uninformierte Menschen mit Tieren richtig tief in die Tasche greifen.

    Ähnlich sieht es aus beim Kapitel pflanzliche Nebenprodukte - hach, das klingt so herrlich grün und gesund, das muss doch gut sein! Tatsächlich verbergen sich dahinter ebenfalls Abfallstoffe: Erdnusshülsen, verdorbenes Getreide, Stroh, Nußschalen, Reste aus der Herstellung von Müsli. Alles natürlich Stoffe, die so ein Hund natürlicherweise auf jeden Fall fessen sollte, soll ja gesund bleiben, das Hundchen

    Wenn die Deklaration dann vollmundig von 20% Fleisch und tierischen Nebenprodukten schwärmt, darf der geneigte Konsument sich also fragen, wieviel Fleisch wohl tatsächlich im Produkt enthalten sein mag - es wird ja nicht quantifiziert.

    Immerhin schöne Beispiele dafür, wie man buchstäblich aus Scheixxe Geld machen kann.

    Wem an einem gesunden Tier gelegen ist, der schaut genau hin, und vertraut nicht launigen Werbeversprechen. Ein gutes Futter deklariert alle Inhaltsstoffe, und hält den Anteil an Abfall- und Füllstoffen, die im Organismus des Hundes nichts zu suchen haben, gering.
    Geändert von Inaktiver User (22.10.2012 um 16:25 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Einfach ausprobieren.
    Man kann es auch übertreiben mit den bösen, bösen Futtermittelkonzernen.
    Hill´s ist definitiv kein Schrott - und ich bin gerade erntshaft am Überlegen, ob ich nicht endgültig dabei bleiben soll. Endlich kommen hinten normal geformte Würstchen raus, die sich gut beseitigen lassen - das Fell schimmert wie eh und je, das Hundsviech ist vital und aktiv. Keine Durchfälle mehr (während der Barf- und Nassfutterexperimente leider oft genug in der Wohnung ) - endlich.
    Unser Tierarzt hatte Orijen empfohlen, Hundi fraß es auch ein paar Monate gern, die Haufen waren allerdigs zu weich und riesengroß, die Blähungen zum Umfallen.Und irgendwann hat er es verweigert.
    Das ist wohl Gottdeidank vorbei.
    Wie gesagt, probiere es aus. Aber sollte dein Hund aus dem spanischen Tierschutz kommen, dann solltest du wenig Probleme haben. Ich habe dort genug Hunde gekannt, die lediglich mit Weißbrot- und Wurstabfällen ernährt wurden, und sie bekamen auch nicht jeden Tag etwas. Die sind hart im Nehmen (und haben sich längst an Getreide im Magen angepaßt) und freuen sich über jedes akzeptable Futter.
    Geändert von Inaktiver User (22.10.2012 um 16:55 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von coryanne Beitrag anzeigen
    kaeme fuer mich nicht infrage, da wir viel reisen und unseren hund so gut wie immer mitnehmen.
    Ich bin nicht der Meinung, dass jeder seinen Hund Rohfüttern muss, aber das oben genannte Argument gegen Rohfütterung finde ich nicht valide.

    Ich fütter roh und reise sehr viel mit Hund. Bisher hatte ich da noch nie Probleme mit. Bei jedem Dorfmetzger kriegt man für wenig Geld Hähnchenstücke, die man unterwegs füttern kann, wenn man mal nicht die Möglichkeit hat Futter mitzunehmen.

    Für mich kommt so oder so nur ein Futter in Frage das wenig oder gar kein Getreide enthält. Besonders Mais möchte ich nicht füttern.

    Außerdem lasse ich mich nicht gerne von Industrie und Tierärzten verarschen: ich bezahle nicht hohe Preise für ein Futter, dass in erster Linie billige Füllstoffe enthält, nur weil es geschickt vermarktet wird.

    Dann zahle ich doch lieber viel Geld für ein Futter, dass dann auch wirklich hochwertig ist. Dazu kommt, dass man von hochwertigem Futter viel weniger Füttern muss, als von den nur als hochwertig-vermarkteten Futtersorten.

    Ich fütter roh, weil ich davon überzeugt bin, dass es gut für meine Hunde ist. Günstiger als hochweritges Dosen- und Trockenfutter ist es auch und meine Hunde lieben es.

  5. User Info Menu

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht der Meinung, dass jeder seinen Hund Rohfüttern muss, aber das oben genannte Argument gegen Rohfütterung finde ich nicht valide.
    fuer mich ist das aber so richtig und valide! es ist fuer mich auch kein argument gegen rohfuettern, sondern ein persoenliches argument fuer mich fuer trockenfutter...

  6. User Info Menu

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hills beispielsweise ist Schrott - fast alle Futter haben einen hohen Maisanteil. Mais spielt in der physiologischen Ernährung eines Hundes gleich noch welche Rolle?

    Ach ja... keine!

    Sehr gross ist die Rolle allerdings in Sachen Gewinnmaximierung für den Futterhersteller, denn als billiger Füllstoff, den man dann in der Maske eines "hochwertigen" Futters teuer vermarktet, schwemmt er richtig viel Geld in die Kasse. Diese Maxime verfolgen viele Hersteller, drum sollte man sich ein bisschen mit der Materie befassen, und die Inhaltsstoffe anschauen.

    Das tun im übrigen Tests der Stiftung Warentest nur sehr unzureichend.

    Das "gute" Aldi Futter beispielsweise besteht in der Hauptzutat aus Getreide. Und wir wissen ja alle, dass Hunde Herbivoren sind, oder etwa nicht?!

    Es schadet nicht zu wissen, was sich beispielsweise hinter dem Begriff "tierische Nebenerzeugnisse" verbirgt - klingt so nett nach Fleisch, bedeutet aber: Müll, der sonst in die Verbrennung müsste. Es handelt sich um einen Euphemismus für Abfallstoffe aus tierischen Kadavern aller Art: Hirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Tausende von Tieren verenden jährlich in Versuchsanstalten, beim Tierarzt oder auf der Straße - und liefern die Rohmaterialien für besagte Nebenerzeugnisse. Tierische Nebenprodukte stammen meistens aus Abdeckereien. Diese verarbeiten z.B. auch Rücklieferungen verdorbener Waren aus Supermärkten und Großküchen, aber auch Zootiere werden verwurstet.

    Die meisten US-Tierfutterhersteller gehören zu den großen Lebensmittelketten, und haben so schlicht eine wunderbare Müllverwertung perfektioniert, für die uninformierte Menschen mit Tieren richtig tief in die Tasche greifen.

    Ähnlich sieht es aus beim Kapitel pflanzliche Nebenprodukte - hach, das klingt so herrlich grün und gesund, das muss doch gut sein! Tatsächlich verbergen sich dahinter ebenfalls Abfallstoffe: Erdnusshülsen, verdorbenes Getreide, Stroh, Nußschalen, Reste aus der Herstellung von Müsli. Alles natürlich Stoffe, die so ein Hund natürlicherweise auf jeden Fall fessen sollte, soll ja gesund bleiben, das Hundchen

    Wenn die Deklaration dann vollmundig von 20% Fleisch und tierischen Nebenprodukten schwärmt, darf der geneigte Konsument sich also fragen, wieviel Fleisch wohl tatsächlich im Produkt enthalten sein mag - es wird ja nicht quantifiziert.

    Immerhin schöne Beispiele dafür, wie man buchstäblich aus Scheixxe Geld machen kann.

    Wem an einem gesunden Tier gelegen ist, der schaut genau hin, und vertraut nicht launigen Werbeversprechen. Ein gutes Futter deklariert alle Inhaltsstoffe, und hält den Anteil an Abfall- und Füllstoffen, die im Organismus des Hundes nichts zu suchen haben, gering.
    danke fuer diese ausfuehrliche antwort! auf die deklaration zu achten, ist fuer mich schon so normal und selbstverstaendlich geworden...

    und jetzt wo du es sagst, ist mir auch schon aufgefallen, dass ich die zusammenstellung der von warentest gelobten futter nicht so prickelnd fand.

    auch bei amerikanischem futter gibt es "gute" hersteller. das futter, dass ich z.z. noch gebe enthaelt keine sog. nebenprodukte. die pflanzlichen produkte sind einzeln aufgelistet. es ist ohne mais und weizen.

    allerdings wollte ich ja auch mal orijen ausprobieren. muss nur noch bestellen...

  7. Inaktiver User

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    @coryanne: komischerweise hat Orijen bei Stiftung Warentest schlecht abgeschnitten - bei Welpen drohe die Gefahr einer Mangelernährung.

    Ich fand die Rohfütterung total ekelhaft und war sehr froh, daß unser Hund sie nicht vertragen hat. Sonst hätte ich vielleicht ein schlechtes Gewissen gehabt, sie wieder abzusetzen.
    Manchmal konnte ich vor Ekel selber nichts mehr essen... bäh. Ich will nie wieder rohe Innereien, Knochen etc. im Kühlschrank sehen. Für Vegetarier ist das schon starker Tobak, auch geruchsmäßig...
    Geändert von Inaktiver User (23.10.2012 um 14:44 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dann zahle ich doch lieber viel Geld für ein Futter, dass dann auch wirklich hochwertig ist. Dazu kommt, dass man von hochwertigem Futter viel weniger Füttern muss, als von den nur als hochwertig-vermarkteten Futtersorten.

    Ich fütter roh, weil ich davon überzeugt bin, dass es gut für meine Hunde ist. Günstiger als hochweritges Dosen- und Trockenfutter ist es auch und meine Hunde lieben es.
    und du bist da sicher, dass das fleisch immer hochwertig ist und deine hunde alle naehrstoffe bekommen, die sie brauchen?

    ich kann mir nicht vorstellen, dass hochwertiges fleisch, taeglich gekauft, guenstiger sein soll als trockenfutter. oder fuetterst du abfaelle der metzgereien?

  9. User Info Menu

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @coryanne: komischerweise hat Orijen bei Stiftung Warentest schlecht abgeschnitten - bei Welpen drohe die Gefahr einer Mangelernährung.

    Ich fand die Rohfütterung total ekelhaft und war sehr froh, daß unser Hund sie nicht vertragen hat. Sonst hätte ich vielleicht ein schlechtes Gewissen gehabt, sie wieder abzusetzen.
    Manchmal konnte ich vor Ekel selber nichts mehr essen... bäh. Ich will nie wieder rohe Innereien im Kühlschrank sehen.
    ich glaube auch, dass mich das ekeln wuerde... - auch ein argument fuer trockenfutter.
    tja, es ist wirklich so mit dem futter - frage 10 hundehalter, und du kriegst 10 meinungen, mindestens....

    es gibt so viele positive reviews von orijen...

  10. Inaktiver User

    AW: empfehlenswertes Welpenfutter

    und du bist da sicher, dass das fleisch immer hochwertig ist und deine hunde alle naehrstoffe bekommen, die sie brauchen?
    Ja, bin ich. Wieso auch nicht?

    Bist Du Dir sicher, dass irgendein Futterhersteller genau die passende Zusammensetzung für genau Deinen Hund herstellt? Weißt Du genau zu jedem Zeitpunkt woher alle Zutaten aus Deinem Fertigfutter stammen?

    Warum werden ans Rohfütern da anderen Ansprüche gestellt, als ans Fertigfutter? Weder ist Fertigfutter genau auf den einzelnen Hund abgestimmt (sondern immer nur auf eine große diverse Gruppe Hunde) noch weiß man woher jede Zutat stammt.

    Und ja ich weiß woher das Fleisch kommt und da Hunde sehr gerne die günstigen Fleischabschnitte fressen und kein Filet-Steak brauchen, finde ich es auch nicht teuer - zumindest nicht teuerer als hochwertiges Dosen- und Trockenfertigfutter. Man sollte ja nun auch nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Wer seinen Hund vor allem mit Maismehl füttert, ja dann mag Frischfutter teurer sein, wer auch beim Fertigfutter zu hochwertigen Futtersorten greift, wird keinen sonderlichen Preisunterschied feststellen, bzw. dann wird Rohfüttern in vielen Fällen sogar günstiger sein.

    Ich schrieb doch auch, dass ich es gar nicht schlimm finde, wenn jemand Fertigfutter füttert, deswegen versteh ich nicht so ganz warum Du Dich so auf mich eingeschossen hast. Für mich passte nur Deine Anmerkung nicht. Man kann auch problemlos auf Reisen roh füttern, das ist kein Argument gegen Rohfütterung.

    Nicht rohfüttern zu wollen, weil man sich vor rohem Fleisch ekelt oder weil man es einfach nicht will, ist doch völlig in Ordnung. Kann und soll jeder selbst entscheiden.

    Man kann auch gerne sagen, dass es einem zu aufwändig ist - wobei ich das auch kein besonders gutes Argument finde, weil es nicht aufwändig ist, wenn man es richtig macht. Rohfütterung ist so teuer und aufwändig wie man es gestalten WILL. Füttert man z.B. fertiges Rohfutter von einem der zig Anbieter ist es gar nicht aufwändiger als anderes Futter. Füttert man z.B nach Futterplan von einem Experten und achtet beim Einkaufen auf günstige Fleischsorten ist es auch nicht besonders aufwändig und teuer, wenn auch etwas aufwändiger als einfach Tüte oder Dose auf.

    Will man ständig was besonders Füttern, macht es einem Spaß sich mit Hundefütterung zu beschäftigen, ja dann kann es sehr aufwändig und teuer werden.

Antworten
Seite 2 von 7 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •