So sehe ich das auch!
Ich arbeite ein bisschen im Tierschutz mit. Mache Fahrten für eine Hunde-Nothilfe - meine Freizeit gebe ich gerne dafür, Spritgeld möchte ich keins, obwohl es mir jedes Mal vom Verein angeboten wird. Hätte ich selbst kein Geld, könnte ich immer noch meine Zeit anbieten (und mir das Spritgeld geben lassen).
Ich habe für einen Igelclub eine Zeit lang Standdienst gemacht, und päppel jedes Jahr mindestens einen Igel auf. Brauche ich die medizinische Hilfe eines Igelvereins gebe ich dort jedes Mal mindestens 20 Euro. Alle Mitarbeiter arbeiten dort ehrenamtlich und die Medizin und die Miete für das Haus kostet Geld.
Mir ist das egal, ob das "meine" Tiere sind oder nicht.
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25.10.2012, 22:38Inaktiver User
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
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25.10.2012, 22:51Inaktiver User
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Tierheim Wiesbaden: Aufnahmegebühren für Neuankömmlinge - Rhein-Main - FAZ
Hier kann man übrigens nachlesen, warum es in Wiesbaden diese Probleme gibt. Die Stad bzw Kommune macht es sich einfach und zahlt, anstatt ein städtisches Tierheim zu bauen lieber einem privaten Tierheim ein paar Euronen...welche aber nicht ausreichen...
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26.10.2012, 08:06
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Also das finde ich auch nicht fair, sich so über Tierschützer zu äußern. Gerade in der Katzenhilfe habe ich schon Menschen gesehen, die sich engagieren, meist ältere, die ihr letztes Hemd geben würden, um den Tieren zu helfen. Kinderschutz gibt es auch - aber das steht auf einem anderen Blatt. Tierschutz ist viel unmittelbarer, man kann ja nicht beispielsweise ein Kind mitnehmen, wenn man meint, dass es schlecht behandelt wird.
Dass ein Tierheim eine Aufnahmegebühr verlangt, finde ich nicht gut, da es ja wirklich Menschen davon abhalten kann, zu helfen - nicht jede/r kann mal eben 70,- Euro erübrigen.
Bei uns im Schuppen hat mal eine Katze Junge geboren und es wurde nach einiger Zeit deutlich, dass sie sie nicht versorgen kann. Spät am Abend habe ich die Tierrettung angerufen und zwei junge Erwachsene kamen, um die beiden Babies abzuholen und zu einer Katzenmutti zu bringen. Dafür musste ich nichts bezahlen und fand es ganz toll, da die sich echt beeilt haben und die Winzlinge schnell gerettet werden konnten.
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26.10.2012, 12:19
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26.10.2012, 16:43Inaktiver User
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Blödsinn. Wenn Da wirklich Geld/Spenden veruntreut wurden (und das hast Du behauptet z.B. wenn gespendetes Futter für privat gehaltende Tiere benutzt wird), dann darfst Du da selbstverständlich drüber reden und darfst das ganze Anzeigen! Spenden veruntreuen ist kein Kavaliersdelikt! Sollte das also stimmen: ab zur Polizei und Anzeige erstatten.
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26.10.2012, 19:28
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Na da hast eine Ahnung, HallelujaBlödsinn. Wenn Da wirklich Geld/Spenden veruntreut wurden (und das hast Du behauptet z.B. wenn gespendetes Futter für privat gehaltende Tiere benutzt wird), dann darfst Du da selbstverständlich drüber reden und darfst das ganze Anzeigen! Spenden veruntreuen ist kein Kavaliersdelikt! Sollte das also stimmen: ab zur Polizei und Anzeige erstatten.

Ich habe einen langen Beitrag geschrieben aber ihn doch wieder gelöscht weil ich eigentlich keinen von meiner Meinung überzeugen möchte und muss!
Mich stört nur eines, wie behaarlich Scheinheiligkeit über dem Wörtchen Tierschutz geschützt wird!
Finde ich traurig da keinem Tier der Welt damit geholfen wird wenn keiner richtig hinsieht! Nur meistens passiert da das meiste Leid und Elend wo man es am wenigsten erwartet eben weil keiner richtig hinsieht und einfach blauäugig alles geglaubt wird!
Ich sage nicht das das überall so ist, aber sehr oft leider doch...aber was ich nicht sehe gibt es auch nicht so scheint es!Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann sind es diese 4 Worte:
DAS LEBEN GEHT WEITER!
Setze kein Fragezeichen,
wo das Schicksal schon längst einen Punkt gemacht hat.
© unbekannt
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27.10.2012, 11:17
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Es hat doch hier niemand behauptet, dass im Tierschutz grundsätzlich alles zu 100 % korrekt läuft. Auch hat sich niemand dahingehend geäußert, dass sie / er Deinen konkret geschilderten Fall nicht glaubt.
Aber Deine Postings lesen sich so, als würde die überwiegende Zahl der Tierschützer nur zum eigenen Vorteil handeln, Spenden veruntreuen, Geld von tierlieben Menschen abzocken. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass Kontra-Reaktionen kommen von UserInnen, die andere Erfahrungen gemacht haben?
Meiner eigenen Erfahrung nach engagieren sich im Tierschutz viele Menschen, oft auch ehrenamtlich, denen es tatsächlich um das Wohl der Tiere geht. Diesen Menschen macht man aber die ehrenamtliche Arbeit unnötig schwer, wenn man pauschal niedere Motive unterstellt.
Zum Thema an sich: Ich halte es, wie einige VorschreiberInnen, auch für problematisch, Geld für abgegebene (Fund-) Tiere zu verlangen. Die leidtragenden werden die Tiere sein, die nicht mehr abgegeben werden. Die Einnahmen aus dieser Geschichte werden dementsprechend auch nicht sehr hoch sein. Das ganze wird wohl erst mal nur dazu führen, dass in diesem Tierheim weniger Tiere versorgt werden müssen. Und danach wird die Vermittlung schwieriger, wenn zu deutlich mehr Tieren, die dann vermutlich anonym in Tierheim nähe ausgesetzt werden, keine Infos mehr vom Vorbesitzer eingeholt werden können. Eigentlich sollten die Vorbesitzer wirklich für die weitere Versorgung der Tiere aufkommen müssen, für die sie verantwortlich sind. Aber das ist halt nicht wirklich realistisch durchsetzbar.
Gruß
Joker
(schreibend als Normal-Userin)“You can tell how smart people are by what they laugh at.”
― Tina Fey
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27.10.2012, 11:26Inaktiver User
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
ja, anscheinend mehr als Du. Sonst wäre Dir klar, dass Veruntreuung von Spenden kein Kavalierdelikt ist.
Aber meckern ist viel einfacher, als wirklich was zu tun.
Ich hab auch nirgendwo gesagt, dass alle vermeintlichen Tierschützer toll sind. Es sind Menschen - und wie überall gibt's schon rein logischerweise solche und solche: Idioten und Leute, die sich wirklich das Hinterteil aufreißen, um zu helfen.
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28.10.2012, 14:56
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Wenn man keine Ahnung hat, einfach nichts sagen, liebe Shrike!
Meiner Erfahrung nach sind die die ehrenamtlich den Tieren helfen und sich damit nicht in einem jeden Satz brüsten was sie nicht alles getan haben eigentlich die besten "Tierschützer" (wenn man es so will).Es hat doch hier niemand behauptet, dass im Tierschutz grundsätzlich alles zu 100 % korrekt läuft. Auch hat sich niemand dahingehend geäußert, dass sie / er Deinen konkret geschilderten Fall nicht glaubt.
Aber Deine Postings lesen sich so, als würde die überwiegende Zahl der Tierschützer nur zum eigenen Vorteil handeln, Spenden veruntreuen, Geld von tierlieben Menschen abzocken. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass Kontra-Reaktionen kommen von UserInnen, die andere Erfahrungen gemacht haben?
Meiner eigenen Erfahrung nach engagieren sich im Tierschutz viele Menschen, oft auch ehrenamtlich, denen es tatsächlich um das Wohl der Tiere geht. Diesen Menschen macht man aber die ehrenamtliche Arbeit unnötig schwer, wenn man pauschal niedere Motive unterstellt.
Zum Thema an sich: Ich halte es, wie einige VorschreiberInnen, auch für problematisch, Geld für abgegebene (Fund-) Tiere zu verlangen. Die leidtragenden werden die Tiere sein, die nicht mehr abgegeben werden. Die Einnahmen aus dieser Geschichte werden dementsprechend auch nicht sehr hoch sein. Das ganze wird wohl erst mal nur dazu führen, dass in diesem Tierheim weniger Tiere versorgt werden müssen. Und danach wird die Vermittlung schwieriger, wenn zu deutlich mehr Tieren, die dann vermutlich anonym in Tierheim nähe ausgesetzt werden, keine Infos mehr vom Vorbesitzer eingeholt werden können. Eigentlich sollten die Vorbesitzer wirklich für die weitere Versorgung der Tiere aufkommen müssen, für die sie verantwortlich sind. Aber das ist halt nicht wirklich realistisch durchsetzbar.
Gruß
Joker
Mal von gewissen Pflegern abgesehen die sich wirklich den Hintern für die Tiere aufgerissen haben, unbezahlte Überstunden gemacht haben um den Tieren die nötige Versorgung zukommen zu lassen.
Nur leider werden auch diese Leute gerne ausgenutzt!
Zumindest war es dort so.
Und wegen der Leute die ein Tier abgeben!
Ich glaube, man kann keinen dafür verurteilen und sagen eigentlich müsste der jetzt für alles aufkommen!
Wozu?
Sobald das Tier dort abgegeben ist ist das Tierschutzhaus der rechtmässige Besitzer des Tieres!Geändert von Fanta01 (28.10.2012 um 15:01 Uhr)
Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann sind es diese 4 Worte:
DAS LEBEN GEHT WEITER!
Setze kein Fragezeichen,
wo das Schicksal schon längst einen Punkt gemacht hat.
© unbekannt
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28.10.2012, 15:02
AW: Tierheim verlangt für abgegebene Fundtiere Gebühren
Meine Güte, hör endlich auf, hier rumzubrüllen und lass´gut sein.
Diejenigen, denen die Tiere am Herzen liegen, können für deine Wut nichts, und die Tiere erst recht nicht.





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