Mag sein, und ich finde es auch schön, dass es Rassehunde mit unterschiedlichen Eigenschaften gibt.
Trotzdem hab ich ein Problem damit, in so großem Rahmen wie hierzulande Hunde zu vermehren, solange es derart viel wunderbare ungewollte Hunde gibt - auch jeder Rasse und auch jung.
Und einer der die Hunde mit 8 Wochen abgeben würde ist sicher weder großartig noch verantwortungsvoll.
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Thema: Welpenschule - sinnvoll?
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28.09.2012, 14:08Inaktiver User
AW: Welpenschule - sinnvoll?
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28.09.2012, 14:45Inaktiver User
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Frau Katelbach das weiß ich und das glaube ich Ihnen auch

Im Rettungsdienst u.ä. gibt es aber auch Mischlinge die ihre Arbeit sehr gut machen.
Die Zeit ist schon lange überreif die Massenzüchtungen zu stoppen, nicht zu unterstützen, wie auch immer.
Das es ausgewählte Züchter, aber wirklich hoch sensibel überwachte, überprüfte Züchter noch geben kann, damit hätte ich kein Problem.
Kleines Beispiel: Etwas außerhalb meines Ortes züchtet eine Familie nebenbei Bearded Collies. Wunderschöne Tiere.
Aber diese Familie verdient sich mit diesen Hunden einfach nur dazu. Das sollte in meinen Augen total verboten werden.
Anderes Beispiel: Die Schwester eines Bekannten züchtet Berner Sennenhunde. Der Hund 1.600 Euro.
Auch nur als Zubrot.
Beide Beispiele sind Familien, alles sieht gut aus... alles für den Käufer schön anzusehen. Die Hunde gehen auch weg und es ist schlimm es so auszudrücken, wie warme Semmel.
Seit ich davon weiß, sind dutzende von Welpen wer weiß wohin gekommen.
Ach ja in der Hundeschule in der ich jetzt schon länger bin mit meiner Hündin, dort sehe ich extrem viel Berner Sennenhunde die Probleme machen, außerdem Jack Russels (auch gerade explosiv zu haben überall
) und Australian Sheperds die mehr als bissig geworden sind. Ebenso Labradore noch und nöchern und und und....
Ich finde auch Züchtungen aus dem Ausland, dazu zählt für mich auch die Schweiz, zu holen, absolut nicht gut.
Meine Einstellung. Wir haben genug Hunde.
So ein schönes Wochenende
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28.09.2012, 18:00Inaktiver User
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Ja, so sollte das sein.
Fazit: Es ist nicht nur wichtig, sondern in unserer heutigen Zeit eigentlich unabdingbar, ganz besonders bei Leuten, die von Hundeerziehung keine Ahnung haben (also bei den meisten).
Aber: Es ist leider sehr schwierig, eine gute Schule zu finden, da sich jeder Hansel Hundetrainer nennen darf.
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28.09.2012, 18:29
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Wohl wahr!
Ich versuche gerade, mich im Dschungel der Berufsverbände zurechtzufinden.
Mit meiner Trainerin hatte ich Glück. Sie wurde mir von verschiedenen Leuten, die auch Angsthunde haben, empfohlen. Nach etwa einem Jahr ist meine Paniktante immer noch recht ängstlich, aber um Größenordnungen besser als vorher.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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28.09.2012, 18:45
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Vermehrer müssten in die Schranken gewiesen werden, dazu auch die Wurfabnahmeberechtigten, die Papiere aushändigen und die Tierärzte, die solche Betriebe mit Impfpässen unterstpützen (falls Impfpässe und Papiere keine Fakes sind).
Sehr problematisch sind aber auch die Amateur"züchter", die eine Hündin haben und mit einem Rüden derselben Rasse verpaaren. Die nennen das dann "liebevolle Familienzucht". Keine Auswahl, keine Zuchtzulassung, kein Wesenstest, möglicherweise potenzieren sich Anlagen für bestimmte Krankheiten ...
Das sind vermutlich die, die Frau kolia meint, die sich was dazuverdienen wollen. Ganz schlimm.
Züchter wie ich sie kenne und schätze, werden nicht reich, sie vermehren auch nicht wild, sondern haben vielleicht einen Wurf jedes Jahr oder alle 2 Jahre. Sie sind eher von Haus aus gut betucht und machen es aus Leidenschaft für die jeweilige Rasse, für die sie sich auch in den Verbänden engagieren.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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29.09.2012, 08:59Inaktiver User
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Frau Katelbach, genau das meint Frau kolia

Heute früh bin ich wieder mit meiner Hündin an einer "liebevollen Familienaufzucht"
vorbeigelaufen.
Wenn ich da nicht rechtzeitig weiter bin, verfolgen mich 7 Hunde dieser Bearded Collies.
Unser Odnungsamt macht da nix, denn es "passiert" ja nix.
Es ist ja auch so, dass niemand der Böse sein will, der, der meckert - und so lässt man eben alles, wenn es grad noch so vertretbar ist. (Mit was für Argumenten auch immer
) 
Was ich noch sagen wollte, immer mehr ehemalige, eigentlich mit ihren Hunden glücklich gewesene Menschen, nehmen sich angesichts der Entwicklung mit Hunden in unserer Gesellschaft keinen Hund mehr zu sich. Eben aus der Begründung wie viele Deppen alles einen Hund halten und diesen Hund null aber auch sowas von null verstehen, geschweige ihn ausfüllen mit dem was er annähernd braucht und diese Hunde, ohne das sie etwas dafür konnten, ein mega schlechtes Gesamtbild langsam aber sicher in unsere Gesellschaft bringen.
Das ist schlimm finde ich, denn es warten so viele von Grund auf liebe Hunde auf einen Platz.
Man muss nur etwas tun mit ihnen.
In diesem Sinne liebe Grüße, kolia
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29.09.2012, 10:26
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29.09.2012, 11:19Inaktiver User
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Wäre schön, ja - wenn es sich nur um ein Gerücht handle. Bei uns in der Region kenne ich aber wirklich einige ehemalige Hundehalter die so denken und auch Hundehalter die noch einen Hund haben und jetzt schon sagen, danach werden sie ziemlich sicher keinen Hund mehr zu sich holen. Kann sein das es vielleicht aus Egoismus ist, aber sie begründen es , dass es hier in der Gegend mittlerweile wirklich sehr schwierig ist mit einem Hund zu leben.
Wie du aber sagst, wenn es sich nur um Gerüchte handelt, wäre das ja gut.
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29.09.2012, 12:16
AW: Welpenschule - sinnvoll?
@ Kolia, als ehemaliger Hundehalter muss ich Dir da leider zustimmen..ich gehöre auch (fast)dazu. Die derzeitige Entwicklung mit Hunden ist eine Katastrophe.was ich noch sagen wollte, immer mehr ehemalige, eigentlich mit ihren Hunden glücklich gewesene Menschen, nehmen sich angesichts der Entwicklung mit Hunden in unserer Gesellschaft keinen Hund mehr zu sich. Eben aus der Begründung wie viele Deppen alles einen Hund halten und diesen Hund null aber auch sowas von null verstehen, geschweige ihn ausfüllen mit dem was er annähernd braucht und diese Hunde, ohne das sie etwas dafür konnten, ein mega schlechtes Gesamtbild langsam aber sicher in unsere Gesellschaft bringen.
Etwas Off Topic,aber
Es werden Immer mehr Hunde unter dubiosen Umständen aus dem Ausland eingeschleppt, die dann in ein Tierheim abgeschoben werden oder privat mit einer Mitleidsstory vermittelt werden zu Leuten die sich z.Bsp. aus Mitleid einen Hund nehmen, angelogen und dann alleine gelassen werden, wenn das erste Problem mit dem Hund auftaucht. Hundeschulen und Hundetherapiezentren schießen wie Pilze aus dem Boden, in Ebay werden zahllose "Rassehunde" Im Alter zwischen 9-18 Monaten "privat" angeboten zu Preisen um €1500 usw.LG Gilgit
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29.09.2012, 12:20
AW: Welpenschule - sinnvoll?
Zur Ausgangsfrage:
Ich finde es schon wichtig, mit einem Welpen in eine Welpenschule zu gehen, aber es ist eine Herausforderung eine gute Schule zu finden!
Viel Glueck
LG Gilgit



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kommt von Züchtern in der Schweiz, die seit langem Retriever (Flats und Golden) züchten. Viele ihrer Hunde gehen in die "Sanität", als Blinden- oder Behindertenbegleithunde oder als Suchhunde.