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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Aha, so hatte ich mir das schon gedacht. Danke schön @Katelbach . Definitiv was für Carlos.

    Ich habe übrigens herausgefunden, dass in Ungarn die Hundefängerautos so aussehen müssen wie bei uns die Krankenautos und dass die Hundefänger auf jeden Fall neongelbe und/oder neonorangene Kleidung tragen, denn wenn er dessen angesichtig wird, flippt der friedliche Hund total aus .

    Besser lerne ich also nicht ungarisch .
    ... and nothing else matters

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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Lui geht auch schon mit einem Tempo los alllerdings benutzen wi rkein "such", das ist bei uns schon durch die Dummyarbeit besetzt sondern ein "go". Dann weiß Lui dass er suchen muss.

    Lui und der alte Kater verstehen sich leider nicht besonders gut, es ist vorteilhaft, dass Lui vorwiegend unten ist und der Kater sich mehr oben aufhält. Ich hoffe, dass sich das mit der Zeit gibt aber bisher gibt es nur einen völlig genervten Kater und einen aufgeregten Hund, der hinterherwetzt.

    Lui ist ein Chessie (Chesapeake Bay Retriever). Gibt es in Europa niicht so viele von, das hat meine Mutter vermutlich gereizt. Sie hat ihn gezüchtet.
    Age is an issue of mind over matter, if you don´t mind, it doesn´t matter.
    Marc Twain

  3. VIP

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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Chessies sind klasse! Ich hab auch bisher nicht viele gesehen. Bei uns in Bayern werden langsam die Duck Tollers modern.

    @ Spatz
    Beim Trailen müssen Mensch und Hund diese gelben oder orangefarbigen Westen tragen.

    Meine Rumänin hat im Dunklen Angst vor Lichtkegeln und versucht, unter Autos zu kriechen. Da denke ich auch an Hundefänger. Und sie hat unter anderem Angst vor Kastenwägen. Nicht vor LKWs. Sie hat auch Angst vor Stangen jeder Art, Besen, Schneeschaufeln, Amaryllis-Stengeln ... Aber nicht vor dem Staubsauger. Gab es wahrscheinlich weder auf der Straße, noch im Lager.

    Ich hab sie letztes Jahr als Welpen bekommen, mit ca. 12-14 Wochen, aber die Ängste waren in ihrem Hirn bereits oll verdrahtet.
    Heute Nachmittag beim Gassi gab es ein paar schussähnliche Geräusche. Seit wir zuhause sind, liegt sie unter dem Tisch und hat den (damals schon gebrochenen) Schwanz bis zur Brust eingekniffen. Mir graut schon wieder vor Sylvester.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  4. Inaktiver User

    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Bei uns in Bayern werden langsam die Duck Tollers modern.
    Die finde ich toll! Nur leider hat die Rasse eine extem hohen Inzuchtfaktor und daraus resultierenden eine riiiiiiesen Haufen an Erkrankungen.

    Noch mal zurück zum Geschirr: Leider sehe ich sehr viel Hunde, die mit völlig ungeeigneten Geschirren trailen. Geschirre mit Norweger-Schnitt (so wie z.B. bei den beliebten K9 Geschirren) sind bei fast allen Hunde komplett ungeeignet für's Trailen. Der Hund soll mit halbtiefer bis tiefer Nase trailen, dabei ist immer der Riemen vorne im Weg. Besser sind Y-Geschirre geeignet.

    Gut eigenen sich Geschirre aus dem Zughundesport (Uwe Radant z.B. hat tolle - das von Katelbach verlinkte Geschirr ist ein Zughundegeschirr) und es gibt spezielle Matrailing-Geschirr z.B. von Niggeloh (in Zusammenarbeit mit einer im Realeinsatz agierenden Mantrailer Staffel - gibt es aber nur für große Hunde) aber auch von anderen Mantrailern. Es gibt noch einen Schweizer Hersteller, der auch für die Schweizer Diensthunde Geschirre herstellt. Ich komme gerade nicht auf den Namen, lässt sich aber bestimmt googlen.

    Wichtig bei einem Trailgeschirr ist, dass es bei Zug den Hals freigibt und nicht zum Hals hochrutscht. Ja nach Hund und Hundekörper klappt das auch mit den AnnyX Geschirren (da gibt es auch ein extra Suchhunde Modell, die normalen Modelle haben aber exakt den gleichen Schnitt) oder beim Niggeloh Fellow.

    Maßangefertigte Geschirre gehen natürlich auch - aber bitte drauf achten, dass die Geschirre keinen Ring ohne dicke Unterlegung vorne haben! Und auf breiter weiche Riemen und einen Sitz an dem nicht einschnedeit achten. Und schauen was bei Zug auf der Leine passiert - gibt das Geschirr den Hals frei oder rutscht es am Hals hoch? Wie sehr rutscht das Geschirr zur Seite bei seitlichem Zug? Eventuell kein rutschiges Material wählen. Neopren ist auf manchem Hundefell sehr rutschig, da kann Fleece die bessere Alternative sein.

    Als Leine schwäre ich auf Biothane. Fettleder ist auch gut. Nylon oder gummierte Leinen kommen für mich nicht in Frage. Das ist aber sicherlich eine reine Geschmacksfrage.

    EDIT: Katelbach: bei dem Hund auf Deinem verlinkten Foto sitzt das Geschirr nicht ideal, es sitzt eine Tacken zu weit hinterm Brustkorb, der Riemen kann dort unangenehm drücken.

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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die finde ich toll! Nur leider hat die Rasse eine extem hohen Inzuchtfaktor und daraus resultierenden eine riiiiiiesen Haufen an Erkrankungen.
    Sprichst Du jetzt von VDH Züchtern oder von irgendwelchen Vermehrern, die sich keine Gedanken über Vorerkrankungen etc. machen. Denn den Satz finde ich schon recht heftig. Ich kenne einige Toller, die alle absolut gesund und super Hunde sind! Aber es liegt auch immer bei den Hundekäufern ob sie sich vorher informieren, wo sie ihren Hund kaufen.
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    Marc Twain

  6. Inaktiver User

    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Zitat Zitat von Gruenekatze Beitrag anzeigen
    Sprichst Du jetzt von VDH Züchtern oder von irgendwelchen Vermehrern, die sich keine Gedanken über Vorerkrankungen etc. machen. Denn den Satz finde ich schon recht heftig. Ich kenne einige Toller, die alle absolut gesund und super Hunde sind! Aber es liegt auch immer bei den Hundekäufern ob sie sich vorher informieren, wo sie ihren Hund kaufen.
    Du verstehst nicht, was ich meine. Der Inzuchtfaktor hat nichts damit zu tun, ob ich gesunde oder kranke Hunde kreuze. Sondern nur mit dem Verwandschaftsgrad der Hunde. Wegen eines zu kleinen Genpools haben die Toller generell ein großes Problem. Egal ob VDH, AKC (American Kennel Club) oder KC (Britisher Kennel Club) (ich gehe sehr stark davon aus, das AKC und KC weitaus mehr Züchter dieser Rasse führen als der VDH). Bei den tollen Flattys und auch bei Deinen Chessys (das warst Du doch Du mit dem Chessy, oder? Die mag ich auch sehr) gibt's das Problem auch. Bei den Flattys sogar noch dämlicher, weil blond im Standart verboten wird. Der Verband schließt also gesunde Hunde, die den Genpool erweitern könnten, von der Zucht aus *headdesk*

    Bei den Tollern ist das Problem aber noch größer, als bei den anderen beiden Rassen. Es gibt einfach zu wenig Hunde dieser Rasse - es ist also egal in welchen Verband der Züchter züchtet (jeder Verband schränkt also sogar noch mal extra ein, weil ja nur Verbandsintern gezüchtet wird), der Inzuchtfaktor ist immer mehr oder weniger hoch. Bei den Tollern ist es eben extrem, da der Genpool sehr klein ist. Es gibt deswegen sogar die Bemühungen einiger Züchter rassefremde Hunde von passendem Phänotyp einzukreuzen um den Genpool diverser zu gestalten.

    Natürlich wird ein guter Züchter (VDH, AKC und KC sind nicht automatisch = gut) vermehrt Wert darauf legen, den Inzuchtfaktor möglichst klein zu halten, aber auch der kann eben nur auf den Genpool zurückgreifen, der verhanden ist.

    Google mal ein bisschen, wenn es Dich wirklich interessiert. Besonders im englischsprachigen Raum findest Du viel dazu.

    Das heißt natürlich auch nicht, dass jeder Toller im Laufe seines Lebens krank wird bzw. krank ist - signifikant viele sind bzw. werden es aber. Ein verantwortungsvoller Züchter kann das Risiko mindern, aber eben auch nicht aus der Welt schaffen, er kann ja nicht neue Hunde backen, sondern kann nur auf den sehr kleinen Genpool zurückgreifen.

    Natürlich betrifft das auch noch ganz andere Rassen und nicht nur die Retriever. Jeder kleine Rasse, die keine Fremdeinkreuzungen duldet hat das Problem vermehrt. Aber auch Rassen mit großem Genpool haben das Problem, weil Rüden und Linien, die gerade "in" sind viel zu viel eingesetzt werden. Und ja auch im VDH. Die meisten Rasseverbänd im VDH erlauben "Linebreeding" was im Prinzip nichts anderes als mehr oder weniger nahe Inzucht ist. Linebreeding muss nicht immer ein Problem sein, kommt drauf an, wie's gemacht wird, aber es ist potienzell "gefährlich" und wird leider häufig missbraucht. Bei solchen Rassen ist es sogar noch unverständlicher, weil der Genpool an sich groß genug wäre.

  7. VIP

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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Shirike hat mir die Antwort abgenommen, in etwa das wollte ich auch gerade schreiben.

    Die verbreitete Insuffizienz des exokrinen Pankreas beim Deutschen Schäferhund lässt sich angeblich auf einen oder zwei Deckrüden (Anfang des 20. Jahrhunderts) zurückführen.

    Insgesamt ist die Zuchtauswahl immer schwierig, denn man hat ja keine Gen-Karten.

    Bei rezessiven Erbgängen (das sind die, bei denen 2 gnene für das Merkmal zusammentreffen müssen, damit das Merkmal beim Nachkommen auftritt), sieht es vereinfacht so aus:

    Wenn ich 2 klinisch gesunde Hunde verpaare, diese aber Anlageträger sind, kann in der Nachkommenschaft alles von klinisch und genetisch gesund (25 %, von beiden Eltern das gesunde Gen), klinisch krank (25%, von jedem Elterntier das kranke Gen), Anlageträger = verdeckter Weitervererber (50%, von einem Elternteil ein gesundes, vom anderen ein krankes Gen). Bei Verpaarung näher verwandter Tiere ist das Risiko für die betreffende Krankheit und für weitere Anlageträger höher.

    Wenn nur ein Elternteil Anlageträger ist, sieht die Verteilung logischerweise besser aus: 50% klinisch und genetisch gesund, 50% Anlageträger.

    Bei exotischen Rassen, die plötzlich angesagt sind und deshalb plötzlich stark nachgefragt werden, ist, wie Shrike schrieb, das Risiko besonders hoch, da es nicht genug Auswahl bei den Elterntieren gibt.

    Übrigens kennt man so etwas ja auch beim menschen. Untersuchungen zufolge gibt es bei manchen räumlich oder aus ideologischen Gründen abgeschlossen lebenden Bevölkerungsgruppen gehäuft bestimmte genetische Krankheiten. Auch hier ist der Genpool zu klein.

    So, zurück zum Thema Geschirr:
    Meine Süße hat ihren ersten Test mit einem maßgefertigten Y-Führgeschirr gut hinter sich gebracht. Hals und Schultern bleiben unbeeinflusst.
    Meine Trainerin meint zwar, der Zugpunkt sollte grundsätzlich weiter hinten liegen, aber meine Hündin geht vorsichtig los und zieht nicht besonders.

    Da sie normal mit Windhundhalsband läuft, ist auch mit dem normalen Führgeschirr (plus Sicherheitsweste) die Arbeitssituation hergestellt.
    Thank you for observing all safety precautions.

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  8. Inaktiver User

    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    So, zurück zum Thema Geschirr:
    Meine Süße hat ihren ersten Test mit einem maßgefertigten Y-Führgeschirr gut hinter sich gebracht. Hals und Schultern bleiben unbeeinflusst.
    Meine Trainerin meint zwar, der Zugpunkt sollte grundsätzlich weiter hinten liegen, aber meine Hündin geht vorsichtig los und zieht nicht besonders.
    Bei einem nicht allzu schweren Hund würde ich mir um die Zugpunkt nicht so viele Gedanken machen. Wichtiger finde ich das der Hund in seinen Bewegungen insbesondere am Hals nicht eingeschränkt wird. Bei Hunden die nicht langsam losgehen sondern ruckartig unterwegs sind, kann man mit einem Ruckdämpfer oder mit einem dicken Gummiering den Stoß abfangen.

    Schön, dass Dein Geschirr passt!

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    AW: An die Mantrailer: Welches Geschirr nehmt Ihr?

    Huhu, ob das Geschirr passt, könnt Ihr feststellen, wenn Ihr die Leine in so einem Winkel auf Zug habt, wie das auch beim Trailen der Fall ist. Dann tastet mal, ob das Geschirr vorne auf das Brustbein drückt (das wäre okay) oder oberhalb dessen (nicht gut). Wichtig ist auch noch zu schauen, ob die Brust-/Bauchgurte nicht unter den Achseln scheuern.
    Wenn ein Geschirr nicht vernünftig sitzt, kann es u. a auch dazu führen, dass der Hund nicht die Nase auf den Boden nehmen kann, da er praktisch auf Zug nach oben/hinten geführt wird. Ist ein bisschen schwer zu beschreiben.
    Ich traile in einer Rettungshundestaffel.
    LG, Bava
    Wer anderen eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät!

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