Blila, offenbar kannst Du nicht sinnerfassend lesen, und mir ist meine Zeit zu kostbar, um dagegen anzuschreiben.
Die Leine ist für Hunde, egal ob gross oder klein, UND für Menschen ein Problem, weil sie
a) falsch eingesetzt wird, und
b) den Hund behindert.
Würde sie korrekt, also nicht als Korrektiv, sondern als Hilfsmittel eingesetzt, und darüber hinaus mit jedem Hund entsprechend seiner Bedürfnisse und Veranlagung gearbeitet, gäbe es keine Probleme im Miteinander von Mensch und Hund.
Wer seinen Hund konstant an der Leine führt, handelt meines Erachtens tierquälerisch, und sollte überhaupt keinen Hund haben. Ein Hund, der so leben muss, tut mir von Herzen leid, denn seine Bedürfnisse werden vom ihn angeblich liebenden Menschen missachtet. Leider trifft dieses Schicksal häufig kleine Hunderassen, die sich dann, das kann man eigentlich täglich beobachten, auch entsprechend (leinenaggressiv) gebärden, und sich in ihrer Not beinahe selbst strangulieren, während sie zwischen Verlangen und Angst pendelnd im Halsband hängen.
Matratze, wenn Du Dein Leben nach der Maxime führen möchtest, Probleme lieber nicht anzusprechen, und darauf zu warten, dass andere Menschen schon irgendwann telepathisch auf Deine Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen eingehen, ist das eine Wahl, die Du treffen kannst, es ist ja Dein Leben. Erheblich zielführender wäre aber vermutlich, an den Stellschrauben zu drehen, die Du bewegen kannst, und es trotz Deiner Enttäuschung mal mit Dialog zu versuchen. Es gibt sehr viele sehr nette Menschen mit gut erzogenen, freundlichen Hunden.
Lukulla - super Beitrag, Du nimmst mir die Worte aus der Tastatur :Blume:
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Thema: Hunde und ängstliches Kind
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29.05.2012, 17:11Inaktiver User
AW: Hunde und ängstliches Kind
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29.05.2012, 17:12
AW: Hunde und ängstliches Kind
Von einem "konstant" an der Leine führen habe ich NIE geschrieben! Es geht mir wie der Fragestellerin um kritische Situationen
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29.05.2012, 17:15Inaktiver User
AW: Hunde und ängstliches Kind
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29.05.2012, 17:18
AW: Hunde und ängstliches Kind
Ich habe das nicht so verstanden.
Hunde, "die sich unter der Einwirkung ihres Menschen befinden", brauchen keine Leine. Je nach Erziehung, Bindung, Konditionierung kann die "unsichtbare"Leine, das Band zwischen Hund und Mensch also, stärker sein als eine Schnur am Halsband.
Dann gibt es Fälle, in denen ein unsicherer Hund durch die Leine mit unsicherem Besitzer, der dran hängt und zieht und zappelt, entweder "denkt", er müsse dem unsicheren Menschen die Entscheidungen abnehmen und ihn schützen. Oder dominatere Exemplare fühlen sich an der Leine erst recht stark. Mein bis ans Blöde grenzend gutartiger Oller hatte in seinem ganzen Leben einen einzigen Hund, den er nicht mochte. Wenn er den aus dem Auto sah oder ihm an der Leine begegnete, füjhrte er sich auf wie Kampfhund der Klasse1. Wenn er diesem Hund frei laufend begegnete, was ab und zu vorkam, ging er ohnen einen Blick vorbei.
Ich denke, wir sind uns einig, dass ein Hund unter der Einwirkung des Hundeführers sein muss. Wenn´s ohne Leine nicht klappt, dann mit.
Doch auch mit der Leine sind Gehirn und die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hudführers gefragt. Den Hund nebenherschleifen und mit der Freundin quatschen geht nicht. Der Hund muss wissen und spüren, dass die Konzentration bei ihm ist. Meine Hunde sind extrem gutartig, aber in Phasen, in denen es mir nicht gut geht, machen sie mit mir, was sie wollen. Sie lassen sich Zeit, wenn ich sie rufe, buddeln erst noch hier und dort, bis sie ganz gemächlich in Schlangenlinien kommen. Bin ich fit und gut drauf, dann sind sie aufmerksam und zuverlässig.
Es ist wie immer: Es liegt an den Menschen. Sie sollten ihr Gehirn benutzen.Geändert von katelbach (29.05.2012 um 17:24 Uhr) Grund: vertippt
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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29.05.2012, 17:21Inaktiver User
AW: Hunde und ängstliches Kind
Genau so war es gemeint, Katelbach
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29.05.2012, 17:21Inaktiver User
AW: Hunde und ängstliches Kind
Ich denke, man kann mit Ängsten auf verschiedene Art und Weise umgehen.
Totale Kontrolle über angsterregende Situationen zu erwarten (Leinenzwang) mag zwar menschlich verständlich sein, gerade wenn es ums eigene Kind geht - aber für realistisch halte ich das nicht.
Es ist doch völlig unerheblich ob etwas eigentlich nicht passieren dürfte - wenn mir mein gesunder Menschenverstand sagt, dass es eben in der Realität nicht völlig unvermeidbar sein wird ist es doch konstruktiver sich damit zu beschäftigen, wie man selbst mit der Angst anders umgehen lernt.
Schon allein weil ich damit handlungsfähiger und autonomer werde, das ist für mich eine Frage der persönlichen Freiheit, wenn ich mein Wohlergehen nicht davon abhängig mache was meine Umwelt so tut und lässt, sondern ich selbst dafür sorgen kann, dass ich auch mit nicht wünschenswerten Situationen (und das ist es ohne Frage, wenn ein Hund sich unkontrolliert einem Kind nähert, ich will das nicht bagatellisieren) einigermaßen umgehen kann.
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29.05.2012, 17:34
AW: Hunde und ängstliches Kind
Stimmt, Hunde gehören immer und überall an die Leine!
Aber, ... es ist mir schnurzpiepegal ob man diese "Leine" sieht oder nicht. Wenn die mentale "Leine" nicht taugt, bringt die aus Leder oder Sonstigem auch nichts.Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
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29.05.2012, 18:00
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29.05.2012, 18:05
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29.05.2012, 18:16
AW: Hunde und ängstliches Kind
Thank you for observing all safety precautions.
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