Liebe Bergpalme,
ich empfinde dieses Thema als ambivalent.
zum einen glaube ich dass es (selten) wirkliche Antipathien geben kann!!
zum anderen bin ich mal wie die jungfrau zum kind zum hund gekommen.
das war keiner, den ich mir ausgesucht hätte!!
weder damals noch heute.
ewir haben ihn behalten und er hat mich in einer schwierigen lebensohase oft sehr gestresst
ich wollte ihn oft genug abgeben *schäm*
dann wurde er mit 15 sehr krank und mich traf fast der schlag wie schlimm ich das fand.
ich war soo dankbar danach noch einn ganzes jahr mit ihm zu haben, wo ich ihm zumindest ein bisschen an reiner liebe zurückgeben konnte
sorry, ist etwas OT geworden.
Höre auf dein Bauchgefühl!!
LGtwix
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 28
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26.05.2012, 15:15
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
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26.05.2012, 15:49
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
So noch ein Versuch...
Das ist für beide noch sehr kurz.Bergpalme:
die 2.ist seit gestern Abend da
Das Tierheim hat eine 8 Wochen alte Katze - und noch dazu in einen Katzenfreien Haushalt gegeben?Bergpalme:
Die erste Mia ist zwei Monate alt, die zweite drei oder vier Monate
Wenn sie dafür nicht einen sehr guten Grund haben, dann ist das daneben, sorry.
Nein, die Gesundheitsvorsorge ist bescheiden.Bergpalme:
Sie sind beide entwurmt, aber ich muss in kürze noch zum Impfen. Die Sterilisation ist Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres. Die Gesundheitsvorsorge ist wirklich gut, die Leute rufen mich an, wenn etwas gemacht werden muss, die Beiden haben auch schon die Chips und eine Tierärztin wohnt gleich ums Eck, die arbeitet auch mit der Organisation zusammen.
Sie haben ein viel zu junges Kitten und ein weiteres ungeimpft abgegeben.
Von Tests oder sonstigem ganz zu Schweigen.
Wurden sie wenigstens auf Flöhe behandelt, untersucht?
Grundsätzlich sind Menschen kein Ersatz, wie gesagt, es Einzelkatzen, aber nur wenige und auch häufig hausgemacht.Bergpalme:
Ich hatte bereits eine Katze, allerdings habe ich da noch bei meinen Eltern gewohnt und es war eigentlich immer jemand da. Deshalb war es auch nicht schlimm, dass es keine zweite Katze gab. Außerdem war sie von Anfang an ein bisschen eigen und konnte andere Tiere und Kinder nicht leiden.
Aha - und das ist besonders oder speziell.Bergpalme:
Die Mädels meinten die Zweitkatze wäre "besonders/speziell", auf die Nachfrage meinten sie sie wäre sehr lieb und verschmust. Ich hatte die Katzengruppe aus der sie stammt allerdings schon am letzten Samstag als etwas verstört empfunden. Die Katze, die ich mitgenommen habe, fand ich von Anfang an sympathisch, sie ist viel herumgesprungen und wirkt sehr offen und neugierig. Sie spielt viel und hängt mir richtig am Rockzipfel.
Das kann natürlich sein.
Aber sie haben Dir auch ein Kitten am Tag der offenen Tür mitgegeben.
Wurde zuvor ein Vorbesuch gemacht?
Dieses Verstörtsein kann alles mögliche bedeuten.
Haben die dieses Kitten etwa auch in einen Katzenlosen Haushalt gegeben?Bergpalme:
Die Mädels meinte sie wäre abgegeben worden, weil sie sich einsam gefühlt habe. Aber nachprüfen kann ich es nicht. Sie hat irgendwas in ihrem Blick was mir Angst einflöst, irgendetwas unterdrückt wildes, so als könnte man nie wissen, was passiert. Ich habe lieber eine "ehrliche" Katze, die ihre Launen offen zeigt und dann ist gut. Damit kann ich umgehen.
Oder mit zuwenig menschlicher Zuwendung?
Allein, dass sie Dir die 1. Katze, ein viel zu junges Kitten, in einen vollberufstätigen Haushalt gegeben haben, vielleicht sogar noch ohne VK, das disqualifiziert ihre Vermittlungsarbeit.
Vielleicht ist ihr Blick gehetzt.
Das ist ein Baby, es hat Angst, das sagt vielleicht dieser Blick, ds sie nicht weiß, was als nächstes passiert.
Eine Katze ist nicht unehrlich.
Vergiss es!Bergpalme:
Es fällt mir nicht ganz leicht eine zweite Katze zu nehmen, ich bin etwas besorgt, dass sie zu viel Theater machen oder ich niemanden finde, der sich mal um zwei Katzen kümmert, wenn ich in den Urlaub fahre. Leider kann ich sie nicht mitnehmen, meine Eltern und auch einige Freunde haben auch Katzen. Außerdem denke ich es wäre auch zu stressig, da ich wirklich weit entfernt wohne und vielleicht sogar fliegen müsste.
Wenn Du zu dieser Kleinen keine dazu holst, dann kannst Du Dir ein Riesenproblem an Land ziehen.
Mensch, die Kurze ist noch nicht mal fertig sozialisiert.
Wenn Du keine 2. möchtest, dann gib bitte auch die 1. wieder zurück.
Man kann Katzen zu bereits vorhandenen Katzen geben.Bergpalme:
Im Normalfall vermitteln sie Pärchen, es gab einen Wurf von sehr kleinen Katzen den sie wirklich nur zu dritt abgegeben haben. Die anderen beiden Geschwister meiner ersten Katze wurden zusammen von einer sehr netten Frau adoptiert, die Kleine war also übrig.
Alles andere ist gerade bei Kitten kritisch.
Abgesehen davon, dass die Abgabe noch einige andere kritische Punkte beinhaltet.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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26.05.2012, 16:06
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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Moderatorin für:
Was bringt Sie aus der Fassung?Beziehung im AlltagTrennung und ScheidungÜber das KennenlernenForum für AlleinerziehendeReine Familiensache
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26.05.2012, 16:40
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Das mit der Antipathie würde ich nicht jetzt sofort entscheiden. Ich habe oft Katzen genommen, die direkt von sonstwo kamen, runtergekommen, verfloht und was nicht noch alles waren, die waren alles, aber nicht freundlich. Es ist mir öfter passiert, dass ich gedacht habe, wie blöd bin ich eigentlich, mir diesen Widerling ins Haus zu holen. Und genau diese Katzen waren mir später die liebsten.
Ich hab allerdings Platz, die Katzen können sich (und mir) aus dem Weg gehen, wenn sie möchten.
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26.05.2012, 22:24
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26.05.2012, 22:42
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Ich danke euch sehr für eure Antworten und werde sie in meine Entscheidung einbeziehen.
Ich kann die Arbeit dieser Organisation vielleicht nicht gut beurteilen, da ich wenig Erfahrung habe. Die Katzen sind medizinisch untersucht und auch Antiflohbehandelt. Man muss ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen. (Ich lebe übrigens in Italien und glaube unter den hießigen Bedingungen machen die Leute einen guten Job und man kann ihre Arbeit nicht mit deutschen Vereinen vergleichen, die Bedingungen sind viel schwerer.)
Die neue Katze hat sich mittlerweile ein bisschen herausgetraut, hat gefressen und auch die Toilette benutzt. Allerdings lässt sie sich nicht streicheln. Sie knurrt, faucht und krallt sobald man ihr zu nah kommt, nicht nur nach der kleinen Katze auch nach mir. Überhaupt knurrt sie die ganze Zeit. Wahrscheinlich ist es normal, weil sie hier fremd ist. Das mit dem Krallen macht mir aber doch Sorgen.
Ich denke sie wird nun ihren Charakter zeigen und dann hoffe ich, dass ich besser einschätzen kann, ob die Katzen zusammenpassen. Wenn mein Gefühl mir sagt, es geht nicht, dann wird es einen Grund haben. Ich mache mir die Entscheidung nicht leicht, glaubt mir. Sonst hätte ich hier nicht um Rat gefragt, ihr scheint viel Erfahrung mit Katzenzusammenführungen zu haben.
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26.05.2012, 22:59
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26.05.2012, 23:03
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Das freut mich!
Verstehe!Ich kann die Arbeit dieser Organisation vielleicht nicht gut beurteilen, da ich wenig Erfahrung habe. Die Katzen sind medizinisch untersucht und auch Antiflohbehandelt. Man muss ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen. (Ich lebe übrigens in Italien und glaube unter den hießigen Bedingungen machen die Leute einen guten Job und man kann ihre Arbeit nicht mit deutschen Vereinen vergleichen, die Bedingungen sind viel schwerer.)
Das ist in der Tat so, die Bedingungen sind noch schockierender.
Es freut mich sehr, meine nächste Frage wäre gewesen, ob sie überhaupt frißt und trinkt und das Klöchen benutzt.Die neue Katze hat sich mittlerweile ein bisschen herausgetraut, hat gefressen und auch die Toilette benutzt. Allerdings lässt sie sich nicht streicheln. Sie knurrt, faucht und krallt sobald man ihr zu nah kommt, nicht nur nach der kleinen Katze auch nach mir. Überhaupt knurrt sie die ganze Zeit. Wahrscheinlich ist es normal, weil sie hier fremd ist. Das mit dem Krallen macht mir aber doch Sorgen.
Ich denke sie wird nun ihren Charakter zeigen und dann hoffe ich, dass ich besser einschätzen kann, ob die Katzen zusammenpassen. Wenn mein Gefühl mir sagt, es geht nicht, dann wird es einen Grund haben. Ich mache mir die Entscheidung nicht leicht, glaubt mir. Sonst hätte ich hier nicht um Rat gefragt, ihr scheint viel Erfahrung mit Katzenzusammenführungen zu haben.
Sehr gut, es geht voran!
Sie faucht, weil sie Angst hat, ganz furchtbare Angst, und nicht weiß, was mit ihr passieren wird.
Das mit dem Krallen kannst Du noch raus bekommen, sie ist noch sehr jung, einfach entschieden nein sagen und die Aktion abbrechen.
Wer weiß, was diese und Deine kleine Mia bereits hinter sich haben.
Die Zweitkatze war bereits vermittelt.
Wer weiß, was sie für Erfahrungen gemacht hat.
Ich schreibe dies, nicht um Dich blindlinks zu überzeugen, sondern darum, das sie vielleicht als Spielzeug oder Deko diente.
Nicht als Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.
Du bist auf einem guten Weg, Du setzt Dich ein, Du möchtest ja lieben, Du prüfst.
Wenn wir Dir irgendwie Tipps geben können, Dich begleiten können, dann werden wir dies tun, da bin ich mir ganz sicher.
Katze 2 ist nicht separiert, richtig?
Eine räumliche Begrenzung kann auch Sicherheit vermitteln.
Wenn Du ihr begegnest, dann blinzel sie an, ansonsten tu, als ob Du sie nicht wirklich siehst, sie möchte sich noch unsichtbar machen.
Setz Dich immer mal wieder zu ihr, lies ihr vor, versuch nicht, sie zu streicheln.
Gibt es Leckerliestangen in Italien?
Das hat den Vorteil, dass sie begehrt sind uuuund lang.
Lass etwas zwischen Euch sein, etwas wie ein Kissen, eine Barrikade, so dass sie sich dahinter sicher und geschützt weiß, wenn Du Kontakt aufnimmt.
Du kannst vorsichtig versuchen mit ihr zu spielen.
Ein Flederwedel halb unter einem Handtuch z. B.
Indirekte Kontaktaufnahme.
Und ganz wichtig - Deine Erstkatze ist Deine Erstkatze, das muss für sie erstmal so bleiben.
Wenn Du Fragen hast, dann frag, frag, frag.
Erst einmal würde ich noch die Katzenklos trennen, falls irgend möglich.
Du könntest den Kot über mehrere Tage von beiden sammeln und Kotproben zum Tierarzt bringen.
Lass dann unbedingt auch auf Giardien testen.
Von ausdrücklich beiden Katzen.
Beide sind noch viel zu jung und haben wenig entgegen zu setzen.
Alles Liebe und hier wirst Du Deine Fragen los!
Matratze, die es ganz toll findet, dass diese Wesen jetzt bei Dir sind - warten wir es ab.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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26.05.2012, 23:21
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Kleiner Nachsatz noch von mir:
Diese Katze tut vielleicht nix anderes als Du - nur heftiger:
Sie prüft Dich gerade auf Herz und Nieren!
Und vielleicht wurde sie ja aus genau diesem Grunde wieder abgegeben.
Katzen sind Reviertiere.
Sie muss erstmal ankommen in ihrem neuen, aufgedrückten zuhause.
Ein Baby, dass erstmal checken muss, dass ihm dort nix Übles passiert, dass nicht hinter jeder Ecke Gefahren lauern, die es nicht überschaut.
Wenn Du Dir nicht ganz selten blöde dabei vorkommst, dann setz Dich hin und putz Dich wie eine Katze vor ihr.
Hol nicht den Staubsauger raus.
Schleich nicht rum, aber versuche unnötigen Lärm zu vermeiden.
Aber, stell Dich vor, zeig ihr, wo genau sie eigentlich gelandet ist.
Sie hat keine Ahnung, ihre einzige Abwehr mobilisiert sie, sie kann nicht anders.
Vielleicht seid ihr Euch sogar ähnlich in gewisser Weise, und Ihr verteidigt mit Leidenschaft das gleiche.
Vielleicht gibt dieses Bild so einen möglichen Weg und Dir Anregung.Now, bring me that horizon.
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Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
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27.05.2012, 09:49
AW: Zweitkatze behalten trotz Antipathie?
Liebe Matratze,
vielen Dank, dass waren viele nützliche Infos.
Ich hätte gedacht, solche Parasiten kommen bei der Wurmkur um. Ist das nicht so?
Und eigentlich war ich auch froh, dass die Beiden das gleiche Klo benutzen.
Ansonsten bin ich noch nicht wirklich weiter mit meiner Entscheidung, die Katzen versuchen miteinander zu spielen und alles. Wobei die Neue tatsächlich immer noch knurrt, faucht un krallt. Ich kann ihren Charakter wirklich schlecht einschätzen. Und diese merkwürdige Antipathie ist noch immer da, obwohl ich mich wirklich bemühe sie kennenzulernen.
Im Moment ist es so, das mein Kopf ja sagt, einfach weil Mia Gesellschaft braucht und die neue Katze scheinbar langsam ruhiger wird. Der Bauch sagt nein, ich habe immer noch diese Ambivalenz, da sie charakterlich nicht zusammen zu passen scheinen und ich lieber eine Zweitkatze hätte, die ich mir auch ausgesucht habe.
Bei der kleinen Mia ging es ganz schnell, sie hat den ersten Tag nur im Flur gesessen und mich komisch angeguckt und etwas gefaucht, dabei aber auch geschnurrt. Aber klar, ich weiß natürlich nicht, was die Zweitkatze durchgemacht hat und wie sie in dieser einen Woche behandelt wurde. Immerhin bleibt Mia ruhig und macht ihr Ding, ich bin froh, dass sie sich nicht von der neuen Katze einschüchtern lässt.


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