Also bitte - ICH möchte nicht von meinen Haustieren nach ihrem Belieben angerammelt werden.
Irgendwo hört's doch auf.
Und auch mal doof gefragt: Was spricht denn dagegen, ihm da ganz einfach eine Grenze zu setzen und zu sagen, NEIN, das machst Du jetzt nicht, mag ich nicht, gefällt mir nicht.
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Thema: Rammelnder kastrierter Kater
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08.05.2012, 10:11Inaktiver User
AW: Rammelnder kastrierter Kater
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08.05.2012, 10:11Inaktiver User
AW: Rammelnder kastrierter Kater
Ich hab auch so einen "Rammler".
Mittlerweile ist er knapp 8 Jahre alt und hat das schon immer gemacht. Mal mehr, mal weniger.
Ich kann mir schon vorstellen, dass er als Freigänger immer wieder mal Stress hat - muss ja sein Revier verteidigen.
Mich stört es vor allem, wenn ich Besuch habe und Herr Kater setzt sich direkt davor hin und besteigt mit gedankenverlorenem Blick sein Ikea-Elchfell oder seine Lieblingskuscheldecke. Nach einiger Zeit wechselt er die Position und beginnt sich mit der Zunge selbst zu befriedigen.
Wenn er mich berammeln will, schiebe ich ihn schon runter - ich bin doch keine Kätzin. Das hat er sich dann auch recht schnell abgewöhnt.
LG,
Lakritze
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08.05.2012, 10:34Inaktiver User
AW: Rammelnder kastrierter Kater
Drum eben Kissen oder Stofftier anbieten als Ersatz. Und das kann ja durchaus auch in einer bestimmten Ecke liegen, die weder Besuch noch man selber einsehen kann.
Die "Triebabfuhr" ganz abzuerziehen funktioniert meiner Meinung nach nicht, erzeugt nur mehr Stress fuers Tier, und dann geht's moeglicherweise los mit markieren oder pinkeln, und DAS ist wirklich unangenehm.
Kater soll doch ruhig seinen Spass haben, das kann man sicher langfristig so hinkriegen, dass es keinen anderen stoert, finde ich.
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08.05.2012, 14:13Inaktiver User
AW: Rammelnder kastrierter Kater
Er ist ein Wohnungskater (der etwa jedes Vierteljahr "Urlaub" bei meinen Eltern im Garten macht).
Kontakt zu anderen Katzen hat er inzwischen auch nur dort, und da markiert er auch den Dicken. Zum Glück ist der dort herumlaufende Kater so stumpf, dass er sich von meinem nicht dauerhaft verjagen lässt, aber ab und zu wird es dem auch zu bunt.
Ich habe mal versucht, ihn hier mit einer anderen Katze zusammenzuführen, aber das ist elendig gescheitert. Er war ihr offenbar zu stressig.
Man kann ihn also nur einzeln halten - wenn man keine andere Katze unglücklich machen möchte.
Wir spielen jede Menge mit ihm. Verstecken, Katzenangel, Clickertraining ...
Aber dominant ist er halt. Er knurrt ja auch hundeartig wenn es an der Tür klingelt.
Zurück zum Rammeln: das mit dem Kissen stell ich mir schwierig vor. Es liegen genug Kissen im Bett, aber er wandert ja auch immer herum und sucht sich unterschiedliche Stellen.



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