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    Welches Haustier passt zu mir?

    Hallo Leutchen,

    ich wende mich mal an euch mit meiner Frage: Bin schon immer von Haustieren umgeben gewesen. Als Kind htte ich Meerschweinchen und Kaninchen und später hatten wir immer Hunde.
    Seit einigen Jahren wohne ich mit meinem Partner zusammen und hätte soooo gern ein Haustier - aber welches?
    Hunde kommen nicht in Frage, so gerne ich auch einen hätte, aber wir arbeiten beide den ganzen Tag und da wär so ein Bello ganz schön traurig. Miezekatzen vertrag ich leider gar nicht, kriege Asthma und geschwollene Augen. Bei Meerschweinchen und Kaninchen hab ich immer so das Gefühl, dass die in einem Käfig nicht wirklich happy sind und genauso geht es mir mit Vögeln in einer Voliere. Und Fische find ich nicht so prickelnd.

    Hmm, suche ich hier gerade die Eierlegende Wollmilchsau oder gibt es tatsächlich noch etwas, woran ich noch nicht gedacht hab?

    Ich suche ein Tier, dem ich eine Umgebung bieten kann, in der es glücklich und zufrieden ist und das nicht traurig ist, wenn ich nur abends da bin. Schön wär auch, wenn das Tier mich irgendwie mag, also ich meine, Fischen ist es ja relativ egal, wer sie füttert und so manche Kleintiere kommen auch nicht freiwillig zu einem um sich Streicheleinheiten abzuholen, sondern sitzen nur da, weil man sie dahin setzt und gucken dann meist, dass sie schnell das Weite suchen.

    Habt ihr noch weitere Ideen? Ich bin soooooo sehnsüchtig nach Fell!!

    Liebe Grüße von Timipu

  2. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Hallo,

    ich kann dich sehr gut verstehen: mir ging es lange Zeit genauso. Jetzt bin ich endlich wieder in der glücklichen Lage Hunde halten zu können, aber jahrelang mußte ich darauf verzichten.

    Katzen waren ein guter "Ersatz" (bitte nicht schimpfen, ich mag Katzen sehr, aber gegen einen Hund kommen sie bei mir gefühlsmäßig nicht an), aber das geht ja bei dir nicht. Wir hatten auch Pferde, aber ich denke mal, das scheidet aus - ist ja nicht so der Haustierklassiker .

    Sehr niedlich war mein Chinchilla, aber diese kleinen Flitzer sind absolute Fluchttiere und man braucht Geduld, bis sie endlich bei einem bleiben. Wir mußten einmal unsere gesamte Küche abbauen, weil sich Jonny hinter den Schränken verlaufen hatte. Fazit: Chinchilla nicht wieder.

    Wir haben Fische, aber zu denen baut man ja nun nicht wirklich eine tiefe Beziehung auf. Sie sind schön und man schaut gerne hin.

    Wir haben Zwergkaninchen, die sehr robust sind und sich auch gerne streicheln lassen. Ich mag sie.

    Wir haben Wellensittiche und diese haben jeden Tag ca. zwei Stunden Freiflug. Ich glaube, dass es ihnen gut geht und sie glücklich und zufrieden sind. Sie kann man relativ gut zähmen, aber es ist mühsam, denn sie sind nach einem Urlaub beispielsweise wieder bei Null und hacken dir gerne mal in den Finger. Fazit: erstaunlich intelligent und menschenbezogen, aber manchmal nervt das Gepiepe und stubenrein kriegt man sie auch nicht .

    Unsere Hunde sind nicht zu toppen, wir lieben sie sehr und für uns sind es die treuesten und schlausten Gefährten. Sie kuscheln gerne, sie spielen gerne, wir treiben mit ihnen Sport. Nie mehr ohne Hund.

    Aber auch auf unsere anderen Tiere möchte ich nicht verzichten, sie gehören zur Familie, wenn auch die Gefühle nicht so tief sind wie zum Hund. Ratten sind auch sehr menschenbezogen und lieb, aber sie sind sehr kurzlebig und nicht jedermanns Sache. Hamster und Meerschweinchen sind nicht so mein Fall.

    Wenn ich du wäre, würde ich mir zwei Vögel holen. Sie bringen Leben in die Bude, sind aber leicht mit Berufstätigkeit zu vereinbaren und sie können was ab.

    LG von Basine.

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    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Hallo Timipu

    das ist ja wirklich schwierig. Auf Anhieb fiele mir da nur ein Stofftier ein

    Lieber Gruß
    tuk

    [nicht böse sein, aber du hast fast alle Haustiere ausgeschlossen]

  4. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Hallo Timipu,
    bei Vorschlägen für ein Haustier kommt es ein bisschen darauf an, wieviel Platz du deiner eierlegenden Wollmilchsau zugestehen willst und zwar physisch und psychisch.
    Ein großes Buddelarium für Mäuse oder andere Kleinnager beansprucht z.B. micht so viel Platz wie der Abenteuerspielplatz für Frettchen, der schon mal gut und gern ein halbes bis ganzes Zimmer groß sein kann. Auch sind Kleinnager meist nicht so DIE Kuscheltiere. Kaninchen kann man übrigens zur Stubenreinheit erziehen und dann ist es klasse sie in der gesicherten Wohnung frei laufen zu haben. Doch dafür ist soweit ich weiß Frau Poison die Fachfrau.
    Dann noch eine Idee: "Dogsharing" Hör dich mal ein bisschen um. Es gibt mehr Menschen die gerne einen Teilzeit-Tages-Hund hätten als du glaubst.
    Viel Erfolg wünscht Miketa

  5. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Fachfrau

    Ich habe 2 Kaninchen, die allerdings eingesperrt sind im großen Käfig, wenn ich nicht daheim bin - das Möbelknabbern hab ich der Kaninchendame nie abgewöhnen können, von daher hab ich da ganz gern ein Auge drauf. Da meine beiden Widderzwerge allerdings auch bei offener Käfigtür sich gerne drinnen aufhalten, gehe ich davon aus, dass es nicht gerade quälend für sie ist.

    Bin ich daheim, ist der Käfig offen. Am Wochenende dann meist ganztägig. In der Woche morgens vom Aufstehen bis zum Wohnung verlassen (0,5 bis 3 Stunden), nach Feierabend bis zum Schlafen gehen. Pro Tag kommen die also auf einige Stunden Freilauf.

    Soweit zu meiner Situation.

    Ein Käfig muss nicht unbedingt quälend sein für Kaninchen - sofern er groß, geräumig und interessant eingerichtet ist UND sofern jede Menge Freilauf gesichert ist. Für den Freilauf muss natürlich alles gefährliche wie z. B. Kabel, giftige Bodenpflanzen sowohl im Eigen- als auch im Tierinteresse gesichert sein. Kabel entweder gut verstecken hinter großen Möbeln, hochbinden oder unter Kabelführungen verlegen. Zudem sollte der Fußboden gut zu behoppeln sein - Laminat ist nicht so prickelnd, da sehr rutschig für Kaninchen. Im Wohnzimmer hab ich zwar Laminat, aber auch Läufer - die hangeln sich quasi von Läufer zu Läufer und machen nur ab und an ein paar Ausflüge übers Laminat (wenn irgendwo was interessantes ist, was näher beäugt werden muss).

    In die Küche dürfen sie nicht bei mir, ansonsten können sie tun und lassen was sie wollen, für gewöhnlich halten sie sich aber im Wohnzimmer auf. Schlafzimmertür ist meist auch zu, da es dort zu kalt rüberwehen würde - sie dürfen aber prinzipiell rein, da das Bett sie nicht sonderlich reizt.

    Stubenreinheit: Ist prinzipiell möglich, jedoch habe ich es bei meinen nicht geschafft - allerdings pinkeln sie ausschließlich in den Käfig, nur geköttelt wird, wo immer sie auch gerade sind. Ist aber halb so wild, da meine beiden selten auf Möbel hüpfen und man den Kot einfach wegfegen kann, ist ja recht trocken.

    Wichtig wäre dann aber, dass man 2 Kaninchen hält ... es sind gesellige Tiere und für allein gehalten todunglücklich. sie brauchen definitiv einen Sozialpartner. Und das ist KEIN Meerschweinchen, wie es einem immer noch gerne weisgemacht wird. Meerschweinchen und Kaninchen tolerieren sich gegenseitig, können aber nichts miteinander anfangen, da allein schon die Körpersprache zu unterschiedlich ist.

    Was nun die Kuschelfrequenz angeht - seeeeehr hoch. Oder seeeeeehr niedrig. Je nach Tier eben. Zahm bekommt man sie außerordentlich flott (geht übers Futter - Petersilie konnte noch kein Kaninchen widerstehen ), wirklich zutraulich dauert ein wenig.

    Mein erstes Kaninchen war äußerst verschmust und bestand regelrecht auf seine ausgedehnten Streicheleinheiten. Dann besorgte ich ihm eine Dame und vorbei war es damit *soifz* immer noch verschmust und ließ sich gerne streicheln, jedoch forderte er es nun nicht mehr ein. Dennoch denke ich, dass er mit seiner Dame weitaus glücklicher war, zumal 2 Kaninchen im Umgang miteinander einfach herzig zu beobachten sind. Und streicheln und hochnehmen lassen sie sich ja durchaus weiterhin.

    Zu bedenken ist, dass Kaninchen im Unterhalt eigentlich schon recht teuer sind - durch das viele benötigte Grünfutter, was eben vor allem im Winter ins Geld geht. Das muss realistisch betrachtet werden.

    Für Kleinkinder sind Kaninchen nicht eben geeignet, da sie auch viel Ruhe brauchen, ziemlich fies zubeißen können, andererseits sich zuviel gefallen lassen. Kinder können so ein Tier ziemlich verschrecken. Sie sind äußerst empfindliche Tiere. Außerdem nagen sie gerne alles mögliche an - man kann es ihnen abgewöhnen, muss jedoch mit Rückfällen rechnen (alle paar Wochen versucht meine Dame es wieder *g*).

    Kaninchen sind eigentlich ruhig (geben kaum Lautäußerungen von sich), machen jedoch im Käfig recht viel Lärm - sei es durch die Nippeltränke, sei es durch das herumscharren oder auch mal klopfen.

    Hm ja, das war das erste Brainstorming - ich kann Kaninchen empfehlen, allerdings gibt es doch etliche 'Auflagen' dabei zu beachten :o)

  6. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Stubenreinheit bei Kaninchen habe ich geschafft, indem ich ihnen einen alten Käfiguntersatz mit Einstreu als Klo angeboten habe. Das haben sie auch angenommen. Sie haben nie irgendwo hingepinkelt. Allerdings haben sie öfter im Übermut beim Rumhoppsen ein paar Knöddel verloren. Aber die kann man ja wegsaugen.

    Was ich meiner Dame nie abgewöhnen konnte, war das Knabbern an der Tapete.
    In der ersten Wohnung, in der ich sie gehalten hatte, hatten sie ein Zimmer für sich und da zogen sie dann die Tapete in Kniehöhe von der Wand ab. Mich hat's nicht gestört. Der Moppel hat sich diese Unart abgeschaut, denn bis ich die Mine hatte, war er allein und hatte nie solchen Unfug im Sinn. Allerdings pullerte er mir anfangs auf das Sofa. Ein deutliches Zeichen für Unzufriedenheit, was sich dann einstellte, als die Mine da war.

    Kuschelfrequenz:
    Die Mine mag es bis heute nicht besonders. Es braucht ewig, bis sie sich entspannt und keine Gefahr mehr wittert. Sie ist/war sowieso immer der Aufpasser und warnte alle mit lautem Klopfen, auch mitten in der Nacht. Also aufstehen und Karnickel beruhigen Hatte immer das Gefühl, sie ist sehr viel fixer, schlauer und raffinierter als der Moppel. Weiber halt...
    Der Moppel war immer von Anfang sehr schmusig und ist auch immer wieder zu mir auf's Sofa gehoppst, um zu kuscheln, auch noch als die Mine da war.

    Der Moppel war erst ein paar Wochen alleine bis ich die Mine aus einer unmöglichen Haltung befreite. Ich glaube die kannte gar nichts "Nettes", was vielleicht auch ihr Unbehagen beim Streicheln erklärt. Es gab anfangs ein Hauen und Stechen zwischen den beiden, die Eingewöhnung war ein bißchen schwierig. Dann kam auch der Frühling und die Schwarze war in (aggressiver) Paarungslaune, bot sich laufend an und der Moppel (kastriert) verstand die Welt nicht mehr. Nachdem auch sie kastriert war, waren sie ein Herz und eine Seele. Moppel musste ich letztes Jahr im Juni einschläfern lassen. und die Mine zählt auch ihre letzten Tage, obwohl sie so weit "fit" ist, allerdings nicht mehr so gut "zu Fuß" und einfach alt. Draußen sein ist Stress für sie. Sie liegt am liebsten in ihrem Käfig - bei geöffnetem Türchen.

    Sie ist jetzt in ihrem 10. Jahr. Moppel wurde 9.
    Bim

    Moppel

    Mine

  7. User Info Menu

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Wie wärs mit schönen Reptilien, die haben kein Fell auf das man allergisch sein könnte, fühlen sich in einem ausreichend großen (!!) Terrarium wohl und sind noch schön anzusehen. Ich selber hab Leopardgeckos, die sind nicht unbedingt die aktivsten Reptilien, aber z.B. Bartagamen sind schon aktiver und fressen soweit ich weiss auch Salat und so, während meine Geckos nichts fressen was sich nicht bewegt

  8. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?


  9. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Schöne Reptilien… ich halte seit über 10 Jahren verschiedene Arten.
    Kosten: für eine Bartagame: 50 – 200 € (ganz junge Tiere sind billiger, aber auch sehr heikel in der Aufzucht), Terrarienausrüstung: ca. 400 €, Stromkosten, Futter monatlich bis zu 80 € (Bartagamen sind keine reinen Pflanzenfresser), Fachliteratur, Nahrungsergänzung und Tierarztbesuche sind schlecht einzuschätzen, aber ich bin bei kranken Tieren auch schon mal auf 200€ im Monat gekommen.
    Reptilien sind in der Haltung anspruchsvoll, stressempfindlich und es ist schwierig, jemanden zu finden, der freiwillig als Urlaubsvertretung fungiert und sich mit Lebendfutter und Terrarienreinigung rumschlägt. Der Kuschelfaktor dürfte ebenso hoch sein, wie es bei Fischen der Fall ist – der zu beobachtende Ekelfaktor bei manchen Besuchern dafür umso höher. Abgesehen davon sollte man sich nicht nur mit den Reptilien, sondern auch mit dem Handling der Futtertiere anfreunden können. Wer keine Heuschrecken, Schaben, Würmer oder Grillen anfassen will, sollte die Finger von solchen Tieren lassen. Wenn man keinen separaten Raum zur Verfügung hat, sollte man sich außerdem auf den ein oder anderen unerwünschten Besuch der Futtertiere im Wohnzimmer gefasst machen. Ganz ehrlich: als gängige Haustiere halte ich Reptilien für völlig ungeeignet.


  10. Inaktiver User

    Re: Welches Haustier passt zu mir?

    Ganz ehrlich: als gängige Haustiere halte ich Reptilien für völlig ungeeignet.


    Genau!

    off-topic
    ehrlich gesagt, kräuseln sich mir immer mehr die Zehennägel, wenn für Exoten als Haustiere Werbung gemacht wird. Das treibt ja schon seltsame Blüten. Für mich sind das Wildtiere und keine Haustiere!

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