Ich freue mich für jeden Hundebesitzer, der sowas nicht erleben muss. Aber bei einem echten Angriff hilft auch Brüllen nichts.
Und jedes Fitzelchen Normalität wurde bei meinem Hund und mir regelmäßig durch Hunde wieder zerstört, die über lange Strecken auf uns zustürmten, meinen Hund belästigten und bissen.
Deshalb möchte ich einfach keinen Hundekontakt aufgezwungen bekommen. Ich möchte mich auch nicht erklären müssen. Genau wie im Kontakt zwischen Menschen sollte es doch genügen, wenn jemand nicht will.
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Thema: Reiter und ihre Hunde
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19.03.2012, 21:26
AW: Reiter und ihre Hunde
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19.03.2012, 21:31Inaktiver User
AW: Reiter und ihre Hunde
Und das passiert ständig?? Für mich klingt das wie wenn jemand ständig auf der Straße von anderen angepöbelt würde oder gar geschlagen. Auch das kommt natürlich vor - aber so oft?????
Ich denk mir im Gegenteil z.B. im Englischen Garten, wo unzählige sich fremde Hunde zu 99,9% bestens miteinander auskommen dass es toll wäre wenn es unter Menschen auch so liefe. Ein schräger Blick, ein Lefzen-Hochziehen - ok ok ist ja gut, Kumpel, dann halt nicht. So läuft das doch überwiegend ab.
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19.03.2012, 21:36
AW: Reiter und ihre Hunde
Hier gibt es ziemlich viele unerzogene Hunde und gleichgültige Besitzer.
Ich meide natürlich die Hauptwiesen und -wälder bei schönem Wetter (hier gibt es auch auffällig viele Schönwetterhunde). Aber ich schlag mich sicher nicht pausenlos in die Büsche, nur weil andere ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben.
Und für einen Hund mit einem traumatischen Beißerlebnis genügt es völlig, wenn er alle halbe Jahre belästigt wird, um die Monate mühevoller Vertrauensarbeit auf einen Schlag kaputt zu machen.
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19.03.2012, 21:50Inaktiver User
AW: Reiter und ihre Hunde
Aubisa, das ist natürlich schwierig.
Aber ich will trotzdem noch mal auf das "unerzogen" zurückkommen. Ich geh einfach davon aus, dass ein in seine Familie integrierter Hund,der ausgelastet ist, im Normalfall kein Interesse daran hat einen anderen Hund zu attackieren.
Genauso wenig wie ein normaler Hund einen Menschen beissen will.
Auch wenn er nicht super erzogen ist im Sinne von: geht ohne Leine bei Fuß oder lässt sich ablegen etc.
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19.03.2012, 22:36
AW: Reiter und ihre Hunde
Ich habe in meiner Gegend ähnlich gute Erfahrungen wie Du. In den letzten 20 oder 25 Jahren hat sich hier die Situation sehr geändert und es gibt nahezu nur friedliche Hunde. Die Menschenrunden, in denen ich mit meinen Hunden unterwegs bin, haben aber auch meist ein Auge auf ihrer Bande.
Trotzdem bitte ich manchmal darum, dass sie ihre jungen und tobenden Hunde ein bisschen zurücknehmen. Ich bin alles andere als ängstlich und habe mein ganzes Leben mit großen Hunden verbracht, aber es muss echt nicht sein, dass meine beiden Alten umgerannt werden, denn das ist riskant.
Übigens ist das auch ein Zeichen von Respektmangel, wenn Hunde beim Spielen Menschen oder andere Hunde anrempeln. Sie "sind der Meinung", dass das menschliche oder tierische Hindernis ausweichen kann. Sie donnern nie so gegen einen Baum, wie sie unsereinem an die Knie knallen oder einen alten Hund über den haufen rennen.
Genauso nehme ich meine junge wilde Hündin zurück, wenn sie mit Hunden tobt, die deutlich kleiner und leichter sind als sie. Mit "Ebenbürtigen" darf es auch mal ein Bodycheck sein. Und sie muss auch kurz aus einem eskalierenden Spiel raus, wenn sie zu dritt sind und "zwei gegen einer" spielen. Das regelt sich nämlich dann nicht immer von selber.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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20.03.2012, 08:49
AW: Reiter und ihre Hunde
Und wenn es kein Normalfall ist? Hier bei uns im Dorf gibt es das beste Beispiel: Familie mit 2 Kindern, Vater Polizist. Die hatten bis vor wenigen Jahren einen Hovawart, der so ziemlich alles vom Rad gezogen, Walker angesprungen hat etc. Ich muss dazu sagen, durch unser Dorf geht ein Wanderweg. Gegipfelt hat das Ganze als der Hund mal wieder ausgekommen ist und meine Schwägerin mit 2 Kleinkindern unterwegs war. Wäre unser damaliger Hund nicht dabei gewesen und hätte sich mit dem Hovawart angelegt, wüsste ich nicht was passiert wäre. Unserer zog sich eine Wunde am Ohr zu und musste genäht werden.Aber ich will trotzdem noch mal auf das "unerzogen" zurückkommen. Ich geh einfach davon aus, dass ein in seine Familie integrierter Hund,der ausgelastet ist, im Normalfall kein Interesse daran hat einen anderen Hund zu attackieren.
Genauso wenig wie ein normaler Hund einen Menschen beissen will.
Gleiche Familie legt sich als nächsten einen Langhaar-Schäfer zu (angeblich Polizeihund). Beim letzten Spaziergang schießt er aus dem Garten und fällt über meinen her. Da wüsste ich jetzt auch nicht was passiert wäre, wenn der Herr des Hauses nicht sofort eingegriffen hätte.
Machen kann man dagegen gar nichts, sonst ist hier der Teufel los. Dorf eben. Es ist halt nur eine Frage der Zeit, bis DER Wanderer kommt, der sich das nicht gefallen lässt.
Durch das gegenüberliegende Dorf kann ich auch nicht mehr gehen, weil da inzwischen zwei Hunde unterwegs sind, die auch alles anfallen was vorbei geht.
Ab und zu bin ich auch im englischen Garten unterwegs und da geht es in der Tat sehr locker ab. Da muss man eher aufpassen, dass man nicht von einem wahnwitzigen Radler über den Haufen gefahren wird.
Dann fährst mal zu uns und gehst am Fluß hier spazieren. Da ist es nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund, dessen Besitzer seelenruhig im Biergarten hockt, rausschießt und andere Hunde angreift.
Das Problem ist, und das denke ich auch ist bei kolia der Fall, dass wir von Haus aus ängstliche Hunde haben und da möchte ich es ehrlich gesagt nicht drauf ankommen lassen. Ich bin für die Erziehung anderer Hunde nicht zuständig und gehe den meisten ehrlich gesagt einfach aus dem Weg.Charly
15.09.1997
06.05.2011
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20.03.2012, 09:25Inaktiver User
AW: Reiter und ihre Hunde
Hallo

Warum habe ich mich vorsichtshalber eher verdrückt, als die Konfrontation bei dieser Reiterin mit Hund gesucht?
Weil ich mir langsam sehr sicher bin, dass meine Reaktionen einzig und allein auf meinen Erfahrungen beruhen und meiner Intuition und meinem nun doch schon angehäuftem Wissen.
Ich würde es in diesem Fall der da war, immer wieder so machen.
Nein - ich gehe nicht, eigentlich in 90 Prozent aller Hundebegegnungen in die Büsche.
(In die Büsche geh ich zu 90 Prozent wegen anderen Dingen
und dann eigentlich ohne Hund
)
Ich muss noch erwähnen, es gibt auch hier Reiter mit Hunden da kann man total entspannt vorbei laufen. Diese mitlaufenden Hunde, (große und kleine) laufen bei Fuß, neben dem Pferd und ehrlich? Nur so, wenn überhaupt mit Hund und Pferd. (Meine Ansicht) Wenn aber eben der von mir im Ausgangsposting beschriebene Hund hier und da abdüst und die Reiterin sichtbar in Panik ist, na dann Prost Mahlzeit oder? Nein, da bin ich nicht mutig.
Ich wäre diesem "Trio" auch ohne mitführenden Hund nicht entgegen gegangen.
Es kommt mir so vor, dass Pferd und Hund einfach schick ausehen und das sehr in Mode ist. (Bei uns hier mittlerweile)
Ist das eigentliche Problem nicht bei Reitern mit Hunden, dass ein Reiter sehr "blass" in seiner Handlungsbereitschaft aussieht, wenn dann mal was wäre?
Ich hab keine Lust mehr mich dann immer mit deren Hunden auseinander zu setzen.
Ob der nun böse oder einfach nur trampelig und unerzogen, aufdringlich ist. (Kenn ich alles nur zu gut, denn ich hab nicht erst seit gestern Hunde)
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20.03.2012, 11:06
AW: Reiter und ihre Hunde
Und was machst in der Zwischenzeit mit dem Hund...also meiner ist dabei(In die Büsche geh ich zu 90 Prozent wegen anderen Dingen und dann eigentlich ohne Hund )
Charly
15.09.1997
06.05.2011
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20.03.2012, 11:12Inaktiver User
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20.03.2012, 12:58
AW: Reiter und ihre Hunde
also da bleibt unserer auch zuverlässig liegen
Charly
15.09.1997
06.05.2011



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..und wenn sie was kann, sehr zuverlässig schon, dann das Bleiben an Ort und Stelle an dem sie dieses Kommando bekommt.
