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    verwirrt Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Hallo ihr Lieben,

    nachdem ich mich schon durch's Internet gelesen habe, muss ich mal euch um Rat fragen:

    Hat jemand Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?
    Es ist autoimmun und auch unter Gingivostomatitis bekannt.

    Unser Oscar leidet seit Ende September darunter. der TA hat zwar gesagt, das wäre die Diagnose, aber es wurde kein Blutbild erstellt. Außerdem verläuft die Krankheit in Schüben, aber Oscar's Zahnfleisch war seit September nicht mehr rosa.
    Wir haben mit Cortison behandelt und Antibiotika. Nix hilft. Der arme Kerl sabbert im Schlaf, erschrickt sich dann und rennt weg. Außerdem frisst er seit 2 Tagen fast nicht.

    Wir versuchen gerade über den Heilpraktiker mit Homöopathie was zu machen, um nicht dauherhaft Cortison geben zu müssen, aber bisher kein Erfolg.

    Hat jemand von euch Erfahrungen damit und kann wertvolle Tipps geben?
    Oder sogar schomal einen homöopathischen Ansatz versucht, der erfolgreich war?

    Will doch nur, dass der arme Kerl keine Schmerzen mehr hat
    The cry of the seagulls rang over the cliffs - There's magic and peace in the air
    Take me away to the Doolin Bay - To the pride of the sweet County Clare

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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Hallo gojibeere,

    wir haben eine Katze, die quasi allergisch auf ihre eigenen Zähne ist - wo würde ich es mal ausdrücken. Sie hatte lange Zeit immer entzündetes Zahnfleisch, das sofort zu bluten angefangen hat, wenn man es berührt hat. Letzten Endes sogar mit vielen Wucherungen. Wir haben es homöopathisch versucht und es hat nichts genutzt, wir haben es mit Cortison versucht, aber da dann das Immunsystem komplett runtergefahren wird, hat sie davon eine schwere Pilzinfektion bekommen - also auch keine Alternative. Letztendlich half nur eins - so gut wie alle Zähne rausoperieren lassen. Seitdem ist das Zahnfleisch wieder rosa, sie sabbert nicht mehr und ihr geht es gut. Und das Wichtigste: Sie hat mit Sicherheit keine Schmerzen mehr.
    Was ich angangs nicht glauben konne: Katzen können sehr gut ohne Zähne leben (unsere hat ihre Reißzähne noch und noch ein paar einzelne aber nur auf einer Seite). Sie können damit sogar Mäuse fangen, wenn auch nicht mehr richtig/komplett verzehren, aber verhungern tun sie definitiv nicht. Sollte sich der Rest der Zähne bei ihr irgendwann auch verschlechtern, dann würde ich nicht mehr zögern, diese auch noch entfernen zu lassen! (Im Grunde war es auch das, was uns letztendlich jeder TA empfohlen hat, mal etwas lauter, mal leiser, wenn Du verstehst, was ich meine).
    Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt werden, sondern wie Fackeln entzündet.
    (Francois Rabelais)


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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Ja, das hab ich jetzt schon öfter gehört.
    Oscar ist erst 6 Jahre alt und die Zähne alle gesund und ziemlich fest im Kiefer.
    Die Vollnarkose-Operation ist ja auch nicht ohne. Aber wenn alles andere nicht hilft, ziehen wir das schon in Erwägung. Und ich hab auch schon gehört, dass Katzen ohne Zähne sogar noch Trockenfutter fressen können, das macht ein wenig Hoffnung.
    Wucherungen hat er (noch) keine.
    ich weiß halt nicht wie lang ich noch ausprobieren soll, bis ich zu diesem letzten Mittel greife. Denn eine Garantie, dass es danach aufhört gibt es leider nicht.
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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Cortison auf Dauer ist wohl ein Problem.

    Manche fluchen, dass sie überhaupt damit angefangen haben und setzen wohl eher auf Interferon.

    Ich denke, es ist auch angesagt, abzuklären, was genau die Ursache ist, denn die Behandlung begrenzt sich sonst auf die Symptome.

    Im Netz gibt es wirklich sehr viel darüber zu lesen.

    Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr das in den Griff bekommt und Oscar nicht so leiden muss, fiese Sache das,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Hallo gojibeere,

    unsere Katze war damal erst 4 Jahre alt, als die OP gemacht wurde. Eigentlich sollten damals gleich alle (bis auf die Reißzähne und die Zähnchen dazwischen, weil die nicht so betroffen waren) entfernt werden. Da aber auch bei ihr alle Zähne gesund waren und fest im Kiefer saßen, war das wohl eine schweißtreibende Angelegenheit für den Arzt, diese zu ziehen. Er hat quasi alle ganz schlimmen Fälle entfernt und dann nach 3 Stunden aufgehört, weil das wohl die Maximalzeit für ein Katze unter Vollnarkose ist. Auf jeden Fall gehts der Katze jetzt viel besser und so soll es auch bleiben.

    boppa
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    (Francois Rabelais)


  6. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Sie schrieb ja, was es ist.
    DA kann man leider nicht viel machen, außer Zähne ziehen.

    Wurde er denn mal auf Leukose etc getestet ?

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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Genau diese Autoimmunkrankheit hat meine Katze ja auch (s.Posting:dünner werdende Katze).
    Der durch Umzug bedingt neue Tierarzt ist u.a. auch für Naturheilkunde ausgebildet und meint, man KANN es mit Cortison etc. versuchen, aber der beste und langanhaltenste Erfolg wäre durch Zahnziehen zu erreichen!!
    Leider kann man das Ausmaß des Ganzen erst unter der Narkose erkennen und dann erst entscheiden, wieviel Zähne, zahnfleisch und Kiefer wirklich geschädigt sind.
    Aber bei allen Katzen, dier er diesbezüglich behandelt hat ist klar, dass sie weiter gut fressen können!!

    Bei meiner ist es halt so, dass ich nicht denke, dass sie Schmerzen hat-deshalb scheu ich mich davor

    LG
    twix

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    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Leukose ist es nicht, das hat die TA gesagt.

    Hm schade, es sieht fast so aus, als ob es kaum Alternativen zu Cortison oder Zähne ziehen gibt.
    Das Zahnfleisch ist bei ihm eigentlich komplett knallrot, keine Ausnahme, daher müssten alle Zähne raus.
    ich scheu mich etwas davor, weil die Zähne alle gesund sind, kein Eiter, kein Zahnstein, nix.
    Und es gibt eben keine Garantie dafür, dass es danach weg geht, nur Erfahrungswerte haben gezeigt, dass es bei vielen geholfen hat.
    Wenn ich eure Meinungen und Erfahrungen mit einbeziehe fällt es mir vielleicht leichter da eine Entscheidung zu treffen.

    @twix: dein TA hat auch nicht gesagt, dass man mit Naturheilkunde eine Besserung erreichen könnte? Das hoff ich ja immernoch, aber wenn ich eure Antworten so lese, sieht es eher nicht danach aus.
    Sei froh, dass deine Katze keine Schmerzen hat, solange es ihr gut geht und du sie zum Fressen bewegen kannst würde ich es aussitzen.
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  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Zitat Zitat von gojibeere Beitrag anzeigen
    Das Zahnfleisch ist bei ihm eigentlich komplett knallrot, keine Ausnahme, daher müssten alle Zähne raus.
    ich scheu mich etwas davor, weil die Zähne alle gesund sind, kein Eiter, kein Zahnstein, nix.
    Und es gibt eben keine Garantie dafür, dass es danach weg geht, nur Erfahrungswerte haben gezeigt, dass es bei vielen geholfen hat.
    Wenn ich eure Meinungen und Erfahrungen mit einbeziehe fällt es mir vielleicht leichter da eine Entscheidung zu treffen.
    Ich will Dir keine Angst machen, aber ich würde die Zähne ziehen lassen, solange es dem Kater gut geht.

    Unsere Kleine hatte immer leicht entzündetes Zahnfleisch - aber von jetzt auf gleich explodierte das förmlich, sie hatte schlimme Schmerzen, fraß nichts mehr, nahm rapide ab (und war eh viel zu dünn) .... Die TA versuchte es noch mit einer Zahn-OP ... Die hat sie auch überstanden, aber es ging ihr so schlecht, das wir sie ein paar Tage später einschläfern mußten. Mit nur 3 Jahren. Ich hätte NIE gedacht, das das so fix gehen kann. Und das man ne Katze wegen sowas einschläfern muß.

    Sie hatte allerdings wahrscheinlich auch Leukose.
    Eurer ist ja schon 6, da dürfte das wohl wirklich nicht der Fall sein.

  10. User Info Menu

    AW: Erfahrung mit chronischer Zahnfleischentzündung bei Katzen?

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Bei meiner ist es halt so, dass ich nicht denke, dass sie Schmerzen hat-deshalb scheu ich mich davor
    LG
    twix
    Unsere Tierärztin meinte, dass Katzen sehr gut mit Schmerzen umgehen können (klingt blöd), will heißen, man sieht es ihnen nicht immer sofort an. Was aber unbestritten ist, dass sie eine ständige Entzündung haben, die langfristig mehr Schaden anrichten kann, vor allem am Herzen. Das sollte man auf keinen Fall vergessen. Das Immunsystem ist eigentlich ständig überlastet, weil es gegen die Entzündung kämpft, das kann also auf gar keinen Fall gut sein für das Tier.
    Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt werden, sondern wie Fackeln entzündet.
    (Francois Rabelais)


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