Da kann ich dann auch nichts dafür, wenn du nicht alles liest...
Ich weiß jedenfalls nicht was es bringen soll, dramatische Gefahren heraufzubeschwören, die einem Schulkind drohen das man mal mit seinem Mops alleine lässt - außer man möchte alle die das anders handhaben als ignorant und leichtfertig hinstellen. Was ja in diesem Strang manchen ein dringendes Bedürfnis zu sein scheint.
Womit ich jetzt nicht Katelbach meine - der ich nur sagen will, dass das im Alltag gar nicht realisierbar ist, nie ein Kind mit dem Hund allein zu lassen. Im schlimmsten Fall reicht ja eine Sekunde für einen solchen Vorfall, und das kannst du einfach nicht handeln - und angesichts der konkreten Gefährdungswahrscheinlichkeit halte ich es jedenfalls auch nicht für so pauschal wie hier formuliert erforderlich.
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11.04.2012, 22:41Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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11.04.2012, 22:42Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Bittesehr, ganz frisch. Passt allerdings, wie viele andere Quellen, die ich nennen oder zitieren könnte, nicht in Dein Weltbild.
Solche polemischen Vergleiche sind Diskussionsbeiträge, die in der Tat für sich sprechen und keines weiteren Kommentars bedürfen.Ich bin überzeugt, unter dem Aspekt ist es für ein Kind allemal statistisch gefährlicher es mit dem eigenen Vater alleine zu lassen.
Ein hoffnungsvoll formulierter Euphemismus für: dazu habe ich leider so gar keine Idee. Bindung hat man eben einfach. Na klar.P.S. Was ich noch anfügen wollte: es gibt sicher Menschen, die ihre Bindung zun Hund bewußt "etablieren" müssen - andere haben sie einfach. Wer jedoch so penetrant (um nicht zu sagen arrogant) seinen total verkopften Zugang als den allein seligmachenden propagieren muss wird schon wissen warum.
Ich bin übrigens überzeugt, dass die meisten Menschen sich voll guter Vorsätze und überwältigt von Liebesgefühlen Hunde in ihr Leben holen. Dennoch geht es in sehr vielen Fällen schief, und die Hunde landen im Tierheim, werden weiter veräussert, oder fristen ein trauriges Dasein, häufig sogar eines, das tierschutzrelevant ist. Ich tippe mal, das liegt an einem ganz schlichten Umstand: Das Denken kommt bei der Liebe und all den damit verbundenen Euphemismen - siehe oben - blöderweise zu kurz, weil Mensch glaubt, die Liebe allein könne es schon richten. Kann sie allerdings nicht, wenn Artfremde aufeinander treffen. Damit das klappen kann, kommt man weder ums Denken, noch ums Lernen herum.
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11.04.2012, 22:57Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Da muss ich dich enttäuschen. Anscheinend neigst auch du nicht zum genauen Lesen: ich schrieb bereits, dass man Kleinkinder nicht mit Hunden allein lässt. Schau einfach nochmal dein Zitat von mir an.
Das ist aber etwas anderes als ein Schulkind mit Mops.
Das ist nicht polemisch, nur weil es eventuell nicht in dein Weltbild passt, sondern leider traurige Realität.Solche polemischen Vergleiche sind Diskussionsbeiträge, die in der Tat für sich sprechen und keines weiteren Kommentars bedürfen.
Weißt du, wer nicht in der Lage ist eine Bindung zu seinem Hund aufzubauen, dem wird das auch nicht durch noch so viel Lektüre gelingen.Ein hoffnungsvoll formulierter Euphemismus für: dazu habe ich leider so gar keine Idee. Bindung hat man eben einfach. Na klar.
Weil ja nix über Wissenschaft und Theorie geht haben Lehrer und Psychologen ja auch immer so vollkommene Kinder. Gell?
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11.04.2012, 22:58Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
doppelt
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12.04.2012, 00:01
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
So ging dieses Zitat weiter.
Es erschießt sich mir nicht, wieso Du aus dem Zusammenhang reißt - zumal ich mich nicht auf dieses Zitat bezog.
Und ja, es kann ganz üble Folgen haben, wenn 'bedenkenlos' - wie von mir beschrieben, vorgegangen wird.
Möchtest Du diese konkrete Aussage konkret damit in Abrede stellen?
Ds lässt sich doch nicht wegdiskutieren.
Es erschließt sich mir nicht, wie Du in Anbetracht von tatsächlich möglichen äußerst schmerzhaften und traumatischen Folgen für ein Kind hier verharmlosen an genau dieser Stelle verharmlosen möchtest, was andere aufzeigen.Ich weiß jedenfalls nicht was es bringen soll, dramatische Gefahren heraufzubeschwören, die einem Schulkind drohen das man mal mit seinem Mops alleine lässt - außer man möchte alle die das anders handhaben als ignorant und leichtfertig hinstellen. Was ja in diesem Strang manchen ein dringendes Bedürfnis zu sein scheint.
Was ist denn schon ein Mops - oder was - oder wie möchte Deine Aussage verstanden werden.
Ein Mops ist ein Hund - nicht mehr oder weniger Hund als andere Hunde auch.
Ich habe nicht gelesen, dass pauschal als ignorant und leichtfertig hingestellt wird, sondern durchaus themenbezogen.
Von dringenden, vermutlich persönlichen Bedürfnissen lese ich auch nix.
Auf die bestimmten Momente - das Mitdenken, die Verantwortung kommt es an.Womit ich jetzt nicht Katelbach meine - der ich nur sagen will, dass das im Alltag gar nicht realisierbar ist, nie ein Kind mit dem Hund allein zu lassen. Im schlimmsten Fall reicht ja eine Sekunde für einen solchen Vorfall, und das kannst du einfach nicht handeln - und angesichts der konkreten Gefährdungswahrscheinlichkeit halte ich es jedenfalls auch nicht für so pauschal wie hier formuliert erforderlich.
Genau - im entscheidenden Moment reicht sogar ein Bruchteil einer Sekunde aus.
Dafür kennt man Hund und Kind - vorzugsweise, um einschätzen zu können, bevor man in Situationen gerät.
Diese Wahrscheinlichkeitsberechnungen wünsche ich mir tatsächlich von Hundebesitzern.
Irgendwie hat es Dir der Mops ja angetan.
In meiner Kindheit war es übrigens eine Pudelin.
Liebes, süßes Tier, tolles Wesen.
Aber es war ein Hund.
Und das sollte auch so sein und gewürdigt und geachtet werden.
Bindung ersetzt doch nicht Wissen.Weißt du, wer nicht in der Lage ist eine Bindung zu seinem Hund aufzubauen, dem wird das auch nicht durch noch so viel Lektüre gelingen.
Und was soll das jetzt damit zu tun haben?Weil ja nix über Wissenschaft und Theorie geht haben Lehrer und Psychologen ja auch immer so vollkommene Kinder. Gell?
Und wofür steht das 'gell'?Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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12.04.2012, 02:15Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Zur Abrundung eines turbulenten Spätdienstes:
Du kannst Dich ja gern auf Kleinkind und Mops kaprizieren. Das tue allerdings weder ich, noch der Text (oder andere) den ich verlinkte, oder verlinken könnte. Es geht um Kinder und Hunde. Auch ein Mops besitzt Zähne.
Traurige Realität lässt sich für mich wie folgt zusammen fassen:Das ist nicht polemisch, nur weil es eventuell nicht in dein Weltbild passt, sondern leider traurige Realität.
Du hast Bindung, weisst aber gar nicht, was das ist, wie sie entsteht, welche Faktoren sie begünstigen, und welche sie unterminieren.
Weiter vorn
schreibst Du, dass sowohl Kinder als auch Hundeerziehung problemlos ohne Lektüre und externe Beratung machbar sind, jetzt beziehst Du Dich auf einmal auf eine "traurige Realität" von Kindern. Daraus lässt sich meines Erachtens nur folgern, dass es wohl so weit her mit der Qualität der Kindererziehung und insbesondere der Bindung nicht sein kann, worin ich im übrigen uneingeschränkt zustimme. Das allerdings sind auch für die Hunde keine guten Vorzeichen, denn da deren Sozialisierung Deiner Ansicht ja NOCH weniger anspruchsvoll als die unserer Kinder ist, ist es nur folgerichtig, und genau das möchtest Du ja auch zum Ausdruck bringen, dass man sich noch weniger darum bemühen muss.Im übrigen finde ich Hundeerziehung eher weniger herausfordernd als Kinder zu erziehen. Und auch das halte ich für machbar ohne viel Lektüre oder externe Beratung.
Wer das eine hinkriegt schafft auch das andere.
Ich finde es prima, dass Du mir damit - auf eine etwas verquere Art, zugegeben - aber doch zustimmst: Liebe allein reicht nicht.
Wenn man denn weiss, was Bindung ist, wie sie entsteht, was sie begünstigt, und was torpediert, doch, in der Tat, dann kann man eine Menge beitragen, um besagte Bindung herzustellen und zu festigen.Weißt du, wer nicht in der Lage ist eine Bindung zu seinem Hund aufzubauen, dem wird das auch nicht durch noch so viel Lektüre gelingen.
Damit sage ich im übrigen keineswegs, dass das eine wissenschaftlich-theoretische Einbahnstrasse wäre. Das ist nur Deine Interpretation, und zwar eine falsche.
Meine Ansicht dagegen ist, dass Wissen einher gehen muss mit emotionaler und sozialer Kompetenz.
Zum einen schrieb niemand, dass "nix" über Wissenschaft und Theorie geht. Ich schrieb und meine, dass es sinnvoll ist, über die für das eigene Leben relevanten Themen gut informiert zu sein. Dazu zählt auch, über die Bedürfnisse der einem anvertrauten Menschen und Tiere Bescheid zu wissen.Weil ja nix über Wissenschaft und Theorie geht haben Lehrer und Psychologen ja auch immer so vollkommene Kinder. Gell?
Zum anderen wüsste ich nicht, auf welche Kinder von Lehrern oder Psychologen Du Dich konkret beziehen möchtest. Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch ziehen sich durch sämtliche Gesellschaftsschichten, es dürften also auch aus allen Berufsgruppen Menschen zu finden zu sein, die vernachlässigt, misshandelt und missbraucht haben. Welche Relevanz diese Annahme für die Diskussion hier haben soll, erschliesst sich mir nicht.Geändert von Inaktiver User (12.04.2012 um 02:18 Uhr)
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12.04.2012, 08:07Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
... und der Möppel, der hat Zähne
und die trägt er im Gesicht ...
(sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen).
Leute, beruhigt euch doch wieder.... viele hier haben keine Kinder, hm ? Ich muß schnellschnell einfach recht geben: der normale Familienalltag läßt eine ununterbrochene Kontrolle und Anwesenheit nicht zu. Und nie hat sie behauptet, man solle Kleinkinder mit Hunden allein lassen (ich übrigens auch nicht).
Meiner Neunjährigen, die über genügend Hundekompetenz verfügt, traue ich es einfach zu, mit einem vollkommen aggressionslosen Hund ein, zwei Stunden alleine zu bleiben. Und ich werde es auch künftig sowohl ihr als auch dem Hund zutrauen.
Er übernachtet manchmal sogar im Kinderzimmer und es hat mir bisher nicht den Schlaf geraubt
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12.04.2012, 09:23Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Klar, ich hab keinen Schimmer von was ich rede.
Und lass mir gerne von dir über den Alltag mit Kindern und Hunden erzählen, du scheinst dich ja auch damit bestens auszukennen.
Vielleicht wäre es aber für dich auch mal lohnenswert, statt sich mit hündischem auch mal mit dem eigenen Verhalten zu beschäftigen. Vielleicht würdest du dann herausfinden, wieso du derart überheblich auftreten musst.
Ich bin dann, wie andere vor mir, weg hier. Ich hab es nämlich, genau wie meine Hunde, lieber ein bisschen entspannter.
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12.04.2012, 09:32Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Immer wieder ein probates Mittel: wenn man inhaltlich/argumentativ nichts beizutragen hat, wird man halt persönlich. Adele *freundlichhinterherwink*.
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12.04.2012, 10:15Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Na ja .... das sagt jetzt aber die Richtige
Du wirst doch selbst sofort persönlich, wenn dir eine andere Meinung nicht paßt. Du machst es nur ein bißchen anders, mit ironischen Seitenhieben und bissigen Nebenbemerkungen vor oder nach den Belehrungen (was ich mit "Austeilen" gemeint habe).
Im übrigen bekommt dieser thread fast schon einen satirischen Touch.
Könnte man sich nicht vielleicht darauf einigen, daß "Kompetenz" verschiedene Gesichter hat ? Und daß es verschiedene Wege gibt ? Daß wir, die wir hier schreiben, unsere Sache alle ungefähr gleich gut und manchmal auch schlecht machen ?
Und damit meine ich wirklich alle
Geändert von Inaktiver User (12.04.2012 um 10:38 Uhr)



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