In der idealen Kontrollwelt in der hier anscheinend manche leben kann man sicher auf gar keinen Fall ein Schulkind mit einem Hund allein lassen, keine fünf Minuten.
Da frag ich mich, wieviel Lebenserfahrung als Mutter mit Hund dahintersteckt, und wieviel Einsicht in einen normalen Familienalltag, in dem man weder Kind noch Hund permanent überwacht.
Ich hab es ja ganz gern sachlich: wieviele Kinder werden denn von vernünftig gehaltenen Familienhunden wirklich ernsthaft verletzt - und ich rede jetzt nicht von Leuten die einen kürzlich aus dem Tierheim aufgenommenen Husky mit einem Neugeborenen allein lassen (oder ein Kleinkind mit einem egal wie alten Hund).
Ich bin überzeugt, unter dem Aspekt ist es für ein Kind allemal statistisch gefährlicher es mit dem eigenen Vater alleine zu lassen.
P.S. Was ich noch anfügen wollte: es gibt sicher Menschen, die ihre Bindung zun Hund bewußt "etablieren" müssen - andere haben sie einfach. Wer jedoch so penetrant (um nicht zu sagen arrogant) seinen total verkopften Zugang als den allein seligmachenden propagieren muss wird schon wissen warum.
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11.04.2012, 20:33Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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11.04.2012, 20:54
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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11.04.2012, 20:55
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Da ist wohl was drann - aber - kann man das nicht auch bei anderen Tierarten beobachten.
Ich habe z.B. ein schlechts Verhältnis zu Pferden, während mir viele Katzen hinterherlaufen; desweiteren haben Hunde kein Problem mit mir, aber ich mit ihnen (ich habe keinen Zugang zu ihnen).
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11.04.2012, 20:56Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich wagte es ja schon gar nicht mehr zu schreiben.
Natürlich lasse ich meine Tochter und unseren Hund alleine - ich muss das manchmal einfach tun (normaler Familienalltag, wie du schreibst). Und, meine Güte, er ist ein Mops. Es gibt nichts Gutartigeres unter den Hunden und sie ist kein Kleinkind - seit zweieinhalb Jahren tue ich das nun schon und er hat ihr immer noch kein Haar gekrümmt, während die Ratten durchaus schon mal gezwickt haben, obwohl ich dabei war
Noch gefährlicher sind Stiefväter bzw. Mutters neuer Freund.
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11.04.2012, 21:18
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
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Smashie starb am 17.09.2016.
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11.04.2012, 21:51Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich habe einige Beiträge durchaus so verstanden, daß man Kind und Hund auf keinen Fall alleine lassen sollte.
Und das finde ich nun doch sehr übertrieben, obwohl ich sonst auch auf der vorsichtigen Seite bin.
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11.04.2012, 21:59
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Grundsätzlich würde ich für meine beiden alten Hunde beide Hände ins Feuer legen. Sie würden keinen Menschen angreifen, egal, ob Kind oder Erwachsener.
Andere haben so etwas auch gesagt. Dann steht so jemand irgendwann zitternd vor Dir und sagt Dir, dass der liebe, knuffige Familienhund eingeschläfert wurde, weil er unvermittelt die Tochter (Schulkind) ins Gesicht gebissen hat und nicht zu bremsen war. Wenige Minuten später war er wieder der, den die Leute kannten. Er hat ihr Bett bewacht, sie durfte auf ihm reiten und sie durfte in seiner Futterschüssel wühlen oder ihm die Ohren "untersuchen", als sie klein war.
Irgendwas ist in einem winzigen Moment schiefgelaufen. Ein kleines Kommunikationsproblem, ein winziges Missverständnis reicht aus.
Als TA kriegst Du solche Vorfälle öfter mit.
Meine haben sich gern um Fressen und Leckereien gezofft. Ein Kind, das zufällig dazwischengeraten wäre, wäre nicht vorsätzlich gebissen worden, aber es wäre zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.Geändert von katelbach (11.04.2012 um 22:18 Uhr)
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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11.04.2012, 22:13
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Und in diesem Fall wäre mit 'bedenkenlos' gemeint gewesen, nicht genau diese Situation bedacht zu haben.
Ich hab mal einen Fall gelesen, da war die Oma zu Besuch und hat ihrem lieben Hund ihr Täschchen zum aufpassen gegeben.
Irgendwann hat sie die Enkelin gebeten, ihr eben dieses Täschchen zu bringen.
Auch dieser liebe Familienhund wurde dann wohl eingeschläfert, wenn ich es richtig erinnere.Now, bring me that horizon.
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11.04.2012, 22:16
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich habe eben gerade das nicht gelesen.
Sehr wohl aber aus dem wenig differenzierten Beitrag von schnellschnell, der für ich polarisierte und wenig sachlich überspitzte.
Und ein Problem, das ich sehe ist, dass es durchaus Situationen gibt, die gerade auch durch den friedlichen Alltag hindurch nicht mehr hundgerecht gesehen werden.
Hund bleibt Hund.Now, bring me that horizon.
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11.04.2012, 22:18
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Genau solche Situationen.
Auch ein Spiel kann entgleisen.
Wir hatten auch mal einen Kater, der wurde von Frau Katz immer richtig getriezt beim Spielen. Wenn er bei ihr zuviel einstecken mussste, dann wandte er sich unseren Gästen oder auch uns zu. meinem Mann fehlte ein kleines Stückchen aus der Nase ...Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
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