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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Die Tiere stören die Mitmenschen.
    Ja. Autos stören auch. Und Straßenbahnen. Und die anderen Mitmenschen. Nicht nur in der Stadt, auf dem Dorf auch. Und eigentlich sollte vielleicht sowieso jeder eine einsame Insel...

    Entschuldige die Ironie. Aber vielleicht solltest Du genauer bezeichnen, dass die Tiere Dich stören?

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    @aubisa

    Eigentlich sind Hunde in der Stadt überflüssig und fehl am Platz. Das ist das eigentliche Problem. Es ist nicht artgerecht. Die Tiere stören die Mitmenschen.
    Sehe ich anders. Ich finde die meisten Menschen überflüssig. Sie stören die Tiere.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen

    Man darf nicht vergessen, dass die Hunde, bzw. ihre wölfischen Vorfahren sich dazu entschieden haben, mit den Menschen zu leben. Sie haben sich uns angepasst und ich finde, so sollte es auch bleiben. Es fehlt ja wohl noch, dass sich der Mensch an den Hund anpasst! Und da sie nun einmal mit uns leben wollen, haben sie sich anständig zu benehmen, oder sie können sich was anderes suchen.
    Und genau aus dem Grund ist es sinnvoll sich mit Hund zu beschäftigen. Gib dem Hund was er braucht und er muss sich keinen Ersatz suchen und anderen damit auf die Nerven gehen.
    Leute die die Fliege an der Wand stört mal ausgenommen.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen

    Eigentlich sind Hunde in der Stadt überflüssig und fehl am Platz. Das ist das eigentliche Problem. Es ist nicht artgerecht. Die Tiere stören die Mitmenschen.
    Anscheinend sind Städte für den Menschen auch nicht artgerecht. Jedenfalls erkläre ich mir so die Sehnsucht ein Stück "Natur" ins Leben zu holen.
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  5. Inaktiver User

    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich sicher, daß schnellschnell bestens klarkommt mit ihren Hunden.

    Weißt du, chironex fleckeri, dein Hunde-Engagement wirklich in Ehren. Aber du kommst oft dermaßen belehrend, überheblich und oft auch zickig-beleidigend rüber, vor allem wenn man nicht deiner Meinung ist, daß zumindest ich mich frage, wer hier ein Problem hat.

    Das ist wirklich nicht böse gemeint. Vielleicht magst du abe rirgendwann mal darüber nachdenken.
    Warum sollte ich über eine Rückmeldung aus dem virtuellen Raum, die sich auf meine Persönlichkeit bezieht, nachdenken? Du kennst mich ebenso wenig wie ich Dich - Du urteilst über ein Fantasiegebilde, das mehr mit Dir als mit mir zu tun hat. Mir geht es um das Thema. Und da finde ich es schon sehr überdenkenswert, sich, wie Du es tust, auf die Position zu kaprizieren: Ich hab zwar keine Ahnung von Hunden (denn ich besuche weder eine Hundeschule, noch bilde ich mich lesend weiter), aber ich weiss trotzdem, wie die Sache wuppt. Mein Vater konnte das schliesslich auch.

    Ich "kenne" Hunde, soweit man das generalisieren kann, seit meiner Kindheit. Seit über 12 Jahren lebe ich aktiv und eigenverantwortlich mit ihnen. Ich befasse mich seit vielen Jahren mit ihrem Verhalten, ihrer Biologie. Ich käme nicht auf die Idee, mich hinzustellen und zu sagen: Ich brauche keinen Blick von aussen! oder: Ich weiss alles, was man wissen muss. Ich lerne konstant hinzu, weil jeder Hund anders ist, und in der Interaktion mit seiner Umwelt dynamisch lebt.

    Wenn ich mir anschaue, welchen Zuwachs an Informationen es allein in den letzten 10 Jahren gab, wie sich das Training der Hunde und ihrer Menschen, und unser Verständnis über diese und viele andere Arten verändert hat, liegt doch auf der Hand, dass Wissen immer nur eine Momentaufnahme sein kann.

    Mir liegen Hunde sehr am Herzen, und ich wünsche mir, dass diejenigen, die sich einen Hund in ihr Leben holen, bereit sind hinzuschauen, und sich einzulassen.

    Wenn Du das anmassend findest, ist das halt so. Es ist nicht mein Anspruch, in das Weltbild irgendeines Menschen, der mich nicht einmal persönlich kennt, zu passen, oder von ihm gemocht zu werden.

  6. Inaktiver User

    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber aus ihren Beiträgen kann man eine Menge rausholen

    Die Tücke des Geschriebenen. Im RL würde ich mich mit ihr entweder super verstehen, weil sie meine blauäugigen, seltsamen Ideen besser einordnen kann, ob Mimik und so. Oder wir würden uns gegenseitig sehr anstrengend finden und es beim "Hallo" belassen.
    Das ist der Punkt - man kann jedem Menschen, der auf einer virtuellen Plattform Fragen stellt und Informationen liefert unterstellen, "belehrend" zu sein. Das ist bequemer, als sich mit der möglicherweise nicht sonderlich angenehmen Erkenntnis auseinander setzen zu müssen, dass man gar keine Antworten hat. Oder sich eigentlich gar kein Urteil erlauben kann.

    Da rückt es das eigene Weltbild schnell wieder gerade, wenn man, statt beim Diskussionsthema zu bleiben, Wertungen über den oder die unbequeme PosterIn abgibt.

    Wenn man sich ein Urteil über jemanden bilden möchte, lernt man ihn kennen. Live, real, basta.

    Dazu bist Du im übrigen jederzeit herzlich eingeladen. Ich freue mich immer riesig, wenn ein Mensch, der darüber nachdenkt, sich einen Hund ins Leben zu holen, fragt, oder uns besucht, sich "meine" Rasse live anschaut, und auf einem Spaziergang miterlebt, was es bedeutet, beispielsweise mit einem gerade hochpubertären Ridgeback Rüden unterwegs zu sein.

    So mache ich das auch - ich laufe mit Leuten, von und mit denen ich lerne. Wir unterstützen uns gegenseitig. Ich besuche Seminare und Workshops. Ich lese viel (und darunter auch viel Kokolores, aber inzwischen kann ich das Gute wenigstens vom Mumpitz unterscheiden, hooray! ).

    Ich finde halt: Das gehört dazu.


    Clicker: Es kommt drauf an was man daraus macht. Eine Bekannte erzählte mir von einer Frau die mit Hund an ihrem Haus vorbei läuft und permanet klickt. Ich habe sie mal selber gehört, hat sich angehört als würde sie jeden Schritt ihres Hundes bestätigen. Für diesen Hund wird es einfach ein Hintergrundgeräusch sein.
    Man kann aber tolle Sachen Schritt für Schritt einüben ohne den Rest des Hundelebens zu klicken *ggg*
    Der Clicker kann immer nur so gut funktionieren, wie ihn Mensch sinnvoll einsetzt. Für mich ist er ein Werkzeug - entscheidend ist aber immer die Beziehung, nicht das Werkzeug. Das wähle ich, wenn es Sinn macht, es einzusetzen. Der Clicker ermöglicht mir, sehr punktgenau für den Extremschnellkommunizierer Hund eine Rückmeldung zu geben. Das ist gerade beim Junghund eine wertvolle Hilfe - der bietet mir ja oft von sich aus ganz viel Tolles an, das ich mithilfe des Clickers sehr punktgenau und für den Hund nachvollziehbar bestätigen kann. In dem Moment ist der Clicker das Werkzeug - der Schraubenzieher, mithilfe dessen ich eine Schraube mit jeder Umdrehung fester verankere.

  7. Inaktiver User

    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen

    Und wenn ich hier so lese, wie stark die Bedürfnisse der Hunde hier berücksichtigt werden:

    Man darf nicht vergessen, dass die Hunde, bzw. ihre wölfischen Vorfahren sich dazu entschieden haben, mit den Menschen zu leben. Sie haben sich uns angepasst und ich finde, so sollte es auch bleiben. Es fehlt ja wohl noch, dass sich der Mensch an den Hund anpasst! Und da sie nun einmal mit uns leben wollen, haben sie sich anständig zu benehmen, oder sie können sich was anderes suchen.
    Hund wünscht sich nichts mehr, als harmonisch und mit guten Beziehungen in seinem Sozialverband zu leben. Aber er ist und bleibt ein Hund. Meine Aufgabe als Mensch ist es, ihm beizubringen, sich für das menschliche Empfinden sozialverträglich zu verhalten.

    Das erfordert Hirnschmalz, Wissen, und gemeinsame Arbeit.

    Du beschreibst letztlich ein Paradoxon: Du verlangst, dass Hund Dich nicht "stört", und kritisierst, dass Mensch sich damit befasst, gemeinsam mit Hund zu arbeiten, damit er exakt das auch leisten kann.

    Tja..

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Die Tiere stören die Mitmenschen.
    Oh, da möchte ich hinzufügen, dass ich natürlich auch tolle Menschen-Hund-Gespanne kenne!

    Allen voran eins mit einer ganz wunderbaren Goldie-Oma.

    Das ist allein schon eine Augenweide sie zu sehen - und ich meine jetzt ihr Ausstrahlung als Team.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dazu bist Du im übrigen jederzeit herzlich eingeladen. Ich freue mich immer riesig, wenn ein Mensch, der darüber nachdenkt, sich einen Hund ins Leben zu holen, fragt, oder uns besucht, sich "meine" Rasse live anschaut, und auf einem Spaziergang miterlebt, was es bedeutet, beispielsweise mit einem gerade hochpubertären Ridgeback Rüden unterwegs zu sein.
    Hey, danke und vorsicht, falls dein Kaff nicht so fürchterlich weit von meinem Kaff entfernt ist, könnte ich das annehmen
    Grüßle
    TM



    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)

  10. gesperrt

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    AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

    Zitat Zitat von TajMahal Beitrag anzeigen
    Anscheinend sind Städte für den Menschen auch nicht artgerecht. Jedenfalls erkläre ich mir so die Sehnsucht ein Stück "Natur" ins Leben zu holen.

    Es ist eine gute Frage, ob sich Hundehalter darüber im Klaren sind, dass sie sich ein "Stück Natur" ins eigene Leben holen ?

    Viele denken darüber eben nicht nach, sondern gebrauchen das Tier als Freund-Ersatz und als Partner-Ersatz undf gegen das Gefühl der Einsamkeit.
    Der Hund darf mit ins Bett und versteht mich, wenn ich traurig bin ... usw.

    Ich sage mal, das ist legitim (oder auch nicht), aber ist das auch artgerecht ?

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