Nö, schon gar nicht für Anfänger. Deshalb der Hinweis auf den guten Trainer.
Allerdings ist das auch gleich wieder die Tücke - der Anfänger kann einen guten oft nicht von einem schlechten Trainer unterscheiden. Und schlechte Trainer gibt es leider sehr viele. Darunter auch jede Menge, die sich brillant verkaufen, aber Hund und Mensch durchaus schwer schaden können.
Es geistern leider noch so viele längst angestaubte oder als Fehlannahmen entlarvte Konzepte durch die Hundeschulen, dass es für den nachfragenden Menschen sehr schwer sein kann, eine gute Schule zu finden.
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02.04.2012, 12:42Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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02.04.2012, 13:00Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

*auf das Datum guck*
Das war jetzt ein Aprilscherz, oder?
Nein, ist es auch nicht, da es sich
1. um Deinen eigenen Hund handelt und da ist die "Ekelgrenze" meiner Erfahrung nach extrem niedrig - schließlich gibt es auch Situationen im Zusammenleben von Hund und Halter, die über das bloße Kuscheln und Streicheln sehr weit hinausgehen (aktuell denke ich da z. B. an einen sehr haarigen Hund, dem am Wochenende mehrmals die Schei.e aus dem Fell gewaschen werden mußte - aber für danach gibt es ja Wasser und Seife
)
und
2. es nicht im Hundegesetz steht, daß der Halter gezwungen ist, sich diesen vollen Beutel unverknotet unter die Nase zu binden oder sonstwie offen mit sich herumzutragen. Knoten rein und gut. Ist nix mehr zu riechen.
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02.04.2012, 13:18Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
TajMahal,
mein Hund hat sich schon mehrfach ordentlich den Magen verkorkst und hat mich in solchen Situationen nachts regelmäßig aus dem Bett geholt, weil er dringend sein großes Geschäft machen musste. Weder habe ich ihm das beigebracht, noch ist er jemals dafür bestraft worden, wenn ihm ein „Unfall“ im Haus passiert ist. Das von chironex beschriebene Verhalten steckt nicht nur im Hund, du siehst in solchen wie den zuvor beschriebenen Momenten auch sehr eindrucksvoll, wie unangenehm ihm die Alternative ist und wie krampfhaft er sich (im wahrsten Sinne des Wortes) darum bemüht, sie zu vermeiden.
Klar wirst du einen Hund im Zweifelsfall auch klaglos dazu bringen, ein Katzenklo zu benutzen. Die Frage ist, was man seinem Tier aus eigener Bequemlichkeit zumuten möchte.
Gruß
Rezeptfrei
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02.04.2012, 13:22
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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02.04.2012, 13:26Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Bedaure, my dear -
mein Altrüde war doch zuetzt, bedingt durch seine Krebserkrankung, inkontinent. Ich suchte nach Lösungen, die für alle weiterhin ein erträgliches Zusammenleben ermöglichen würden. Meine Wahl bestand im Kauf verschiedener Modelle von Rüdenwindeln, in die man einfach dicke, sehr saugfähige Vorlagen schieben kann. Diese "gute Hose", wie wir sie euphemistisch tauften, trug mein alter Herr mit grosser Würde im Haus. In Kombination mit Inkontinenz-Unterlagen, die ich auf allen Liegeplätzen unter die Decken schob, hatten wir so eine super Lösung, die bis zu seinem Tod trug. Sein grosses Geschäft erledigte er selbstredend bis zuletzt hinter dem Busch seiner Wahl.
Bei meinen Recherchen stiess ich tatsächlich auf dies hier und jenes, ausserdem gibt es noch diese Variante, und vermutlich noch etliches mehr. Da das für mich nicht in Frage kommt, habe ich es bei meiner erstaunten
Gesichtsgymnastik belassen, und nicht weiter recherchiert.
LG
c_fGeändert von Inaktiver User (02.04.2012 um 13:36 Uhr) Grund: Shop links (sorry!) durch Fotos ersetzt
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02.04.2012, 13:26Inaktiver User
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02.04.2012, 13:32Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Nö.
Ist wie mit Babys - ich höre sofort, wenn meine Hunde irgendwas haben. Beispielsweise kündigt sich Erbrechen mit häufigem Schmatzen und Schnauzenlecken an. Bevor es los geht, bin ich bereits auf den Beinen. Ebenso, wenn ein Hund seinen Schlafplatz verlässt. Er muss mich gar nicht anstupsen, ich reagiere sofort. Klamotten liegen immer bereit - Schlupfhose, Fleecejacke, Croqs - fertig.
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02.04.2012, 13:47
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Hoffentlich sehen die Hunde das auch so.
Man muss ja nicht gleich beleidigt sein, bloss weil jemand für Verständnis für die Hunde-Situation wirbt.
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02.04.2012, 14:09Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ist ja 'n Ding
. Ich bin doch immer wieder erstaunt, welche Blüten die Tierzubehörindustrie so hervorbringt. Nun gut, sei's drum.
Mit anderen Hunde kenne ich mich nicht aus, aber für meinen Hund kann ich Dir sagen, daß sie sich lange Zeit vorher schon bemerkbar macht (so wie am Wochenende *seufz*), so daß Zeit genug bleibt, sich schnell etwas überzuwerfen und die Treppe runterzurennen. Es ist "nur" dann zu spät, wenn sie gar nichts mehr von sich gibt (weil es dann schon im Wohnzimmer lag - ich hatte damals die Zeichen falsch gedeutet
).
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02.04.2012, 14:21Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Taj Mahal, das kann ich voll und ganz bestätigen. Der eigene Hund wird mit der Zeit zum Familienmitglied, was die Ekelgrenze tatsächlich erheblich sinken lässt. Ich versichere dir, ich bin sehr reinlich und pingelig, und ich ekle mich sehr schnell - aber Möppel hat mir schon aufs Bett und aufs Sofa gekotzt, und einmal, als er wirklich schlimmen Durchfall hatte, auch einen Teppich versaut - man wischt es auf, wie man die Kotze und den Durchfall seines eigenen Kindes aufwischt, Desinfektionsspray drüber, fertig.
(Ich bin nicht so eine vorbildliche Hundehalterin, die sofort, beim geringsten Anzeichen zackizacki auf den Beinen ist - und da ich draußen ohne meine Kontaktlinsen hilflos bin, würde es sowieso dauern, bis ich die in meine verschlafenen Augen gepfriemelt habe. Von daher war ich oft zu spät und das Malheur bereits passiert).
Das mit der Ekeltoleranz wird auch bei dir auch so sein, da bin ich sicher.
Die Tüten verknotet man, es riecht dann zwar immer noch eindeutig nach Hundescheiße, aber du mußt sie dir ja nicht direkt unter die Nase halten. Und kleine Hunde machen nicht so riesige Haufen - noch ein Argument, das für sie spricht
Geändert von Inaktiver User (02.04.2012 um 14:25 Uhr)



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