WENN der Hund sich ins Gebüsch verzieht ...
Auch auf dem Land sollten die Hinterlassenschaften aus (seuchen)hygienischen Gründen nicht auf Wiesen liegenbleiben, die zur Grünfütter-/Heugewinnung gedacht sind. Bei uns sind die Bauern mit Recht ziemlich sauer auf Hundebesitzer, weil viele ihre Hunde zum K***en mitten in die Wiese schicken oder dies tolerieren, und weil sie ihre Hunde in Felder laufen lassen bzw. ihnen Spielzeug reinwerfen oder selbst auch noch reinlatschen.
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01.04.2012, 18:39
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Geändert von katelbach (01.04.2012 um 19:00 Uhr) Grund: Grobmotorisches Tippen: ein Tippfehler pro Zeile ist zuviel!
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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01.04.2012, 18:48Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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01.04.2012, 19:55Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Geändert von Inaktiver User (01.04.2012 um 20:02 Uhr)
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01.04.2012, 20:02Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Auch bei uns ist das ein Riesenproblem und ich kann die aufgebrachten Landwirte echt verstehen. Die allermeisten Leute lassen die Hinterlassenschaften ihrer Hunde liegen. Ich glaube auch nicht, daß sich das jemals ändern wird. Aufklärung, z.B. in Form von Zeitungsartikeln und Aufrufen in lokalen Radiosendern hat es schon oft gegeben, auch einige Kotbeutel-Automaten wurden aufgehängt. Es hat sich nicht gebessert.
Wenn ich Grünfutter für unsere Meeris sammeln gehe, sehe ich jedenfalls einen Haufen nach dem anderen, genauso wie immer...
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01.04.2012, 22:01
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ok, in der Form schon

Mit den psychologischen Folgen, wenn Hund den Haufen in eine Kiste zu Hause macht, habe ich mich nicht beschäftigt.
Mit dem Input bin ich noch nicht ganz einig. Erstmal was Hund gewohnt ist. Einerseits bin ich eher für Nassfutter, TeilBARF, BARF, andererseits fände ich, gerade am Anfang, Trockenfutter praktisch. Der Plan ist, einen neuen Hund erstmal nur aus der Hand zu füttern, Bindung und so.
Wenn´s dann so weit ist, habe ich bestimmt einen ganzen Stapel Fragen den ich dann hier loswerde
Momentan finde ich die Vorstellung einen Beutel mit Kacke stundenlang durch die gegend zu tragen doof. Vielleicht ist das in der Praxis gar nicht so schlimm.
Tsss, immer diese Vorurteile

Ich fürchte nur, die treffen oft genug. Nee, keine Angst, ich hätte schon gern einen Hund und keine plüschige Puppe
Eigentlich wälze ich schon Stapel an Hundebüchern um einem Hund etwas bieten zu können.
Gut, ich gestehe, die Idee mit der Toilette dient meiner Bequemlichkeit. Vielleicht kannst du mir erklären was daran für den Hund schlimm ist.
Er kommt trotzdem raus, wird beschäftigt, wird erzogen (ich auch
), wird gefüttert, gebürstet, beschmust, etc., etc., etc.
Wie gesagt, der Grund ist nicht, damit man mit dem Hund nicht raus muss, das muss er trotzdem.
Und nein, ich möchte auch hier auf dem Land die Hinterlassenschaften nicht liegen lassen. Wenn Hundi sich dafür unter eine Hecke oder einen Busch quetscht ok, aber sonst ...
Ok, ich übe nochmal
Hm, ziemlich klein, das Bild, Rhodesian Ridgeback?Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
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02.04.2012, 11:05
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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02.04.2012, 11:18Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich weiß nicht wieso du so darauf beharrst mit aller Gewalt ein Risiko eingehen zu wollen.
Kann doch jeder (ich schick auch meine Kinder mit dem Hund raus, jeder hier macht das) - aber wenn dann was passiert weiß ich auch wer Schuld hat: ich nämlich.
Mal davon abgesehen dass ich meine, Kleintiere gehören nicht irgendwo rumgezerrt. In meinem Beispiel (auf das du dich wohl auch beziehst) hatte das Kaninchen nicht mal ein Geschirr an. Ich würde mir nicht zutrauen, auf einer großen Wiese am Waldrand ein Kaninchen zuverlässig bei mir halten zu können bzw wieder eingefangen zu kriegen.
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02.04.2012, 11:58Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Du wirst selbst am besten wissen, was Du schreiben möchtest und was nicht. Mit Strenge hat meine Haltung nichts zu tun - ich habe einfach die Nase gestrichen voll von Menschen, die sich gedankenlos einen Hund "anschaffen", und davon gibt es leider sehr viele. Es sind immer die Hunde, die es am Ende ausbaden.
Wenn Du schreibst, ein Welpe kacke und pinkle wo er geht und steht, ist das nur insofern zutreffend, als dem Welpen die Kontrolle über die dann noch nicht voll entwickelte Blase/Darm fehlt. Dennoch wird auch ein solcher Welpe beispielsweise seinen eigenen Schlafplatz normalerweise nicht beschmutzen - erster Hinweis darauf, dass es Hunden eben nicht egal ist, ob sie die eigene "Wohnhöhle" als WC benutzen.
Zudem lernt er sukzessive mit fortschreitender körperlicher Entwicklung die Kontrolle seiner Auscheidungsorgane. Mensch kann ihn dabei unterstützen, indem er ihn an adäquate Löseplätze bringt.
Wem das zu mühsam ist, dessen Welpe wird zum einen ziemlich lange brauchen, bis er stubenrein ist, wofür es selbstverständlich auch andere Ursachen geben kann. Derjenige sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob ein Hund überhaupt das Richtige ist, denn: Leben mit Hund ist nur bequem für die Menschen, die dieses Leben mögen. Die gern an der frischen Luft sind, und sich auch nicht scheuen, in Kälte und Regen raus zu gehen, auch dann nicht, wenn es zu nachtschlafender Zeit oder frühmorgens notwendig ist, oder man selbst krankheitsbedingt alles andere als fit ist. Man sollte keine Angst haben vor Dreck, regelmässigen Abläufen, vor Parasiten, muss bereit sind, klaglos auch Durchfall vom besten Teppich, oder ein Gekötzel vom Sofa zu wischen, und wissen, dass Hunde sich manchmal in Unaussprechlichem wälzen, beispielsweise halbverwestem Fisch, und damit freudestrahlend angewackelt kommen.
Wer über ein Katzenklo nachdenkt und einräumt, dass dies der eigenen Bequemlichkeit dient, sollte vielleicht lieber einen älteren Hund zu sich holen, denn gerade die Welpenzeit ist extrem anstrengend und fordernd. Der Welpe kann nichts. Er kann grosse Furcht haben, und sich weigern, die Wohnung zu verlassen. Er läuft einem überall hinterher und kann unbeaufsichtigt schnell viel Schaden anrichten - und auch sich selbst schwer verletzen. Er darf keine Treppen steigen, und muss gehoben werden, auch dann noch, wenn er bei grossen Rassen über 20 kg wiegt. Er muss ALLES lernen, und Mensch ist derjenige, der es ihm auf freundlich-konsequente Weise verständlich für ihn vermitteln muss. Das ist in den ersten Wochen ein Fulltimejob, der einen leicht an den Rand der Belastungsfähigkeit bringen kann, wenn man ihn weitgehend allein bewältigen muss. Mit einer Berufstätigkeit ist das nur sehr schwer vereinbar.
So etwas unverblümt auf den Punkt zu bringen hat mit Strenge nichts zu tun - es ist wie es ist, nur haben viele, die sich ausmalen, einen "süssen" Welpen zu adoptieren, so gar keine Vorstellung von diesen Dingen - und genau da fangen die Probleme dann an.
Bis ein Hund ein freundlicher, sozialverträglicher, sich gut benehmender Begleiter ist, vergehen von der Welpenzeit gerechnet je nach Rasse des Hundes bis zu vier Jahre, und es sind Jahre, in denen man mit seinem Hund sehr viel arbeiten, üben, lernen muss. Es mag Rassen geben, die diesbezüglich weniger anspruchsvoll sind, aber das hat wiederum rein gar nichts mit ihrer Grösse zu tun. Ein Dackel ist nicht weniger anspruchsvoll als ein kleiner Terrier oder ein grosser Labrador, auch nicht hinsichtlich der Bewegungsfreude. Klein ist nicht einfach.
Zum Aufbau einer guten Bindung ist es nicht unbedingt notwendig, den Hund aus der Hand zu füttern, aber man kann Futter natürlich von Anfang an für die gemeinsame Arbeit einsetzen. Beispielsweise, indem man Hund Futter suchen lässt - das fordert ihn kopfmässig, oder indem man die Futterrationen als Belohnung während der Runden einsetzt, oder auch beim Dummytraining beispielsweise.TajMahal Ok, in der Form schon
Mit den psychologischen Folgen, wenn Hund den Haufen in eine Kiste zu Hause macht, habe ich mich nicht beschäftigt.
Mit dem Input bin ich noch nicht ganz einig. Erstmal was Hund gewohnt ist. Einerseits bin ich eher für Nassfutter, TeilBARF, BARF, andererseits fände ich, gerade am Anfang, Trockenfutter praktisch. Der Plan ist, einen neuen Hund erstmal nur aus der Hand zu füttern, Bindung und so.
Man kann aus allen Bereichen GUTES Futter wählen. Ich BARFe, und bin überzeugt davon, es gibt aber auch einige (wenige) gute TroFus, beispielsweise von Wolfsblut oder Orijen, oder Nassfutter, beispielsweise von Lunderland. Man sollte bei TroFu sehr genau auf die Wortwahl bei der Zusammensetzung achten.
Selbst hier auf dem Land handelt es sich nicht um Stunden. Irgendwo gibt es immer mal eine Bank, neben der ein Müllbehälter steht. Man kann ausserdem kompostierbare Beutel kaufen - die verrotten dann einfach. Die Frage ist allerdings, warum man dann die Exkremente nicht gleich im Gebüsch liegen lässt.Momentan finde ich die Vorstellung einen Beutel mit Kacke stundenlang durch die gegend zu tragen doof. Vielleicht ist das in der Praxis gar nicht so schlimm.
Wie oft denn noch? Hunde beschmutzen nicht gern ihren Wohnbereich. Sie tun das selbst bei Durchfall nur äusserst ungern. Was daran findest Du so schwer verständlich?Eigentlich wälze ich schon Stapel an Hundebüchern um einem Hund etwas bieten zu können.
Gut, ich gestehe, die Idee mit der Toilette dient meiner Bequemlichkeit. Vielleicht kannst du mir erklären was daran für den Hund schlimm ist.
Wenn es Dir gefällt, Deinen Hund in der Wohnung scheixxen zu lassen - bitte sehr. Du hast dann halt einen Hund, den Du nirgends mithin nehmen kannst, denn es wird sehr schwierig werden, ihm zu vermitteln, dass er bei Dir darf, woanders aber nicht.
Bequem ist so ein Wohnungsklo wohl kaum - es muss gereinigt, mit Streu oder was immer man hinein legt versehen werden - halte ich für erheblich mehr Aufwand, als die Jacke anzuziehen, die Stiefel zu schnüren, mit Hund eine Stunde in den Wald zu pesen, und ihn hinter einen Busch kacken zu lassen. Denn wenn ich Deiner Argumentation folge, und sie für bare Münze nehme, gehst Du ja TROTZDEM mit Hund raus, selbst wenn es meimelt wie blöd - ein Schelm, wer nun Böses vermutet.Er kommt trotzdem raus, wird beschäftigt, wird erzogen (ich auch ), wird gefüttert, gebürstet, beschmust, etc., etc., etc.
Wie gesagt, der Grund ist nicht, damit man mit dem Hund nicht raus muss, das muss er trotzdem.
Wo sonst soll er sich denn hinquetschen? DU bringst es ihm doch (hoffentlich, und nach Studium all dieser Bücher ist ja quasi fest damit zu rechnen, nicht?) bei, sich nicht direkt auf Wegen oder auf Weiden zu lösen.Und nein, ich möchte auch hier auf dem Land die Hinterlassenschaften nicht liegen lassen. Wenn Hundi sich dafür unter eine Hecke oder einen Busch quetscht ok, aber sonst ...
Und wenn es doch mal auf dem Weg sein muss, weil Hund noch zu klein ist, nimmste halt eine Tüte. Oder einen Stock, und kegelst das Würstchen an eine Stelle, an der es niemanden stört.
Du musst im übrigen keine Stapel Bücher wälzen. Einige wenige Gute, und eine gute Hundeschule reichen völlig. Empfehlenswert sind die Bücher von Patricia McConnell beispielsweise, ausserdem die Anschaffung eines Clickers, und dieses Buch hier, ausserdem Jean Donaldson´s Bücher, z.B. das hier , ganz interessante Denkanstösse geben die Bücher von Maike Maja Nowak, und die DVDs von Anita Balser.
Ach so - ja, ich lebe mit RR, seit 12 Jahren inzwischen.
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02.04.2012, 12:02
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Tja, und wenn es dann weg ist, ist es weg, paart sich mit den wilden Artgenossen und führt ein freies, wildes Leben.
Bei uns gab es vor einiger Zeit auf einem Stück Brachland auch eine Population ungewöhnlich dunkler Kaninchen. Da wird wohl auch jemand sein Hauskaninchen zum Spielen mit raus genommen haben. Immer wenn ich vorbeifuhr und eins sah, habe ich mich gefreut. Leider kam dann diese Kaninchenseuche und die Kaninchen verschwanden. Inzwischen ist das Grundstück bebaut, aber die Kaninchen verschwanden vorher und von selbst. Vielleicht sind sie auch umgezogen?
Wie auch immer - ich finde es nicht so schlimm, wenn sich ein Hauskaninchen aufmacht, in Freiheit zu leben und eine Familie zu gründen. Das ist doch eigentlich schön. Fast so, wie wenn die Kinder groß geworden sind und von zuhause ausziehen.
Steht es uns eigentlich zu, erwachsene Tiere in Unfreiheit zu halten? Ist das nicht egoistisch? Einfach so, ohne irgendeine Notwendigkeit? Ich denke darüber nach und solange ich meine Antwort noch nicht gefunden habe, halte ich keine Tiere mehr.
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02.04.2012, 12:13Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Es soll doch tatsächlich Hundetrainer geben
- die ohne Hilfsmittel anleiten können. (und das wirklich total wunderbar und erfolgreich
)
Und Bücher (die so mancher zuhauf gelesen hat *nochmal
*) sind noch lange nicht in der Praxis für jeden handzuhaben.



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