Eben. Es ist nicht notwendig, sondern einfach nur eine nette Geste, über die sich (bestenfalls) beide Seiten freuen.
Ich überlege, in den nächsten Tagen einer benachbarten Familie einen Besuch abzustatten.
Sie haben einen Ridgeback, der teilweise sehr weit ohne Leine vor seinem Sms- schreibenden oder lesenden Herrchen läuft, nicht abrufbar ist und mir zugegeben Angst macht.
Mein Hund sieht zwar noch sehr fit und beweglich aus, ist aber so gut wie blind und taub und ich habe Sorge, dass er vor Schreck knurrt oder schnappt, wenn er plötzlich von dem Brocken angesprungen wird. Mittlerweile meide ich deshalb schon wirklich schöne Spazierwege, aber das ist dauerhaft keine Lösung.![]()
Antworten
Ergebnis 231 bis 240 von 464
-
01.04.2012, 14:15Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
-
01.04.2012, 14:57Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
So ist es.
Ich habe doch gar nichts dagegen, dass die Damen gemeinsam walken und schnattern wollen. Deshalb gehe ich ein Stück beseite, und lasse meinen Racker sitzen. Bis ich ihn dann wieder frei gebe, sind die Damen ein Stück weiter gelaufen. Prima.
Was mich ärgert ist, dass das als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Gruss- und danklos.
Was mich ärgert ist, dass Hundebegleiter oft angeblafft werden, in alles anderem als freundlichem Ton, wenn sie diese Serviceleistung mal nicht erbringen. Und ja, dann zeigt sich, dass die Damen und Herren durchaus der Sprache mächtig sind. Sie fühlen sich dann ja auch GESTÖRT.
Da hängt für mich einiges schief. Ich bin ein sehr freundlicher, höflicher Mensch. Ich erziehe meine Hunde zu sehr sozialverträglichen Wesen. Ich mache mich aber nicht für diejenigen, die glauben, Hunde und ihre Menschen seien so etwas wie lästige Parasiten, unsichtbar. Ich erwarte denselben Respekt und die Achtung, die ich anderen auch, ganz freiwillig, entgegen bringe. Ansonsten ist eben Schluss mit lustig.
-
01.04.2012, 15:01Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Bitte unbedingt ansprechen! Und falls Du denkst, dass die Dinge dort ernsthaft aus dem Ruder laufen, solltest Du nicht zögern, das Ordnungs/Veterinäramt zu informieren. Wir brauchen alles, aber keine RR, die am Rad drehen, weil sie in völlig überforderter, unklarer Haltung stecken. NIEMAND sollte mit einem Hund im Freilauf unterwegs und dabei abgelenkt sein.
Du kannst die Sache auch an RR in Not weiter geben, möglicherweise kann von dort auch interveniert werden.
Liebe Grüsse!
c_f
-
01.04.2012, 15:06Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Erst einmal werde ich es mit einem persönlichen Gespräch versuchen und dann weitersehen. Zugegeben bin ich nicht besonders scharf darauf, weil ich die Familie als sehr unangenehm empfinde. Wenn das Gespräch eskaliert werde ich deinen zweiten Vorschlag aber aufgreifen. Danke!
-
01.04.2012, 15:09Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Bist Du sicher, dass Du einen Hund in Dein Leben holen willst? Warum hast Du Dich dann bisher offenbar wenig bis gar nicht mit Hundeverhalten/bedürfnissen befasst? Deine Frage ist da schon sehr entlarvend.
Hunde beschmutzen normalerweise nicht ihr Lebensumfeld. Sie mögen es nicht, ihre Geschäfte ins Haus, in den eigenen Garten, oder Hof zu setzen. Maximal markieren sie in Garten und Hof mal, oder bauen durch ein kurzes Pieseln Stress ab, respektive bringen soziales Gefüge wieder in eine Balance.
1. Kannst Du Deinen Hund im Auslauf an Stellen bringen (und zwar bitte wechselnd, nicht immer dieselbe stupide Runde), an denen es für niemanden störend ist, wenn er sich löst.Die Idee dahinter ist eigentlich nur, das Draussen mit Hund zu genießen ohne gefüllten Kackbeutel irgendwo unterzubringen. In meinen Taschen habe ich doch lieber Trainingsleckerlis und Spielzeug. Liegenlassen ist auch ein NoGo.
2. Gibt es unterwegs gerade in Stadtnähe meist viele Abfallbehälter, oft sogar speziell für solche Kotbeutel.
Also wo ist das Problem?
Ich laufe mit grossen Hunden, lebe auf dem Land. Hier gibt es weder Kotbeutelspender, noch am laufenden Meter Abfallbehälter. Kotbeutel trage ich im Schlüsselanhänger bei mir, es gibt da ganz witzige Lösungen. Und zur Not, ja, da muss ich so einen Beutel halt ein wenig mit mir herum tragen. Da ich für alles übrige einen grossen Bauchbeutel habe, ist das nun auch kein weltbewegendes Thema, wenn es dreimal im Jahr vorkommt.
Sorry, wenn das so lange dauerte, habt Ihr gepennt - wahlweise in der Erziehung, oder in Sachen Gesundheit, oder Ihr habt Eurem Hund viel zuviel Stress zugemutet. Eine eher kleine Rasse wie der Mops ist mit einem Jahr schon nahezu erwachsen. Hut ab!
1. Ein Welpe ist immer jung.
2. Auch ein Welpe pinkelt und kackt nicht, wo er geht und steht. Er löst sich nach Schlaf, nach Nahrungsaufnahme, und nach dem Spiel.
3. Sauberkeitserziehung setzt voraus, dass Mensch bereit und in der Lage ist, den Welpen im Blick zu haben, und ihn, nach Schlaf, Nahrungsaufnahme und Spiel, nach draussen zu bringen. Klappt normalerweise, und wenn Hund gesund und ausgeglichen ist, innerhalb weniger Wochen verlässlich so, dass Hund sogar anzeigt, wenn er raus muss. Selbst bei Durchfall muss es dann schon sehr arg sein, ohne dass Hund sich rechtzeitig bemerkbar macht.Geändert von Inaktiver User (01.04.2012 um 15:19 Uhr)
-
01.04.2012, 15:35
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Mein Mini ( siehe Bild, 2.5 kg), 4 Monate alt, hat vom ersten Tag an gelernt, das der Rasen im Garten zum Toilettengehen da ist.
Das bedeutete, die erste Zeit ihn scharf zu beobachten, mehrmals taeglich rausbringen, auch nachts mindestens einmal, jedenfalls am Anfang.
Inzwischen ist er 99 % stubenrein. Hat eine Hundeklappe und benutzt die. Nur nachts hat er schiss, im dunkeln , da geh ich halt mit raus.
Er ist ganz Hund, mit allen Eigenschaften. Wir sind in Training mit Gehorsam, sitzen und so, und ich wuerde ihn niemals von der Leine lassen bis das nicht total klappt.
Auf den Arm kommt er nur beim kuscheln auf dem Sofa
-
01.04.2012, 15:40
-
01.04.2012, 17:46
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ja!
Ich gestehe, mit dem output eher weniger
Ok, das ist ein Argument!
Flüssig darf Hund meinetwegen den Spaziergang fluten, nur die lästigen Haufen hätte ich gern aufgeräumt. Vorher!
Klar, wer an Katzenklo für Hunde denkt, läufft natürlich auch immer dieselbe stupide Runde und der Hund darf natürlich nur zum kacken raus und sonst ist draussen eh nix los.
Auf dem Land, da wohne ich
Deine Hunde müssen nur dreimal im Jahr? Und wenn, dann so wenig, dass man es am Schlüsselring tragen kann?
Welche Rasse? Ich will! Bzw. was fressen sie?
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
-
01.04.2012, 17:50
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
-
01.04.2012, 18:28Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Gehört der nicht dazu? Beispielsweise auch im Kontext: Was möchte ich meinem Hund füttern ? Das wirkt sich nämlich auf den Output aus. Auf Geruch, Konsistenz, und Menge. Falls Du dazu INPUT möchtest, kannst Du gern fragen. Du bekommst von mir ernsthafte Antworten auf interessierte Fragen.
Die Haufen sind eigentlich nicht lästig. Der erwachsene Hund, der vernünftig ernährt wird, macht nicht so wahnsinnig viele Haufen, das ist schon sehr überschaubar. Anschauen sollte man sich die Haufen aber regelmässig. Sie geben Aufschluss über die Gesundheit des Hundes, ein nicht ganz unwichtiges Thema.Ok, das ist ein Argument!
Flüssig darf Hund meinetwegen den Spaziergang fluten, nur die lästigen Haufen hätte ich gern aufgeräumt. Vorher!
Nunja - es sind nun einmal leider die kleinen Hunde, die allzu häufig an Menschen gehen, bei denen sie in der FolgeKlar, wer an Katzenklo für Hunde denkt, läufft natürlich auch immer dieselbe stupide Runde und der Hund darf natürlich nur zum kacken raus und sonst ist draussen eh nix los.
--> gar nicht oder nicht ausreichend Kontakte zu Artgenossen bekommen
--> gar nicht oder nicht ausreichend erzogen werden
--> zu wenig physisch und geistig gefordert und gefördert werden
Zudem neigen Menschen, die sich für kleine Hunde interessieren, häufiger zu Anthropomorphismen - das Angebot an "niedlichen" Accessoires für Kleinhunde spricht da Bände.
All dies geht zu Lasten der Hunde, und ich finde das ehrlich gesagt nicht lustig. Wenn jemand es nun vorstellbar findet, seinen Hund auf ein Katzenklo zu lassen (es gibt übrigens auch Hunde-WCs für die Wohnung), dann liegt der Verdacht nahe, dass er sich mit dem Wesen des Hundes und seinen Bedürfnissen nicht unbedingt intensiv befasst hat. Ansonsten stellte sich die Frage nämlich eigentlich gar nicht.
Und schon gar nicht, wenn Du:
Da ist es doch nun wirklich extrem einfach, für seinen Hund ausreichend Gelegenheit zu schaffen, sich bequem und sozialverträglich zu lösen - ganz ohne eine Kottüte bemühen zu müssen.Auf dem Land, da wohne ich
Meine Güte, ein Witz, ein Witz - allerdings kein sonderlich gelungener, wie ich finde.Deine Hunde müssen nur dreimal im Jahr? Und wenn, dann so wenig, dass man es am Schlüsselring tragen kann?
Welche Rasse? Ich will! Bzw. was fressen sie?
Meine Rasse siehst Du im Profilbild - falls Du daraus Rückschliesse ziehen kannst



Zitieren

