Kommt auf die Größe deines Hundes an.
Ich stellte mir das Zwergerl vor wie ihn das Mädel hatte und verstand vollkommen! Ich hätte es sicher genauso gemacht.
Wie verhält man/frau sich denn, wenn das Gleichgewicht so verschoben ist?
Wirklich? Hängt nicht auch das von der Größe ab?Abgesehen davon, dass es für jeden Hund eine Demütigung ist, auf dem Arm genommen und getragen zu werden.
Da unterschreib ich mit.
Blödes Erlebnis mit dem Radfahrer, Pianoforte. Es bleibt wohl schwierig.
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29.03.2012, 18:33
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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31.03.2012, 10:04Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Mir ist es relativ Hupe, ob das "nicht dazu führen sollte" - ich habe die Nase voll von derartigen Unhöflichkeiten, und bin auf der anderen Seite sicher, dass von meinem Hund, solange ich dabei bin, keine Gefahr droht. Dass ich ihn absitzen lasse, ist ein Entgegenkommen, das ich auch zurück nehmen kann. Es ändert nichts daran, dass meinem Hund Passanten egal sind, solange sie nicht frontal auf ihn zudonnern.
Die "Walküren" werden durchaus aufmerken, wenn Hund eben nicht mehr brav abseits des Weges sitzt, sondern seinerseits neben mir herlaufend Raum beansprucht. Das ist wie in der Hundeerziehung eine positive Strafe - ich entziehe ein Privileg
, indem ich der Situation Hundebegegnung auf dem Waldweg die Grösse: Hund beansprucht Raum hinzufüge.
Warum sollte sich da Kleinhund von Grosshund unterscheiden? "Man" verhält sich so, dass Hund damit etwas anfangen kann - dazu sollte man sich mit ihm natürlich ein wenig befasst haben, bevor man ihn in sein Leben holt. Das ist eigentlich relativ einfach - und im übrigen Aufgabe des verantwortlichen Menschen, der eben auch dafür verantwortlich ist, die Kontakte seines Hundes zu managen, und so dafür Sorge zu tragen, dass unnötige Eskalationen, die möglicherweise in ernsten Beschädigungskämpfen enden, unterbunden werden.
Das funktioniert einerseits über eine gute Erziehung / Beziehung zum eigenen Hund. Ein Hund, der das Gefühl hat, Führung beruhigt abgeben zu können, ist entspannter in der Begegnung mit Artgenossen als einer, der begleitet wird von einem verkrampften Menschen, der gar nicht so recht weiss, wie ihm geschieht. DER würde dann den Hund im übrigen hoch nehmen, und damit eine ungute Situation ggf. weiter verschärfen - mindestens mal für seinen eigenen Hund. Denn der wiederum erlebt damit einen Kontrollverlust, was verbunden ist mit einem extremen Stresslevel, und könnte in einer Übersprungshandlung/Stressreaktion sogar seinen eigenen Menschen beissen. In diesem Falle ins Gesicht. Tolle Wurst.
Ein Kind mit einem Hund los zu schicken geht im übrigen gar nicht. Das Kind ist nicht in der Lage, eine solche Situation zu regeln, und sollte diese Verantwortung nicht tragen müssen. Der Hund wiederum wird ein Kind nicht als Führungsinstanz verstehen.
Vernünftig wäre, den fremden, auf den eigenen Hund zustürzenden Hund zu blocken, und ihm deutliche Grenzen aufzuzeigen. Wenn der eigene Hund nun nicht denken muss: Oh Gott, das kriegt der nie gebacken, so nervös wie der ist, das muss ich regeln!, klappt das normalerweise ganz gut, Ausnahme: Der andere Hund hat eine Beschädigungsabsicht.
Den begleitenden Menschen des anderen Hundes kann man auffordern, seinen Hund einzusammeln und anzuleinen.
Im Freilauf bleibt man nicht wie angewurzelt stehen, sondern stellt Distanz her. Folgt der eigene Hund gut, ist das kein Problem, Ausnahme auch hier wieder: der andere Hund hat eine Beschädigungsabsicht.
Inwiefern sollte es einen Unterschied machen, ob ein Hund einer grossen, mittleren oder kleinen Rasse angehört? Allenfalls wird von Begleitern von Kleinhunden noch MEHR Kompetenz hinsichtlich eines guten Management der Hundekontakte verlangt - sie müssen dafür sorgen, dass ihr Hund ausreichend Sozialkontakte bekommt, und diese für ihn angenehm verlaufen. Das ist in der Begegnung mit (stürmischen) grossen Hunden manchmal gar nicht so einfach, will man Kleinhund nicht gleichzeitig vermitteln, dass grosse Hunde ganz fürchterlich bedrohlich sind, was in der Konsequenz leider häufig zu den leinenpöbelnden Fusshupen führt, die man häufig beobachten kann. Verlierer sind hier auf ganzer Linie die kleinen Hunde, die Besseres verdient hätten, und oft ein sozial verarmtes Dasein fristen - weil ihre Menschen dem Irrtum aufsitzen, dass ein Kleinhund auch kleine, oder besser quasi nonexistente Bedürfnisse hat. Sieht ja auch beinahe aus wie ein Steifftier.Wirklich? Hängt nicht auch das von der Größe ab?
Geändert von Inaktiver User (31.03.2012 um 10:08 Uhr)
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01.04.2012, 00:45
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Volle Zustimmung zu Deinem Beitrag.
Es ist unendlich schade, dass Kleinhundebesitzer so oft denken, ihr Hund benötige weder Erziehung, noch positive Sozialkontakte und sei glücklich, wenn er wie eine Puppe auf dem Arm getragen und von allem fern gehalten wird.
Der blödeste Spruch der Besitzer: der ist zu gross, um mit Dir zu spielen. *zerrt den neugierigen Hund an der Leine weg, bis die Beine auf dem Kies schleifen*
Alte Dame hier, die einen entzückenden Minilanghaardackel permanent fast platt über den Beton schleift, kaum nähert sich ein anderer Hund. Der Kleine stemmt immer alle 4 Pfoten in die Erde, weil er den anderen kennenlernen will.
Es gibt aber immer wieder wunderbare andere Menschen.
Hundetreffpunkt: Ein Mann, gross, stark, selbstbewusst, hatte einen kleinen Hund, so klein etwa wie Schiwawa/MalteserMix. Der Kleine war hervorragend erzogen, hörte aufs Wort, und konnte mit allen, ihm in der Grösse überlegenden Hunde umgehen und hatte mindestens das Selbstbewusstsein wie sein Besitzer. Super Gespann. Ohne Frage, der Hund wurde so gut wie nie angeleint, nie auf den Arm genommen und war glücklich.
Das hat sich mir sehr eingeprägt, denn wir alle auf dem Treffen freuten uns sehr, so was an tollem Hundeverständnis zu sehen.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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01.04.2012, 07:55
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
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01.04.2012, 09:10Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Tja und ich kenne kl. Hunde, deren Besitzer (Mann oder Frau) oft genug gelaubt haben, ihr Hündchen könne dem "Hund" locker entgegen gehen.
Nur, war das dann ein Trugschluss und das Hündchen wurde stellenweise extrem geschüttelt.
In einem Fall weiß ich sogar, kenne ich persönlich den Halter des Hündchens, sah dieses nach der Attacke nicht mehr so aus wie ein Hündchen. (Der Tierarzt hat es so gut es ging zusammen geflickt. Anders kann man da nicht mehr dazu sagen
)
Nun, was ich eigentlich sagen will - ich verstehe schon so manchen Kleinhündchenbesitzer heutzutage, dass er seinen Hund beschützt. Ganz einfach, weil er es muss!
Ich würde auch nicht mehr vielen Großhundbesitzern (und eben deren Hunde) heutzutage trauen. Ganz ehrlich.
Hallo? Ich habe eine gr. Hündin, vestehe aber jeden Kleinhundbesitzer der uns nicht kennt, dass er erst mal vorsichtig agiert. Wir nähern uns langsam und behutsam und nur, wenn es der andere "Kleinhundbesitzer" möchte. Man erkennt das ja oft am Blick dessen.
Ich gestehe, ich kann Großhundbesitzer nicht mehr ausstehen, die meinen sie hätten alles im Griff bei ihrem Vierbeiner und die Weisheit mit Löffeln gegessen.
Schönen Sonntag.
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01.04.2012, 10:02Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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01.04.2012, 11:03
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Es wird so oder so ein Kleinhund

Finde ich viel praktischer. Z.B. 1. Stock, der Hund wird mal alt, da schleppe ich doch lieber unter 10kg die Treppe hoch, die die jetzt muckeln, nehmen mir das bestimmt nicht ab.
Ok, bei einem Irischen Wolfshund könnte ich schon schwach werden, da ich aber keine Wölfe jage ...
Das mit dem vielgeschmähten Katzenklo für Hundi, überlege ich mir aber noch. Dann habe ich das Tütchen unterwegs nur für Notfälle dabei und muss nicht die ganze Zeit ein gefülltes Tütchen bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit tragen. Wenn ich mit meinem Hund nur raus gehe damit er sein Geschäft machen kann, bin ich eh auf dem falschen Dampfer
Grüßle
TM
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01.04.2012, 11:12
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich muss gestehen, dass ich unsere kleine Hündin schon mal auf den Arm genommen habe.
Bei uns gibt es Hunde, die kleine Hunde als Beute ansehen und wenn diese gerade frei laufen (die Hundehalter achten da nicht unbedingt drauf), habe ich schon Angst um die Kleine, denn sie wäre nicht die erste, die mit einem zweiten Frühstück verwechselt wird.
Oder aber, wenn sie einen anderen Hund nicht mag, dann keift sie ohne Ende, ist nicht zu beruhigen. Nimmt man sie auf den Arm, ist Stille und man kann sich normal weiter unterhalten.Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
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01.04.2012, 11:27Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Das stimmt. Wenn ein großer Hund z.B. schwere HD entwickelt, und das kann theotetisch immer passieren, hättest du ohne Aufzug ein Problem...
Ist auch eine meiner erklärten Lieblingsrassen. Aber was hat ein Groß- bzw. Arbeitshund in der Stadt verloren... nichts, eigentlich. Mit einem Kleinen aus der Begleithunde-Abteilung fährst du in mancherlei Hinsicht besser.
Oh, dafür wirst du bestimmt Haue von der Hundeexpertenfraktion einstecken müssen
Ich hatte nie eins, aber das liegt auch daran, daß ich Hunde- und Katzenexkremente in der Wohnung eklig finde. Nachts, für einen Welpen, womöglich noch im Winter, sind sie wohl sehr praktisch.
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01.04.2012, 11:27Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Überleg Dir das sehr gut und bitte, bitte bringe Deinem zukünftigen Hund von Anfang an bei sich auch draußen zu lösen! Leider konditionieren so einige Hundehalter ihre kleinen Hunde ausversehen darauf nur das Katzenklo zu Hause zu benutzen und die armen Kreaturen sind dann gar nicht mehr in der Lage sich normal draußen zu lösen.
Ich muss auch schon zugeben, dass ich es etwas merkwürdig finde sich einerseits zu beschweren, dass man als potenzieller Kleine-Hundehalter nicht ernst genommen wird und dann im selben Atemzug zu überlegen, ob ein Katzenklo für den Hund nicht ausreichend ist, damit der Hund draußen nur in Notfall geht.




Zitieren
) sind auch richtig nett und rücksichtsvoll.
