Ja, so ist es.
Ich lasse meinen Hund entweder "bei" gehen, oder absitzen, wenn Walker/Biker/Spaziergänger passieren.
1. Glaub nicht, dass die sich ein bisschen dünne machen. In breiter Front schwadronieren vor allem die Walker über den Weg - schliesslich können die anderen doch ausweichen.
2. Danke? Habe ich seit Monaten nicht mehr gehört. Ist doch selbstverständlich, oder etwa nicht?
Führt im übrigen dazu: Je umweltsicherer mein Hund wird (noch ist er pubertierender Jungrüde), je gefestigter unsere "unsichtbare Leine" ist, desto seltener werde ich ihn absitzen oder bei gehen lassen. Ich weiss ja, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Und den Walküren tut es vielleicht ganz gut, mal wieder zu erleben, dass es keineswegs eine VERPFLICHTUNG darstellt, rücksichtsvoll zu sein, und ein Gruss und ein Danke ein sehr wirksames Öl im sozialen Miteinander darstellen.
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25.03.2012, 15:50Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
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25.03.2012, 15:55
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Eva2,
Ein Hund gehört, egal wie klein oder alt er ist, nicht auf den Arm.
Ein Hund, der an der Leine sein muss, gehört nicht zu anderen Hunden, die frei rumspielen.
Ein Hund gehört nicht in die Hände eines kleinen Mädchens, was mit Stresssituationen nicht umgehen kann.
Einen Hund auf den Arm zu nehmen, bedeuten ihn über andere zu stellen. Ist der Hund nicht entsprechend selbstbewusst, ist es für ihn purer Stress.
Man sollte dringend mit den Eltern reden.Geändert von Lukulla (25.03.2012 um 15:58 Uhr)
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25.03.2012, 17:18Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
woody und lukulla,
danke tut mir gut. das weiss ich ja alles, da ist so ziemlich alles schief gegangen und auf der seite des mädchens war wohl gar keine "schulung" im umgang mit anderen hunden vorausgegangen.
ich habe sie gestern schon darauf ansprechen wollen, aber sie war so verstört vor lauter schreck. selbst habe ich mich wieder einigermassen beruhigt, bringt ja nichts wenn ich mir vorwürfe mache, das kind hat jetzt evtl. für immer angst vor freilaufenden hunden.
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25.03.2012, 23:18
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Dein Hund hat in Spielfreude Zugang zu dem anderen Hund gesucht. Dass der eine Stufe höher sass, war nur noch interessanter für ihn. Dein Jungspund hat die Dimension ja gar nicht gecheckt.
Natürlich ist es gut, wenn er dann, wenn er fertig erzogen ist, auch dann auf Dich hört. Das ist klar.
Was aber das Mädchen anbetrifft, sieht das Ganze schon anders aus. Sie kann sich und den Hund damit in tödliche Gefahr bringen! Denn wenn ihr Hund nach dem anderen schnappt in der Situation, ist ihr Gesicht dazwischen. Und wenn der andere Hund dann noch zurück schnappt, und wir alle wissen, dass das in 0,1 Sekunden passieren kann, dann ist ihr Arm dazwischen. Einem Hund mit Fell und dicker Haut macht so ein Schnaper nix aus, aber ein kleines Mädchen mit zarter Haut kann da wirklich Verletzungen von tragen.
Es ist wirklich unverantwortlich von den Eltern, ein ängstliches Küken mit einem offenbar nicht sozialisierten Hund alleine raus zu lassen. Andernfalls hätte sie den ja von der Leine lassen können und er hätte mitspielen können.
Ich kann aber Deinen Schrecken gut verstehen, denn wie gesagt, hätte der Pudel geschnappt, hätte es das Mädchen treffen können. Sie wird sich sehr erschrocken haben. Vielleicht hast Du Gelegenheit, demnächst in Ruhe mit der Kleinen zu reden und zu fragen, warum sie den Hund auf dem Arm nimmt, und wer zum Teufel ihr das geraten hat.Körperlich Distanz
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26.03.2012, 08:11Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ich lasse auch ein un-ängstliches Kind wie meine Tochter nicht alleine mit dem Hund raus. Hier ist die Hundedichte sehr groß und es sind immer einige Exemplare unterwegs, wo es zu einer für Kinder gefährlichen Situation kommen könnte.
@Eva2: vielleicht weiß das Mädchen nicht viel über Hunde und konnte daher auch gar nicht wissen, daß es sich nur um eine stürmische, aber freundliche Annäherung gehandelt hat. Ich würde mit ihr reden, es ihr erklären, sie deinen Hund streicheln lassen .... kennst du ihre Eltern ? Vielleicht sollte man auch mal mit denen reden.
Hunde können Kindern gegenüber unberechenbar sein.
Im letzten Sommer hatte ich auch eine sehr unangenehme Erfahrung mit einem mir bekannten Hund und meiner Tochter. Sie war am Nachmittag bei einer Freundin und ich ging dann irgendwann mit unserem Hund raus. Zufällig kamen wir an der nahe gelegenen Hundewiese vorbei - und dort drinnen sehe ich meine Tochter, mit ihrer Freundin und deren Mutter, die sich mit einer Nachbarin unterhält und nicht auf die Kinder achtet. Ich gehe also rein und will meiner herumtollenden Tochter sagen, sie sollen bitte zum benachbarten Spielplatz gehen.
Da rennt einer der Hunde (Schäfer/Airedale-irgendwas-Mix) auf meine Tochter zu, springt sie an, knurrt und hätte sie umgeworfen, wären ich und die Besitzerin nicht sofort zur Stelle gewesen. Die Besitzerin hat sich zu recht aufgeregt, was die Kinder da drinnen zu suchen hätten (meine Tochter darf eigentlich auch nicht ohne weiteres da rein) und ich habe die Mutter der Freundin echt zur Schnecke gemacht.
Meine Tochter hat seitdem Angst vor diesem Hund und ist um einiges vorsichtiger geworden.
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28.03.2012, 11:39
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Dazu sollte es aber nicht führen. Und die "Walküren" werden ohne Ansage nicht wissen, warum du jetzt so handelst. Es trägt nur zur Verschärfung der Fronten bei.
Ich gehöre übrigens zu denen, die sich immer bedanken. Und 50 Prozent der Hundehalter (wenn nicht mehr
) sind auch richtig nett und rücksichtsvoll.
Wahrscheinlich hat ihr niemand dazu geraten. Es ist der natürlichste Beschützerreflex. Sie hat ihren Zwerg halt in Gefahr gesehen. Dass das Verhalten falsch ist, muss ihr gesagt werden. Am besten, dass sie mit dem Kleinen an der Leine nicht zur Hundewiese geht.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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28.03.2012, 20:12
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers

Ich hatte noch nie Anwandlungen, meinen Hund auf den Arm zu nehmen, aber schon welche mich zwischen Fremdhund und meinen zu stellen und dem Fremdhund Befehle zu geben.
Nein, das ist nicht der natürlichste Beschützerinstinkt.
Abgesehen davon, dass es für jeden Hund eine Demütigung ist, auf dem Arm genommen und getragen zu werden.Körperlich Distanz
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29.03.2012, 08:33Inaktiver User
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29.03.2012, 15:36
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Meine Antwort bezog sich lediglich auf die grundsätzliche Aussage, den Hund auf den Arm zu nehmen, sei der natürlichste Beschützerinstinkt und nicht auf das Kind.
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29.03.2012, 16:14Inaktiver User
AW: Entschuldigung eines Hundebesitzers
Ach, und da war doch noch der junge Mann auf einem Fahrrad, der keinen vollständigen, verständlichen Satz hinter mir herbrüllen konnte (ich verstand nur so was wie: ".....Alte.....Hund.....treten..." und weiß bis heute nicht, wen er nun treten wollte - na, egal), der aber mit einem Affenzahn an mir vorbeirauschte und das Bellen meines Hundes, den ich schon sehr kurz genommen hatte, da ich den jungen Mann ja gesehen hatte, offenbar sehr persönlich nahm. Ich entschuldige mich also für das Bellen meines Hundes, allerdings nicht für die unverständliche Sprechweise, für die kann ich nun wirklich nichts.
An dieser Stelle möchte ich mich dann auch gleich noch für jegliches Bellen meines Hundes in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entschuldigen, dafür, daß sie nur ganz selten spielt (unter 1 %), eher den Hundehalter als den Hund interessant findet (Hunde tragen ziemlich selten Leckerlis mit sich herum) und dafür, daß sie zu 99 % angeleint ist (der Jagdtrieb *entschuldigend guck*).
Außerdem möchte ich mich noch entschuldigen, daß ich vor großen, unangeleinten Hunden, die absolut nicht hören können (also so ca. 95 % der Hunde in meiner Umgebung) ein großes Unwohlsein verspüre und lieber die Straßenseite wechsele.



Und die Hunde, die bei uns am Haus vorbeigehen, kenne ich alle, und wer darf, bekommt ein Leckerli!!
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