Kleine Hunde haben den Vorteil, dass man sie schnell mal auf den Arm oder Schoß nehmen kann, wenn viel Gedränge ist oder mit ihnen ins Café geht. Das ist aber auch schon alles. Sie sind ansonsten nicht mehr oder weniger "stadttauglich", pflegeleichter oder sonstwas gegenüber großen Hunden. Ich habe einen kleinen und einen (sehr) großen Hund und der Große ist im Café oder in der Fußgängerzone weitaus besser zu händeln, denn die Kleine wird auch schnell mal übersehen und ist weitaus quirrliger als ihr Kumpel.
@sucre:
ich würde - zum einen - die Situation den Hund unterzubringen ganz konkret durchspielen. Also nicht nur so im Kopf mal vorstellen, wie man alles regeln könnte, sondern einen Hundesitter oder eine Einrichtung suchen, Kontakt aufnehmen, vorbei gehen, Kosten und Bedingungen absprechen, ganz so als sei der Hund bereits da.
Wie bereits gesagt wurde, sind vor allem die Kosten, die da entstehen nicht unerheblich und du mußt ja auch noch mit der Person oder Einrichtung zufrieden sein und deinen Hund dort auch lassen wollen.
Sorry, wenn ich falsch liege, aber das hört sich für mich an, als ob du noch nie einen Hund hattest. Da hat man dann oft ganz falsche Vorstellungen, wie (zeit-)intensiv so ein Tier ist. Aber, das haben andere - auch in der Konstellation alleine und berufstätig - ja auch schon gemeistert. Und angefangen haben wir ja alle einmal.Warum ich einen Hund möchte? Schwer zu sagen, ich bin seit frühester Kindheit einfach vernarrt in Hunde, ganz im Gegensatz zu meinen Eltern ... Daher kämen die als Sitter auch nicht in Frage.![]()
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Thema: Berufstätig und Hund
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16.12.2011, 15:35Inaktiver User
AW: Berufstätig und Hund
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16.12.2011, 16:31Inaktiver User
AW: Berufstätig und Hund
Naja, ich kann mir aber ebenso vorstellen, dass den Leuten ein ruhig und "unsichtbar" unter dem Tisch liegender großer Hund lieber ist als ein Mini-Hündchen, dass auf dem Schoß sitzend auf dem Tisch rumschnüffelt

Da gibt es also sicherlich ebenso viele gute Argumente für einen großen wie für einen kleinen Hund - das "Mitnehmenkönnen" ist m.M. nach ein falscher Ansatz, um sich für einen kleineren Hund zu entscheiden.
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16.12.2011, 17:17
AW: Berufstätig und Hund
Wir hatten unseren Hund mit einer lieben Nachbarin/Rentnerin zusammen.
Und Hundi hat ganz genau gewusst, wann er wo zu sein hatte.
Und zu genau welcher Uhrzeit...
Voraussetzung: gleiche Erziehungsvorstellungen, Regelung der Kostentragung, der Wille, dass es dem Hund gut gehen muss und nicht den Haltern. Und nicht irgendwelche Eifersüchteleien anfangen.
Hat bei uns gut geklappt.
Bei einer Freundin mit dem ersten Hund auch gut, mit dem 2., als dann die alte Dame starb und die jungen Leute mit betreuten überhaupt nicht mehr....
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16.12.2011, 17:22Inaktiver User
AW: Berufstätig und Hund
Ja, das ist wirklich besser - für dich und auch für den Hund.
Aber du kannst ja vielleicht als Gassigänger im Tierheim anheuern und da gelegentlich aushelfen (wobei die natürlich auch lieber regelmäßige Helfer hätten).
Oder mit Chef klären, ob du einen Hund mitbringen dürftest und dann gelegentlich büroerprobte Hunde "sitten".
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16.12.2011, 17:24Inaktiver User
AW: Berufstätig und Hund
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18.12.2011, 00:11
AW: Berufstätig und Hund
Das habe ich schon mal ausprobiert, aber zwei Dinge gefielen mir nicht:
1. Man bekommt immer wahllos irgendeine Leine mit irgendeinem Hund dran in die Hand gedrückt, das ist so "anonym".
2. Da ich diese Hunde nicht im Auto irgendwohin fahren darf, bin ich gezwungen immer in einem äußerst unattraktiven Gelände umherzulaufen, obwohl es in meiner Gegend äußerst viele äußerst schöne grüne Gegenden gibt.
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18.12.2011, 00:11
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18.12.2011, 13:02Inaktiver User
AW: Berufstätig und Hund
Ja, wenn man einen Hund hat und dann kommt es zur Trennung, ist das auch was anderes.
Aber von Anfang an derart ungünstige Ausgangsbedingungen und dann trotzdem einen Hund anschaffen, ist verantwortungslos.
Aber die TE scheint ja verstanden zu haben, dass man seine Wünsche manchmal zurückstellen muss, wenn es um das Wohl eines anderen Wesens geht.


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