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29.08.2011, 10:31Inaktiver User
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
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29.08.2011, 17:12
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
@ Violine: Super Idee!!
Es gibt übrigens auch Menschen, die sich (als Nicht-Tierhalter, aber Kinder-Haber) durchaus über Tiergeschichten amüsieren können. Ein Kollege von mir lauschte immer, wenn ich meine Kätzchen-Geschichten einer anderen, ebenfalls katzenliebenden Kollegin erzählte, und miente schließlich lachend, das würde ihn doch alles sehr an seine kleine Tochter erinnern, und er war erstaun, wie viele Parallelen es da gab ;-)).
Ansonsten halte ich das so wie Lorelei, Tiergeschichten werden denen erzählt, die potentiell interessiert sind, weil selber tierlieb oder Tierhalter - umgekehrt erwrate ich aber ähnliche Rücksichtnahme auch von Menschen mit Kindern. Manchen fehlt es da schlicht an Sensibilität, es kann ja zum Beispiel auch durchaus verletzend wirken, wenn jemand, der einen unerfüllten Kinderwunsch hat, sich ständig "Windelprosa" anhören muss...
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30.08.2011, 12:10Inaktiver User
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
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30.08.2011, 12:17
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
"Windelprosa" - köstlich!!!
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30.08.2011, 12:19Inaktiver User
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30.08.2011, 12:57
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
Wir hatten auf Chorwochenenden beim gemeinsamen Essen gelegentlich einen Kinderlosen-Tisch, genau aus dem Grund. Inzwischen ist es besser geworden, weil die Kinder der meisten jetzt Abi machen, und jetzt wieder mehr über Musik, Reisen und Renovierungsprojekte (und Katzen/Hunde/Hamster) gesprochen wird.
M.E. ist es ein Unterschied, ob man (oder die Gesprächsrunde als Gesamteindruck) "Interesse an der Person", "Interesse an der Geschichte" oder "Interesse an der Sache". mitbringt.
Für mich ist es so, eine gute Geschichte reißt alles raus, egal wer worüber spricht. Wobei ein guter Geschichtenerzähler auch die Leute da abholt, wo sie stehen. Wenn mich eine Person interessiert, hör ich mir an, was ihnen wichtig ist, und beteilige mich im Rahmen meiner Möglichkeiten. (Da habe ich aber schon meine Grenzen.) Und wenn mich die Sache interessiert, steigt die Toleranz für schlechte Geschichten von Leuten, die ich nicht besser kennen muß. (Aber auch nicht beliebig.)
Es klingt so, als seien die Leute, mit denen du da unterwegs bist, vor allem sachbezogen. Da kommt man mit einer anderen Sache nicht dazwischen. Es bleibt nur, sich gepflegt langweilen (kann zu Alkohol-, Tee- oder Keksmißbrauch führen), sich einen anderen Gesprächskreis suchen (auch in einem Raum gibt's ja oft mehrere parallel), oder sich denken, daß das innerhalb der nächsten 18 Jahre wahrscheinlich besser wird.
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30.08.2011, 15:42Inaktiver User
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
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30.08.2011, 15:46Inaktiver User
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
Genial !!!


Och - Hardcore-Eltern switchen dann problemlos auf die Anforderungen der "lieben Kleinen" im Studium um .... und wiiiieee schwer doch alles geworden ist ....... (also, mein Studienabschluß wurde mir nun auch nicht so ganz hinterher geworfen ....Inzwischen ist es besser geworden, weil die Kinder der meisten jetzt Abi machen,
...oder sich denken, daß das innerhalb der nächsten 18 Jahre wahrscheinlich besser wird.
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30.08.2011, 16:11Inaktiver User
AW: Kindergeschichten sind toll, meine Katzengeschichten doof...
Und schaffen dann den nahtlosen Übergang zu den Enkeln....
Also, auf Besserung würde ich nicht mehr hoffen. Ich habe mich aus all den Themen irgendwann ausgeklinkt. Das differenziert sich einfach. Für meine Motorradgeschichten begeistern sich ja auch nur Motorradfahrer. Oder welche, die diese Sehnsucht verdrängt haben und auf die ich eine Faszination ausübe, weil ich fahre.
Jedenfalls verschwende ich keine Minute Lebenszeit mehr damit, aus Höflichkeit langweiligen Geschichten zuzuhören. Der Mensch darf zeigen, daß er sich langweilt. Was kann ich dazu, daß die die absondern ...
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30.08.2011, 16:33



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