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    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    @Matraze: Ich empfinde Auslandstierschutz nicht als Konkurrenz zum hiesigen!! Das wollte ich nur mal klarstellen... Tiere sind Tiere überall, wie Menschen Menschen sind, überall!

    Aber gerade bei Katzen tut sich hier in D auch nicht wirklich viel und gerade in D sollte sich die Einsicht bei allen Menschen durchgesetzt haben, dass Katzen kastriert werden müssen.

    Im Ausland, resp. in vielen südeuropäischen Ländern ist es oft der Geldmangel, oder schlicht eine andere Einstellung zu Tieren. Hier ist es oft einfach nur Gedankenlosigkeit und Geiz für eine Kastra Geld auszugeben.

    Ich hadere noch mit mir, was ich persönlich schlimmer finde... um bei meinem Beispiel Waschbären zu bleiben: Ich meine, es gibt ja Leute, die Waschbären niedlich finden. Sehen ja auch nett aus, aber für mich sind sie auch Schädlinge (nach einschlägigen Erfahrungen übrigens), die entsprechend bekämpft werden müssen (allerdings nicht auf tierquälerische Art und Weise).

    LG Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  2. Inaktiver User

    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Griechische Tierärzte haben uns über Tierärzte ausrichten lassen, dass
    wir vor Gericht gebracht werden, wenn wir illegal nach Kos zum
    kastrieren kommen. Laut neuem griechischem Gestz sollten wir eine
    Arbeitsbewillgung bekommen und hoffen diese auch zu bekommen.
    Naja gut, das ist nun klar: Natürlich darf ein deutscher Tierarzt nicht einfach ohne Arbeitsgenehmigung in Griechenland praktizieren - genauso wenig, wie ein griechischer TA hier.

    Auf einer kleinen Insel wie Kos gibts sicher nicht viele einheimische TA's.

    Wenn die sich nun aus irgendwelchen Gründen - vielleicht, weil die Aktion dort unpopulär ist - nicht beteiligen wollen: Warum heuert man nicht einen TA in Athen an, der nach Kos reist ? Bei der Arbeitslosigkeit in Griechenland wird es auch genug griechische TA's geben, die auf der Straße sitzen.

    Und so oder so geht es nur mit den Behörden, nicht gegen sie.

    So gut die Aktion gemeint ist: Ein bißschen kann ich den Widerstand schon verstehen. DA kommen Deutsche in der typischen Oberschlaumeier-Art, die den "doofen Griechen" mal zeigen wollen, wie das so geht. Das kommt gerade in den jetzigen ZEiten nicht so gut an.

  3. Inaktiver User

    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    Ich hadere noch mit mir, was ich persönlich schlimmer finde... um bei meinem Beispiel Waschbären zu bleiben: Ich meine, es gibt ja Leute, die Waschbären niedlich finden. Sehen ja auch nett aus, aber für mich sind sie auch Schädlinge (nach einschlägigen Erfahrungen übrigens), die entsprechend bekämpft werden müssen (allerdings nicht auf tierquälerische Art und Weise).
    ... und vor allem sind sie eine eingeschleppte Art, die nicht in unser Okö-System paßt. Und dieses somit potentiell gefährdet.

  4. Inaktiver User

    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    Im Ausland, resp. in vielen südeuropäischen Ländern ist es oft der Geldmangel, oder schlicht eine andere Einstellung zu Tieren.
    Ich denke, man muß die Dinge sehen, wie sie sind:

    In Südeuropa vermehren sich die Straßenkatzen nun mal wie die Blöden .... Entweder läßt man der Natur ihren Lauf, will heißen, 80 % (?) der Population verhungert dann im Winter, wenn die Touris weg sind.

    Oder man macht wirklich konsequente, möglichst 90 % der Population umfassende Kastrierungsprojekte. Im Norden Fuerteventura klappt das vorbildloch, davon war ich echt begeistert - 95 % der Katzen, die ich da gesehen habe, waren kastriert. Alle sahen gut aus, einige waren auch schon ziemlich alt.

    Irgendwelche Lösungen dazwischen - z.B., wir füttern die Katzen im Winter durch - schaden ggf. mehr, als sie nutzen. Denn eine sich ungebremst vermehrende Katzenpopulation ist irgendwann schädlich für das Öko-System - was halt nicht nur aus süßen Kätzchen, sondern auch aus Eidechsen, Insekten, Kleinnagern, Vögeln etc besteht.
    Geändert von Inaktiver User (22.06.2011 um 09:11 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Lorelei, so sehr ich einsehe, dass du recht hast, dass der Winter schon sein übriges tut, um die Population zu dezimieren, sehe ich da ein armes maunzendes Geschöpf, geschwächt von der Kälte auf der Suche nach Futter und Wasser.
    Das mag eine Schwäche, klischeehaft und verklärt sein, die natur ist da eben unerbittlich, trotzdem kann ich den Gedanken kaum ertragen.
    Habe gestern noch bei einer Stelle angerufen, die nach Pflegestellen für Katzen sucht und mich dafür entschieden, eine aufzunehmen, solange bis sie weitervermittelt werden kann.
    Katzen die teilweise aus Tötungsstationen kommen oder von Bauernhöfen abgeschoben wurden, als sie krank wurden.
    Dieses WE schaut sich jemand meine Wohnsituation an, um zu klären, ob das in Ordnung ist.
    Wieder was Gutes getan. Freue mich über mich. Und für die Katze auch.

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    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Woodstock62 Beitrag anzeigen
    @Matraze: Ich empfinde Auslandstierschutz nicht als Konkurrenz zum hiesigen!! Das wollte ich nur mal klarstellen... Tiere sind Tiere überall, wie Menschen Menschen sind, überall!
    Das freut mich Woodstock!

    Es geht um die Tiere.

    Aber gerade bei Katzen tut sich hier in D auch nicht wirklich viel und gerade in D sollte sich die Einsicht bei allen Menschen durchgesetzt haben, dass Katzen kastriert werden müssen.
    Ein bissi immerhin hat sich getan - in einigen Städten gibt es eine Kastrationspflicht für Freigänger.

    Ja, Kastrationspflicht ist neben Chippung das Zauberwort.

    Wobei die Kontrollen natürlich nicht so einfach sind.

    Aber so ein Gesetz würde schon viel bringen und auf einen guten Weg bringen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja gut, das ist nun klar: Natürlich darf ein deutscher Tierarzt nicht einfach ohne Arbeitsgenehmigung in Griechenland praktizieren - genauso wenig, wie ein griechischer TA hier.
    Nun ja, EU-weit gibt es da doch sicherlich Möglichkeiten.

    Katzen, Tiere im vom Menschen geschaffenen Dreck aus Übervölkerung, Krankheit, Hunger, Gefahren sitzen zu lassen, empfinde ich als zynisch.

    Das hat nun wirklich nix mehr mit 'natürlicher Auslese' zu tun.
    Geändert von Matratze (22.06.2011 um 18:09 Uhr)
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    habe selber mal aus zypern 2 katzen mitgebracht,habe dort 3 jahre gewohnt!!!aber wie gesagt in d gibt es genauso viel elend bei den katzen,in der stadt wie im aufm land!!!!!
    lg mickey
    leben ist das was passiert,waehrend man eifrig dabei ist andere plaene zu machen(j.lennon)

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    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Das freut mich Woodstock!

    Es geht um die Tiere.



    Ein bissi immerhin hat sich getan - in einigen Städten gibt es eine Kastrationspflicht für Freigänger.

    Ja, Kastrationspflicht ist neben Chippung das Zauberwort.

    Wobei die Kontrollen natürlich nicht so einfach sind.

    Aber so ein Gesetz würde schon viel bringen und auf einen guten Weg bringen.
    Soweit ich weiß gibt es die Kastrationspflicht nur in 3 deutschen Städten: Paderborn, Lippstadt und seit diesem Frühjahr in Büren. Ich wohne ja selbst hier und trotzdem werden die THs berschwemmt mit ungewollten Katzenbabies. Ich hatte ja dieses Jahr auch wieder welche, die es leider nicht geschafft haben und das macht mich so unglaublich wütend!! Nur weil viele Katzenhalter zu geizig und zu gedankenlos sind!!! Da könnte ich Bomben werfen, echt wahr.

    Von daher kann ich mich ganz ehrlich nicht so sehr über einheimische Griechen auf Kos oder sonstwo aufregen, weil bei denen Katzen halt einen anderen Stellenwert haben und alle retten kann man nu leider nicht, auch hier nicht. Deshalb finde ich einfach, dass man hier erstmal anfangen sollte und dann über die EU weitergehen etc. Aber wenn sich hier in D noch nicht mal die Städte und Bundesländer einig sind, wie soll das dann international gehen?

    Und dann stell ich mir die Frage: Was ist schlimmer? Griechen, die Katzen als "Schädlinge" ansehen und versuchen loszuwerden, oder Deutsche, die einfach zu faul, gedankenlos und geizig sind, um kastrieren zu lassen und im Sinne der Wegwerfgesellschaft die Katzenbabies schlicht wegwerfen... Ich glaube, da rege ich mich mehr über unsere Landsleute hier auf...

    Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung... ansonsten bin ich bei Lorelei, deren Idee ich mit den evtl. arbeitslosen griechischen Tierärzten ich nicht verkehrt finde.

    LG Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  9. Inaktiver User

    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Nun ja, EU-weit gibt es da doch sicherlich Möglichkeiten.
    Na, das ist ja in dem Brief auch angedeutet. Aber das man irgendwelche Genehmigungen braucht, ist schon klar.

    Katzen, Tiere im vom Menschen geschaffenen Dreck aus Übervölkerung, Krankheit, Hunger, Gefahren sitzen zu lassen, empfinde ich als zynisch.

    Das hat nun wirklich nix mehr mit 'natürlicher Auslese' zu tun.
    Da muß ich Dir widersprechen, Matratze:

    Das die Katzen länger überleben und sich so vermehren können, liegt natürlich daran, daß sie in menschlichen Wohngebieten leben und dort Nahrung finden, sei es in Mülltonnen oder durch Leute, die sie füttern. Und natürlich auch Schutz vor der Witterung und Wärme, und sei es in irgendwelchen Abbruchhäusern etc

    In freier Wildbahn würde keine Katze älter als 3 Jahre und viele würden frühzeitig weg sterben.

    Bei allem Mitleid mit den Tierchen und allem Engagement ist das einfach der Punkt.

    Wie gesagt, sind mir andere Lösungen - Vermittlung junger, noch vermittlungsfähriger Katzen und Kastration der Straßenkatzen - auch lieber.

    Trotzdem stellt eine große Katzenpopulation AUCH ein Problem dar.

    Übrigens auch in D. ..... Dem Okö-System tut es auch nicht gerade gut, daß um deutsche Kleinstädte Hunderte bis Tausende wohl genährte, kräftige und medizinisch versorgte Freigänger-Katzen rumstreichen und zum Spaß jagen.

    @Woodstock,
    ich denke aber trotzdem, das man die Situation in D. und im Süden nicht vergleichen kann.

    Ich denke, hier lassen die meisten Leute doch ihre Tiere kastrieren.
    Mal davon abgesehen, daß man schon äußerst "schmerzfrei" sein muß, wenn man mit einem unkastrierten Kater zusammen wohnen will *stink*.

    Vor ein paar Jahren war ich mal auf einem Bauernhof in Norddeutschland im Urlaub, bei Husum.
    In der Gegend ist /war es so, daß man Katzen gratis kastrieren lassen konnte. Fand ich echt gut.
    Die beiden Bauernhofskatzen waren deshalb auch kastriert.

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    AW: Straßenkatzen auf der Insel Kos

    Dass es diese vielen Katzen gibt, liegt doch aber auch daran, dass Menschen die Tiere vermehren, anschaffen, nicht kastrieren, aber freilaufen lassen - und keine Verantwortung übernehmen.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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