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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    ich benutz auch eine Zeckenkarte - gibt's für wenig Geld in jeder Drogerie. Wichtig ist, dass sie zwei Öffnungen zum unter die Zecke schieben haben - eine für große Zecken, eine für kleine/Nymphen.

    Gut bei den Zeckenkarten ist, dass man die Zecken damit nicht zerquetschen kann. Beim Zerquetschen drückt man den Speichel der Zecke ins Tier - die Infektionswahrscheinlichkeit für den Wirt steigt.

    Bisher bin ich mit etwas Hantiererei noch an jede Zecke gekommen.

    Tipp: jeder Hund sollte Lernen sich in Ruhe nach Ungeziefern und Verletzungen absuchen zu lassen! Das ist superwichtig und geht auch ganz wunderbar bei hyperaktiven Rassen ;-) Auch Katzen können das wunderbar lernen! So erleichtert man seinem Haustier und sich das Zusammenleben ungemein.

  2. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Tipp: jeder Hund sollte Lernen sich in Ruhe nach Ungeziefern und Verletzungen absuchen zu lassen! Das ist superwichtig und geht auch ganz wunderbar bei hyperaktiven Rassen ;-)
    Hättest du dafür Praxistipps?

    Mein Hund ist nämlich so ein Exemplar, Ole lässt nichts zu. Ich kann die Zecken nur im Tiefschlaf entfernen, wenn Ole das Zeckenmittel riecht flüchtet er sofort...haben wir es dann doch geschafft, ist er noch Stunden danach beleidigt.

  3. gesperrt

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    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Liebe Ahitte,

    Hast es schon einmal mit einem Öl-Bad probiert?

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    ich weiß nicht wie Du mit Deinem Hund arbeitest - ich nutze als Erziehungsgrundlage positve Bestärkung und arbeite mit Clicker/Markerwort.
    Meine Hunde lernen von Welpe an sich überall in Ruhe anfassen zu lassen und dabei ruhig zu bleiben - da ergibt sich das einfach von selbst, dass das klappt. Da habe ich keinen wirklichen Trainingsaufbau, das geschieht so nebenbei. Manche halten von Anfang an still, manche sind neugieriger und halten ihre Nase überall 'rein - beim Welpen funktioniert das aber meist gut über ruhig bleiben und einfach weitermachen: am besten wenn der Welpe gerade eh müde ist.

    Bei einer hyperaktiven Windhundmix Pflegehündin, die ich eine Zeitlang hatte, musste ich es aber richtig als Übung aufbauen. Bei ihr war generell still stehen/sitzen/liegen und einfach "'runterfahren" ein grooooooßes Übungsthema.

    Z.B. hat sie "steh" gelernt - also wie "sitz" und "platz" einfach als Kommando eingeführt. Dabei wurde eben das Stillstehen von mir markiert und die Zeit, die sie still halten musste, um eine Belohnung zu bekommen eben immer länger.

    Außerdem müssen meine Hunde lernen sich platt auf die Seite zu legen - und zwar rechts und links - so kommt man auch gut an alle stellen 'dran. Dabei auch mit viel Ruhe erstmal das hinlegen markieren. Ich hab sie "stufenweise" auf die Seite gelockt. Also ihr Verhalten "geshapet" also erstmal für jedes bisschen mehr "auf die Seite legen" gab's eine Belohnung, bis irgendwann platt liegen klappt. Dann wird an der Dauer gearbeitet. Dann wird sie "untersucht" (angefasst/nach Zecken gesucht etc.). Erst nur kurz - dann belohnen, dann länger, dann Beine anheben usw.

    Ich gebe immer Hinweise, was ich gerade tue. Z.B. sage ich "Öhren", bevor ich mir die Ohren angucken. "Pfoten" bevor ich mir die Pfoten angucke usw. Nach jedem Spaziergang sag ich "Zecken gucken" und Hund muss stehen und ich schau, ob irgendwo Mistviecher sind.

    Blöd war bei der Windhundmix-Dame, dass ich mir meine Vergehensweise immer wieder selbst kaputt machen musste :-( das trainieren hat mit ihr lange gedauert (weil sie so viele Trainingsbaustellen hatte und nie gelernt hat einfach mal (innerlich!) ruhig zu bleiben) und ich in der Zwischenzeit ja trotzdem Zecken etc. wegmachen musste. Und das dann eben manchmal auch mit "Gewalt" - sprich ich musste sie festhalten, was sie sehr schlimm fand.

    In Hundeschulen/Trainingsbüchern/Artikeln heißt das Ganze oft Tierarzttraining oder Pflegetraining oder so - dazu findest Du viel. Auch im Internet.

    Gerade, wenn man einen Hund hat, der sehr aktiv ist, ist es super, super wichtig Ruhe ins Tier zu bringen! Nicht den Fehler machen zu glauben so ein Tier könnte man auspowern*! Der Hund muss lernen sich innerlich zu entspannen (und natürlich altersmäßig ausgelastet werden)!

    Meine Hunde haben das eher nebenbei gelernt, ich selbst bin aber auch eher der ruhige Typ und spiegel das meine Tieren. Außerdem ist mein Haushalt eher ruhig (keine Kinder - nur 2 Erwachsene, sehr selten Fremde im Haus, bei Welpen/Pflegis kann ich gut feste Strukturen einhalten, da ich meinen Tagesablauf selbst einteilen kann usw.) Techniken wie "konditionierte Entspannung" (einfach mal googlen) können da aber auch sehr hilfreich sein. Ein guter Trainer und ein paar Privatstunden vor Ort sind ebenfalls empfehlenswert! Es erleichtert einem das Leben ungemeint den Hund "'runterfahren" zu können und auch das Tier wird sich wohler fühlen, wenn es entspannter und innerlich ruhiger ist.

    * Bei solch extrem aktiven Rassen, die zur Hektik neigen, wie z.B. Beagle es sind, ist immer daran zu denken, dass man sie wirklich nicht dauerhaft auspowern kann. Wie hyperaktive Kinder drehen die immer und immer mehr hoch und man landet in so einer Energie-Spirale - da muss man dann dringenst 'raus! Es ist weder für die beteiligten Menschen noch für den Hund schön, immer/oft überdreht zu sein. Klar, braucht so ein Hund auch angemessen Bewegung (auch wirklich einfach mal Rennen!) und vor allem auch Kopfarbeit (bei Beageln gerne alles was mit Nasenarbeit zu tun hat) - aber manchmal ist da weniger wirklich mehr: vor allem beim jungen Hund. Ich schreibe hier natürlich nur ins Blaue hinein, ich weiß ja nicht wie es bei Euch läuft, aber ich erlebe oft, dass Leute ihre Hunde unabsichtlich immer mehr aufpushen und damit genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich wollen.

  5. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wirklich. Zumindest verringert es den Befall erheblich.
    Kann ich bestätigen.

    BamBam bekommt jeden Tag Bierhefe ins Futter, und ist damit weitgehend zeckenfrei. Letzte Woche hatte er von So auf Mo Durchfall/Erbrechen, und bekam daraufhin ein paar Tage lang Schonkost, ohne Beigabe irgendwelcher Zusatzstoffe, also auch ohne Bierhefe. Schon am Tag 2 ohne Bierhefe fand ich nach den Runden meist mindestens zwei noch krabbelnde Zecken auf ihm, wenn ich ihn nach dem Spaziergang absuchte. Eine habe ich wohl übersehen - die saugte sich dann an meinem Bein fest, nachdem sie "übergelaufen" war . Seit er wieder Bierhefe ins Futter bekommt, habe ich keine Zecke mehr auf ihm gefunden. Ergo ist meine Schlussfolgerung trotz anfänglicher Skepsis: Es funktioniert.

    Ich habe hier zwei Zeckenzangen zuhause, mit denen ich bisher jedes noch so kleine Zeckchen entfernt bekam:

    Dieses Modell hier eignet sich eher für grössere Exemplare. Auf einer Seite ist eine Zange, auf der anderen eine V-förmige Kerbe, mithilfe derer sich Zecken heraus hebeln lassen.

    Mit der hier erwische ich auch ganz winzige Zecken.
    Geändert von Inaktiver User (13.06.2011 um 11:11 Uhr)

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    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Na toll, jetzt wollte ich Euch ein Foto von unserem Selbstbaumodell zeigen und jetzt find ich das Ding nicht...

    Also Beschreibung versuchen: Wir haben eine "normale" Pinzette genommen, die unten ganz schmal zuläuft. Und die beiden unteren Spitzen in L-Form gebogen, ist das irgendwie verständlich? Jedenfalls gehts damit am besten.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    von mir auch noch ein pro-Bierhefe! Wir kommen zwar leider zur Zeckenhauptsaison nicht ohne Chemie aus, aber Bierhefe gibt's immer und meiner Erfahrung nach hilft's bei meinen Hunden und Pflegies. Zumindest konnte ich auch schon feststellen, dass ohne Bierhefe mehr Zecken am Hund zu finden sind. Klar, das kann Zufall sein und ich habe keine Studie unter wissenschaftlichen Bedingen durchgeführt ;-) aber das Bierhefe sicherlich nicht schadet und dazu noch gut für Haut und Fell ist, hab ich kein Problem damit, die im Zweifelsfall unnötig zu füttern.

  8. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Liebe Ahitte,

    Hast es schon einmal mit einem Öl-Bad probiert?
    Baden und Waschen...ein Alptraum für meinen Hund.


    Danke ,Fennel für deine ausführliche Antwort.

    Als Welpe hat es alles auch prima geklappt, in der Hundeschule Übungseinheiten dazu, auch fremde Personen konnten Ole anfassen und absuchen.....imgrunde nach der letzten Impfe beim Tierarzt mag er alles nicht mehr. Hilft nur Geduld & Spucke...wir üben weiter.

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    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Der ist so niedlich (Benutzerbild?), der darf das.

    Beim schwarzen Kater geht auch gar nichts. Frontline nur mit gewalt und Spucke ;) und Tierarztbesuche nur mit List, Tücke und Gewalt. Wenn der eine Zecke hätte...oh boy.
    Beim Grauen darf ich alles.
    Drink in your summer, gather your corn
    M. Jagger

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Zeckenzange verwendet ihr?

    Ja, das ist Ole!

    Nützt ja auch nix.

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