Und eben so völlig unnötig. Wenn kein Geld da ist hab ich auch ein Einsehen, dass man nicht alle Tiere durchfüttern kann - aber warum man die dann nicht kurz und schmerzlos einschläfert kann ich nicht verstehen.
Lieber lässt man sie dann monatelang krepieren.
Ich denk auch, man kann über Geld, wie immer, viel bewirken. Und genau wie ich nicht bei Schlecker einkaufen mag wegen der Rahmenbedingungen kann ich eben auch beim Reisen schauen, was und wen ich unterstütze.
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15.06.2011, 16:00Inaktiver User
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
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15.06.2011, 16:04
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Solche Aktionen können großen Schaden anrichten.
Zollbehörden und Vetamt haben weitreichende Befugnisse.
Das kann zur Strafanzeige und hohen Kosten führen, aber auch zur Festsetzung des Tieres, zur Beschlagnahme und im Schlimmstenfall zur Einschläferung.
Die mögliche juristische Klärung macht das Tierchen dann leider auch nicht wieder lebendig.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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15.06.2011, 16:05Inaktiver User
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
... und - bei geplanten Flugpatenschaften - die Airline berücksichtigen.
Iberia ist z.B. schweineteuer zum Tiere mitnehmen.
Und, was ich dann echt dreist fand: Bei unserem Flug Jerez-Madrid hatte ein Mädchen ihre Katze im Korb dabei, was ordentlich kostet, wie gesagt.
Aber Platz für die Katze war nicht - das Mädel mußte im Schneidersitz (!) auf dem Sitz sitzen, um die Katze in ihren Fußraum unterzubringen, ging nicht anders.
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15.06.2011, 18:12Inaktiver User
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Das ist mal eine deutliche Stellungnahme

Ich kann und will das auch nicht ertragen, und vergiften kann keine Lösung sein, um Touris das Elend zu ersparen.So "bettelarm" ist die dortige Bevölkerung nicht, die sehen nur nicht ein das ein Tier auch Geld kosten kann, für anderen Mist ist immer Kohle da. Die ganze Mentalität liegt mir nicht.
Mein Bruder hat vor zig Jahren, als Student mal auf Gran Gran Canaria geabeitet, was er da mitkriegte,
ich mag ehrlich gesagt nicht daran denken, zum heulen.Man kann sich nicht alles schön reden und beschwichtigen,weil es hier ja auch (leider) schlechte Haltung gibt usw.
Man glaubt es teilweise mit Bestien zu tun zu haben, Welpen verbrennen usw.Ich hoffe, die das tun, werden mal ihre Strafe woanders bekommen.....
Leider hat sich die kath. Kirche dahingehend in diesem Ländern auch nicht mit Ruhm bekleckert, schreckliche Heuchelei und Bigotterie in der Thematik, die Orthodoxen sind auch nicht besser.
Ich bin dafür, Tieren wenn möglich auch in diesen Ländern zu helfen, und unser nächster Hund wird vielleicht auch ein "Spanier, Grieche oder Rumäne"....
Super ist die "Tierhilfe Süden", da spende ich immer wieder mal.....
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15.06.2011, 19:23
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Ich war in der Nachsaison in Griechenland und die Bilder verfolgen mich nach 10 Jahren noch - das Schlimmste fand ich vor einem Kloster: streunende Hunde betteln und die Nonnen verjagen sie - wie absolut herzlos ohne Mitleid, aber den ganzen Tag beten - sorry verlogener geht es nicht.
Noch nicht einmal Wasser haben sie bekommen - Nichts!
Wo wir waren haben uns die Hunde verfolgt und gebettelt - meinen ganzen Proviant haben sie bekommen...aber was dann.
Auch bei uns gibt es genug Tierquälerei, aber und darin sehe ich den Hauptunterschied,er wird gesellschaftlich nicht akzeptiert (wenn man von der Tierquälerei unserer "Nutztiere" absieht).
Liebe Grüße
mimi
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15.06.2011, 23:43
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Mir ist auch sehr wohl bewusst, dass auch bei uns vieles im Argen liegt - schlechte Tierhaltung, Umgang mit Nutztieren. Wie Tiere bei der Pelztierzucht, in Versuchsanstalten, in Zirkussen leiden - vieles dringt wahrscheinlich gar nicht an die Öffentlichkeit. Diejenigen, die sich damit nicht befassen, bekommen die ganzen Miss-Stände gar nicht mit.
Aber wenn es ganz "normal" ist, dass Hunde aufgehängt werden oder sie auf andere Art bestialisch zu Tode gefoltert werden, das ist schon eine Mentalitätsfrage und mit dem Umgang mit Tieren bei uns nicht zu vergleichen; das sind dann schon noch ganz andere Dimensionen.
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16.06.2011, 09:17Inaktiver User
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16.06.2011, 09:23Inaktiver User
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Es ist nicht "ganz normal", sondern es gibt dort verrohte Jäger, die sich so ihrer Hunde entsorgen.
Genauso, wie es in Spanien auch gepäppelte Schoßhündchen gibt.
Hier gibt es auch Leute, die ihre Tiere schlecht behandeln .... Nur ist das vielleicht nicht so öffentlich.
Ich hatte mal einen ferneren Bekannten, dessen Hunde auch immer unter mysteriösen Umständen innerhalb eines Jahres starben .....
Aber solange man nicht sieht, wie jemand sein Tier schlecht behandelt, kann man halt nix tun.
Die Jagdhunde in Spanien werden auch nicht auf dem Marktplatz erhängt, sondern heimlich irgendwo im Wald.
Meine Freundin hat ihre Einblicke halt auch nur gekriegt, weil sie selbst Jägerin ist und daher diese Kreise kennt.
Sie hat das halt auch deshalb besonders angekotzt, weil sie selbst mal Jagdhunde gezüchtet hat.
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16.06.2011, 11:32Inaktiver User
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Ich denke, gerade mit Spanien ist das Thema viel komplexer als bisher hier angesprochen.
Als wir unsere Süße - sie saß in Sevilla in der Tötung - adoptierten, waren wir auch sehr entsetzt über die Unmenschlichkeit in diesen Anstalten.
(Die Tiere bekommen Gift, aber nicht soviel, daß sie direkt daran sterben, sondern gerade so viel, daß sie zuverlässig daran sterben - wieviel Tage der Todeskampf dauert und welche Höllenqualen das Tier erleidet, bis es erlöst ist, ist unerheblich... )
Uns wurde dann erklärt, daß diese Perrerras in Spanien ein "beliebter" Arbeitsplatz für Menschen mit minderen geistigen Fähigkeiten sind, denen man erklärt, daß, wenn sie nicht die Tiere vorher töten, diese sie umbringen würden.
Also sind es oftmals nicht nur die Katzen und Hunde dort, die in absoluter Todesangst leben.
Ich hätte Euch diese Aussage gerne mit ergoogelten Beweisen belegt, finde aber auf die Schnell nix.
Ob das nun letztendlich stimmt oder nicht, kann ich deshalb nicht hundertprozentig sagen - allerdings halte ich meine Quelle durchaus für glaubwürdig.
Leider.
Letztendlich kann wohl wirklich nur konsequente Kastration dauerhaft Hilfe bringen und eine Aufklärung der Bevölkerung, daß Tiere eben keine Sachen sind, sondern Lebewesen wie wir alle.
Akut weiß ich von einem wunderschönen weißen Kater, der von seinen wohlhabenden Besitzern 6 Jahre lang als Dekoobjekt gehalten wurde.
Sie schmückten ihren Innenhof mit einem Tier, für dessen schönes Aussehen sie von ihren Gästen bewundert werden wollten.... der Ärmste bekam weder Ansprache noch medizinische Fürsorge noch hatte er einen Spielkameraden noch durfte er ins Haus seiner Besitzer .... 6 Jahre in einem steinigen Hof, ohne jegliche Zuwendung.
Es ist keine Frage von Bildung oder Finanzen, das Unverständnis für Tiere zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten Spaniens .
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16.06.2011, 11:34
AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??
Hallo Lorelei,
darum geht es doch garnicht - wenn aber jeder der in Gran Canaria wohnen würde, ein oder zwei Katzen Kastrieren und Impfen ließe, dann wäre man schon einen riesigen Schritt weiter. Und ich kann natürlich nur für mich sprechen - das was im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt würde ich tun. Es geht nicht um Aufopferung, sondern da Verantwortung zu übernehmen, wo man sie auch übernehmen kann bzw. es leisten kann.
Und in Ländern wie in Spanien oder Griechenland hätten die Einheimischen finanzielle Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen.
Liebe Grüße
Mimi



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