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  1. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann in bestimmten Gegenden keinen Urlaub machen - deshalb fahr ich da nicht hin. Ich hätte keine Erholung, wenn ich angefahrene Hunde oder halbverhungerte Katzen um mich rum hätte - meinen Urlaub könnt ich so nicht genießen, geht einfach nicht.
    Also, ich fahre seit 30 Jahren in den Süden und habe in der Zeit genau einmal ein angefahrenes Tier gefunden.

    Bin dann in die nächste Tierarztpraxis, habe die Tierärztin geholt und die hat die Katze dann an Ort und Stelle eingeschläfert (Wirbelsäule war gebrochen).

    Und sogar auf die Bezahlung verzichtet. Soviel zum Thema "böse Spanier, für die Tierschutz nie ein Thema ist", was hier (von anderen) in dem Raum gestellt wurde.

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    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Unser Verein beispielsweise unterstützt einen Verein in Andalusien.

    Dieser Verein besteht hauptsächlich aus einer Person.
    Sie erhält wenig Unterstützung vor Ort und viel Ablehnung.

    Es gibt noch eine zweite Orga, die sich um die Katzen kümmert.

    In der Gegend gibt es 2 Perreras, 10 Staatliche mit furchtbaren Zuständen und Tötungen und 1 Private, eine 3. auch Private ist pleite gegangen.

    Es wurde eine kleine Finca angemietet.
    Es ist nicht möglich, dies öffentlich zu machen wegen der Nachbarn und Anderen.
    Es wäre zu gefährlich, Außengehege zu bauen.
    Holzhäuser werden aus Sorge vor Inbrandsteckung nicht aufgestellt.

    Die Tiere, die in Obhut genommen werden sind ausnahmslos krank, selbstverständlich unkastriert und müssen behandelt werden.

    Die wenigsten Tiere werden im Land selbst adoptiert.

    Die Kittenschwemme ist in vollem Gange.

    Es gibt viele, viele winzige Kitten, die ohne Mütter eingeliefert werden oder deren Mütter gestorben sind.

    Ohne Unterstützung von anderen Organisationen und Privatleuten geht leider gar nichts.

    Ich würde mir sehr wünschen, dass dieses Elend eines Tages gelöst sein wird und Tierschutz dort in einigermaßen trockenen Tüchern ist.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  3. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Auch hier ist in Sachen Tierschutz nicht alles zum besten, das geb ich gern zu.

    Aber was im Süden teilweise passiert hat für mich wirklich eine andere Qualität. Hier werden Hunde eben nicht üblicherweise nach der Jagdsaison entsorgt indem man sie an Bäumen aufknüpft.

    Ich kann es mir einfach nicht gutgehen lassen und relaxen wenn ich mit streunenden Hunden und Katzen konfrontiert bin und permanent drüber nachdenke, was ich nur tun kann. Ich kann daseinfach nicht ausblenden.

    Würde aber genauso wenig so einen Herrenmenschenurlaub machen wie vielleicht in der DomRep, wo man mit mit Stacheldrahtzaun und Wachmannschaften den Strand gegen Einheimische sichert. Find ich genauso befremdlich, wie man das genießen kann...

  4. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber was im Süden teilweise passiert hat für mich wirklich eine andere Qualität. Hier werden Hunde eben nicht üblicherweise nach der Jagdsaison entsorgt indem man sie an Bäumen aufknüpft.
    Meine Freundin - selber Jägerin !! - hat ein Jahr in Andalusien gelebt und war über diese Praktiken sehr schockiert.

    Das Aufknüpfen wurde übrigens damit begründet, daß man an den Hund keine Kugel verschwenden wolle .....

  5. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Es gibt dort sogar ein Wort dafür, ich glaub sie nennen es Klavierspielen - weil die Hunde gerade so aufgeknüpft werden, dass sie mit den Pfoten eben noch den Boden berühren.

    Das ist so grausam - da fehlen einem die Worte. Ich kann das nicht verstehen und will es auch nicht, wie man so mitleidlos sein kann.

  6. gesperrt

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    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Puh, da ist wahrscheinlich noch sehr, sehr viel Bewusstseinsbildung nötig. Ich frage mich, ob man durch Reden so was wie wenigstens in Ansätzen so was wie Mitgefühl erreichen kann oder ob das wirklich absolut hoffnunglos ist. Immerhin nennen sie sich Menschen.

    Das Wirkungsvollste ist natürlich, den Kindern schon vom Kindergartenalter an den Respekt vor Tieren und die Liebe zu ihnen zu vermitteln. Wird ja auch schon von von Tierschutzorganisationen gemacht.

    Wo sind die Regierungen? Auch die anderer europäischer Länder? Wie sind solche Auswüchse grausamster Tierquälerei in der heutigen Zeit in Europa möglich??? Und die Kirchen, die zu den schlimmsten Grausamkeiten schweigt und zuschaut! Nee, da schämt man sich, ein Mensch zu sein.


    Ich könnte da nie und nimmer meinen Urlaub genießen. Wenn ich so was mitbekommen würde, ich würde durchdrehen; und entweder in den Knast kommen oder in die Psycho-Anstalt eingeliefert werden.

  7. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt dort sogar ein Wort dafür, ich glaub sie nennen es Klavierspielen - weil die Hunde gerade so aufgeknüpft werden, dass sie mit den Pfoten eben noch den Boden berühren.
    Eine andere "Methode", die meine Freundin dort mit gekriegt hat, ist, daß man alten Jagdhunden einfach den Kiefer mit Draht verschließt, so das sie nicht mehr fressen können und verhungern.

    Das ist so grausam - da fehlen einem die Worte. Ich kann das nicht verstehen und will es auch nicht, wie man so mitleidlos sein kann.
    Vor allem, da man doch davon ausgehen sollte, daß man den Hund - und sei es auch nur als "Nutzvieh" - mal bei der Jagd geschätzt hat. Sowas ist mir auch VÖLLIG unverständlich.

    Aber wie gesagt:

    Man sollte solche Dinge nicht verallgemeinern.

    Auch in diesem Ländern gibt es Tierschützer. Und andere tierliebe Menschen, die die streunenden Tiere füttern.

    In einem kleinen Ort in der Türkei habe ich mal gesehen, daß abends alle Schlachtabfälle in einen Park gelegt wurden, für die streunenden Katzen. Die haben das dann über den Park verteilt, ziemliche Sauerei, überall Knochen etc. Eine habe ich gesehen, die einen kompletten Lammkopf, fast so groß wie sie selbst, durch die Gegend zog....
    Aber am nächsten Morgen war dieser ganze Müll wieder sorgfältig eingesammelt und entsorgt worden.

  8. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen
    Immerhin nennen sie sich Menschen.
    Mach mal halblang, Gitta.

    Tierquälerei gibts hier auch.

    Und gäbe es keine staatlich geförderten Tierheime, auch massenhaft ausgesetzte Tiere.
    Nur, daß die hier im Winter nahe null Überlebenschancen hätten.

  9. User Info Menu

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Die Aussagen von Lorelei und Einewiekeine kann ich leider nur bestätigen.
    Es ist ein Graus!

    Tiere, die dort (in Andalusien - ich weiß es von Jerez) in den Tötungsanstalten regelmäßig (die Hunde - unregelmäßig die Katzen) eingeschläfert werden, leiden bis zu ihrem Tod.

    Die Perreras sind dreckig, oft überfüllt, Krankheitsherde (die Tiere sind nicht geimpft) und bieten wenig und mangelhaftes Futter und Wasser.

    Verunfallte oder kranke Tiere werden in der Regel nicht versorgt - das ist Sache der Tierschützer.

    Katzen, die verletzt eingeliefert werden, bleiben da so liegen.

    Es ist ein grausames Sterben.

    Die Tiere sind sich selbst überlassen.

    Die private Perrera Gesser akzeptiert die Tierschützer immerhin.

    Die Staatliche nicht, sie dürfen ein bissi rein und was machen oder auch nicht.

    Sie dürfen auch nicht protestieren, sonst dürfen sie nicht mehr rein.

    Das Leben der Tiere ist vorher schon oft nicht schön gewesen.
    Vielleicht waren sie ein Leben lang an der Kette.

    Vielleicht waren sie aber auch Schoßtiere.

    Für letztere ist der Schock und die Aussicht rasch zu erkranken besonders groß.

    Ich würde mir tatsächlich wünschen, dass urlauber sich bei der Buchung nach der Handhabung der Hotels erkundigen würden, das Thema immer wieder aufwerfen, die Veranstalter anschreiben.

    Auch das kann Wirkung zeigen.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  10. Inaktiver User

    AW: Kann / Sollte man als Tierfreund in südlichen Ländern Urlaub machen??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun ja sie hat wohl 2 oder 3 Hunde ins Tierheim geschafft und noch einen kurzfristig mitgebracht mit Hilfe eine dort ansässigen Organisation...und eines Tierarztes der die Papiere dementsprechend ausgefüllt hat...
    Mit solchen Aktionen wäre ich im übrigen SEHR vorsichtig - auch wenn ich zugegebenermaßen angesichts süßer Kätzchen auch schon mal an so etwas gedacht habe.

    Aber die Regelungen wegen Impfungen etc sind ja nicht aus Jux und Dollerei geschaffen worden .....
    Ich würde es meinem ärgsten Feind nicht wünschen, an Tollwut zu sterben, weil er von einem infizierten Tier gebissen wird, das ist nämlich ein extrem "unlustiger" Tod.
    Fuchsbandwurm o.Ä. ist da auch ein Thema - da geht bei infizierten Menschen die Leber hopps, und das war's.

    Die Katze, die wir in einer gut organisierten Aktion vom spanischen Tierschutz bekamen, war tippitoppi durchgeimpft und von allen nur denkbaren Parasiten befreit/entwurmt.

    Hier noch was Aktuelles von Tasso dazu:

    Nur mit guter Planung:
    Ein Tier aus dem Ausland

    Wer den Urlaub im Ausland verbringt, trifft nicht selten auf streunende Hunde und abgemagerte, kranke Katzen. Sie vermehren sich mangels Kastration ungehemmt, so dass sie das Straßenbild in vielen Ländern prägen. Tierschützer vor Ort bemühen sich, das Leid der Tiere mit eigenen finanziellen Mitteln zu lindern, können der ständig wachsenden Population aber gar nicht gerecht werden. Ganz schnell entsteht angesichts großer, trauriger Tieraugen der Wunsch, helfen zu wollen und wenigstens eine Seele zu retten. Die Einfuhr von Tieren aus dem Ausland nach Deutschland will aber wohl überlegt sein, sonst droht an der Grenze durch den Zoll ganz schnell das Aus. Gerade bei der Einfuhr von Tieren aus nicht EU-Ländern gelten bestimmte Vorschriften, die in erster Linie dem Schutz vor Einschleppung der Tollwut dienen. Bei der Rückreise aus bestimmten Ländern wird neben der Impfung, Kennzeichnung, einer tierärztlichen Untersuchung und den entsprechenden Papieren auch ein Bluttest verlangt. Oft muss das durchführende Labor von der EU zugelassen sein. Besondere Vorsicht ist bei Einfuhr exotischer Tiere und deren Erzeugnissen geboten. Sie fallen oft unter das Artenschutzgesetz. Ein Verstoß dagegen wird empfindlich geahndet.

    Wichtige Informationen zur Einfuhr finden sich zum Beispiel auf Zoll online.

    TASSO-Tipp: Wer ein Tier aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte sich mit einer Tierschutzorganisation vor Ort in Verbindung setzen und sich beraten lassen. Schnelle, impulsive Entscheidungen schaden oftmals mehr als sie nützen.


    © Copyright TASSO e.V.
    Geändert von Inaktiver User (15.06.2011 um 15:57 Uhr)

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