Das mag für viele Welpen vieler Rassen stimmen. Für andere wiederum nicht. Wenn Du ein Temperamentsbündel von Welpe hast, musst Du dem Entspannung erst beibringen, und das ist bisweilen ein langwieriger Lernprozess. Der Temperamentshobel schläft nicht "automatisch" die meiste Zeit, auch wenn er das eigentlich bräuchte - für ihn ist jeder Reiz einfach viel zu spannend, als dass er sich entspannen könnte. Einen solchen Hund kannst Du in dem Alter in einer fremden Umgebung nicht einfach in eine Box tun, und gut ist´s.
Wir wissen nicht, zu welcher Sorte die fragliche Welpette gehört. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die Bandbreite bei Welpen extrem sein kann. Ich habe aus derselben Rasse schon alles erlebt von totaler Schlaftablette bis Terrorzwerg.
Antworten
Ergebnis 31 bis 33 von 33
-
09.06.2011, 14:10Inaktiver User
AW: Hund bei Einladung mitnehmen?
-
09.06.2011, 14:26
AW: Hund bei Einladung mitnehmen?
Ich sehe das nicht anders und meinte etwas ganz ähnliches, als ich schrieb, dass der Hundehalter seinen jungen Hund einschätzen können sollte.
(mit dieser Box-Sache habe ich übrgens selbst keine Erfahrung. Ich höre davon in letzter Zeit zwar immer wieder, hatte das aber bei keinem unserer Hunde)
-
09.06.2011, 14:35Inaktiver User
AW: Hund bei Einladung mitnehmen?
Dann habe ich Dich missverstanden - prima, in diesem Falle!
Die Box kann eine sehr nützliche Sache sein. Ich hatte sie bei meinem ersten Hund nicht, und fragte mich auch immer, was ich wohl damit sollte - später wurde ich dann eines Besseren belehrt. Es gibt Hunde & Konstellationen, für die das ein Hilfsmittel ist, das Gold wert ist.
Beispielsweise für Familien mit Kindern - es ist viel einfacher, kleinen Kindern zu vermitteln, dass der Hund einen Anspruch auf Ruhe hat, wenn er in der Box ist, als wenn er "nur" auf seinem Kissen liegt, und auch für den Hund ist der Schutzraum so erheblich definierter.
Es gibt unterschiedliche Kennel - Softkennel beispielsweise erinnern schon von Haus aus eher an eine Höhle, und sind für viele Hunde deshalb angenehm. Die aus Stahl/Alu kann man mit Decken höhlenartig gestalten, um einen ähnlichen Effekt zu erreichen.
Für sehr agile Hunde, die schwer zur Ruhe kommen, ist die Box ebenfalls eine gute Sache.
Sie kann das Training zur Stubenreinheit und zum Alleinbleiben erheblich vereinfachen.
Sie lässt sich auf Reisen mitnehmen, und bietet so dem Hund einen vertrauten Rückzugsort auch in Hotelzimmern. Bei Aufenthalten in der Tierklinik ist der Hund eine Box bereits gewöhnt - auch das kann ein Vorteil sein.
Und last but not least bietet sie, wenn man sie seinem Hund vernünftig schmackhaft macht, schlicht einen Ort, an dem ein Welpe auch mal sorglos "deponiert" werden kann, wenn Not am Mann ist - in der Box kann dem Welpen nichts passieren, und Notsituationen können letztendlich immer auftreten.
Ich war keine Freundin der Box, habe sie aber inzwischen zu schätzen gelernt.



Zitieren