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    Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Zwei Monate ist es jetzt her, dass wir unseren King haben gehen lassen müssen.

    Jetzt ist es nur so, unsere "Kleine", ca. 12 oder 13 Jahre alte Hündin (Mischung Jack-Russel und Chihuahua) spielt verrückt, wenn sie alleine bleiben muss, was nicht so oft passiert.
    Früher alles kein Problem, jetzt aber springt sie wirklich überall drauf, heute hat sie es geschafft, über einen Bürostuhl zu springen, bis hin auf die Küchenanrichte! Im Esszimmer war die Tischdecke runter gerissen, auf die sie über die Essbank gesprungen ist (nein, kein Känguruh im Mix drin oder Affe).

    Wir können sie doch nicht in ein Zimmer sperren! Sie will uns vermutlich "abstrafen", aber wie kann man ein solches Verhalten in den Griff bekommen? Die Jüngste ist sie auch nicht mehr, aber dumm eben auch nicht.

    Bisher hatte noch keiner unserer Hunde Probleme gemacht. Aber diese kleine Maus räumt wirklich alles ab, was sie erreichen kann.

    Hat da jemand Erfahrung?

    Gruß Bienie
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  2. Inaktiver User

    AW: Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Naja, alleine bleiben ohne Kumpel ist sie eben nicht gewöhnt, kein Wunder wenn sie jetzt Terror macht. Das braucht jetzt Geduld, viel Zeit und noch mehr positive Verknüpfungen mit dem alleine bleiben, sonst stellt sie dir sonst was an. Ich sehe auch kein Problem sie mal Stück für Stück daran zu gewöhnen, daß sie in EINEM Zimmer bleibt wo sie nichts anstellen kann bzw. wo ihr nichts passieren kann. Ein guterzogener Hund kann das. Eigentlich ist es jetzt wie mit einem kleinen, jungen Hund der lernen soll alleine zu bleiben.
    Ich hoffe du bist mit der Erziehung von Hunden gut bewandert.....

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    AW: Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Wir haben die Kleine jetzt seit 4 1/2 Jahren, die meisten Hunde hatten wir bereits als Welpe, insofern Erziehung damals kein Problem. Bei einem Senior - schwierig. Es ist mir auch bewusst, dass sie das macht, wenn sie alleine ist, was äußerst selten passiert, meistens kann man sie mitnehmen.

    Sie hat ohnehin Verlassensängste, kein Wunder, denn sie muss bereits durch einige "Hände" gelaufen sein. Wir waren heute eine Stunde nicht da, also lange ist sie nie alleine. Vor allem stelle ich mir vor, sie fällt irgendwann einmal irgendwo runter!!!

    Es wird wohl so aussehen, dass wir den Platz für sie beschränken müssen, wenn niemand zuhause ist.

    Gruß Bienie
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  4. Inaktiver User

    AW: Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Kleine positive Verknüpfungsschritte führen auch bei Hundesenioren ins Ziel, Hunde lernen ihr ganzes Leben lang gerne. Wenn du es mit Spielen verbinden kannst wäre es eine gute Möglichkeit. Futterball mit 2 Löchern drin (gibts im Handel) z.B., den muß sie rum kullern um ans Futterhäppchen zu kommen. Dann wär sie auch beschäftigt.

    Meine 2 KHCs sind beide 10, 11 Jahre und gewohnt zusammen im Haus zu sein während wir/ich unterwegs sind. Ich hab es schon mal ausprobiert wenn nur einer mit mir rausgeht was dann der im Haus gebliebene Hund macht.......auwei.....sehe mich also irgendwann vor das gleiche Problem gestellt wenn ich nicht jetzt schon mit beiden bestimmte Übungen mache....

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    AW: Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Die Kleine spielt absolut nicht gerne! Schon damals, als unser Großer sie animieren wollte. Sie ist eine "Diva". Draußen super zu "handeln", sie horcht wirklich gut (muss man auch immer wieder üben bei dem Dickkopf) und läuft in der Stadt super an der Leine, geht auf den Bürgersteig usw. Nur zuhause jetzt. Ich gebe zu, wir hatten nicht daran gedacht, dass so etwas passieren könnte. Der Große war vorher auch alleine, ob mit oder ohne Zweithund, alles kein Problem. Bei der Kleinen waren wir zumindest so informiert, dass sie Einzelhund war...

    Sie liebt es, auf dem Balkon zu sitzen und aufzupassen, ob ihr "Feind" (kleiner Mischling aus der Nachbarschaft) auf der Straße erscheint, um dann zu bellen. Das Gekläffe haben wir gut in den Griff bekommen.....

    Hm -- oder doch mal versuchen mit dem Futterball, damit sie nicht wo anders nach Ablenkung sucht....
    Einen Versuch wäre es wohl wert...

    Danke!

    Gruß Bienie
    Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
    22.06.06 "Bienie" , 04.04.11 "King" , 24.05.17 "Raica" 29.09.21 "Pirry"

  6. Inaktiver User

    AW: Verhaltensänderungen nach dem Tod vom "Hundekamerad"

    Sicher ist es ein Versuch wert, der Hartkunststoffball kostet nicht viel, kann man aufschrauben und gut sauberhalten. Als unser Merlin noch Einzelhund war war DAS für ihn der Knaller, spielend ans Häppchen kommen...da lernt KHC blitzschnell , daß alleine bleiben im Haus sich lohnt und gar nix schlimmes ist....

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