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  1. Inaktiver User

    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Zitat Zitat von Blila3 Beitrag anzeigen
    so, meine Lieben, jetzt steinigt mich:

    natürlich war ich beim ersten Lesen des Stranges auf der Empörer-Seite; das war gestern. Inzwischen hat es in mir etwas gearbeitet und ich denke inzwischen, dass so ein paar kleine kieselsteinchen in Richtung katze diese zwar vertreiben, aber kaum treffen und sicher nicht verletzen

    .....

    Verscheuchen sollten sie die Katzen mit dem Gartenschlauch (größere Reichweite)

    Den Gartenschlauch finde ich eine gute Idee !

    Bei den kleinen Kieselsteinchen bin ich ganz und gar nicht Deiner Meinung - aber das mag an unseren besonderen Erfahrungen mit unserer traumatisierten Katze liegen, die am Anfang schon stiften gegangen ist, wenn ich nur den Arm gehoben habe, um z.B. etwas aus dem Regal zu nehmen.
    Das ist zwar inzwischen deutlich besser, aber wenn ich mir vorstelle, nach ihr würde irgendetwas geworfen..... wieder Zylkene, wieder protestpieseln, wieder Tierarzt, weil Katze völlig fertig wäre.... herzlichen Dank auch, Herr Nachbar !!!

    Und weil man von kaum einer fremden Mietze weiß, was sie hinter sich hat - und immer mal so ein Mäusle wie unseres erwischen könnte - gilt für mich ganz klar:

    Niemand hat das Recht, einem anderen Lebewesen wissentlich Schmerz zuzufügen !

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    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    P.S.
    es ist ja nicht nur ein Problem in Nachbars Garten - sondern z.B. auch eine Riesenschweinerei auf Spielplätzen und in privaten Sandkisten.
    Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber zumindest hier in München - so berichten meine bekinderten Freundinnen - werden die größten "Riesenschweinereien" auf Spielplätzen nicht von Katzen, sondern von Menschen verursacht. Genauer gesagt von Jugendlichen, die sich dort zu nächtlicher Stunde treffen, um ihre Saufgelage abzuhalten und die Spielplätze mit Flaschen, Bierdosen, Glasscherben, Zigarettenkippen und diversem anderem Müll verzieren. In anderen Stadtteilen finden sich auch schon mal benutzte Spritzen und Kondome in der Sandkiste.

    Was Exkremente betrifft, so ist das weitaus größte Problem der allgegenwärtige Vogelkot, der auf Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten pappt und diese unbenutzbar macht, wenn man nicht möchte, dass das Kind mitten in die Vogelsch***e greift, und Hundekot auf den Grünflächen. Auch hier liegt die Schuld nicht bei den Hunden - die folgen nur ihrer Natur - sondern bei den schwarzen Schafen unter den Hundebesitzern, die ihre Hunde a) auf die Spielplätze lassen, wo sie gar nicht hindürften und b) die Hinterlassenschaften der Hunde dann nicht mal beseitigen.

    Von Katzenkot wurde mir bis dato noch nichts berichtet, aber ich werde mal gezielt nachfragen.

    Generell lässt sich sagen, dass unter freiem Himmel nun mal diverse Tiere leben, die ihr Geschäft nicht wie wir Menschen auf der Toilette verrichten, sondern da, wo es sie gerade überkommt. Und dass den Menschen das manchmal stört ist verständlich. Deswegen aber mit Steinen auf Tiere zu werfen oder ihnen den Freigang gleich komplett verbieten zu wollen, finde ich doch sehr fragwürdig.

    Wir wohnten früher ländlich, und in unserem Garten liefen beileibe nicht nur Katzen herum, sondern unter anderem Igel, Hasen, Marder, gelegentlich sogar Rehe, die sich aus dem naheliegenden Wald herverirrt hatten. Wenn wir Spuren der Verwüstung im Blumenbeet fanden, konnten wir beileibe nicht sagen, wer nun der Übeltäter war. Rehe haben wir allerdings mehrfach in flagranti erwischt, wie sie die Beete zertrampelten und die Rabatten abfraßen. Besonders beliebt waren Rosen und Lupinen. Fremde Katzen waren eher ein geringeres Problem, die wurden nämlich postwendend von unserer eigenen Katze verscheucht, sobald sie es wagten, ihr Revier zu betreten.
    Vielleicht wäre das ja eine Lösung für den betroffenen Nachbarn?

    Unsere Sandkiste wurde übrigens nachts immer mit einer Plastikfolie abgedeckt, um zu verhindern, dass sich irgendwelche Tiere hinein verirren - und wir hatten dabei nicht nur Katzen im Hinterkopf. Anlass dafür war eine harmlose Ringelnatter, die sich im warmen Sand eingegraben hatte und die mir im zarten Alter von fünf Jahren den Schreck meines Lebens bescherte, weil ich sie für eine Giftschlange hielt...

    LG,
    Kayla

  3. Inaktiver User

    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Zitat Zitat von Blila3 Beitrag anzeigen
    Inzwischen hat es in mir etwas gearbeitet und ich denke inzwischen, dass so ein paar kleine kieselsteinchen in Richtung katze diese zwar vertreiben, aber kaum treffen und sicher nicht verletzen;
    Nein, was tun schon "ein paar kleine Kieselsteinchen". Und wenn sich dann doch mal eins ins Auge der Katze verirrt und dieses entweder direkt verletzt oder eine Entzündung auslöst - ja mei. Ist eben die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Oder wenn das Steinchen einen Zahn anknackst oder andere dünne Kochen, die es vor allem am Schädel gibt, beschädigt.
    Was ein "kleines Kieselsteinchen" ist, ist ja irgendwo auch Ansichtssache.

    Geht's noch?!

    Würde ich erleben, dass irgendjemand einen Stein, egal welcher Größe, auf meinen Kater wirft, dann wäre die Kacke aber so richtig am Dampfen.

    Diese Diskussion gab es hier ja schon öfter.
    Was mir immer wieder auffällt, ist, dass (die meisten) Katzenhalter lösungsorientiert unterwegs sind, während die andere Seite Rechtfertigungen dafür findet, warum es am Ende eben doch Steine sein müssen. Oder das Luftgewehr.
    Und das bringt mich regelmäßig zu dem Schluss, dass es doch irgendwo um etwas anderes geht.

    Im übrigen mag es zwar vorkommen, dass eine Katze ihre Hinterlassenschaften (jedoch auf einer potenziell scharrigen Unterlage) nicht verscharrt - hat dann etwas mit der Rangordnung zu tun -, aber das ist nicht der Regelfall.
    Schon gar nicht kacken sie mittig auf eine Terrasse oder zentral auf eine Wiese oder dergleichen, was mir z.B. gestern jemand weismachen wollte.
    Wie bereits gesagt wurde, dürfte es sich bei den Tätern dann um andere Wildtiere handeln, die keinen "Reinlichkeitsfimmel" haben. In diesen Fällen lässt sich eben nicht so leicht ein Sündenbock herbeizaubern. Da wird man also tatsächlich dazu genötigt, die Regeln der Natur zu akzeptieren - was man ja gern vermeiden würde, also zieht man Katzen und ihre Besitzer heran.

    Dass Katzenkot ausnehmend bestialisch riecht, kann ich übrigens auch nicht finden. Jedenfalls nicht, sobald er getrocknet oder eben verscharrt ist. Da ist Hundekot um einiges fieser.
    Aber gut, darum sollte es nicht gehen.

    Vielleicht hat sich das mit den Nachbarn ja jetzt erledigt.

    Da sie aber für de Vorschlag mit dem Wasser nicht richtig offen waren - ich hätte noch Pfeffer empfohlen, aber dazu muss man schon ziemlich nah ran an die Katze - und es ja offenbar von vornherein nicht darum ging, dass sie so gehandelt haben, weil sie eure Katzen auf frischer Tat ertappt haben, würde ich dazu übergehen, rechtliche Konsequenzen vorzustellen, sollte irgendwann doch nochmal ein Stein fliegen.

  4. gesperrt

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    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Balsami, ich habe katzen, seit ich denken kann und wenn jemand eine - wohlgemerkt: eine, nicht nur meine - katze womit auch immer verletzen würde, wäre auch ganz schön was los! ich habe aber noch NIE erlebt, dass auf diese weise (kleine steinchen in richtung katze) eine auch nur ein bisschen verletzt worden wäre! dass dabei ein stein ins auge geht, ist wohl weniger als auch nur eine hypothetische möglichkeit - dafür gibts erklärungen. aus der nähe und direkt: ja.

    ich heiße dieses verhalten nicht gut, verteufle es aber auch nicht als akt der tierquälerei: weil es das nicht ist.

    über das weitere und grundsätzliche verfahren hab ich mich ja schon geäußert

  5. User Info Menu

    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Achje, das ewige Thema: Pro und Contra freilaufende Katzen!

    Wir haben selbst zwei halbwilde Freigänger (sind beide kastriert) und man macht sich natürlich Gedanken wie die direkte Nachbarschaft damit umgeht.
    Einmal kam unser, inzwischen schon lange verstorbener zahmer Kater, mit Schrotschüssen und ein anderes mal mit einer Streifwunde aus scharfer Munition heim. Ob unser Nachbar, der im Schützenverein ist dafür verantwortlich war, konnten wir nie beweisen. Er ist eigentlich sonst recht tierfreundlich und hat sogar kommentarlos seinen Nutzgarten gegen unsere freilaufenden Hühner mit Maschendraht geschützt.

    Jedenfalls habe ich damals nach Urteilen wegen Katzenhaltung gegoogelt und fand natürlich -zig verschiedene Urteile. Das Amtgericht Mannheim urteilte so:

    Amtsgericht Mannheim AZ 9 C 5/84
    Katzen in Nachbars Garten
    Das Amtsgericht Mannheim erklärte hierzu u.a., daß die Katze von altersher (seit der Kreuzzüge in Deutschland) zur natürlichen Umwelt des Menschen gehöre.
    Ihre Haltung ist Bestandteil der allgemeinen Lebensführung, und sie ist daher grundsätzlich jedermann gestattet. Ihrem natürlichen Instinkt folgend, verläßt die Hauskatze bei Freilauf Haus und Hof ihres Halters und dringt, je kleiner die Grundstücke des Halters und der Nachbarn sind, um so öfters in die Grundstücke der Nachbarn ein. Weil diese Verhalten in der in ihr wirkenden Wildnatur als Raubtier begründet ist, ist nach Auffassung des Gerichtes, durch das Eindringen der Hauskatze in fremde Grundstücke das Tatbestandsmerkmal der Beeiträchtigung gemäß § 1004 BGB selbst dann nicht erfüllt, wenn die Katze dort gelegentlich Exkremente ausscheidet. Dises natürliche Verhalten des Tieres stellt folglich keine unzulässige Störung durch den Katzenhalter dar, sondern ist lediglich eine vom Eigentümer hinzunehmende Grundstücksbeeinträchtigung, welche auf Naturvorgänge zurückzuführen und somit hinzunehmen ist.

    Und Nein jetzt müssen keine gegenteiligen Urteile gesucht werden. Ich habe sie auch gelesen.

    Ich ärgere mich natürlich auch über die Ausscheidungen der vielen fremden Tiere in unserem Garten. Dazu gehören:
    Andere Katzen,
    Hundekot auf dem Gehsteig direkt vor dem Haus
    Ausscheidungen unserer Igelfamilie
    Vogeldreck
    ein Reh hat auch schon samt Köttelchen in unserem Garten gehaust

    So ist es halt wenn man auf dem Land wohnt.

    Liebe Grüße

    Lena

  6. Inaktiver User

    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Blila,

    das ist keine inakzeptable Option, schon weil es enorme Definitionsschwierigkeiten mit sich bringt.

    Wie geartet muss ein Stein sein, damit er eine Katze erschreckt aber nicht - auch potenziell - verletzt?
    Wie kann man werfen, damit jegliche Gefahr für die Katze ausgeschlossen ist, aber die Aktion trotzdem ihren Zweck erfüllt?
    Wer überwacht und beurteilt so etwas?

    Und vor allem: hat ausgerechnet jemand, der auf die Idee kommt, Steine in Richtung Katze zu schmeißen, überhaupt ein Interesse daran, sich mit solchen Differenzierungen auseinanderzusetzen?

    Ich finde es irgendwo schon pervers, so eine Vorgehensweise auch nur zu erörtern.

    Wie erwähnt gibt es Möglichkeiten, die Katze zu verjagen, ohne dass sie dabei zu Schaden kommen kann.
    Mein Kater, der die meiste Zeit des Jahres ein Wohungskater ist, bekommt Pfeffer vor die Nase, wenn er mal wieder an meiner Schlafzimmertür kratzt (eventuell muss ich die Tür, weil verkratzt, irgendwann zu meinem Auszug trotzdem ersetzen, aber wenn es die Möglichkeit gibt, solche Schänden zu vermeiden, dann nutze ich sie). Mittlerweile brauche ich ihm die Pfefferdose nur noch zu zeigen.
    Geändert von Inaktiver User (08.05.2011 um 16:32 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    ..und mittlerweile braucht erwähnter nachbar offenbar nur noch die tür aufzumachen. ich hab jetzt leider nicht die zeit für eine ausführliche erörterung. solange die wurfaktion jedoch unter die rubrik "vergrämen" fällt, bleibe ic bei meiner revidierten position

  8. Inaktiver User

    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Das war kein Argument für solche Methoden.

    Damit wollte ich nicht ausgedrückt haben, dass alles, was die Katze konditioniert gut ist, nur weil es die Katze konditioniert (sondern dass man die Katze auch mit unschädlichen Methoden konditionieren kann).
    Nach dieser Logik könnte man auch für eine Ladung Schrot plädieren. Da würden die Katze sicher auch bereits bei Öffnung der Tür fliehen - sofern sie noch nicht getroffen wurde.

    Für den Nachbarn laufen seine Aktionen ganz bestimmt unter "vergrämen". Der vergrämt halt auch noch, wenn das Tier sich auf einem ganz anderen Grundstück befindet.

    Unglaublich.

    Bleibt für dich zu hoffen, dass du und deine "kleinen Kieselsteinchen" sich nicht in der Nähe meiner Katze befinden.

  9. gesperrt

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    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    eine ladung schrot verletzt mit höchster wahrscheinlichkeit. ein paar kieselsteine praktisch sicher nicht: dazu müsste man die von vorne einer sitzenden oder liegendenkatze aus der nähe ins gesicht werfen

    das heißt nicht, dass ich diese methode akzeptiere, aber sie ist weniger dramatisch als der strangtitel suggeriert: steinchen sind keine steine, die katzen sind offenbar in einiger entfernung und in bewegung

  10. Moderation

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    AW: Nachbar schmeißt mit Steinen auf unsere Katzen!

    Aber was genau ist denn der Vorteil der Steinchen? Das geht mit Wasser genau so gut, von daher kann ich keinen Grund erkennen, warum es unbedingt Steinchen sein müßten?

    Übrigens würde ich auch nicht den Gartenschlauch vorschlagen, denn nur mit einem recht harten Strahl kommt der Nachbar weit genug, um die Katzen auf fremden Grundstücken zu treffen. Finde ich auch nicht ganz ungefährlich. Wenn eine Katze vom Strahl getroffen von einer Gartenmauer etc runterfliegt, kann auch recht viel passieren. Das muss doch nicht sein.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

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