Ja, volle Zustimmung.
Meine Hunde bleiben z.B. auch liegen, wenn jemand reinkommt, so dass auch Leute reinkommen können, die Angst vor Hunden haben.
(Und einer meiner Kollegen hat seine Angst vor Hunden schon reduziert, nachdem er an meinen wirklich lieben Schluffen geübt hat. Jetzt streichelt er sie sogar)
Bei uns klappt es also prima und es gibt ja auch immer mehr Arbeitsplätze, an denen das möglich ist.
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Thema: Bürohund
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01.05.2011, 19:27Inaktiver User
AW: Bürohund
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01.05.2011, 19:27Inaktiver User
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01.05.2011, 19:29
AW: Bürohund
Ich nehme meinen Hund mit ins (Baustellen-)Büro, das war meine Bedingung für die Annahme der Tätigkeit von ca. 6 Stunden täglich. Sie hat dort ihren festen Platz inkl. Hundekorb, Wasser- und Fressnapf sowie Spielzeug. Für sie ist es Alltag und sie ist gut gelitten dort, obwohl sie ein nicht unproblematischer Hund ist. Zu Anfang gab es eine kurze Einweisung von mir, wie mit dem Hund umzugehen ist. Bisher hat sich jeder daran gehalten. Wer füttern mag, darf auch die von mir bereitgestellten Leckerlis verfüttern. Sie geht nirgendwo ohne mich hin, begleitet mich aber wie ein Schatten überallhin, das ist aber auch zuhause so. Wo ich bin, ist der Hund. Noch niemand hat sich je daran gestört. Sie ist sehr folgsam, sehr ruhig, haart nicht, verströmt keinen unangenehmen Geruch und sie macht sich höchstens dreckig in unseren Büros. Baustelle halt.
Sicher bin ich jedoch auch, dass sie es grundsätzlich zuhause schöner findet, aber eben nicht das Alleinsein. Im September werde ich wechseln, auch dort ist der Hund willkommen und dann auch nur noch 4 Stunden und wieder unmittelbar am Wald.Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe, die man kriegen kann.
George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber
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01.05.2011, 19:36Inaktiver User
AW: Bürohund
Das glaube ich nach Deiner Beschreibung auch und in der Situation würde ich meinen Hund auf jeden Fall auch mitnehmen.
Bei mir ist es anders, sie sind ja erst einmal ohnehin zu zweit und sie müssen zwar auch ca. 6 Stunden allein zuhaus sein, aber sie können jederzeit in den gesicherten Garten raus.
Da denke ich wirklich, sie haben es dort allein besser als mit mir zusammen im Büro, wo ich mich eh nicht mit ihnen beschäftigen kann.
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01.05.2011, 19:43
AW: Bürohund
Zwei Hunde und gesicherten Ausgang in den Garten, das ist schon toll, wenn man nicht immer da sein kann. Mein Wunsch wäre ja auch noch ein Zweithund, meiner würde es bestimmt gut tun. Aber die bösen Fachzungen um mich rum behaupten ja, sie würde sich dann noch mehr von anderen Menschen abwenden. So versuche ich dann auf andere Art und Weise möglichst viel Hundekontakt für sie zu ermöglichen.
Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe, die man kriegen kann.
George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber
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01.05.2011, 21:59
AW: Bürohund
Bei mir in der Firma bringt eine Kollegin häufiger ihren Hund mit, ein großes, ruhiges und gut erzogenes Viech (von Hunderassen hab ich keine Ahnung). Normal bleibt er in ihrem Büro und liegt da halt auf seiner Decke oder zu Frauchens Füßen, aber wenn die Tür versehentlich offenbleibt, begibt er sich auch schon mal auf Inspektionsrunde.
Ich bin, glaube ich, diejenige, die am wenigsten mit Hunden am Hut hat, aber wenn er mich in Ruhe lässt, stört er mich auch nicht weiter.
Die Kollegin geht ein- oder zweimal mit ihm raus, und wenn sie ansonsten ihr Büro verlassen muss, wenn der Hund mit ist, "parkt" sie ihn bei einer anderen hundefreundlichen Kollegin mit Einzelbüro: In den größeren Mehrfachbüros steht meistens die Tür offen, das ist unpraktisch.
Der Hund langweilt sich an Bürotagen schon, das merkt man gegen Feierabend auch, aber Büro findet er immer noch besser als alleine sein, sagt Frauchen.
Auch eine frühere Kollegin hatte immer mal ihren Hund mit, die machte es ähnlich. Die beiden Hunde vertrugen sich zum Glück ganz gut, wenn sie sich denn mal trafen.
Ich denke, das wäre bei uns auch Bedingung, wenn jemand einen Hund mitbringen will - dass er sich mit dem bereits vorhandenen Bürohund verträgt. Und natürlich die restlichen Eigenschaften (gehorcht und bleibt am Platz, kläfft nicht, kommt mit fremden Menschen gut klar usw.) auch; dass die anderen Kollegen mit einem Hund am Arbeitsplatz grundsätzlich klarkommen, ist bei uns ja schon geklärt.Ich habe eine Wassermelone getragen.
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02.05.2011, 07:26Inaktiver User
AW: Bürohund
Als meine haben sich bislang nicht von mir abgewendet - im Gegenteil, beide sind auf ihre Art "Mama-Kinder"

Allerdings arbeite ich auch mit beiden Hunden regelmäßig was .
Allgemein würde ich aber immer sagen:
Einen zweiten Hund sollte man sich holen, wenn man selber gern zwei haben will.
Nicht, um dem ersten einen Gefallen zu tun (das ist es nämlich wider Erwarten ganz oft nicht... ), und nicht, weil "zwei sich ja so schön miteinander beschäftigen können".
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02.05.2011, 08:09
AW: Bürohund
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
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02.05.2011, 08:18
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02.05.2011, 08:21Inaktiver User
AW: Bürohund
Ja, so ungefähr

Nee, Hund allein im Garten taugt gar nichts.
Schon aus Sicherheitsgründen nicht: Was, wenn er über den Zaun geht? Sich freibuddelt? Jemandem, der unvorsichtig ist, in die Hand beißt etc.pp.?
Davon ab, dass Hunde nun mal Rudeltiere sind und nicht den ganzen Tag allein sein sollten (wozu hat man dann überhaupt einen Hund?).



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