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  1. Inaktiver User

    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Zitat Zitat von Alisea Beitrag anzeigen
    Ich hätte halt nicht gedacht, dass es sooooo stressig ist (und Geduld ist nicht grad meine Stärke, das muss ich zugeben ...).
    .... als wir unsere beiden jungen Katzen zu unserer Omakatz dazu geholt haben, habe ich den besten Ehemann von allen abends mal tränenüberströmt vorgefunden, so gestresst war er von seiner ersten Katzenzusammenführung ....

    Ne wirklich, daß läuft doch bei Euch ganz gut. Da gehts anderswo eheblich dramatischer zu.

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Noch dramatischer??? Das würde ich glaube ich nicht verkraften, bin sowas von mit den Nerven runter... Hab aber grad auch so ziemlich Stress, war vielleicht nicht ganz der optimale Zeitpunkt. Aber irgendwie dachte ich auch, dass ist wie mit dem Schwangerwerden, das passt ja auch nie so wirklich... Und ich hatte auch völlig vergessen, wie lebhaft so ein Kitten ist. Vorher hätte ich meinen Kater nämlich durchaus auch nicht als übermäßig faul bezeichnet. Aber verglichen mit ihr ist er wirklich Prinz Valium... Trotzdem, heute scheint es insgesamt doch etwas entspannter, er hat sich heute auch nicht aus seinem Kratzbaum verjagen lassen. Das finde ich ja auch echt krass, die Kleine ist vielleicht ein Drittel von ihm, aber er kann sich nicht wirklich durchsetzen, sie darf ihm sogar die Leckerli vor der Nase wegfressen und er guckt nur betroffen.

  3. Inaktiver User

    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Alisea, die Kleine geniesst noch Welpenschutz.

    Jungtiere, die noch kindlich aussehen, lösen bei erwachsenen Tieren eine Aggressionshemmung aus (mit Ausnahmen, dann nämlich, wenn der Insinkt ihnen rät, die Kleinen zu töten, wie das bei Löwenmännchen der Fall ist, die töten fremde Junge).
    Es kann deshalb gut sein, dass er sich sehr wohl durchsetzen könnte - er ist ja wirklich viel stärker - und auch von seinem Charakter her eigentlich gar nicht so duldsam wäre, aber durch seinen Instinkt daran gehindert wird.

    Dazu kommt, dass nicht klar ist, wie gut die Sozialisation der Kleinen war. Du sagst, du hast sie von einem Pflegeplatz. Es kann sein, dass die Kleine deutlich zu früh von der Mutter getrennt wurde (du schreibst, sie sei bei ihrem Einzug 3 Monate alt - das ist eigentlich der früheste Zeitpunkt, an dem ein Kätzchen von der Mutter weggeholt werden sollte, aber in dem Fall klingt es, als sei das schon deutlich früher passiert). Kätzchen, die zu früh von der Mutter getrennt sind, haben noch gar nicht richtig gelernt, sich in der Katzengesellschaft zu benehmen. Das muss sie jetzt nachholen - in Interaktion mit eurem Erstkater.

    Dann noch ein Gedanke: ist euer Erstkater kastriert? Falls nein, dann müsstest du bereits in ca. 2-3 Monaten höllisch aufpassen, dass nichts "passiert". Die Kleine ist dann zwar immer noch ein Kind, aber womöglich bereits fruchtbar - es kommt nicht selten vor, dass Katzen mit 6 Monaten bereits trächtig werden.

  4. Moderation

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Alisea, das klingt ja genau so wie bei uns! Selbe Story: Die Kleine kam ins Haus wie ein Irrwisch, großer Kater hat sie beobachtet, nicht zu nah an sich ran gelassen, und wenn sie ihm doch auf den Pelz gerückt ist, hat er sich vom Acker gemacht und ihr das Feld überlassen. Also ist z.B. auch vom Kratzbaum runter o.ä., wenn sie da rauf ist. Hat aber auch manchmal mit ihr gespielt und bissl rumgefezt.

    Meine Kleine war auch viel zu früh von der Mutter weg, sie war ausgesetzt, geschätztes Alter maximal 8 Wochen. Die hat vom Kater eben Ansagen gebraucht, nach denen sie sich dann irgendwann richten konnte. Teilweise hat er sie machen lassen, oder hat sich selber zurückgezogen, oder hat ihr halt mal eine verpaßt wenn's zu wild für ihn wurde.

    In der Natur ist es ja auch so, dass alle Kater und Katzen 1 bis 2 Mal im Jahr mit kleinen Kätzchen im Revier konfrontiert werden, von daher gehe ich davon aus, dass Katzen damit grundsätzlich zurecht kommen (müssen). Die wissen schon, was zu tun ist.

    Da ihr aber gleichaltrige Geschwister und Mutter jetzt fehlen, würde ich schauen, dass viel mit ihr gespielt wird als Ausgleich, damit der Kater nicht die volle Ladung Übermut abbekommt. Aber das wirst Du sicher eh schon machen...
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Hallo Alisea, ich möchte Dir auch Mut machen.

    Wir hatten eine ähnliche Konstellation und haben zu zwei Katern, ca. 3 Jahre und Freigänger, im September ein etwa 12 Wochen altes Kitten geholt. Ich wusste, dass das nicht ideal ist, aber da wir die Kleine im Urlaub mutterseelenallein rumstreunend gefunden haben, konnte ich sie einfach nicht dort ihrem Schicksal überlassen..

    Sie hat sich hier dann nach kurzer Eingewöhnung auch als Superrabaukin entpuppt, frech und rauflustig, und meine doofen Kater sehr geärgert.. Die haben sich widerstandslos von ihr jagen und verdrängen lassen und uns Zweibeinern gegenüber waren sie stockbeleidigt, Schmusentzug. Es hat mindestens zwei Monate gedauert, bis es langsam besser wurde. Außerdem habe ich die Kleine bereits mit vier Monaten kastrieren lassen, da man ja sagt, dass unkastrierte Tiere immer ranghöher sind. Sie kann ja zu diesem Zeitpunkt sicher noch nicht geschlechtsreif gewesen sein, aber ich bilde mir schon ein, dass die Kastration die Situation entspannt hat.. Hier wird nun noch immer munter gerauft, aber es scheint allen Beteiligten Spaß zu machen, und wenn es den Katern zu bunt wird, können sie ja immer noch rausgehen.. Ach ja, und zum Schmusen kommen die Kater wieder wie vorher.

    Insgesamt denke ich nun sogar, dass es eine gute Entscheidung mit der dritten Katze war (am Anfang der Zusammenführung war ich auch oft verzweifelt und gestresst): Denn die zwei Kater tolerieren sich nur, ohne sich zu 'lieben'. Der eine Kater mag andere Katzen nur zum Spielen/Raufen, der andere hingegen hat immer auch Kuschel-/Putzkontakt gesucht und wurde von Nummer 1 darin abgewiesen. Die Katze 'will' beides, und nun kann Kater 1 sich mit ihr kloppen, Kater 2 dagegen stundenlang mit ihr schmusen und sie putzen.. Da die Kater keine so extremen Freigänger sind, ist die Kleine - die irgendwann ab April rausdarf - auch nicht so übermäßig viel allein (zusätzlich mit ihr spielen muss man aber natürlich trotzdem..).

    Ich drücke Euch die Daumen, dass es bei Euch mit der Zusammenführung klappt, und Geduld! Nach so kurzer Zeit kann man noch nicht von einem Scheitern ausgehen..

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Ach, ihr macht mir echt Mut, Danke! Zu der Kleinen: die ist tatsächlich zu früh von Mama weggekommen, wurde ausgerechnet an Heiligabend mutterseelenallein irgendwo gefunden, dann zuerst ins Tierheim gebracht, wo sie auch erst mal allein war, dann zur Pflegestelle. Also, mit Sozialisation war da nicht viel. Sie ist auch unheimlich anhänglich (wenn sie grad nicht rumflitzt) und braucht viel Körperkontakt.
    Unser Kater ist übrigens natürlich kastriert (alles andere halte ich, ohne dass ich jetzt jemand auf den Schlips treten will, für absolut indiskutabel, es gibt wahrlich genug kleine Katzen!) - und bezüglich der Kleinen werde ich nächste Woche beim Tierarzt fragen (sie braucht eh ihre zweite Impfung), wann wir bei ihr zur Tat schreiten können. Ich bin da auch für so bald wie möglich, zumal sie rausdrückt wie nix Gutes und ich schon fürchte, dass sie mal entwischt, obwohl wir aufpassen wie die Luchse.
    Unser Kater ist soweit ich weiß gut sozialisiert, er war nämlich, bevor er zu uns kam, schon mal zu zwei Katzen vermittelt, hat aber die Umstellung auf reine Wohnungshaltung nicht verkraftet und wurde deshalb wieder abgegeben. Da hatte er übrigens seinen Unmut durch wildes Pinkeln kundgetan - da er das bisher noch nicht macht, denke ich, findet er die Situation vielleicht auch nicht ganz sooo schlimm. Außerdem ist der Kater erst im Tierheim (also mit drei Jahren kastriert worde. Spricht meiner Meinung nach dafür, dass er wohl irgendwo draußen (Bauernhof oder so) aufgewachsen ist, und somit doch wohl auch Katzenkontakte hatte. Allerdings duldet er fremde Katzen hier aus dem Dorf nicht in "seinem" Garten. Und mit dem Nachbarskater, der ab und zu bei uns im Keller pennt, wenns kalt ist (der arme hat keine Katzenklappe und seine Leute sind oft weg), hat er sich neulich bei uns im Keller so gefetzt, dass er danach ein blutiges Öhrchen hatte. Nachbars Kater ist seitdem hier nicht mehr aufgetaucht...

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Zitat Zitat von Alisea Beitrag anzeigen
    Unser Kater ist übrigens natürlich kastriert (alles andere halte ich, ohne dass ich jetzt jemand auf den Schlips treten will, für absolut indiskutabel, es gibt wahrlich genug kleine Katzen!) - und bezüglich der Kleinen werde ich nächste Woche beim Tierarzt fragen (sie braucht eh ihre zweite Impfung), wann wir bei ihr zur Tat schreiten können. Ich bin da auch für so bald wie möglich, zumal sie rausdrückt wie nix Gutes und ich schon fürchte, dass sie mal entwischt, obwohl wir aufpassen wie die Luchse.
    Wegen dem Zeitpunkt der Kastration: Da sind halt viele Tierärzte immer noch der Meinung, dass das erst um die 8 bis 12 Monate geschehen soll. Unsere Tierärztin wollte zumindest bis zum 6. Monat warten, aber als ich darauf bestanden habe, dass es früher geschieht, war sie dann doch einverstanden.. Es ist ja umstritten so früh, aber ich kann nur sagen, dass es bei unserer Katze völlig komplikationslos war. Sie hat es leichter weggesteckt als die Kater, die zum Zeitpunkt der Kastration etwa 8 Monate waren. Und wenn man dann wieder hört (ich lese viel in Katzenforen), dass bereits 6 Monate alte Katzen rollig und trächtig geworden sind , nein danke, dann lieber früher.

  8. Moderation

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Meine Kleine war in der Tat schon mit gerade mal 4 Monaten rollig, ich dachte ich fall vom Glauben ab.

    Dann gings natürlich so schnell wie möglich an die Kastration, ist übrigens auch ohne Komplikationen verlaufen.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  9. Inaktiver User

    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Allerdings duldet er fremde Katzen hier aus dem Dorf nicht in "seinem" Garten. Und mit dem Nachbarskater, der ab und zu bei uns im Keller pennt, wenns kalt ist (der arme hat keine Katzenklappe und seine Leute sind oft weg), hat er sich neulich bei uns im Keller so gefetzt, dass er danach ein blutiges Öhrchen hatte. Nachbars Kater ist seitdem hier nicht mehr aufgetaucht...
    Na also. So duldsam und gutmütig ist der Kater ja gar nicht - der weiss seine Interessen und Bedürfnisse schon durchzusetzen.
    Das bestärkt die These, dass die Kleine im Moment noch Welpenschutz geniesst - und dass der Kater ihre Anwesenheit nicht als dramatisch schlimm empfindet.

    Mein Rat: Entspann dich.
    Ist einfacher gesagt als getan, klar, aber ich bin wirklich der Meinung, dass das bei euch gut läuft. Je gelassener du bist, desto mehr überträgt sich das auch auf die Katzen und desto entspannter ist die Situation.
    Vielleicht zusammenfassend noch ein paar Punkte (die alle bereits irgendwo vorgebracht wurden, glaub ich), wie die Situation noch mehr entspannt werden kann:

    - Getrennt füttern
    - Darauf achten, dass der Grosse einen Platz hat, wo die Kleine nicht hinkommt. Ihn dort, auf diesem Sonderplatz, beachten, streichelnd, mit ihm spielen.
    - Die Kleine beschäftigen, viel mit ihr spielen
    - ABER: den Grossen stärker beachten als die Kleine. Also mehr mit ihm Schmusen, die Kleine auch mal in ein anderes Zimmer setzen und sich nur mit dem Grossen beschäftigen. Ihm (und der Kleinen) zeigen, dass du ihn für das ranghöhere Tier hältst.

    Nochmals: das wird schon.

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    AW: Überfordert durch zweite Katze...???

    Mir geht es mit meiner neuen Katze ähnlich wie Alisea. unser 10 Jahre alter Feiglingskater lässt sich völlig unterbuttern . Aus Erfahrung weiß ich, dass er ungefähr 1/2 Jahr braucht um sich halbwegs an was neues zu gewöhnen.
    Unsere jetzt 8 Monate alte Katze hat sich eng an unseren 2 jährigen Hund angeschlossen. Der ist zum Glück sehr duldsam. Sie darf mit im Körbchen schlafen und seine Spielsachen benutzen.

    Ein Problem haben wir allerdings: Unsere Katze pinkelt nicht nur ins Katzenklo sondern bevorzugt auf weiche weiße Unterlagen. So hat sie schon mehrmals auf meinen weißen Badezimmerteppich, ein Schaffell auf dem Sofa, unser Bett und das Hundekörbchen gepinkelt.

    Daran, dass sie das Katzenklo teilen muss oder dass es ihr nicht sauber genug ist, kann es nicht liegen. Sie nutzt es fleißig für ihr großes Geschäft und auch zum Pinkeln.

    Vielleicht hat einer von Euch einen Tipp wie ich ihr das abgewöhnen kann?
    Wird das wohl besser wenn sie demnächst kastriert ist und raus geht?
    Friends are angels who lift us to our feet
    when our wings have trouble remembering how to fly

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