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  1. Inaktiver User

    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    ich bezog mich auf das Leben untereinander. Hündinnen können häufiger mal nicht zusammen leben und kämpfen bis auf Blut. 2 Rüden sind meist unproblematsich solange keinen Hündinnen in der Nähe sind. Gemischte Rudel mit mehr als 2 Hunden sind ebenso untereinander häufiger schwierig.

    Natürlich gibt's in allen Kombis auch Rudel in den es problemlos klappt! Man sollte nur einen Plan B zur Hand haben falls es nicht (mehr) klappt!

    Mein ehemaliges Rudel bestand aus 2 unkastrierten Hündinnen und einem kastrierten Rüden (alles große Hunde aus 2 verschiedenen Rassen). War unproblematisch - auch bei Begegnungen mit anderen Hunden.

    Aber Du hast natürlich recht, dass draußen Rüde + Hündin problematisch sein kann! Liegt aber auch sehr daran, ob der kastrierte Rüde der TE noch weiß, dass er ein Rüde ist.

    Generell sind Hundebegegnungen schwieriger, wenn ich mehr als einen Hund habe. Hundegruppen "mobben" gerne fremde/andere Hunde bzw. Verteidigen sich und ihren Leinenführer eher/schneller.

    Jagdverhalten potenziert sich häufig! Zu zweit jagdt es sich gleich viel besser! Selbst Hunde, die zuvor kein Interesse an Wild hatten, fangen unter Umständen mit einen Zweithund an zu jagen. Darauf sollte man vorbereitet sein.

    Wichtig ist wirklich: Zeit, Zeit, Zeit! Zwei Hunde machen normalerweise deutlich mehr Arbeit als ein Hund. In den seltensten Fällen läuft der Zweithund einfach so mit. Erzogen werden müssen beide und es können ganz neue Probleme auftauchen (Jagdverhalten, Verhalten anderen Hunden gegenüber, gesteigerter Wachtrieb in der Wohnung etc.)

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Hallo,

    wir habena uch zwei Hunde, zwei kastrierte Rüden. der eine lebt seit drei Jahren hier, der zweite kam vor einem halben Jahr hinzu. Wir haben uns mit den potentiellen "Kandidaten" zum Spaziergang mit Freilauf getroffen, da kann man, so finde ich, Hunde am besten kennen lernen.
    Man kann nicht sagen, dass unser Ersthund, der kleine Prinz, gleich unsagbar in den zweiten verliebt hat, aber man musste es ihm nachsehen, er war gesundheitlich noch etwas angeschlagen. Akzeptanz udn ein gewisses Interesse war aber vorhanden, und beim zweiten Treffen wurde er gleich schwanzwedelnd begrüßt, so dass wir ihn auch mitgenommen haben...und zwar zum ersten auf den Rücksitz gepackt. Würde ich nicht bei jedem Hund machen (bspw. nicht bei Hund 2, dem alten Zickerich).

    Dann sind wir erst nochmal auf ne Wiese gefahren, die beiden sind zusammen gerannt. Zu Hause haben wir sie dann im selben Zimmer, aber mit Abstand gefüttert, kein Problem. sehr gut aufpassen muss man in der Tat mit Kauknochen, beim Fressen hört die Freundschaft von Hund 1 auf, wenn es nicht genug gibt. Er beobachtet auch immer sehr genau, ob er nicht benachteiligt wird, also ob der Kauknochen von Hund 2 nicht größer ist als seiner. Gab schon mal ein paar Auseinandersetzungen, aber die hörten sich wilder an als sie waren und wir konnten die beiden schnell auseinanderbringen.
    Es hat sofort geklappt, das beide bei uns im Bett geschlafen haben, aber ich denke, das ist eher die Ausnahme und wird ohnehin nicht von jedem gemocht.

    Wenn der Kleine in einer Pflegefamilie ist, lebt er da doch bestimmt auch mit mehreren Hunden. Die Leute können dir also bestimmt fundierte Auskünfte geben, wie er sich im Rudel und gegenüber anderen Hunden verhält. Meist ist das ein guter Indokator dafür, wie er sich bei Euch einfinden wird und worauf du achten musst.

    Ich kann nur unterschreiben, dass sich das Verhalten bei Hundegegnungen der beiden ZUSAMMEN völlig von dem unterscheidet, wie sie einzeln drauf sind: Gemeinsam sind wir star wird großgeschrieben, was in sofern für Hund 1 gut st, weil vorher eher ängstlich. Ich muss sie aber bisweilen bremsen, bsp. wenn sie zu zweit Hündinnen belästigen oder Junghunde vertreiben wollen.
    Hund 2 hat sich ansonsten fast von allein erzogen. Anfangs ist er mal mitgelaufen hinter einem Eichhörnchen her, stand dann aber wie Ochs im Walde und schaute zu uns. Jetzt bleibt er gleich da und wenn die andere Nase eine Spur hat und nicht sofort zurückkehrt, kriegt er vom Kleinen nen Kniff ins Ohr
    Leinenpöbeln ist ein Ding, was zwei Hunde auch sehr viel besser können als einer; ich kannte das vorher gar nicht. die DVD "Rudelharmonie" von HTS (über amazon) finde ich ganz hilfreich.

    Unser Fazit ist auf jeden Fall: Immer wieder zwei Hunde! Die beiden sind so ein eingespieltes Team inzwischen beim Spielen, Kuscheln und süß zu zweit auf dem Sofa liegen!

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Danke, Apfelschnecke und Fennel, für die ausführlichen Tipps! Ich werde sie im Hinterkopf behalten.

    Das Date heute mit dem "Kandidaten" war zwar nett, aber der vierbeinige Herr wird es wohl nicht werden. Er gefiel mir optisch gut, ist wohl auch gut sozialisiert (ist in der Pfelegefamilie mit 2 anderen Hunden). Vom Verhalten her ist er Lulu teilweise ähnlich-vielleicht manchmal zu ähnlich. Stichwort "Leinenpöbelei" - er kläfft jeden Hund und teilweise Menschen an, und da wir das (allerdings nicht so heftige) Problem bei Lulu gerade bekämpft haben...nö. Ich denke, die würden sich "perfekt ergänzen" . Außerdem schien es so, als würde er Lulu die Butter vom Brot nehmen-nein, das riskiere ich nicht unnötig. Und da es bei keinem von uns Liebe auf den ersten Blick war fiel es mir nicht so schwer, den Kopf entscheiden zu lassen.

    So eilig habe ich es nun auch nicht-und es gibt viele Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Einer davon wartet irgendwo auf uns !

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Ach, und nach der DVD gucke ich mal!!! Danke

  5. Inaktiver User

    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Dann von mir auch noch ein Buch und ein DVD-Tipp.

    "Einmal Meutechef und zurück - Mit mehreren Hunden leben" von Patricia McConnel (der Titel ist doof, aber das Buch ist gut).

    Falls Dein Englisch gut ist: Es gibt zu dem Buch einen sehenswerte DVD (Feeling Outnumbered? DVD) - so weit ich weiß aber nur auf Englisch erhältlich.

    Generell schaden Bücher über Hundeverhalten natürlich nie! Bei Mehrhundehaltern erst recht nicht.

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Danke-bin ja ein Fan von guter Vorbereitung...wie meinen Fragen wohl unschwer zu entnehmen ...

    Werde gleich mal nach dem Buch gucken!

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    stimmt, das Buch ist auch super! Wie alles von der Lady! Nach der DVD werde ich auch mal schaun.


    Viel Erfolg beim Weitersuchen! Deine Entscheidung war sicher richtig...wir haben am allermeisten auf das Jagdverhalten des Zweithundes geachtet: es sollte so gut wie nicht vorhanden sein! (aber er pöbelt an der Leine...ist aber schon besser geworden).

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    Laut Herrn Amazon soll das Buch, das mich zum Meute-Chef macht, morgen hier eintreffen. Dann bin ja soooowas von Chef hier...bezieht sich das eigentlich auch auf Kinder ? Besonders auf Mädchen in der Pubertät???

    Überraschenderweise scheinen wir jetzt doch ein kleines Etwas (nein, keine Angst, keinen Welpen, ich kenne meine Grenzen!) in Aussicht zu haben. Bin überrascht, dachte, nun lasse ich mir mal Zeit mit der Suche. Am Wochenende wissen wir mehr. Ist auch sehr zurückhaltend-allerdings scheint das schon Richtung Angstpatient zu tendieren. Hm.

    Wie gesagt: "Oh, wie süß!" darf nicht das Argument sein. Aber die "Eckdaten" (Alter, Größe, beschriebenes Wesen, Verhalten gegenüber anderen Hunden, kein Gekläffe) sagen zumindest auf dem Reißbrett: Passt. Und sieht dazu süüüüüüß aus. Bleibt abzuwarten, was die Sympathiekurve beim Kennenlernen sagt. Bei allen Rudelmitgliedern. Freue mich, bin gespannt, habe etwas Muffensausen...von allem etwas ...

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    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    So, und da ist sie nun!!! Seit gestern mittag. Sie ist keine Angstpatientin wie befürchtet, sondern nur unglaublich unterwürfig. Bei Mensch und Hund. Und benimmt und bewegt sich meist wie ein Welpe, soll aber schon 4 Jahre alt sein. Und total kuschelig!!! Kann aber außer auf ihren Namen und KOMM hören nix. Auch wie ein Welpe...
    Unsere "Alteingesessene" ist bisher souverän, knurrt sie aber in verständlichen Situationen (Napf, Körbchen, Frauchen...) öfters weg.
    Aber kein Problem bisher mit Stubenreinheit, hat brav ohne zu jammern unten geschlafen (Hunde kommen nicht ins obere Stockwerk-wollen sie wegen der glatten Treppe auch gar nicht), fordert aber Madame immer wieder zum Spielen auf. Und ich habe den Eindruck, dass sie damit in nicht allzu ferner Zukunft auch Erfolg haben dürfte - wäre schön! Die spielen ja in der gleichen Liga-obwohl "die Neue" ein wenig zu viel auf den Rippen hat, aber das wird sich geben.
    Heute haben sie eine Art Tanz getanzt, ich kann den nicht so genau deuten. Aufforderung zum Spiel von Tuffy, Lulu hüpft auch steifbeinig, fast mit allen Vieren gleichzeitig. Hochgestellte Ohren, wedelnder Schwanz. Bin mir aber nicht so sicher, ob das ein erster Schritt Richtung Spiel sein könnte oder Lulu das eher als Dominanzgebärde meint. Es bleibt spannend.
    Meine Zweifel sind noch nicht vom Tisch, ob das alles richtig war, aber wenn erstmal Ruhe und Alltag einkehren...ich habe erstmal ne Woche Urlaub :-)!

  10. User Info Menu

    AW: Zweit-Hund kommt ins Haus - wer hat Tipps?

    oh fein, das klingt doch erstmal ganz positiv! Allerdings würde ich Verteidigung von Frauchen unterbinden, denn im Gegensatz zu Napf und Körbchen gibts dich nur EINMAL und du MUSST geteilt werden ;)!

    viel spaß mit den Ladys!


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