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  1. Inaktiver User

    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Zitat Zitat von Koalabaerin Beitrag anzeigen
    Ich halte ihn aber für einen ziemlich miesen Hundetrainer!

    Wieso das?

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    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Zum einen kenne ich mehrere Leute, die mit ihren Hunden bei ihm waren. Schwierige Fälle nimmt er in der Regel gar nicht an, nur so kleine Alltagsproblemchen. Mit echten Problemhunden ist er heillos überfordert. Dann hat er auch noch vor einigen Hunden Angst und verweigert die Arbeit mit bestimmten Rassen - das allein disqulifiziert ihn für mich schon vollständig. Und zum letzten wirft er mit veralteten Allgemeinaussagen um sich, misst dieser ganzen Dominanz-Demonstriert-Sache einen viel zu hohen Stellenwert bei.
    Hinter einem Thomas Baumann kann er sich nur verstecken.
    ...................... Die Raupe ist zur Motte herangewachsen...

    ............... Und hat zu Ostern verstärkung in Form eines Häschens bekommen ........

    Unvergessen bleibt mein Juli-Sternchen für immer in meinem Herzen

  3. Inaktiver User

    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Zitat Zitat von Koalabaerin Beitrag anzeigen
    Ich halte Martin Rütter für einen begnadeten Komiker und habe bei seinem Programm über Hundehalter ständig lachen müssen. Ich halte ihn aber für einen ziemlich miesen Hundetrainer!
    Für ziemlich schlecht halte ich ihn nicht, eher für durchschnittlich gut. Von seiner Sorte gibt es zuhauf - aber:
    Wie Du selbst schreibst, er ist ein begnadeter Komiker. Er schafft es, auch Leuten, die sich keinen Baumann oder Feddersen-Petersen zur Lektüre nehmen möchten, Hundeverhalten verständlich zu machen.
    Und ich denke, darauf kommt es hier an - denn die Mutter der TE versteht (noch) nicht wirklich, um was es geht und warum sie aufhören MUSS, einen Hund unter menschlichen Aspekten zu betrachten und zu behandeln.
    Und eigentlich möchte sie es auch gar nicht, sie will zwar, dass der Hund "lieb" ist bzw. wird, aber ihn dafür anders behandeln.... ??

    Zitat Zitat von Koalabaerin Beitrag anzeigen
    Wenn du deiner Mutter ein wirklich gutes Hundeerziehungsbuch mit praktischen Tipps und ohne Plattheiten und Allgemeinratschläge schenken magst, nimm das hier: http://www.mein-hund-lernt.de/images...lienhundes.jpg

    Es ist wirklich klasse und verzichtet auf Allgemeinaussagen, sondern geht gut auf verschiedene Hundetypen ein, die auch verschieden behandelt und erzogen werden müssen.
    Ich finde Baumann super, ich war auch schon bei ihm und habe dort Seminare mitgemacht.
    Aber für ganz "unbeleckte" und vor allem uninteressierte Anfänger finde ich ihn eine Nummer zu hoch.

    Wie gesagt:
    Es geht ja hier darum, erst einmal grundsätzliches Verständnis und Interesse zu wecken und zu bekommen.

    Wenn man hier zu hoch einsteigt, erreicht man höchstens das Gegenteil: Die Hundehalterin macht dicht und ist gar nicht mehr bereit, in diesem Thema aktiv zu werden.
    Damit wär dann keinem geholfen.

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    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Erstmal noch danke Euch allen für die Tips und eine ehrliche Meinung ! Da ich leider wenig Erfahrungen mit Hunden habe und manchmal auch vermehrt dazu neige, meine eigene Meinung in Frage zu stellen, war mir erstmal dran gelegen, ob so ein Verhalten normal sein kann bzw. der Hundehalter dann was falsch macht, oder ob da was im Argen liegt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frag ruhig nach, falls Du Dich bei einem Trainer oder einer Hundeschule erkundigst, ob sie dort Erfahrungen mit Auslandshunden bzw. Hunden aus dem Süden, aus Tötungsstationen etc. haben.

    Es gibt auch Literatur zu dem Thema, z.B. das hier oder dieses.

    Vielleicht hilft es Deiner Mutter, wenn sie sich ein bisschen in das Thema Hundeverhalten allgemein und Auslandshunde speziell einliest, dann wird sie bestimmt klarer erkennen, was im Umgang mit ihrem eigenen Hund falsch läuft und was verändert werden könnte und sollte (und auch schon mal eine Idee davon bekommen, wie das wohl gehen kann).
    Wusste ich noch gar nicht, dass "Auslandshunde" spezieller sind. Ich hätte da nur eher Angst vor merkwürdigen Krankheiten gehabt... Mit Lesen ist meinen Eltern aber sicher nicht gedient, dafür fehlt es auch an der Zeit. Das Buch landet dann sicher nur auf dem großen Stapel ungelesener Sachbücher. Ich denke mal, da ist ein tatsächliches Date mit einem kompetenten Trainer hilfreicher. Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch ein Buch kaufe, Tips habe ich hier ja auch genug

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Hasi,

    mir wird bei deiner Beschreibung echt Angst und Bange!

    Ein Hund, der so erfolgreich seine Ressourcen verteidigt, wird immer weniger Hemmungen haben, seine Rechte weiter zu verteidigen. Wenn er jetzt schon schnappt und beißt - prost Mahlzeit.

    Du solltest deiner Mutter klar machen, wie gefährlich so ein Hund werden kann. Ich weiß nicht, ob du Kinder hast oder so - aber mit Kindern würde ich so ein Haus nicht mehr betreten.

    Deine Mutter tut weder sich noch dem Hund einen Gefallen. Leider.

    Es gibt ja auch Trainer, die einen Hausbesuch machen, vll. wäre das für sie angenehmer?
    Hausbesuche sind sicher eine gute Idee. Jimmy hat nämlich auch so seine Probleme, ins Auto zu kommen (zu dick, und nachschieben darf man auch nicht, da wird dann auch geschnappt).
    Kinder habe ich keine, aber wenn meine Eltern sich ankündigen, freue ich mich immer zuerst, bis mir dann einfällt, dass der Hund auch dabei ist - und ich mag Hunde sehr gern!

    An der Stelle fällt mir auch noch etwas ein, vielleicht wäre das auch mal wichtig: nach meiner Mutter schnappt er nie, immer nur nach meinem Vater oder mir oder meinem Freund. Keine Ahnung, womit das zu tun hat, wir versuchen alle drei eher, streng mit ihm umzugehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Hasi,

    ich komme mit meiner Frage mal aus einer ganz anderen Richtung: hat dich deine Mutter mit Regeln, Belohnungen und Verboten erzogen oder konntest du tun und lassen was du wolltest? Hat man dir Grenzen gesetzt, damit du dich besser orientieren konntest oder hast du dich ungeschützt und haltlos gefühlt? Wußtest du, was richtig und falsch war oder hat man dich dem Schicksal überlassen?
    Na ja, ich wurde ganz, ganz anders erzogen als der Hund... meine ich jedenfalls. Aber wenn ich das anspreche, gibt es wieder einen riesigen Familienkrach. Das ist leider eine andere, schwierige Baustelle. Vielleicht ärgert es mich deswegen auch zugegebenermaßen, wie der Hund verhätschelt wird... Artgerechte Haltung hin oder her.
    Avatar made by Betsi!

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    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    naja, deine mutter scheint das tierchen ja eben nicht artgerecht zu halten, denn verhätscheln ist nicht artgerecht. ich mag's ungern sagen, weil ich den ausdruck sch**+ finde, aber hunde brauchen führung, will heißen grenzen und regeln (wie kinder, klar). und mal zum thema auslandshunde: die brauchen das auch, manche sogar besonders. mal so aus der ferne: deine beschreibung klingt nicht nach trauma (hab ich das richtig verstanden, dass er erst später damit angefangen hat, nach deinem vater und deinem freund zu schnappen), sondern scheint der hund deine ma vielleicht eher zu verteidigen, sie als "seins" anzusehen. sie scheint ihm ja außerdem alles recht zu machen, so dass kein knurren und schnappen notwendig ist

    gute hundetrainer kommen immer nach hause. hätten denn deine eltern da überhauot bereitschaft zu?

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    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Zitat Zitat von apfelschnecke Beitrag anzeigen
    naja, deine mutter scheint das tierchen ja eben nicht artgerecht zu halten, denn verhätscheln ist nicht artgerecht. ich mag's ungern sagen, weil ich den ausdruck sch**+ finde, aber hunde brauchen führung, will heißen grenzen und regeln (wie kinder, klar). und mal zum thema auslandshunde: die brauchen das auch, manche sogar besonders. mal so aus der ferne: deine beschreibung klingt nicht nach trauma (hab ich das richtig verstanden, dass er erst später damit angefangen hat, nach deinem vater und deinem freund zu schnappen), sondern scheint der hund deine ma vielleicht eher zu verteidigen, sie als "seins" anzusehen. sie scheint ihm ja außerdem alles recht zu machen, so dass kein knurren und schnappen notwendig ist

    gute hundetrainer kommen immer nach hause. hätten denn deine eltern da überhauot bereitschaft zu?
    Gute Frage... ich hoffe, schon. Mehr als Ausprobieren kann ich es ja nicht!

    Das mit dem Verteidigen und als "seins" ansehen, da gibt es übrigens eine ganz lustige Anekdote dazu: sie meint ja, er wär "total auf sie fixiert", und würde keinen anderen akzeptieren als sie. Ich glaube, sie findet das gut.

    Ehrlichgesagt hat er meinen Vater teilweise von Anfang an angeknurrt, an seine Füße darf man gar nicht ran (außer meiner Mutter). Das Schnappen allerdings ist neu. Vor allem auch bei mir, von mir hat er anfangs noch ziemlich akzeptiert.

    *seufz*. Alles nicht ganz einfach!
    Avatar made by Betsi!

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    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Liebe Hasi,

    bei uns fährt immer einer rum (mit zahlreichen Hunden). Auf dem Schild steht: Hundetrainer und - Psychologe.

    Wenn Du so jemanden suchst, ist Deine Mutter vielleicht eher bereit....

  8. Inaktiver User

    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Zitat Zitat von HasiII Beitrag anzeigen

    An der Stelle fällt mir auch noch etwas ein, vielleicht wäre das auch mal wichtig: nach meiner Mutter schnappt er nie, immer nur nach meinem Vater oder mir oder meinem Freund. Keine Ahnung, womit das zu tun hat, wir versuchen alle drei eher, streng mit ihm umzugehen.
    Der Hund verteidigt seine Ressourcen, oder ums es drastisch zu formulieren: deine Mutter ist für ihn nicht viel mehr als eine Dose Futter. Er hat es nicht gelernt, sich zu integrieren/unterzuordnen/einzuordnen. Wie auch? Er dominiert euch allesamt.





    Zitat Zitat von HasiII Beitrag anzeigen
    Na ja, ich wurde ganz, ganz anders erzogen als der Hund... meine ich jedenfalls. Aber wenn ich das anspreche, gibt es wieder einen riesigen Familienkrach. Das ist leider eine andere, schwierige Baustelle. Vielleicht ärgert es mich deswegen auch zugegebenermaßen, wie der Hund verhätschelt wird... Artgerechte Haltung hin oder her.
    Schade, dass du deine Mutter nicht darauf ansprechen kannst. Denn in ihrer Erziehung hat sie dir Grenzen gesetzt, hat dich geführt und gelenkt. Damit du lernst dich zu orientieren. Hunde brauchen diese wohlwollende Führung nicht minder!

  9. Inaktiver User

    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Noch ein Aspekt: einen Hund (oder eine Katze) zu überfüttern und fett werden zu lassen, halte ich für Tierquälerei.

    Umso mehr, da der betreffende Hund offenbar eh schon Arthrose in verschiedenen Gelenken hat. Übergewicht verstärkt dieses Gesundheitsproblem und die damit verbundenen Schmerzen.
    Weil die wenigsten Hunde ihre Nahrungsaufnahme selber zügeln können (Hunde sind wie manche Menschen: sie verwechseln meistens Appetit bzw. Lust mit Hunger), ist der Mensch dafür zuständig. Er trägt die Verantwortung, er muss die Nahrung auf ein gesundes Mass beschränken.

    In der freien Natur würden die Hunde bzw. Wölfe auch nicht jedes Mal, wenn sie Lust auf Fressi haben, ein Reh vor der Nase haben, sondern gehen bei 8 von 10 Jagdversuchen leer aus, so dass sich die Nahrungsaufnahme von selbst reguliert.

    Bitte mach deiner Mutter klar, dass sie dem Hund durch die "Stopferei" (ich verwende das Wort bewusst) nicht nur keinen Gefallen tut, sondern ihn quält, weil er dadurch verfettet und sich seine Arthroseschmerzen verschlimmern.

  10. Inaktiver User

    AW: Normales Hundeverhalten oder ist er schlecht erzogen?

    Ihr habt ja alle recht...

    Aber ich bin immer noch der Meinung, dass man es lieber etwas vorsichtiger angehen sollte.
    Wenn man der Hundehalterin (die ja irgendwo schon irgendwie ahnt und im Inneren auch weiß, das was falsch läuft und dass sie bestimmt nicht alles richtig macht... ) jetzt mit Vorwürfen a la
    "Der Hund wird gefährlich" "Soll er erst Kinder beißen" oder "Fettfüttern ist Tierquälerei" "Du behandelst den Hund grundfalsch" usw. kommt und ihr ungefragt alles um die Ohren klatscht, was sie besser machen soll und dass gefälligst ein Hundetraining her muss und alles sowieso ihre Schuld ist...
    ...
    ...
    dann...
    ...
    erreicht man sicherlich gar nichts.
    Außer, dass sie dichtmacht und sich und ihren geliebten Wauz völlig unverstanden fühlt.

    Von daher würde ich immer noch so vorgehen wie ich es eingangs beschrieben habe und erst einmal langsam Interesse und Verständnis für Hundeverhalten an sich wecken (und das macht der Rütter nun einmal auf sehr witzige und charmante Art...).
    Und dann peu a peu weitergehen.

    Ich habe leider schon zuviele Hundehalter erlebt, die von zu krassen "jetzt-aber-so-und-so" Vorträgen bei Trainern und Hundeschulen abgeschreckt das Weite gesucht haben.
    Fazit dieser Leute dann: Hundeschule bringt nix und die verstehen meinen Hund sowieso nicht.

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