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Thema: Hund und Berufstätigkeit?
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02.12.2010, 16:52Inaktiver User
AW: Hund und Berufstätigkeit?
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02.12.2010, 17:11Inaktiver User
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Eine Bekannte hat einen 9 Monate alten Dalmatiner aus dem Tierschutz übernommen. Der Hund war seinem Besitzer weggenommen worden - außer dem Kellerraum kannte die Kleine nichts. Wir witzeln immer, dass die Kleine (die mittlerweile 5 Jahre alt ist) die Wiedergeburt von Lassie ist. Dieser Hund konnte von Anfang an überall mit hingenommen werden. Läuft am Pferd ohne einmal zu jagen, blieb nach kurzer Zeit stundenweise alleine etc. - klar, selten gibt es solche Hunde. Der Regelfall sind aber die ganzen "normalen" (natürlich ist jeder Hund was besonders) Hunde, die das Zusammenleben mit Menschen erstmal lernen müssen. Die einer brauchen da mehr Übung für die anderen weniger!
Und leider sitzen gerade im Tierschutz sehr häufig Hunde, die schon Probleme gemacht haben (bzw. von ihren Besitzern schon verzogen oder gar nicht erzogen wurden). Natürlich gibt es auch da Ausnahmen und auch supertolle Hunde werden abgegeben.
Ein Ersthundehalter sollte meiner Meinung nach immer(!) zumindest eine Zeitlang eine Hundeschule besuchen. Anleitung und Lernen schaden niemandem!
Vielen macht es ja sogar so viel Spaß, da man beim Training dabei bleibt (Agility, Clickern, Mobility, Fährten... - es gibt so viele Sachen, die Hund und Mensch Spaß machen).
Noch mal zur Betonung: In den meisten gut erzogenen, angenehmen Hunden steckt jede Menge Arbeit! Je nach Rasse und Individuum sehr, sehr viel oder nur viel ;-) Lassies sind die Ausnahme! Dass sollte jedem, der einen Hund anschafft klar sein und er/sie sollte bereit sein diese Arbeit zu leisten!
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02.12.2010, 17:17Inaktiver User
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Dass Hunde die im Tierheim sitzen oft traumatisiert sind ist nicht von der Hand zu weisen. Aber man kann ja auch einen Hund direkt vom Vorbesitzer übernehmen, wenn sich Leute scheiden lassen oder erkranken und der Hund seinen Platz verliert muss er ja deshalb nicht verhaltensauffällig sein.
Enorm wichtig finde ich - und ich glaub das machen viele verkehrt - sich nicht an der Optik, sondern am Wesen zu orientieren.
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02.12.2010, 17:39
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Ja. Bei uns zuhause war auch von halb 8 bis halb 2 keiner da, und ein Spitzmischling und zwei Langhaardackel haben das von klein auf gelernt und unbekümmert mitgemacht. Aus anderen Familien kenne ich ähnliches, mit ganz unterschiedlichen Hunden (Dackel, Spaniel, Labrador, Berner Sennhund, selber aufgezogen, Fundhund, Tierheim...) Da hat auch keiner den ganzen Tag gejammert.
Kann natürlich schiefgehen, wenn der Hund vom Temperament her so gar nicht allein sein kann, aber das ist nach meiner Erfahrung selten.
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02.12.2010, 17:54Inaktiver User
AW: Hund und Berufstätigkeit?
ähm ... halb 8 bis halb 2 sind aber 6 Stunden, nicht fünf ...
Und auch 4 Tage die Woche 6 Stunden ganz allein (ohne Artgenossen, ohne Menschen) finde ich zuviel.
Wo hast du das denn her??
Das ist schlicht ... Unfug. Es gibt Hunde, die mögen keine anderen Hunde, das ist richtig. Daraus eine allgemeine Regel abzuleiten, ist nicht möglich.
Den Hund darfst du in die meisten Läden aber nicht mitnehmen. Willst du ihn etwa vor der Tür sitzen lassen?
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02.12.2010, 18:07Inaktiver User
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02.12.2010, 18:09Inaktiver User
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02.12.2010, 18:11Inaktiver User
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Es ist nicht ideal, da geb ich dir recht.
Aber noch weniger ideal ist es eben, getötet zu werden weil man kein Zuhause findet. Weil jemand meint er kann keinen Hund halten, weil der 4 mal die Woche 6 Stunden allein wäre.
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02.12.2010, 18:19
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Das ist sehr wichtig!
Auf der anderen Seite muss man auch nach einem Hund suchen, der von der Grösse und Breite und vom Körperbau zu einem passt.
Und letztlich auch einen, den man süss findet.
Also ich würde mir gut überlegen, was für ein Typ Hund mir gefällt, dann gezielt im Tierheim und in den Vermittlungsseiten von Hunde in Not suchen und dann nach Charakter auswählen.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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02.12.2010, 18:40
AW: Hund und Berufstätigkeit?
Cessy, alles, was du sagst, klingt sehr sympathisch und hundefreundlich.
Ich würde Dir sofort einen Hund vermitteln.
5 oder 6 Stunden allein zu sein ohne Gassi ist für einen erwachsenen Hund kein Problem. Da Ihr sogar eine Terrasse habt, könntet Ihr eine Hundeklappe einbauen, so dass der Hund bei dringendem Bedürfnis in den Minigarten kann. Der muss natürlich abgesichert sein.
Die meisten Hunde haben keine solchen idealen Verhältnisse, wir Ihr sie bieten könnt. Wer hat schon 2 erwachsene sportliche begeisterte Menschen, die in ihrer Freizeit bereit sind, sich mit dem Hund zu beschäftigen, die über 3 Möglichkeiten von hundeerfahrenen Hundesitter verfügen und den Hund immer in den Urlaub mitnehmen wollen?
Ihr habt einem Hund viel zu bieten, geh da mal ganz selbstbewusst an die Suche.
Zu den entsetzten Kommentaren, man könne seinen Hund nicht zum Einkaufen mitnehmen. Ich nehme meine Hunde seit 20 Jahren so gut wie immer mit und lasse sie vor dem Geschäft warten. Zum Teil auch ohne sie anzuleinen. Es ist bis auf einmal noch nie etwas passiert. Nur einmal hat ein Arschloch (sorry!) die Hündin von der Leine abgemacht, GottseiDank war es die, die nicht auf die Strasse geht. Meine eine Althündin hat ohne Leine brav vor jedem Geschäft auf mich gewartet.
Diese Einkaufstouren sind Teil des Hundeprogramms und sehr beliebt bei meinen Hunden. Es gibt fast immer tolle Begegnungen mit Menschen, insbesondere Kindern, die den Hund süss finden, es gibt immer mal ein Leckerchen direkt nach der Warterei und der Hund ist die ganze Zeit beschäftigt. Es ist mächtig aufregend, weil zudem noch der Bürgersteig intensiv abgeschnuppert werden muss, weil jeder Millimeter interessant riecht.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
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Kari Bremnes



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