Ich komm vom land, lebe in der Stadt ... und ich kenne hier wesentlich mehr Hundehalter, die sich mit den Tieren beschäftigen und ihnen auch was anderes bieten als den Hof oder den Garten (den haben ja auch Städter bisweilen). Natürlich gibts auch die fettgefüttertern Fußhupen, die dreimal am Tag ne runde um den Block walzen, aber grundsätzlich erlebe ich es doch eher so, dass die Leute die Tierhaltung eher hinterfragen und sich aktuell informieren. auf dem Land hingegen heißt es eben: Das haben wir immer schon so gemacht, da is das Tier auch nich von gestorben, fertig.
ich krieg regelmäßig die krise, wenn ich die unausgelasteten hunde (auhc in meiner familie...) am zaun entlang hechten sehe, völlig außer sich, weil sie mal einen Artgenossen sehen. Sonntags wird auch mal spazieren gegangen, aber immer an der Leine, Leinenführigkeit lässt aber zu wünschen übrig. kontakte werden stets vermieden, warum auch immer.

allerdings muss ich doch sagen, dass sich bei den jüngeren leuten, egal ob zugezogen oder da geblieben, doch langsam was tut im bereich: wir gucken mal über den vor jahrealten dreck starrenden tellerrand. leider bei weitem nicht bei allen:(