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  1. VIP

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    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Hallo Universum (sieht ja lustig aus...),

    bei mir lebt eine einzelne Hauskatze und auch ich bin berufstätig. Ursprünglich gab es auch einen Kater, aber die beiden haben sich nicht vertragen.
    Ähnlich ging es auch Freunden von mir - viel Streit zwischen den Miezen und der Frust wurde dann in Form von diversen Pfützen im ganzen Haus zum Ausdruck gebracht.

    Also, eine Einzelkatze muss nicht unglücklich sein.

    Meine Tierärztin hat mir mal erklärt, dass Katzen keine Rudeltiere seien und wenn ich meine Katze zwangsweise verpartnern würde, müsste sie sich ja nicht nur ihr Revier, sondern auch noch ihren Menschen teilen.

    Und zum Thema Arbeit: Am WE bin ich ja tagsüber zu Hause, aber meine Katze schläft und legt keinen Wert auf Bespaßung. Offensichtlich haben wir einen ähnlichen Rhythmus, oder sie hat sich meinem angepasst.

    Urlaub ist natürlich eine andere Sache. Ich habe meine Katze einmal zu einer Freundin gebracht, weil ich beruflich mal drei Wochen unterwegs war. Das würde ich nicht noch einmal tun. Ortswechsel ist ja nichts für Miezen.
    Mittlerweile ist sie fast 15 und sollte ich doch mal wegfahren, dann kommen Freunde zum Füttern und betüddeln vorbei.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es eine Nachfolgerin geben wird, aber wenn dann unbedingt aus dem Tierheim!
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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  2. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das siehst Du nicht ganz zutreffend: Katzen suchen sich ihr Personal meist selbst aus.
    Wir lassen uns ja zu Personal machen.

    Mein Kater versucht das ja auch immer wieder - immer mal mit was anderem. Man läßt das zu oder eben nicht *g*

    Sam hat Diabetes bekommen - ist jetzt 2 Monate her - zuerst ließ die Kraft in den Hinterbeinen nach - was normal ist wie der Doc sagt. Inzwischen hat er seine Kraft zurück, aber als das am Anfang noch nicht war konnte er nicht mehr auf die Waschmaschine springen (dort steht sein Futter damit der Hund es nicht frisst) also gabs nur zwei Möglichkeiten für Sam - den Weg über die Toilette auf dei Fensterbank und dann zur Waschmaschine - ODER wir

    Also vor der Waschmaschine lautes Klagen und Jammern... wenn jemand ins Bad kam noch lauteres Klagen und Jammern und Hinlegen und schwach aussehen! Sam beherrscht das in Perfektion und ich falle jedesmal drauf rein

  3. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Katzen suchen sich ihre Besitzer meist selbst aus.
    Da möchte ich mal was gegen sagen: Klar ist es toll, wenn eine Katze sofort auf einen zukommt.

    Aber gerade die Katzen, die völlig verschüchtert im TH im Körbchen rumsitzen und sich nicht raustrauen, sind die, die am meisten dort leiden. Und denen man unbedingt eine Chance geben sollte.

    Meine Sami ist nicht auf mich zugekommen, die habe ich mit sanfter Gewalt aus dem Körbchen rausgezogen.
    Und sie ist trotzdem die beste uns vertrauteste Katze, die ich je hatte.

  4. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sam hat Diabetes bekommen - ist jetzt 2 Monate her - zuerst ließ die Kraft in den Hinterbeinen nach - was normal ist wie der Doc sagt.
    Durch Diabetes ?

  5. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Durch Diabetes ?
    Ja der TA sagte, die Muskelkraft ließe dort am ersten nach. Wenn es erkannt ist und behandelt wird gibt sich das wieder.

  6. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von time2change Beitrag anzeigen
    Katzen sind nun mal kleine Raubtiere. Ein Vogel oder eine Maus die blöde genug ist sich fangen zu lassen....tja, natürliche Auslese nenne ich das.
    Das kann ich so nicht stehen lassen: Es stellt für unsere Ökösysteme schon eine enorme Belastung da, wenn Hunderte wohlgenährte, kräftige, betütelte Hauskatzen rumschleichen und Beute jagen.

    Und das hat auch nichts, aber auch garnichts mit natürlicher Auslese zu tun.

  7. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann ich so nicht stehen lassen: Es stellt für unsere Ökösysteme schon eine enorme Belastung da, wenn Hunderte wohlgenährte, kräftige, betütelte Hauskatzen rumschleichen und Beute jagen.

    Und das hat auch nichts, aber auch garnichts mit natürlicher Auslese zu tun.
    Instinkt. Und wenn mir mein Kerl stolz als erste Beute eine Ratte in die Wohnung legt, dann war das ein Geschenk!

  8. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Katzen erwischen nicht so häufig Vögel. Die Katze meiner Mutter war ganz geschickt - aber meist hatte sie keinen Erfolg.

    Mäuse oder sogar Ratten - meinetwegen. Fee legte die toten Mäuse immer vor die Tür - schön in Reihe und ohne Kopf *würg* sie ernährte "Ihre" Familie - ich hab sie in dem Glauben gelassen.

    Sam geht nie raus - aber er sitzt oft am offenen Badezimmerfenster und guckt in den Garten - er würde wenn er nicht soviel Angst hätte....

  9. Moderation

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    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Bei reiner Wohnungshaltung würde ich unbedingt zu 2 Katzen raten. Auch wenn sich die beiden dann nicht unbedingt lieben, sondern nur "notgedrungen akzeptieren".

    Für frei lebende Katzen ist die Kommunikation mit Artgenossen, sprich Aushandlung von Territorien, Wegerechten, Zugang zu Ressourcen etc ein großer Teil ihrer täglichen Beschäftigung. Und zwar nicht unbedingt die direkte Kommunikation, sondern sehr viel über Duftstoffe, die an markanten Stellen angebracht sind, auch Gestik und Mimik aus einiger Entfernung etc.

    Wenn eine Katze nun gar keinen Zugang zu solcher Kommunikation hat, wird ihr ein großer Teil ihrer "normalen" Beschäftigung vorenthalten.

    Das kann man tun, gerade bei Ausnahme-Tieren, die wirklich keine Artgenossen um sich dulden. Aber man sollte dann zum Wohl des Tieres ausreichend Ersatzbeschäftigung anbieten. Und bei einer 40 Std Woche kann das schon leicht unrealistisch werden.

    Falls Du Dir das mit dem Freigang doch noch mal überlgen würdest, wäre aber wirklich nichts gegen Einzelhaltung einzuwenden - dann kann die Katze sich ja gut selbst beschäftigen.

    Übrigens erwischen Katzen nur sehr selten gesunde Vögel. Und für kranke Vögel muss ein schneller Tod durch die Katze nicht unbedingt die schlechteste Alternative sein, auch wenn der Gedanke nicht schön ist.

    (Falls Du auf der Suche nach Lektüre bist: die Bücher von Vicky Halls finde ich wirklich toll. Sie geben richtig viel Einblick in die Persönlichkeit von Katzen, wie die Kerlchen so ticken. Und helfen, mögliche "Fehler" in der Katzenhaltung gleich zu Anfang zu vermeiden. Außerdem recht unterhaltsam geschrieben. Habe schon viele Katzenbücher durch, und diese Bücher gehören für mich mit zu den besten.)
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  10. Inaktiver User

    AW: ich hätte sooooo gerne ein haustier (katze)

    Lebenslang ein Stubenhocker
    Von Daniel Lingenhöhl

    Amerikanische Vogelschützer fordern, Hauskatzen den Freigang zu streichen. Die Raubtiere töten jedes Jahr Hunderte Millionen Vögel und kleine Säugetiere, Amphibien und Reptilien, darunter auch bedrohte Arten.
    Vor 4000 Jahren hat der Mensch die Katze zum Haustier gemacht und ihr beigebracht, das Leben in Wohnungen und Gärten zu ertragen. Erhalten haben sich die Tiere jedoch ihr Verlangen, Vögel zu fangen. In Amerika bringt dieser Jagdeifer nun Vogelschützer gegen die Haustiere auf. "Katzen töten jedes Jahr Hunderte Millionen Vögel und kleine Säugetiere, Amphibien und Reptilien, darunter auch bedrohte Arten", sagt Mike Parr von der Schutzorganisation American Bird Conservancy (ABC).

    Etwa 90 Millionen Hauskatzen leben in den Vereinigten Staaten; dazu kommen noch mindestens genauso viele verwilderte Artgenossen. "Die meisten Katzen jagen, selbst wenn sie gefüttert werden. Das macht sie zu einer der größten Bedrohungen für unsere Wildvögel nach der Zerstörung der Lebensräume", sagt Parr.

    Seine Organisation plädiert dafür, dass Katzen im Haus bleiben. "Die Initiative ,Cats Indoors!' soll die Besitzer ermutigen, ihre Tiere in der Wohnung zu halten", sagt ABC-Präsident George Fenswick. Nach draußen sollen die Katzen allenfalls an der Leine oder ins Freilaufgehege dürfen.

    Unklar ist allerdings, wie viele Finken, Waldsänger oder Drosseln den freilaufenden Katzen tatsächlich zum Opfer fallen. Zwar haben die Raubtiere während der vergangenen Jahrhunderte mindestens 33 Vogelarten ausgerottet. Werden sie auf isolierten Inseln eingeschleppt, können Katzen in den dortigen Ökosystemen große Schäden anrichten.

    Doch auf dem Festland bedrohen von jeher zahlreiche Fressfeinde wie Sperber, Fuchs oder Elstern die Vögel. "Normalerweise herrscht ein feines ökologisches Gleichgewicht zwischen Räubern und Beute", sagt der britische Biologe John Baker von der Universität Reading. "Bei den Hauskatzen ist dies jedoch außer Kraft gesetzt. Daher kommen sie oft in unnatürlich hoher Dichte vor."

    Zwischen 200 und 1000 Katzen pro Quadratkilometer zählten Forscher in britischen und amerikanischen Städten - in freier Natur könnte diese Fläche allenfalls zwei Wildkatzen ernähren. Ihr Jagdinstinkt lässt auch satte Hauskatzen Vögeln oder Mäusen nachstellen.

    Laut einer Studie töteten Katzen im englischen Dorf Felmersham binnen einer Saison jeden dritten Haussperling. In der Stadt Bristol erbeuteten sie sogar fast die Hälfte aller Sperlinge, Rotkehlchen und Heckenbraunellen. Zahlen, die Baker Sorgen bereiten: "Diese Verluste sind nicht zu vernachlässigen, zumal Gärten angesichts ausgeräumter Kulturlandschaften als Lebensraum für die Vögel immer wichtiger werden." Hochgerechnet auf ganz Großbritannien könnten die neun Millionen Hauskatzen bis zu 27 Millionen Vögel erbeuten. Solche Zahlen müsse man aber mit Vorsicht betrachten, schränkt Baker ein.

    Wegen der unsicheren Datenbasis bleiben europäische Naturschützer gelassen. "Es gibt keine Anhaltspunkte, dass Katzen in Europa einen nennenswerten Einfluss auf die Vogelbestände haben", sagt Markus Nipkow vom Naturschutzbund Deutschland. Seine Kollegin Sarah Niemann von der britischen Royal Society for the Protection of Birds sagt hingegen: "Es stimmt, dass unsere Haussperlinge dramatische Bestandseinbußen hinnehmen mussten."

    Die Art leide aber eher unter sich verschlechternden Lebensbedingungen, so Niemann. "Trotz der intensiven Nachstellungen durch Katzen vermehrten sich zum Beispiel Blaumeisen in den letzten Jahrzehnten sogar deutlich." Für Markus Nipkow ist der Fall deshalb klar: "Die Katzen schöpfen einfach den Teil der Vögel ab, der ohnehin umkommen würde.

    Rund 60 Prozent aller Kleinvögel überleben nicht bis ins nächste Jahr." Dennoch rät Nipkow: "Ein Glöckchen am Halsband kann Vögel warnen. Während der kritischen Phase, wenn die Jungvögel ausfliegen, sollten die Katzen vielleicht im Haus bleiben. Sie dauerhaft einzusperren halten wir aus Tierschutzgründen aber für sehr fragwürdig."

    Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund sieht die Initiative "Cats Indoors!" ebenfalls kritisch: "Wenn die Tiere Freigang kennen, kann man sie nicht einfach ins Haus verbannen. Manche Katzen gehen dann im Wortsinn die Wände hoch. Das ist nicht tiergerecht." Halter sollten aber ihre Zöglinge zumindest sterilisieren lassen, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren. "Jedes Frühjahr werden unsere Tierheime von einer Katzenschwemme heimgesucht. Andere Hauskatzen verwildern und ernähren sich dann von Wildtieren."
    Hervorhebungen von mir.
    Jeder mag selbst entscheiden, ob er seine Katze drinnen oder draußen hält.

    Probleme zu leugnen ist aber nicht sachgerecht. Und auch nicht gerade "tierlieb".

    Es ist nun mal nicht normal, daß soviele Katzen auf einem Terrain leben - und "natürlich" wäre das nicht möglich, sie würden verhungern und auch sonst nicht alt werden. In diese "natürliche Selektion" des Katzenbestandes wird aber eben durch den Menschen eingegriffen.

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