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Pferdekrise in Irland
Verhökert, vergessen, verhungert
Von Marco Evers
In den Boomjahren leisteten sich viele Iren edle Pferde als Statussymbol - in der Krise werden die Vierbeiner zur Last. Die Folge: Viele Tiere werden einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel. Ihnen droht im Winter ein qualvoller Hungertod.
Wenn vor der Krise das Telefon klingelte, dann bedeutete das für Conor Dowling meistens, dass er wieder einen Hund oder eine Katze retten musste. So war es damals, in den guten Zeiten, als Irland noch der keltische Tiger war und so reich wie noch nie in seiner Geschichte, also bis vor fast drei Jahren.
Wenn jetzt das Telefon klingelt, dann ahnt der Tierschutzinspektor, dass er gleich den Anhänger anspannen kann. "Bei 70 Prozent der Anrufe geht es um ein Pferd", sagt Dowling. Dann steht wieder irgendwo ein Hengst auf der Kreuzung. Oder neben der Autobahn. Oder jemand sah sich auf seinem Grundstück plötzlich einem herrenlosen Rennpferd gegenüber.
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Pferdekrise in Irland: Verhökert, vergessen, verhungert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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Ergebnis 1 bis 6 von 6
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23.11.2010, 10:08
So nah...-Verhökert, vergessen, verhungert
Geändert von Inaktiver User (23.11.2010 um 12:20 Uhr) Grund: Aus urheberrechtlichen Gründen gekürzt.
LG Gilgit
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23.11.2010, 11:21Inaktiver User
AW: So nah...-Verhökert, vergessen, verhungert

@Gilgit nicht nur in Europa gibt es dieses Leiden.
Sehr ähnlich geht es vielen Wildpferden in Amerika, Kanada....
(Diese Pferde werden gequält und misshandelt und auf Massentransporte zu teuflischen Schlächtern gefahren durch halb Amerika)
Sheryl Crow setzt sich so gut sie kann für diese Wildpferde ein.
Es ist so viel Leid. Man kann es nicht fassen wenn man diese Bilder sieht.
Hier ein Video
Ab der Mitte des Videos sind ganz schlimme Szenen, vorsicht. Mich beutelts selber immer wieder ,wenn ich es anseh.
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23.11.2010, 12:46
AW: So nah...-Verhökert, vergessen, verhungert
Da kann man nur Mahatma Gandhi zitieren:
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."LG Gilgit
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25.11.2010, 07:15
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25.11.2010, 07:50Inaktiver User
AW: So nah...-Verhökert, vergessen, verhungert
Gestern in den Nachrichten, kam ein Beitrag über das Schicksal der Pferde in Irland.
Da gibt es einen Mann, der so eine Art Gnadenhof für diese Pferde hat. Er betreibt das schon seit ein paar Jahren. Jedoch hat er eben durch die Krise mittlerweile, seine Kapazitäten total erschöpft. Raumtechnisch, wie finanziell.
Es ist so viel an allen Ecken und Enden dieser Welt.
Die Fassungslosigkeit übermannt einen total finde ich, denn man sieht irgendwie (zu oft) kein Land mehr.
Geändert von Inaktiver User (25.11.2010 um 07:56 Uhr)
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25.11.2010, 10:37
AW: So nah...-Verhökert, vergessen, verhungert
Ja, ich habe den Bericht auch gesehen. Allerdings ist das nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.
Es laufen ca 20.000 Pferde auf der Insel frei rum oder werden unversorgt einfach angebunden. Und von den unzähligen Windhunden (Greyhounds) mal ganz abgesehen, die werden auch entsorgt..Geändert von Gilgit (25.11.2010 um 10:43 Uhr)
LG Gilgit


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