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  1. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Band-of-Brothers:

    ich wunderte mich auch schon häufiger, dass jetzt jeder in die Hundeschule geht - auch mit dem 100sten Hund.

    Aber gerade für Ersthundebesitzer finde ich es sehr ratsam.
    Nicht nur für diese!

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen - Wissen und Anwendung des Wissens in Form von Lehreinheiten haben sich in dieser Zeit mehrfach revolutioniert, und ich halte es daher für SEHR wichtig

    • das eigene Wissen immer darauf zu überprüfen, ob es nicht weitere, andere oder bessere Methoden / Herangehensweisen gibt
    • immer mal wieder den Blick von aussen zu suchen, und die eigene Arbeit mit Hunden von anderen begutachten zu lassen


    Ich lerne in Sachen Hund eigentlich fortwährend hinzu, und ich bin dankbar dafür, mich mit anderen austauschen zu können - das fehlt im stillen Kämmerlein.

    Ein weiterer Punkt, den niemand, der allein vor sich hinwurschtelt, kompensieren kann, ist die angeleitete Sozialisation in unterschiedlichen Hundegruppen, in der die jungen Hunde miteinander in einer Art geschütztem Raum interagieren können, während die begleitenden Menschen Informationen bekommen, was gerade zu beobachten wäre (es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie wenig Menschen ihre Hunde und deren Ausdrucksverhalten kennen und einschätzen können), was man entsprechend beispielsweise vorhersehen kann, und wann es sinnvoll ist, korrigierend einzugreifen.

    Außerdem und das ist für mich nicht unwesentlich, aber das liegt daran, dass ich in der Tiefe meines Herzens eine faule Socke bin, gibt es den Gruppenzwang.
    Wenn alle fleißig üben und deren Hunde in der nächsten Trainingsstunde alles können und ich habe geschlunzt, dann ist mir das schon peinlich.
    Das ist ein Denkfehler meines Erachtens, mit dem Du Dich selbst ausbremst. Es geht nicht darum, ein Lernziel so schnell wie möglich zu erreichen, sondern es so gründlich und nachhaltig wie möglich umzusetzen. Beim Hund bedeutet das: Lernen lebenslang.

    Kein Hund auf der Welt hat innerhalb einer Woche etwas komplett verinnerlicht, und wird es in jeder Situation sicher abrufbar zeigen. Das soll er auch gar nicht. Allein der Ansatz ist völlig verfehlt - es geht um Interaktion, darum, eine Bindung aufzubauen. Es ist diese Bindung, die darüber entscheidet, ob Hund im entscheidenden Moment kooperiert oder sein eigenes Ding durchzieht, und nicht die "Glanzleistung", über stupides Drillen ein sicheres "Sitz" innerhalb von einer Stunde hervor gebracht zu haben.

    Es geht um den Spass und die Freude, darum, dass Hund und Mensch miteinander arbeiten, spielen, einander kennen und interpretieren. Es geht darum, dass Hund sich Mensch anvertrauen kann, und dass Mensch lernt, wie das funktioniert, dass er ein guter Hundeführer wird. Kooperation und Beziehung sind auch zwischen Menschen und Hunden die Schlüssel.

    DAS ist der Sinn einer guten Hundeschule, nicht: Mach sitz, platz, bleib. Das tut der Hund gern, wenn die Basis stimmt. Aber auch nur dann. Ansonsten reicht ein stärkerer Reiz, und Hund folgt diesem.

    Ich war im übrigen in der Welpengruppe, in der Junghundegruppe und in der Rüdengruppe, in der unkastrierte Jungrüden üben sollten, miteinander ein Auskommen zu finden, und wir Menschen, wie wir das fördern können, und Konflikte frühzeitig erkennen und umgehen.

    Mir war und ist wichtig, dass meine Trainer extrem gut informiert und auf dem Laufenden sind. Ich schaue mir insbesondere an, wie sie mit ihren eigenen Hunden umgehen, das sagt schon einiges aus. Mir ist wichtig, dass "meine" Rasse und ihre Eigenheiten bekannt ist/sind, und ihr ohne Vorurteile begegnet wird.

    Als ich mit eigenem Hund anfing, hatte ich ein grosses Glück, und mir wurden Hunde immer wichtiger, also las und lese ich, beobachte, probiere aus - die Messlatte liegt daher heute vermutlich recht hoch , aber es gibt sie, die guten Trainer, und ich freue mich, wenn ich Neues dazu lernen kann.

    Dafür nehme ich auch längere Fahrten in Kauf. Als wir vor 10 Jahren eine Hundeschule für unseren Racker suchten, und leider damals im Umfeld nicht fanden, fuhren wir Woche für Woche mehrere hundert Kilometer zum und vom Training. Es hat sich gelohnt.

  2. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von arouet58 Beitrag anzeigen
    Unterrichtest Du das selbst?


    Hört sich interessant an.
    Schätzchen, mantrailing ist sehr wichtig! Damit suche ich mir immer die besten Bri-Männer.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Das ist ein Denkfehler meines Erachtens, mit dem Du Dich selbst ausbremst. Es geht nicht darum, ein Lernziel so schnell wie möglich zu erreichen, sondern es so gründlich und nachhaltig wie möglich umzusetzen. Beim Hund bedeutet das: Lernen lebenslang.
    Da nimmst du mich vll. etwas zu wörtlich.

    Es ist mir schon klar, dass untrainierte Sachen wieder vergessen werden und deshalb bestimmte Kommandos etc. immer wieder mal wiederholt werden müssen.

    Da unterscheidet sich der Hund nicht vom Menschen.

    Z.B. jagt Ben ja gar nicht mehr - weil er körperlich nicht mehr kann. Früher war ich da sehr aufmerksam bei den Spaziergängen im Wald und habe sehr auf seine Körpersprache geachtet.
    Jetzt gucke ich durch die Gegend und sing ein Lied.

    Beim nächsten Hund müsste ich da wieder ganz anders agieren. Da ist es schon gut, wenn mir jemand mal auf die Füße träte und sagte: Finja, guck hin und sei schneller.

    Wenn man so lange ein so eingespieltes Team ist - du kennst das ja, geht dir das nicht ähnlich?

    Mir fällt das immer auf, wenn Leute zu mir sagen: "Das macht der so toll, wie haben sie das denn geschafft????"
    Und manchmal denke ich, das hat sich zwischen uns irgendwie so ergeben. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich manche Sachen wirklich trainiert habe.
    Alt und huzzelig

    Band-of-Brothers:
    bei mir in der Nähe wohnte lange, lange Jahre ein ganz wunderbarer weißer Schäferhund. Ich war immer ganz begeistert von seiner ruhigen, freundlichen Art.

  3. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was aber die Erziehung an sich betrifft: mein Hund hat in der Schule alles sofort kapiert und sofort mitgemacht.
    Hm, was meinst du denn konkret?

    Die Kommandos lernen viele Hunde natürlich sehr schnell. Besonders bei Schäferhunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Erziehung diesbezüglich sehr einfach sein kann. Die wollen einfach, wollen arbeiten, lernen, sich an ihrem Hundeführer orientieren und ihm gefallen, bzw. alles richtig machen und können. So war es zumindest bei unseren Schäferhunden. Als ich mit 9 Jahren meinen ersten "eigenen" Schäferhund bekam, war es für mich als junges Mädchen ein Leichtes diesem Hund "Sitz", "Platz", "Bleib", "Komm", "Aus", "bei Fuß", "such", "bring" usw. beizubringen, nebst irgendwelchem Quatsch wie "gib Pfötchen", "fang den Ball", "mach toter Hund", "spring über den Zaun" () usw., und das ohne Hundeschule oder ein vernünftiges Buch über Hundeerziehung. Das ging fast von ganz allein, weil der Hund unbedingt wollte und viel Spaß an unseren Übungen hatten.
    Ich musste diesen Hund auch nie bestrafen (bzw. anschreien), positive Verstärkung in Form von Leckerlies, vor allem aber Lob und meine Aufmerksamkeit und Zufriedenheit reichten völlig. Dieses "will to please" den engen Bezugspersonen gegenüber habe ich auch bei einigen anderen Schäferhunden kennen gelernt.

    Dafür hatten wir z.B. ein Problem mit dem Autofahren. Der Hund hatte vermutlich schlechte Erfahrungen gemacht (kam mit ca. 15 Wochen aus dem Tierheim zu uns, war ausgesetzt) und übergab sich, sobald die Autotür nur aufging. Wir haben das halbwegs in den Griff bekommen. Ich denke heute aber, dass wir das mit Unterstützung eines guten Hundetrainers wahrscheinlich schneller und besser geschafft hätten (klar, meine Eltern hatten keine Erfahrung mit diesem Problem, ich sowieso nicht).

    Aber viel wichtiger finde ich die "Grundlagen", die Seewespe beschreibt. Die Bindung zwischen Mensch und Hund, den Aufbau einer positiven, vertrauensvollen Beziehung, die dem Hund Sicherheit gibt.
    Und dabei kann die (gute) Hundeschule meiner Meinung nach unterstützen, beispielsweise auch bezüglich des Timings, was Finja angesprochen hat. Durch die Korrektur eines guten Trainers kann ich lernen rechtzeitiger, eindeutiger, unmissverständlicher zu agieren und dem Hund so die Orientierung zu erleichtern, was meiner Meinung nach die positive Bindung und das Vertrauen stärkt.

    Mir ginge es gar nicht so sehr um die einfachen Erziehungsgrundlagen bei dem Hund, bzw. die Befolgung einfacher Kommandos, sondern viel mehr um eine Optimierung meines Verhaltens, dass ich vielleicht noch etwas dazu lerne und um den Spaß für Mensch und Hund mit Gleichgesinnten. Und vielleicht auch um die Unterstützung bei möglichen Problemen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und gewaltfreie Methoden der Trainer. Ich habe da mal eine schlechte Erfahrung gemacht. Mein Welpe war schon mit 3 Monaten ziemlich groß, also größer als die meisten Welpen. Die Trainerin hat gemeint, er wäre zu "dominant" und bestrafte ihn. Ich war zu weit, um eingreifen zu können. Ich denke, sie hätte mir wenigstens sagen sollen, ich sollte es machen, weil ich ja die Bezugsperson des Hundes war. Auch wenn die Strafe nicht richtig war. Ich denke, sie hat ihm dabei irgendwie weh getan und er hat eine Wahnsinnsangst vor ihr bekommen, so dass wir weitere Übungen mit Begleitung dieser Trainerin nicht mehr ausführen konnten. Der Hund bleib einige Tage verstört, wollte nicht üben und reagierte ängstlich auf sachen, die wir an diesem Tag in der Schule lernten, weil er sie wahrscheinlich mit der Trainerin verband.
    Ja, von solchen Diskriminierungen höre ich leider immer wieder. Größere Rassen werden per se als "dominat" eingestuft, werde gröber angegangen als kleine, schneller und anders abgestraft, sollen sich unterordnen usw. Z.B. hörte ich von einer Hundeschule, die den Alphawurf praktiziert - aber nur bei Rassen wie Bordeaux Dogge und ähnlichen (in gemischten Gruppen im Welpenkus, da fliegen dann die quiekenden kleinen Klopse durch die Gegend ).

    In der Hundeschule, in der ich war, wird diese Art von "Rassismus" zum Glück nicht praktiziert.

  4. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da nimmst du mich vll. etwas zu wörtlich.

    Es ist mir schon klar, dass untrainierte Sachen wieder vergessen werden und deshalb bestimmte Kommandos etc. immer wieder mal wiederholt werden müssen.

    Da unterscheidet sich der Hund nicht vom Menschen.

    Z.B. jagt Ben ja gar nicht mehr - weil er körperlich nicht mehr kann. Früher war ich da sehr aufmerksam bei den Spaziergängen im Wald und habe sehr auf seine Körpersprache geachtet.
    Jetzt gucke ich durch die Gegend und sing ein Lied.
    Du, ich glaube, wir haben da beide hübsch aneinander vorbei kommuniziert - ich hatte es so aufgefasst, als sei es Dir unangenehm, wenn Du nicht wie viele andere mit Feuereifer in der nächsten Hundeschulstunde einen Hund präsentieren kannst, den es zwar sichtlich anödet, schon wieder dieses dämliche Kommando XY grundlos ausführen zu müssen, aber der es trotzdem TUT, während Du mit Deinem Hund lieber anderen Spass hattest.

    Beim nächsten Hund müsste ich da wieder ganz anders agieren. Da ist es schon gut, wenn mir jemand mal auf die Füße träte und sagte: Finja, guck hin und sei schneller.

    Wenn man so lange ein so eingespieltes Team ist - du kennst das ja, geht dir das nicht ähnlich?
    Klar geht mir das so! Auf Djambo kann ich mich blind verlassen, und er sich auf mich. Das ist etwas, was ich mit JEDEM Hund schaffen möchte - dieses Aufeinanderbezogensein, die wache, aktive Interaktion, und dieses unbedingte Vertrauen, das ich als grosses Geschenk betrachte, auch wenn wir es uns bisweilen durchaus mühevoll erarbeitet haben. Es ist aber nichts, das ich je HABE - ich muss es mir über die verschiedenen Lebensspannen, in denen ich mich ebenso verändere wie meine Hunde, immer wieder erarbeiten. Entsprechend fange ich nicht nur bei einem neuen Hund neu an, sondern auch mit meinem alten Racker immer wieder.

    Mir fällt das immer auf, wenn Leute zu mir sagen: "Das macht der so toll, wie haben sie das denn geschafft????"
    Und manchmal denke ich, das hat sich zwischen uns irgendwie so ergeben. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich manche Sachen wirklich trainiert habe.
    Alt und huzzelig
    So isses .

    Das sind doch die besten Lernerfahrungen, und zwar für Hund UND Mensch - wenn man durch lebendige Interaktion miteinander und aneinander wächst. Das ist Zeugnis und Beleg für gelungene Kommunikation zwischen Artfremden, und es ist gar nicht wichtig, ob man noch weiss, wie das wuppte. Beim nächsten Hund wird es auf andere Weise wuppen, weil es auf die Bereitschaft ankommt, die Offenheit, und die Freude an der Sache.

    Viele Strategien aus den Kursen waren für meinen Bär, der gerade in de Sonne döst, beispielsweise eigentlich nutzlos - extrem niedrige Reizschwelle, sehr schnell sehr gestresst, und dann "dicht". Das hiess: geduldig sein, ruhig, noch ruhiger, mich selbst entspannen, damit Herr Hund sich ebenfalls locker machen konnte. Gewohnheiten schaffen, Rituale, und daran festhalten, um ihm Sicherheit zu geben. DARÜBER konnte er sich entwickeln, nicht über irgendwelche "machen Sie dies, dann tut er das" Anregungen. Dennoch nahm ich aus den Stunden viel mit, und nicht zuletzt waren sie für Djambo einfach TOLL - lauter Hunde, und viele waren genau wie er, BOAH!! Damals waren RRs ansonsten eher nicht so häufig anzutreffen.

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    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Wenn ich mir eine Hundeschule wünschen dürfte, dann...

    - gäbe es ein Vorgespräch bei dem mir richtige Fragen gestellt werden und auch die Antworten gehört würden. Dann würde der Trainer darauf gucken wie ich mit meinem Hund interagiere und uns erst Mal ne Weile dabei beobachten wie wir so auf unsere Art und Weise den Alltag wuppen.

    - dann würden Rasse-Vorurteile nicht im Vordergrund stehen. Hütehunde sind X, Boarder Y usw.

    - dann wäre der Trainer gut vorbereitet auf die Stunde und könnte zu jeder Übung auch sagen warum sie sinnvoll ist und wie wir innerhalb der Woche damit weiter üben können.

    - dann gäbe es auch einen längeren Übungs-Spannungsbogen so dass man von Stunde zu Stunde weiter aufbauen kann.

    - dann würde ich Feedback für meine Körpersprache bekommen, für nicht klare Zeichen oder Verwirrungen.

    - dann würde mein Hund freudig in die Stunde gehen, die Trainerin freudig und vertrauensvoll begrüßen

    - dann würden wir ab und zu auch mal was neues ausprobieren und nicht zum 50igsten Mal den Dummy im Baum verstecken.

    - dann gäbe es Theorie-Einheiten um weiterzulernen.

    - und im Winter die Möglichkeit bei Schlechtwetter in einer Halle zu trainieren. Damit nicht so viele Stunden ausfallen müssen.

    - dann gäbe es ab und zu auch mal eine Einzelsequenz und ein Feedback dazu wo der Hund und ich gerade miteinander stehen.

    Dafür zahle ich dann auch gern den angemessenen Preis.

  6. User Info Menu

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schätzchen, mantrailing ist sehr wichtig! Damit suche ich mir immer die besten Bri-Männer.
    Oh...der sieht aber, wie soll ich sagen, ein wenig geprügelt aus.

    Und das Stöckchen, das muss er wohl auch noch selbst apportieren?



    Mag ja sein, dass mantrailing sehr wichtig ist, aber auch für Raben?

    Ich glaube, damit warte ich noch ein bißchen, bis ich charakterlich reifer geworden bin.

    Mache jetzt lieber ein paar Agility-Übungen.

    Aber keine Sorge, ich mach' ja Yoga.

    Die mach' ich dann dort, die Agility-Übungen.
    Cum grano salis

  7. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    wildebeest:

    die meisten Sachen würde ich ja voll unterschreiben.

    Aber welche Befehle findet ihr denn wichtig???

    Die neusten Hundeschulbesitzer lernen z.B., dass ihr Hund bei Fuß geht auf das Kommando rechts und links. Dementsprechend ordnet der Hund sich ein.

    Sieht schön aus, aber ich grüble immer noch, wozu ich das so dringend brauche??

    Romy-Sophie:

    magst du es nicht, wenn Hunde Tricks lernen?

    Ich finde das total klasse. Viele finden es ja so Dressurmäßig oder wie im Zirkus, aber dem Hund ist es doch egal, ob er "sitz" lernt oder toter Hund.
    Ich finde, wenn man mit dem Hund zusammen was einstudiert, dann ist das eine schöne Form der Beschäftigung und die meisten Hunde finden es super, wenn sie rundherum so ein gutes Feedback bekommen.

    Außerdem ist es richtig klasse, wenn man auf Menschen trifft, die Angst vor Hunden oder dem Hund haben. Ich stelle fest, dass die Leute davon ausgehen, dass der Mausebär, der ihnen so schön Pfötchen gibt oder zuwinkt, sie auf gar keinen Fall beissen würde.

  8. User Info Menu

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Ich finde das auf Kommando links oder rechts neben mir zu gehen sehr wichtig! Hier im Stadtteil sind die Bürgersteige eng, mein Hund ist recht groß (und in dieser Jahreszeit nicht immer sauber). Wenn ich ihn so steuern kann, dass er auf Kommando auf der Seite neben mir läuft auf der er keine entgegen kommenden Leute "belästigt", so entspannt mich das und aus meiner Sicht ist es gutes Benehmen.
    Das gilt auch für ältere Leute, die unsicher auf den Beinen sind und ggf sogar Angst vor dem Hund haben, kleine Kinder mit Eistüten in der Hand, andere Hunde an der Leine denen ich ausweichen möchte usw.

    Ich finde es auch klasse wenn Hunde Tricks können. Allein das Üben und die Erfolgserlebnisse, wenn es denn klappt schweißen Hund und Mensch doch schon zusammen. Es sollten aber Tricks sein, die der Hund im Prinzip schon "anbietet".

  9. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber welche Befehle findet ihr denn wichtig???
    Das wichtigste Signal ist 'Hier'. Gefolgt von 'bleib', 'warte' und 'aus'. Fuß gehen ist wichtig, auf welcher Seite bleibt dem Halter überlassen. 'Sitz' und 'Platz' finde ich weniger wichtig, wenn der Hund das Signal 'Warte' kennt. Viele Halter vergessen gerne die Bodenbeschaffenheit und lassen ihre Hunde in Schnee, Nässe oder ähnlich unbequemen Untergrund absitzen.
    'Nein' sollte man so gut es geht vermeiden, weil es ein Beziehungskiller ist. Gleichermaßen kann es Leben retten (Giftköder).

  10. Inaktiver User

    AW: Eine gute Hundeschule finden....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    'Nein' sollte man so gut es geht vermeiden, weil es ein Beziehungskiller ist.
    Die meisten Hunde denken, sie heißen "Nein"!

    Wildebeest, das mit der Seite wechseln, wenn einem jemand entgegen kommt ist ein Argument! Aber Ben hat das links/rechts nicht geübt und wenn er sie Seite wechseln soll, dann pfeif ich ihn kurz an, das heißt bei uns Blickkontakt ist Pflicht und dann klopfe ich auf die entsprechende Seite und sag "hier".

    Das wär für mich eh blöd, wenn man in einer Hundeschule ein vorgegebenes Kommando übernehmen müsste. Muss man das??

    Das wäre für mich echt schwer. Ich sage zum Beispiel nie "bleib" sondern immer "du wartest". Ist ja total egal, ich könnte ja auch Haarspray festlegen für warten - aber wenn ich über Jahrzehnte an einen Begriff gewöhnt bin, hätte ich keine Lust den zu ändern.

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