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  1. User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Ich hab auch mit Hund alleine gelebt und würde das so nicht mehr machen.
    Er blieb ohne zu mucken allein, aber mein Gewissen, dass er wartet...

    Wenn du ihn nimmst, dann wäre mein Tip dir UNBEDINGT 1/2 Personen in der Nähe zu suchen, die mit ihm gehen oder aber wo er mal "kurz" mitdarf

    Ich versuchs gerade mit meiner Nachbarin im Haus.
    Sie braucht zwdurch mal jemanden und ich hab einen Schlüssel ...gehe mal ne Runde mit ihm, hole ihn für ne Stunde zu mir (sperre dann die Katze weg) oder spiele im Garten Ball mit ihm...

    Alternativ die Idee...Pate von ihm im Heim zu sein

    Bei uns im Tierheim "mußt" du an 6 Tagen mit ihm Gassigehen (1x am Tag), darfst aber mit ihm Auto fahren, ihn nach Hause mitnehmen.....(im Gegensazu zu Nurgassigängern)

    So bist du verpflichtet dich zu kümmern, aber hast auch Luft zwischendurch.
    Bei uns im Heim geht es diesen Hunden wirklich gut (was aber eher die Ausnahme sein wird)

    LG
    twix

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Siehst du, das wollte ich eigentlich gerade nicht: Andere Leute einspannen müssen, nur um mir den Wunsch nach einem Hund erfüllen zu können. Ich erlebe das gerade in meiner Nachbarschaft, da hat sich einer zwei recht große Hunde zugelegt, die in der Hauptsache von der Pflegerin seiner sehr alten Mutter ausgeführt werden. Und auch das schlechte Gewissen kann ich sehr gut nachvollziehen - ich würde wahrscheinlich ständig 'auf dem Stängele' sitzen und denken "Ich muss heim ..." Da wäre mir so eine Patenschaft doch wesentlich lieber, ich weiß allerdings nicht, ob es das bei unserem Tierheim gibt. Aber das kann man ja herausfinden ...

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Zweifel kommen mir, ob ich dem Tier gerecht werden könnte ...
    Damit das Mögliche entsteht muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

    Hermann Hesse


    Lasst uns dankbar sein gegenüber Menschen, die uns glücklich machen. Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.

    Marcel Proust

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    kermit, super, dasss du dir so viele gedanken machst vor der anschaffung eines hundes!

    ich habe auch eine zeit mit hund allein gelebt, hatte aber partner und nachbarn in der nähe, die beide damals recht viel zeit hatten. ich selber arbeite ebenfalls hauptsächlich zu hause. wenn ich den kleinen 6,7 stunden allein lassen musste, was vielleicht alle 2,3 monate vorkam, hatte ich ein immens schlechtes gewissen, obwohl der hund ohnehin nur gepennt hat.
    wenn du meinst, dem hund allein nicht gerecht zu werden, wirst du entweder verzichten müssen oder ihn eben doch "teilen", wie das im einzelnen gestatet ist, kann man ja individuell regeln. oder du fragts mal, ob du ihn mitnehmen kannst zur arbeit?

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Du hast Recht, apfelschnecke, ich möchte lieber 'verzichten' (zumindest noch eine Zeit) als dem Tier nicht wirklich gerecht zu werden, denn es soll kein Prestige-Objekt sein (wie bei meinem Nachbarn) oder sonst irgendwie als mein 'Spielzeug' herhalten müssen, nur weil ich halt gerne einen Hund hätte ... Ich war so euphorisch und wirklich wild entschlossen, mir diesen lange gehegten Wunsch zu erfüllen, denn es war seit langem mal wieder ein Hund, der zu mir passen könnte - oft sind bei uns im Tierheim Hunde, die schwer erziehbar, zu jung oder einfach auch zu groß für mich sind. Aber ich habe doch Angst meinen Pflichten als Hundehalter nicht gerecht zu werden. Gestern Abend kam mir z.B. der Gedanke, was wäre, wenn tatsächlich die Schulterversteifung nötig würde - der Hund würde operiert werden und bräuchte sicher in der ersten Zeit intensive Pflege (wie ja bei einem kranken Kind auch). Ich kann ja schlecht meinem Arbeitgeber sagen "Ich muss leider alle zwei Stunden nach Hause fahren, um die Wunden zu versorgen/den Hund umzubetten/ mit ihm Gymnastik zu machen ..."
    Es wäre leichter, wenn ich einen Partner hätte (aber das ist eine andere Baustelle ), dann könnte man sich diese Pflichten aufteilen. Und ich will nicht schon im Vorfeld auf die Mithilfe von Freunden und Nachbarn angwiesen sein, das will ich nicht einfach verlangen.

    Vielen Dank an alle, die sich mit mir Gedanken gemacht haben !
    Damit das Mögliche entsteht muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

    Hermann Hesse


    Lasst uns dankbar sein gegenüber Menschen, die uns glücklich machen. Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Ich finde Deine Entscheidung unter deinen aktuellen Lebensbedingungen sehr verantwortlich!

    Und sei es beim Tieheim oder einem Tierschutzverein in der Nähe kannst du immer wieder in Kontakt mit Tieren kommen.

    Ich habe mehrere Jahre ehrenamtlich b Verein gearbeitet und da die unterschiedlichsten Posten ausgeübt.

    Und jetzzt wie gesagt Gassigehen im Heim, oder auch mal nur Katzen/Hunde/sonstiges beschmusen...auch ein "Posten "(kein Scherz und ist sehr schöön )

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Gemach, gemach - Fröschlein!

    Manchmal gibt es mehr Wege nach Rom als man sich vorstellen kann!

    Ein eigenes Körbchen wäre für den Racker bestimmt toll.

    Also, eine zusätzliche Betreuung muss nicht unngenehm sein - für beide Seiten kann sie viele Vorteile mit sich bringen und alle glücklich machen.

    Meine Schwester ist Rentnerin und lernt beim Gassigehen natürlich auch Leute und andere Hunde kennen.

    So sind sie und ihr Hundemädchen zu ihrem Gasthund gekommen.

    Alle verstehen sich prächtig, Gassi geht meine Schwester sowieso, da nimmt sie den Kleinen einfach mit und anschließend bleibt er meist bei ihr.

    An langen Tagen eine echte Erleichterung und alle sind zufrieden.

    Meine Nachbarn möchten keinen eigenen Hund, so haben ihre Kinder eine Betreuung mit dem Hund ihres Zahnarztes eingefädelt.

    Klappt prima.

    Man muss auch mal teilen können.

    Du hast dem Hund einiges zu bieten.

    Fürs erste kannst Du Dich dicke mit ihm anfreunden, Dich vielleicht auch mal täglich um ihn kümmern, vielleicht darf das sogar mal übers Wochenende sein.

    Es gibt ehrenamtliche Gassigeher im Tierheim?
    Prima, vielleicht ist da sogar schon jemand dabei mit dem Du einen Deal machen könntest?

    Ein doofes Hin und Her ist für den Hund sicherlich nicht vorteilhaft - aber ein anschnüffeln kann für alle Beteiligten wunderbar passen.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Zuallererst: Bitte entschuldigt, wenn ich nicht immer gleich antworte, aber ich bin nicht ganz regelmäßig hier zugange, freue mich aber immer riesig über Antworten und Anregungen !

    Liebe Matratze,

    vielen Dank für deine Beschwichtigungen und guten Gedanken ! Einerseits denke ich ja auch, dass das Tier es gerade im Alter bei mir zu Hause gemütlicher und stressfreier hat als im Tierheim, wo es doch oft laut und umtriebig ist. Andererseits wäre er bei mir halt doch auch eher allein und vielleicht einsam ? Und fünf Mal die Woche jemanden organisieren, damit er während meiner Arbeitszeit mit dem Hund ausläuft mag und kann ich nicht, ich will nicht schon mit so einer 'Hypothek' in mein 'Hundeleben' starten (das kommt mir vor wie Schulden machen - kann das jemand verstehen ? Sich einen Wunsch erfüllen auf Kosten anderer ?). Aber du hast natürlich Recht, wenn es gut läuft profitiert auch der Partner davon ! Ich denke ich werde das Tier erst einmal kennen lernen durch Besuche und gemeinsame Spaziergänge, dann sehe ich weiter. Sollte sich einstweilen ein anderer Interessent finden ist es mein Pech und Glück für den Hund ...
    Damit das Mögliche entsteht muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

    Hermann Hesse


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    Marcel Proust

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Deine Freude scheint unverkennbar durch!

    Hypothek - ich kann Deine Überlegungen schon gut verstehen und beglückwünsche Dich und das Bräckchen dazu, dass Du Dir so viele Gedanken machst.

    Es ist eine Verantwortung, die man für sein Tier übernimmt.

    Und der stellst Du Dich schon bevor Du ein Tierchen zu Dir nimmst.

    Es gibt mehr Menschen wie Dich und vielleicht ist da noch Luft.

    Vielleicht würde Dich eine Betreuung Geld kosten, vielleicht würde sie trotzdem oder darüber hinaus viel Freude bereiten.

    Alternativ könntest Du Dir auch überlegen einem Katzenpärchen ein Nest zu schenken.
    Und den Hund extern zu betüddeln.
    Geändert von Matratze (25.04.2012 um 07:46 Uhr) Grund: Fehlerteufel
    Now, bring me that horizon.

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  9. VIP

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Hi kermit,

    beim älteren Hund ist es gar nicht so sehr der "Ausgang".
    Wenn Du vor der Arbeit gehst und dann am Nachmittag, das ist schon ok.

    Ich denke eher an Gesellschaft. Hunde sind keine Solisten. Vielleicht findest Du da eine Lösung, jemanden, der auch gern Hunde knuddelt und während Deiner Abwesenheit einfach ein bisschen da ist.
    Wenn der Hund ab und zu mal länger allein ist, dann ist das kein Problem.

    Matratzes Vorschlag mit einem Katzen-Duo finde ich auch nicht schlecht.

    Schönen Tag (die Bande will Gassi gehen, bevor ich ins Büro abdüse)
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Och Menno, ihr macht meine ganzen Vernunfts-Vorsätze zunichte !

    Meine Zweifel wurden auch ein wenig durch mein familiäres Umfeld geschürt (Willst du dir das wirklich auch noch aufhalsen ? / Du hast doch sowieso so wenig Zeit ! / Mach doch dafür lieber etwas Anderes / Dann bist du immer so festgelegt ...), so dass ich auch deshalb nur ungern um Hilfe bitten würde. Dem entgegen steht noch ein weiterer, sehr ernster Aspekt auf der Plus-Seite (ich LIEBE Pro- und Kontra-Listen): Mein Vater ist an Alzheimer und Parkinson erkrankt und ich unterstütze meine Mutter so gut es geht. Mein Vater liebt Tiere über alles und schwärmt immer von dem Hund, den er früher (also vor fünfzig Jahren) hatte. Er geht sehr gerne in den Zoo und wendet sich allen Tieren freudig zu, die ihm so begegnen (und er spricht auch immer ganz goldig mit ihnen, gerade heute wieder erlebt). Da er sich nicht so furchtbar gerne bewegt (weil es ihm eben auch nicht so leicht fällt), er aber eigentlich jeden Tag spazieren soll dachte ich auch einen therapeutischen Effekt des Hundes, der ihn sicherlich sehr motivieren würde. Meine Mutter ist leider völlig dagegen einen Hund anzuschaffen, was ich aber verstehen kann, da sie ja mit der Versorgung meines Vaters rund um die Uhr beschäftigt ist. Ich dachte mir halt, dass ich eben mit Papa und Hund spazieren gehen würde - das würde ihm bestimmt sehr gefallen !

    Mpf, ihr bringt mich wirklich in Versuchung !

    Am Freitag ist erst wieder die nächste Öffnungszeit, ich hoffe, dass ich dann mal mit dem Hundchen laufen gehen kann.
    Damit das Mögliche entsteht muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.

    Hermann Hesse


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