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18.10.2010, 10:14Inaktiver User
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
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18.10.2010, 10:17
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
Ach, da gibt es immer genügend zu tun...Vio.
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18.10.2010, 10:41Inaktiver User
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
Ich weiß.
Gerade gestern in der U-Bahn beschloss ich ein Gesetz zu erlassen: kein Hund in die Hände von Kindern und Jugendlichen!
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18.10.2010, 12:09
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
Diesem Gesetz möchte ich mich anschließen. Konnte gerade wieder am WoEn im lokalen Einkaufszentrum drei Mädels um die fünfzehn dabei beobachten wie sie
a) ihren Yorkshire mit Eis gefüttert haben
b) in dann an der Leine am Halsband hoch in die Luft gezogen haben, weil er vor der Rolltreppe "bockte". Die Mädels schon halb die Rolltreppe runter und Hund flog durch die Luft hinterher.


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18.10.2010, 12:26Inaktiver User
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
Och - ich tippe mal, Herr Rütter hat ohnehin ausgesorgt, abgesehen davon braucht es neben GUTEN Züchtern, die darauf achten, wo ihre Hunde landen, immer auch gute Hundeschulen, Welpenspielgruppen, Hundesportgruppen - genug Arbeit, denke ich.
Wir hätten von den Züchtern, die wir aussuchten, niemals einen Hund bekommen, wenn unsere Rahmenbedingungen nicht gestimmt hätten und stimmten. Das wurde im übrigen auch durch Besuche nach der Abgabe nochmals überprüft.
Herr Rütter verkauft sein Konzept übrigens sehr gewinnbringend weiter. Für nur 12.000 Euro kann man nach seinen Prinzipien eine Ausbildung absolvieren, und dann mit seiner "Marke" eine Hundeschule eröffnen, von der er auch nur knapp 600 Euro monatlich Lizenzgebühren haben möchte.
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18.10.2010, 13:45
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
ich finde es gut, dass das Rütter-System so viel kostet.
Ganz einfach, weil nur jemand, der es wirklich will, die Ausbildung macht, einen richtigen Beruf und nicht nur eine Hinterhofklitsche, die sich Hundetrainer schimpft und nichts verstanden hat. Sondern weiter die Hundeseelen verbiegt.
Heilpraktiker, Physiotherapeuten usw. dort kostet die Ausbildung auch so viel.
Ich war mal mit meiner Bella wegen ihres Verhaltens bei einem Schlegel-Seminar. Nur hat der Trainer nichts vom Schlegel-Seminar kapiert und hat seinen eigenen dominanten Stil als Schlegel-Seminar verkauft. Denn der Begriff Schlegel war damals noch nicht so bekannt und auch nicht geschützt.
Ich weiss, was der Erhalt einer Hundeschule, des Geländes und der Geräte kostet. Da muss der Herr Rütter ganz schön viel Fernsehen und Show machen..
I'm waiting for the other shoe to drop.
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18.10.2010, 13:58Inaktiver User
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18.10.2010, 19:04Inaktiver User
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
OT
Es gibt definitiv weit effizientere Wege, um sicher zu stellen, dass sich nur ausreichend Qualifizierte und Interessierte um eine solche Ausbildung bemühen, und exakt DIESE Weichen werden nicht gestellt, ergo bleibt meine Schlussfolgerung, dass es hier schlicht darum geht, einen gerade so richtig erblühten Bekanntheitsgrad möglichst intensiv in klingende Münze umzuwandeln.
Im Bereich Psychotherapie ist es so, dass Du bestimmte Ausbildungen überhaupt nur durchlaufen kannst, wenn Du ein Medizin-, Psychologie-, oder Pädagogik-Studium absolviert hast. Die Ausbildungen laufen normalerweise in Blöcken über mehrere Jahre.
Das Pendant, um in Sachen Hund die Spreu vom Weizen zu trennen, wäre ein Sachkundenachweis hinsichtlich der Thematik Hund, beispielsweise in Form eines Eignungstests, der bestanden werden muss, und eine ähnlich zeitintensive Ausbildung - DANN kann ich solche Ausbildungskosten für einen Markt, in dem selten jemand bereit ist, für eine normale Hundeschulstunde mehr als 20 Euro zu zahlen, möglicherweise rechtfertigen. Davon kann keine jedoch Rede sein.
Der Faktor Geld, nicht Hund scheint die zentrale Motivations-Rolle zu spielen, das ist offenbar auch schon anderen aufgefallen *klick*
Quelle: Nils Michael BeckerRütter bietet bereits seit einiger Zeit bundesweit Interessierten an, eine Hundeschule nach dem "D.O.G.S."-System aufzubauen und zu betreiben. Voraussetzung ist eine fast einjährige Ausbildung bei Rütter, für die der Hundetrainer den Aspiranten nach eigenen Angaben rund 9.500,- Euro (Anmerkung:aktuell 12.000 Euro) abverlangt. Die Absolventen dürfen anschließend in einem strengen Regeln unterworfenen System eine Hundeschule betreiben und von Rütters Bekanntheit aus den Fernsehserien profitieren. Der Trainer wirbt neue Franchisenehmer ausdrücklich mit seinem Verweis auf die beständige Medienpräsenz.
Franchisenehmer müssen für den laufenden Betrieb der Hundeschulen eine monatliche Pauschale von 350,- Euro (Anmerkung: aktuell knapp 600 Euro an die MINA Trading überweisen. Hinzu kommt eine umsatzbezogene Gebühr von zehn bis 18 Prozent, was weitaus mehr als in den meisten etablierten Franchise-Systemen ist. Zum Vergleich: Die nun aus der Unternehmung mit Rütter ausgestiegene Handelskette Fressnapf in Krefeld verlangt Ihren Franchisenehmern lediglich 1,65 % vom laufenden Umsatz ab.
Nach Informationen der "Pferderegion" verlangen die "D.O.G.S."-Hundeschulen zwischen 20 und 50 Euro für eine Stunde Hundetraining, je nach Zahl der Teilnehmer oder gwünschtem Individualtraining. Offensichtlich haben sich für diese Preisspanne im Betrieb der "Dox Network GmbH" nicht ausreichend Kunden gefunden, um die Kosten für festangestellte Coaches einzuspielen. Es kann daher durchaus Zweifel daran geben, dass der Betrieb innerhalb eines Franchisesystems erfolgreicher möglich ist – denn die Franchisenehmer selbst müssen nun die kompletten Betriebskosten der "Zentren für Menschen mit Hund" betreiben".
Nachdem das System in Kooperation mit dem Fressnapf also scheiterte, da nicht kostendeckend gearbeitet werden konnte, und man die festangestellten Trainer entlassen musste, sollen nun dusselige Franchisenehmer die Zeche zahlen - genial.
Rütter selbst hat im übrigen "Tierpsychologie" an einem Institut in der Schweiz "studiert" - ein Mensch wie ich stellt sich da schon die Frage, inwieweit ihn das qualifiziert und legitimiert.
Zum Vergleich: Die Trainerin, bei der ich Kurse belegte/mit meinem Hund die Welpen/Junghunde/Rüdenstunde besuchte, bietet auch Fortbildungen an. Sie ist promovierte Biologin, und seit vielen Jahren auf Hunde spezialisiert.Auch sie muss ihren Lebensunterhalt verdienen, aber eine fünfstellige Summe zahlt man für Fortbildungen bei ihr nicht, obwohl auch sie die von Dir genannten Kosten hat, wie im übrigen jeder, der sich mit einer Hundeschule selbständig macht, und meines Erachtens sehr fundierte Kenntnisse in Sachen Hund (nicht: Entertainment
).
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18.10.2010, 22:14Inaktiver User
AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred
Für mich sollte Rütter bei dem bleiben, was er gut kann: Comedy mit dem Thema Hund!
Als Trainer habe ich noch nichts überzeugendes von ihm gesehen. Ein paar korrekte Allgemeinplätze, die man auch in jedem halbwegs anständigen Hundebuch findet und sonst nicht fundiertes und teilweise fachlich nach allen neueren ethologischen Forschungen sogar richtigen Blödsinn.
Am meisten könnte ich mich jedes Mal darüber beömmeln, wenn ich mir den Lebenslauf des Herrn angucken. "Dingos in Australien beobachtet".
Hey, ich könnte auch in meinen Lebenslauf schreiben, dass ich schon mehrfach Wildhunde und Schakale in Südafrika beobachetet hab. Wölfe in Osteuropa hab ich schon gesehen. Das sagt ja mal was aus... Dingos, Wildhunde und Wölfe beobachetet zu haben, das können Millionen von Touristen von sich behaupten.
Ich konnte der Seite keine Infos dazu entnehmen in welchem Umfang/in welcher Forschungseinrichtung Rütter da war. Richtige verhaltensbiologische/ethologische Projekte kriegen die Türen von Doktoranden und post-doks eingerannt. Beides ist Rütter meines Wissens nach nicht.
Seewespe: fängt der Vorname deiner Trainerin mit U an und sie hat einen Doppel-Nachnahmen? Dann weiß ich wen Du meinst ;-)
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18.10.2010, 22:29Inaktiver User



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