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  1. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Zitat Zitat von chincat Beitrag anzeigen
    Nö, sicherlich nicht. Wahrscheinlich Magen verdorben und nichts, weswegen ich ein Fass aufmachen würde. Aber ich kann mich im Gegensatz zum Hund artikulieren. Und einfach mal Unwohlsein ist wohl harmlos. Was es beim Hund bedeutet oder bedeuten kann, weiß ich nicht. Wenn es morgen nicht besser wird, gehen wir zum Doc. Würde ich wegen mir deswegen nicht unbedingt machen.
    Du übersiehst eine wichtige Kleinigkeit: Gerade WEIL Du als Mensch ein völlig anderes Kommunikationsverhalten hast, bist Du nicht unbedingt geschult darin, beim Hund, der Krankheitszeichen häufig sehr reduziert zeigt, diese zu erkennen. Es ist erschreckend, wie wenig die Mehrzahl der Hunde-Halter ihre Hunde überhaupt "lesen" kann.

    Kein Hund hungert freiwillig. Futterverweigerung ist ein Alarmsignal. Hast Du Fieber gemessen? Den Bauch abgetastet? Den Kotabsatz kontrolliert? Nimmt der Hund auch keine Leckereien an?

    Ich habe einen eher mäkeligen Hund, was die Nahrungsaufnahme angeht. Aber selbst wenn Hündinnen in der Standhitze im Umfeld sind - und im Gegensatz zu Dir weiss ich das, weil das, was mein Hund mir zeigt, eine deutliche Sprache diesbezüglich spricht - nimmt er dennoch Leckereien an, und frisst "besonderes" Futter. Der Spassmacher lässt einen vollen Napf ohne mit der Wimper zu zucken stehen - EINMAL. Spätestens nach der Nachmittagsrunde hat der Kerl aber dann einen Bärenhunger.

    Krankheitszeichen sind beim Hund oft sehr subtil, man muss genau hinschauen, und einen guten Blick dafür haben. Wenn Du nicht sicher bist, dass Du den hast, würde ich nicht mehr lange zuwarten. Lieber einmal wegen einer harmlosen Sache beim TA aufgeschlagen, als etwas Wichtiges oder gar Lebensbedrohliches zu übersehen und zu verschleppen.

    Aber natürlich ist das Deine Entscheidung.

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Erst mal danke für die Antworten. Ich weiß, dass ich nicht allzu viel weiß. Es ist mein erster Hund, und das auch erst seit ca. 1 Jahr. Ich habe mir viel angelesen, einiges an Erfahrungen gesammelt und tausche mich aus mit erfahrenen Hundehaltern. Ich kann nur beobachten und Auffälligkeiten feststellen und dann forschen, was es sein könnte. Und ggf. um Hilfe bitten. Dass ich wenig Erfahrung habe, heißt nicht, dass ich mir der Verantwortung nicht bewusst bin.

    Und deswegen waren wir heute beim Tierarzt. Artur hat etwas Fieber und wahrscheinlich Halsschmerzen, deswegen mag er nix fressen. Nun ist er medikamentenmäßig versorgt und alles wird gut. Der Allgemeinzustand ist wunderbar, Zähne super, Ernährung ebenso, Fell glänzt, Gewicht und Figur 1 a.

    Ab morgen oder vielleicht schon heute abend frisst er mir wieder die Haare vom Kopf. So soll es sein .

  3. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Ich bin gerade ein wenig ratlos, vielleicht habt ihr ja eine rettende Idee. Problem: Ein Hundehalter mit problematischem Hund (reizarm aufgewachsen, Angst vor Männern, schlecht sozialisiert) ist schwer erkrankt. Im Klartext ist der Halter inzwischen extrem wackelig auf den Beinen und sieht schlecht. Der Hund wird trotzdem angemessen bewegt, aber gerade die frühe Dunkelheit und anstehende Glätte sind ein enormes Problem, weil der Halter andere Hunde nicht frühzeitig erkennen und deshalb seinen Hund nicht lesen kann, körperlich nicht dazu in der Lage ist, ihn zu korrigieren (also den Hund z.B. zu sich ran zu nehmen) und Gefahr läuft, hinzufallen, wenn der Hund in die Leine steigt. Wenn ich den Hund führe, ist er ruhig und lässt sich aus den vorgenannten Situationen gut herausholen. Das ist eine Notlösung, aber kein Dauerzustand, weil ich nicht permanent zur Verfügung stehe.

    Nun droht aufgrund der Probleme eine Abgabe des Hundes, was für den Halter unzweifelhaft eine riesige Katastrophe ist. Geld für einen Trainer ist momentan wegen der hohen Krankheitskosten und der Erwerbslosigkeit nicht da. Meine einzige, aber nicht wirklich zufriedenstellende Idee ist, den Hund, der momentan am Geschirr läuft, mit einem Halsband zu führen.
    Fällt Euch noch etwas ein?

  4. Moderation

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    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Habt ihr ein Tierheim mit ehrenamtlichen Gassi-GeherInnen in der Nähe? Da sind ja oft Leute mit viel Hunderfahrung dabei, die auch mit schwierigeren Kandidaten umgehen können. Die Leute leisten zwar sowieso schon viel, aber vielleicht ist doch jemand dabei, der / die trotzdem noch zusätzlich regelmäßig etwas Zeit für "Deinen" Problemfall erübrigen würde. Immerhin wäre das dann ein Insassen weniger, der als schwer vermittelbar ins Tierheim käme.

  5. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Danke Joker, ich werde mal fragen, ob das eine Option ist und dem Halter vorschlagen, im Tierheim anzurufen.

  6. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Fällt Euch noch etwas ein?
    1. Soziales Umfeld stärker einbinden, so dass die Hilfsleistungen verteilt werden können. In Hundekreisen ist eine grundsätzliche Hilfsbereitschaft oft vorhanden, solange man nicht täglich ran muss - da würde ich ansetzen. Aushänge - Anzeigen im Käseblatt, Tierheim, Dialog mit dem Tierschutz - Ressourcen nutzen.

    2. Ausprobieren, ob die Kombination aus Thundershirt (permanent in der Dämmerung am Hund) und ggf. das Erlernen des Führens über ein Halti Verbesserungen bringen kann. Ich bin keine Freundin des Haltis, aber richtig eingesetzt kann es eine Hilfe sein.

    Darüber hinaus stellt sich natürlich die Frage, ob sich die gesundheitliche Situation wieder verbessern wird. Falls nicht muss meines Erachtens eine Dauerlösung her, und die Abgabe muss erwogen werden, so hart das auch klingen mag.

  7. User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    So ist es!

  8. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    @ chironex:
    Danke!
    Ich nehme deine Tipps mit, nur beim Halti bin ich skeptisch, weil ich glaube, dass der Halter damit nicht zurechtkommen wird und das Verletzungsrisiko bei falscher Handhabung für den Hund zu groß wäre.

    Auf den Abendspaziergängen werde ich den Hund vorerst mitnehmen und versuchen, mit dem Halter eine Lösung für die nächste Zeit auf Basis eurer Vorschläge zu suchen. Aber ich denke, dass das auch keine Dauerlösung sein wird.

  9. User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Aber Du gewinnst erst einmal Zeit und dann siehst Du ja wie es sich entwickelt. Ich drück Dir jedenfalls die Daumen!

  10. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Ja, das stimmt. Danke!

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