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  1. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Entschuldigt bitte, daß ich hier so reinschneie und abrupt das Thema wechsle, aber ich mag für meine Frage kein eigenes Thema aufmachen - mir reichen als Antwort von Euch auch ganz kurze Sätze.

    So, ich versuche, es ebenfalls so kurz wie möglich zu halten.

    Wir sind auf Wohnungssuche und fragen uns, was für unsere 3 Freigänger-Katzen besser ist.

    Die IST - Situation: 3 Katzen ( 1 x 6 Jahre, 2 x 4 Jahre alt) im räumlich unbegrenzten, aber zeitlich relativ streng limitierten Freigang.
    Das Revier umfasst nach unserer Einschätzung mittlerweile nur noch so ca 30 - 50 m rund um unseren Garten; die Große (ehemalige Straßenmieze) geht eh kaum noch raus, die Kleinen sind lange nicht mehr so ungestüm wie noch vor zwei Jahren, wenn sie draußen sind, liegen sie meist in ihren Häuschen ( 4 Stück im Garten verteilt), bzw auf unseren Terrassenstühlen oder im KB auf der Terrasse.
    Allerdings ist unsere Jüngste eine begnadete Jägerin.

    Ausgang ist hier ab 8 Uhr morgens ( da sind die Autofahrer aus der Nachbarschaft weg) bis etwa 17 Uhr im Sommer und 15 Uhr im Winter.
    Und da gewisse weißhaarige Katzen sich ihre Öhrchen und die Nasenspitze nicht eincremen lassen wollen, wird die ganze Bande im Hochsommer zur Siesta reingebeten.... wir stehen nicht so sehr auf Hautkrebs bei Katzen.


    Die "könnte-werden" Situation: Die neue Wohnung hat gute 10 qm mehr als die jetztige (nicht unwichtig, da wir insgesamt 3 Catwalks haben, die die Katzen sehr lieben und wir das noch ausbauen könnten) und einen über 100 qm großen Garten, den wir in Alcatztratz verwandeln dürfen.
    Sie würden also ihren räumlich unbegrenzten Freigang verlieren, wir könnten ihnen aber zeitlich sehr viel mehr ermöglichen, z.B. auch die Dämmerung draußen zu erleben, bei der sie jetzt immer am Fenster kleben und Vögel anschmachten.
    Der Garten ist so geschnitten, daß sie immer noch locker mal 150 Schritte am Stück rennen können und Vögel und anderes Getier ließe sich auch im neuen Garten noch jagen.
    Zusätzlich wären sie eben endlich in Sicherheit und weder katzenunfreundliche Nachbarn noch Hunde könnten ihnen etwas anhaben.
    Auch das schlafen auf dem KB bei geöffnetem Fenster, was vor allem unsere Jägerin so liebt, wäre wieder möglich, ohne daß ich daneben sitzen und Nachbarskatzen vom reinspringen abhalten muß.


    Und jetzt meine Frage an das Bauchgefühl der katzenerfahrenen User hier: In diese neue Wohnung umziehen oder nicht ?
    (Wir sind uns der Gefahr bewußt, daß wir unsere eine Katze, bei der wir Bedenken haben, daß sie auf den Garten beschränkt glücklich wäre, im Notfall abgeben müssten und wissen, daß das uns allen Fünfen das Herz brechen würde.)


    Herzlichen Dank für Euren Input !



  2. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Hallo verschwiegen!

    Hier darf jeder rein schneien, dafür ist der Thread da.

    Die neue Situation, die du beschreibst, finde ich keineswegs bedenklich für eure Katzen. Okay, sie werden sich geringfügig umgewöhnen müssen, aber auch da sehe ich keine schwerwiegenden Probleme. Katzen passen sich entgegen der landläufigen Meinung sehr gut an. Was ich allerdings niiieee tun würde: meine Katze wegen Umzug o.ä. abgeben!

  3. Moderation

    User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Katzen sind ja sehr anpassungsfähig, die Chancen stehen also gut, dass sie sich in die neue Wohnsituation eingewöhnen.

    Der räumliche Freigang wird zwar eingeschränkt, aber dafür wird ja der zeitliche ausgedehnt. Das ist doch ein fairer Handel?

    Im übrigen denke ich, dass keine Katze wirklich uneingeschränkten räumlichen Freigang hat. Das Territorium einer Katze ist eigentlich immer zumindest durch andere Katzen eingeschränkt, sowohl räumlich als auch zeitlich. Es wird also keinesfalls etwas neues für Eure Katzen sein, dass ihr Gebiet, in dem sie sich frei bewegen können, eine Grenze hat.
    “You can tell how smart people are by what they laugh at.”

    ― Tina Fey

  4. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Guten Morgen, in die Runde !

    Ganz herzlichen Dank an Euch, @Violine und @Joker für Eure Einschätzung unserer Situation !

    Sooooo ganz daneben scheint unser Vorhaben dann ja nicht zu sein; wir hoffen dann also mal, daß wir den Zuschlag für diese schöne Wohnung bekommen.

    Generell wäre, denke ich, bei meinem Mann und mir die Erleichterung schon ziemlich groß, wenn wir unsere Damen "von der Straße wegbekämen".
    Wir leben hier zwar wirklich ländlich ruhig, aber trotzdem...

    Gestern haben wir schon mal so ein bißle rumgehirnt, wie wir Alcatztratz dann einrichten würden. Da kann man ja echt tolle Sachen bauen und wir würden uns auf jeden Fall bemühen, es ihnen möglichst abwechslungsreich und aufregend zu gestalten - Miniteich, Klettergerüst mit Hängebrücken, beheiztes Häuschen für den Winter usw usf.
    Von daher würden sie sicherlich auch Lebensqualität dazugewinnen. *hoff*



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was ich allerdings niiieee tun würde: meine Katze wegen Umzug o.ä. abgeben!

    Grundsätzlich weiß ich, was Du meinst und darf es eigentlich nichtmal leise denken, daß uns eins unserer Schnuckelchen fehlen würde...

    Nur: Wir sind hier im Großraum München und die Wohnungssuche ist echt ... nun ja.... *seufz*
    Nach so einer Wohnung, die immerhin fast 50 km außerhalb Münchens liegt, haben wir gute 3 Jahre gesucht.
    Wenn wir uns also trotz aller Umsicht bei der Suche komplett verschätzt haben sollten und die Kleine wird mit dem eingeschränkten Freigang doch nicht glücklich, wird uns wohl fast nichts anderes übrig bleiben, als ihr ein neues, besseres Zuhause zu suchen.
    Eine andere Wohnung zu finden, würde dann vermutlich auch wieder ein paar Jahre dauern - und wie soll ich ihr DAS bitte erklären .... ?
    Ich kann da einfach nur hoffen, daß sie es akzeptiert.
    Alles andere würde uns allen , Menschen wie Katzen, wirklich das Herz brechen.


    Zitat Zitat von Joker Beitrag anzeigen

    Der räumliche Freigang wird zwar eingeschränkt, aber dafür wird ja der zeitliche ausgedehnt. Das ist doch ein fairer Handel?
    Ja, ich hoffe, daß sie den Handel auch als fair empfinden.
    Wir werden echt alles tun, um ihnen den Garten so schön und spannend wie möglich zu gestalten.

    Übrigens war unser Garten, bevor wir hierher zogen, eine regelrechte Katzen-Rennstrecke, auf der alle Nachbarskatzen zwischen den Häusern hin- und herwechselten.
    Das haben unsere Damen aber ganz fix unterbunden.
    Sie sind hier die absoluten Königinnen im Revier - ich lache mich immer schlapp, wenn ich sehe, wie Nachbars 12 kg - Norweger laaaaangsam rückwärts geht, wenn unser 3 kg - Birmchen sich vor ihm aufplustert.
    Es gab aber noch nie Kämpfe, ging alles unblutig ab . Gott sei Dank !
    Na ja, aber ich kenne ja den Blick, mit dem sie uns bedenkt, wenn wir es wagen, die Badezimmertür vor ihr zu schließen und verstehe den armen Norweger daher voll und ganz...

  5. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    bei dem, wie du die neue Situation beschreibst, denke ich nicht im Entferntesten, dass sich eure Katzendamen nicht wohl fühlen!

    Gehen wir, respektive ihr natürlich, davon aus, dass ihr zusammen bleibt!

  6. User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Habe mal eine Frage zur Stubenreinheit von Zwingerhunden. Hat jemand einen Hund aus Zwingerhaltung übernommen und diesen stubenrein bekommen?

    Ich habe meine Hündin mit 8 Monaten vom Züchter übernommen. Dort lebte sie im Zwinger, der mit Kiesbett und Gehwegplatten (zumindest im Außengehege) ausgelegt war. Pinkeln also wann und wo man wollte. Seit 6 Monaten beseitige ich nun schon kleine Missgeschicke kommentarlos und lobe sie, wenn sie draußen pieselt, mit Leckerli und verbal. Heute hat sie wieder ins Büro gemacht. Leider zeigt sie das überhaupt nicht an. Sie stromert hier durchs Büro und als würde ihr plötzlich einfallen "Ach, ich muss ja mal" hockt sie sich hin und pinkelt los. Im Büro ist das natürlich äußerst unangenehm. Draußen pinkelt sie am liebsten auch mitten auf Gehwege.

    Besteht die Hoffnung/Chance das jemals rauszukriegen???
    B.i.t.c.h.

    Babe in total control of herself



  7. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Zitat Zitat von Monsterpueppi Beitrag anzeigen
    Besteht die Hoffnung/Chance das jemals rauszukriegen???
    Sicher.
    Mein vorletzter Hund war ein Zwingerhund und bei ihm bin ich wie bei einem Welpen vorgegangen: Nachdem der Hund geschlafen, gefressen oder gespielt hat (spätestens aber alle 2 Stunden), bin ich mit ihm raus gegangen, bis er sich gelöst hat und habe ihn gelobt. Stubenrein war er letztendlich schneller als die Hündin, die ich im letzten Jahr als Welpe bekommen habe, weil er als erwachsener Hund dazu in der Lage war, seine Blase zu kontrollieren.

  8. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Ich würde auch wie mit einem Welpen trainieren. Kannst du dir sicher sein, dass es kein Stresspinkeln ist? Wäre in einem Büro naheliegend.

  9. Inaktiver User

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    1) Beim TA etwaige Infekte ausschliessen lassen
    2) Ist die Hündin kastriert? Dann kann es diesbezüglich durchaus Probleme geben --> Inkontinenz
    3) Training wie beim Welpen --> nach jedem Schlaf, nach Spiel und Nahrungsaufnahme, bei Unruhe in der Nacht den Hund pieseln lassen und ausgiebig loben.
    4) Frage: hast Du vielleicht schlichtweg Signale der Hündin übersehen? Mein Rübenkopp fiept nicht, wenn er muss, z.B. bei Durchfall oder wenn ihm schlecht ist. Er steht auf und stellt sich an die Tür. Vielleicht kann man eher subtile Zeichen im Job schon mal übersehen?

  10. VIP

    User Info Menu

    AW: Der-ich-hab-mal-ne-Frage-egal-wozu-Fred

    Urin anschauen. Blasenentzündungen sind nicht so selten.
    Östrogenmangel kann zur Inkontinenz führen, muss aber nicht. Äußert sich weniger durch aktives Pinkeln, sondern eher durch Träufeln oder Harnverlust.

    Der Hud von Bekannten war vorher länger im Tierheim. Er hat lang immer auf die Fliesen gekackt und draußen ging er nie ins Gebüsch oder in die Wiese, sondern setzte sich immer auf einen asphaltierten Gehweg. Es hat lang gedauert, aber jetzt hat er es gecheckt.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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