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  1. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Vielen Dank, Rezeptfrei, für dein Posting.

    Sollte meine Nichte ihren Plan nicht aufgeben, werde ich ihr auch deine Meinung zukommen lassen.
    Sie geht oft und gerne mit ihren Freundinnen aus, wie soll sich das mit einem jungen Hund vertragen?

    *seufz*

  2. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Sie geht oft und gerne mit ihren Freundinnen aus, wie soll sich das mit einem jungen Hund vertragen?
    Gar nicht!

    Das sind so die Straßenbilder, die mir die Nackenhaare hoch stellen. Der Hund - gerne ein Welpe - langweilt sich zu Tode, wird permanent an der Leine zurecht gezogen (ein unverzeihlicher Fauxpax!) und unfairerweise angeschnauzt, weil er sich nicht für die Themen interessiert, die 1,70m weiter oben diskutiert werden. Keinerlei Kommunikation zwischen Hund und Mensch! Schlimmer noch; er wird ignoriert.

  3. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, Rezeptfrei, für dein Posting.

    Sollte meine Nichte ihren Plan nicht aufgeben, werde ich ihr auch deine Meinung zukommen lassen.
    Sie geht oft und gerne mit ihren Freundinnen aus, wie soll sich das mit einem jungen Hund vertragen?

    *seufz*
    Wie Vio schreibt: Gar nicht.

    Welpi ist an den ersten paar Malen noch "soooo süüüüüss und knutschig", aber dann macht er mal auf den Teppich, kotzt ins Auto, zerkaut das neue Paar Stiefel, ausserdem STÖRT der ständig, und beansprucht Zeit und Aufmerksamkeit. Man kann ihn dann doch nicht so easy allein lassen, in zig locations auch nicht mitnehmen, ausserdem wird er grösser, und ist dann eben nicht mehr knuffig, sondern vielleicht ein ziemlicher Haudegen, hochpubertär, dem egal ist, ob er gerade eine Strumpfhose schreddert oder ein Handtäschchen mit lecker angedatschten Kauknochen "dekoriert".

    Unerzogen kann man ihn bald nirgendwohin mehr mitnehmen, und auch nicht von der Leine lassen. Die Freundinnen haben keine Lust auf Waldläufe und Samstage auf dem Übungsplatz, und auch kein Verständnis dafür, dass man danach abends ziemlich k.o. ist - da kann so ein Leben schon recht eng, einsam und beschwerlich werden.

    Mein Freundeskreis besteht aus vielen Menschen, die KEINE Hunde haben, und daher auch nicht die leiseste Ahnung davon, wie man ein Leben MIT organisiert. Obwohl mein Hund locker einige Stunden allein bleiben kann, und dann eben in seinem Korb pooft, bleibt es dabei, dass wir so manche ihrer Einladungen ausschlagen mussten, weil an die Existenz eines grossen Hundes einfach nicht gedacht wurde, und ja auch gar nicht gedacht werden muss. Das ist die Kehrseite eines Lebens mit Hund, und der sollte man sich sehr bewusst sein.

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    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Ein Abschlussbericht für alle, die so nett waren und ihre Erfahrung und Meinung gepostet haben:

    Ich war letztes Wochenende bei den Eltern meiner Nichte zu Gast.
    Am Mittagstisch wurde das Thema "Hund" erwähnt (nicht von mir) und ich bemerkte, dass ich es für keine gute Idee hielte. Die Eltern reagierten sehr aggressiv und meinten, das wäre ganz allein die Sache der Nichte und ginge sonst niemanden etwas an. Diskussionen darüber würden sie in ihrem Haus verbieten.

    Später habe ich dann mit meiner Nichte allein gesprochen. Sie hatte den ausgedruckten Thread gelesen, aber die Leute würden sie nicht persönlich kennen und könnten daher auch nicht beurteilen, ob ihr Plan funktionieren würde. Sie sei ein verantwortungsbewusster Mensch, hätte jede Menge Bücher gelesen und auch 2 Hundeführer dazu befragt, die nix dagegen gesagt hätten.
    Eine Kollegin würde den Hund in der Mittagspause zusammen mit dem eigenen ausführen, ansonsten eben Studenten. Eine Bekannte hätte ein Baby, und das käme auch mit wechselnden Bezugspersonen gut zurecht - dann müsste das auch mit einem Hund klappen.

    Fix hätte sie sich noch nicht entschieden, aber für mich sah es doch so aus.

    Ich denke, ich habe meine Pflicht getan und werde nix mehr sagen zu der Hundefrage. Ich will keinen Ärger mit meinen Verwandten, die ansonsten durchaus liebe Leute sind.

    *nochmal seufz*

  5. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Du hast es versucht - mehr kann man wirklich nicht tun .

  6. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Sehe ich auch so! Wenn sie es will, kann man sie eh nicht abhalten.

    Könntest ihr höchstens noch sagen, dass sie - wenn sie es unbedingt möchte - dann auch dafür gerade stehen muss, wenn es eben nicht so gut läuft, wie sie möchte und den Hund dann nicht ins TH geben soll (von zuhause aus besser geeignete Halter suchen, steht auf einem anderen Blatt). Weil DAS (also den Hund gegen gute Ratschläge holen und dann ins TH abschieben) wäre etwas, weswegen ich auch mit jemandem brechen würde...
    Die Suppe muss man dann auch auslöffeln, trotz zerkauter Schuhe, bepieseltem Teppich, zerrupfter Couch etc.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  7. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Wenn es mir nicht jetzt schon so leid um dieses Hundekind täte, würde ich schlicht konstatieren: Wer nicht hören will, muss eben fühlen. Leider geht das aber auf Kosten eines anderen Lebewesens.

    Keine guten Nachrichten.

  8. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Bin mal gespannt, ob Nichte demnächst hier einen Strang eröffnet und um unsere Hilfe bittet.

  9. gesperrt

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    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Du kannst wirklich nicht mehr tun. Ich weiß leider selbst aus eigener Erfahrung, wie schwer man sich gerade bei Verwandten tut. Auch die agressive Reaktion der Eltern der Nichte ist leider ganz typisch.
    Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, wenn jemand Außenstehender, z.B. jemand vom Tierschutzverein, oder auch jemand, auf dessen Meinung deine Nichte Wert legt, ihr mal sagt, was er davon hält. Vielleicht wäre sie da eher bereit, nochmals drüber nachzudenken. Sollte natürlich nicht so aussehen, als hättest du solch ein Gespräch in die Wege geleitet...

  10. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Ich finde es super, dass du es probiert hast, 3146 .

    Hoffentlich überlegt deine Nichte es sich noch anders. Ich glaube ihr, dass sie verantwortungsbewusst sein möchte, Gespräche geführt hat, Bücher liest usw., aber die Realität wird höchstwahrscheinlich doch anders aussehen. So habe ich es bisher von nahezu allen Hundehaltern in meinem Umfeld erfahren. Sie hatten sich gut informiert und vorbereitet und waren dann doch überrascht, wie viel Arbeit und Stress der süße kleine Welpe tatsächlich bedeutet. Und das waren alles Menschen, die wesentlich bessere Vorraussetzungen hatten als deine Nichte jetzt.

    Bei mir ist es ähnlich. Ich liebe Tiere und habe mein bisheriges Leben mit ihnen verbracht. Natürlich auch mit Hunden. Manchmal bekomme ich kranke oder verwaiste Tiere, deren Pflege mich viel Zeit und Mühe kostet. Ich lebe ländlich, großes Haus, toller Garten, viele hundebegeisterte Menschen im direkten Umfeld, hundeerfahrene Familienmitglieder, die nur zu gerne Hundesitter spielen würden und ich arbeite zur Zeit größtenteils selbstständig von zu Hause aus - und trotzdem traue ich mir im Moment keinen Welpen zu, bzw. überlegen seit einem Jahr, ob ich mir das wirklich noch einmal (bzw. jetzt) "antun" will, obwohl der Wunsch schon groß ist. Klar ist das schön, ich will jetzt auch kein Bild "Horror - Welpe!" zeichnen, aber es bedeutet eben auch sehr viel Verantwortung und Arbeit und man kann leider auch eine Menge Schaden am Tier anrichten.

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