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  1. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Nein. Auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umständen. Wenn sie eine Topbetreuung für tagsüber aufstellen kann, dann könnte man sich das noch irgendwie überlegen, aber so auf gar keinen Fall.

    Meine Hündin (OK, die Rasse ist ohnehin nicht gerne alleine, soll heißen, noch viel weniger gerne als jeder andere Hund) hat als Baby in 10 Minuten teilweise ein ganzes Wohnzimmer geschafft (so etwa oder auch so). Und ein Hund kann auch als Baby wahre Berge kacken, die Pinkelei kommt noch dazu (am besten noch in einer Teppichbodenwohnung, lecker!)

    Unabhängig davon ist das einfach seelische Grausamkeit, anders kann ich das nicht formulieren. Was für eine Schnapsidee!

    Koppschüttel
    Mittwoch
    Der Weg ist das Ziel - und dann ist das Ziel weg.


  2. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    gestern im "Hundeprofi" auf VOX Herr Rüther, nachdem ein pärchen vor der arbeit bzw. der erziehung eines jungen rüden kniffen und ihn abgeben wollten: er würde sich wünsche, dass sich hundehalter VOR anschaffung eines hundes mehr gedanken darüber machen würden ...

    ein hund ist kein ding, das man bei unlust oder zeitmangel nicht einfach in die ecke stellen kann. für ein tier übernimmt man verantwortung - 24 stunden am tag - 7 tage die woche ... und das für die nächsten 10 - 20 jahre! ob sich die nichte darüber auch nur annähernd bewusst ist?

  3. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Ich habe einen Vorschlag:

    Die prospektive Hunde-Inbesitznehmerin lässt sich einige Wochen lang neun Stunden täglich in einem gefliesten Raum fixieren. Sie darf sich nach Herzenslust einnässen und einkoten, aber keinesfalls eine sanitäre Einrichtung benutzen, und bekommt für jeden fauxpas eine ordentliche Strafpredigt und das deutliche Gefühl, furchtbar lästig zu sein. Sie muss während dieser Isolationszeit hungern, und bekommt nur vorher und nachher viel zu grosse Mahlzeiten, die sie unter Umständen erbricht, wofür es wieder böse Worte hagelt. Sie darf nicht telefonieren, Zeitung lesen, oder ein Buch. Wenn sie sich verletzt, weil sie sich ungeschickt verhält, ist niemand da, der ihr weiter hilft. Zudem werden der Situation alle Reize hinzu gefügt, vor der sie sich fürchtet, oder die ihr vollkommen unbekannt sind.

    Sie kann rufen wie sie will - niemand wird darauf reagieren.

    Abends kommt ein gehetzt wirkender, merkwürdiger Mensch, der ihre Sprache nicht spricht, und müde und genervt ist. Erst ist er zornig, weil sie so viel kaputt gemacht und eingesaut hat, dann will er plötzlich auf total dämliche Art mit ihr spielen. Sie überall anfassen. Er versteht nicht, dass sie dank der Isolation, in der sie gehalten wird, davon brutal überfordert ist, und wird durch ihre Rückzugssignale frustriert, vielleicht sogar gewaltbereit.

    Die Welt wird auf diese Weise schnell zu einem feindlichen Ort, in dem nur der Schlaf eine Art Trost bringt. Reizarmut lässt verdummen und verstummen, die Folge ist erlernte Hilflosigkeit und Angst vor allem und jedem, die schnell in Angst-Aggression umschlagen kann.

    Gemäss geltender Menschenrechte würde man eine solche Zeitspanne als Folter betrachten.

  4. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Weia, Wespe, da wird mir ja ganz übel





    @3146

    Gibt es etwas Neues von Deiner Nichte?


    Sie kann übrigens auch mehrmals die Woche im Tierheim mit den Hunden Gassi gehen. Dann ist sie nicht alleine, kommt raus und der Hund auch.

  5. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Die holländische Rasse heisst Kooikerhondje.

    Sie sollen sehr lebhaft sein und bis zum Alter von 2 bis 3 Jahren "intensive Erziehung" brauchen.

    Au weia.

    Ich treffe meine Nichte übernächsten Samstag und hoffe sehr, sie überzeugen zu können, dass da nix draus werden kann. Haltet mir die Daumen!

    Nochmals vielen herzlichen Dank für eure Postings!

  6. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Koikerhondje sind superniedlich, aber sie haben einen ordentlichen jagdtrieb, was die haltung und erziehung nicht vereinfacht.
    hier wurde ja schon alles gesagt in bezug auf die aufnahme eines welpen, ungünstiger können die bedingungen wohl kaum sein.
    hoffentlich lässt deine nichte sich überzeugen, den hund nicht zu nehmen!

  7. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Die holländische Rasse heisst Kooikerhondje.
    Ein Kooiker????
    Deinem "au weia" schließ ich mich da mal vollumfänglich an...

    Kooikerhondje
    Man beachte die Hinweise unter "ungeeigneter Personenkreis" und "Bewegung"...

  8. Inaktiver User

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Den "guten" Züchter kann man im übrigen durch "guten Vermehrer" ersetzen. Ein guter Züchter gibt einen Jagdhund nicht an einen Menschen ab, der diesem nicht einmal ansatzweise gerecht werden kann. Er nimmt auch keine "Reservierungen" entgegen, sondern stimmt einer Abgabe erst zu, wenn er die zukünftigen Menschen seiner Welpen kennen gelernt, und ihre Lebensumständen, Einstellungen und Persönlichkeiten zumindest rudimentär einschätzen kann.

  9. User Info Menu

    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Ich treffe meine Nichte übernächsten Samstag und hoffe sehr, sie überzeugen zu können, dass da nix draus werden kann. Haltet mir die Daumen!
    *ganz fest Daumen drück*

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




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    AW: Hund für voll berufstätige Nichte?

    Ein Update:

    Ich habe gestern mit meiner Nichte gesprochen.
    Sie meinte, sie hätte sich bei 2 Züchtern für einen Kooiker angemeldet, und da diese sehr begehrt seien, wäre mit einer Wartezeit von 6 Monaten bis zu einem Jahr zu rechnen. Sie könnte aber jederzeit von der "Bestellung" zurücktreten und wäre noch am Überlegen.
    Von anderer Seite habe ich erfahren, dass sie eigentlich ein Weibchen von einem gerade geborenen Wurf haben wollte, aber da nur Rüden dabei gewesen seien.

    Sie würde sich im Fall des Falles 4-5 Wochen freinehmen und eventuell Studenten fürs Gassigehen engagieren.

    Eine ebenfalls ganztägig berufstätige Kollegin von ihr hätte einen Kooiker, und das wäre problemlos. Der Hund würde den Tag über brav in der Wohnung herumliegen und dösen, und abends und am Wochenende hätte er dann Auslauf und Beschäftigung.

    Im Urlaub oder bei Krankheit würde sie das Tier zu ihren Eltern bringen.

    Ich habe einige Argumente dagegen gebracht - u.a. wäre es nicht fair, ihren Eltern den Hund bei Bedarf zu übergeben, denn die hätten ja selber einen plus einer Katze - was ist, wenn die Tiere sich nicht vertragen?

    Dazu habe ich sie gebeten, sich den ausgedruckten Thread durchzulesen und sich die Sache nochmals durch den Kopf gehen zu lassen.

    Mal sehen.

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