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31.08.2010, 21:36Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
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31.08.2010, 21:39Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Auch wenn es unter anderen Umständen nicht meine bevorzugte Art wäre, zu argumentieren, doch ich würde wohl genau das, was Zuza. geschrieben hat, stark in den Vordergrund rücken.
Über das Wohl des Hundes hat Deine Nichte sich ja ganz offensichtlich nicht allzu viele Gedanken gemacht, zumindest keine fundierten.
Daher zieht es vielleicht eher, wenn Du ihr vor Augen führst, was der Hund in ihrer Anwesenheit - mit Sicherheit übrigens! - an Schaden in ihrer Wohnung anrichten wird. Von möglichen Bellattacken ganz zu schweigen. Dann hat sie noch Ärger mit den Nachbarn an der Backe...
Im schlimmsten Fall läuft es ja auch darauf hinaus, dass sie den Hund wieder abgeben muss, ein guter Züchter nimmt ein Tier auch wieder zurück. Doch besser für das Tier wäre es unter diesen Umständen natürlich, wenn sie es gar nicht erst zu sich nehmen würde.
Ich habe erst kürzlich zwei Fälle erlebt, bei denen die neuen Hundeeltern sich übernommen haben und das Tier wieder abgeben mussten, das ist nicht schön. Ein Hund ist ja kein Versuchsobjekt, sondern es will wohl überlegt sein, ob man sich der Verantwortung gewachsen fühlt.
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01.09.2010, 10:05Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Gerade wenn eine Hunderasse sehr begehrt ist, stürzen sich viele unseriöse Züchter darauf, weil sich mit dieser Rasse sehr viel Geld machen lässt.Ich denke schon, dass es ein renommierter Züchter ist, diese Hunderasse soll sehr begehrt sein, also könnte er sich die "Hundeeltern" aussuchen - Genaueres weiss ich allerdings nicht.
Unseriös heisst unter anderem:
- Man kann Welpen beim Züchter "bestellen"
- Der Züchter erkundigt sich nicht detailgenau über die Haltungsbedinungen und Vorkenntnisse der potenziellen Welpenbesitzer.
- Der Züchter gibt den Welpen bereits mit 8 Wochen ab (das ist in Ausnahmefällen möglich, halte ich aber für zu früh)
Wie viel davon tritt auf den Welpenverkäufer deiner Nichte zu?
Ganz ehrlich: Wenn ich von jemandem in meiner Umgebung hören würde, der unter den Umständen, die du von deiner Nichte beschreibst, einen Hundewelpen halten würde, dem würd ich den Tierschutz vorbeischicken.
Ein 8 Wochen alter Welpe ist (je nach Rasse) vergleichbar mit einem drei- bis fünfjährigen Kind. Lässt man das auch 9 Stunden am Tag alleine? Nein. Und wenn man von einem solchen Fall in der Nachbarschaft weiss, schickt man die Polizei vorbei.
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01.09.2010, 14:59
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Unglaublich, das arme Tier.... von mir ein klares
NEIN
Sie soll sich ein Stofftier kaufen.
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
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01.09.2010, 15:28
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Hoffentlich besinnt sie sich noch anderweitig. Am besten, du informierst vorab den Tierschutzverein darüber, was deine Nichte vorhat. Vielleicht können die mal vorweg mit ihr Klartext reden. Das geht gar nicht. Ein Hund ist kein Spielzeug.
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01.09.2010, 15:51
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Auf den Punkt gebracht:
Es sollte nicht so sein, dass man bei Anschaffung eines Tieres (Lebewesens!) primär darüber nachdenkt, ob dieses Tier geeignet ist, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, sondern ob man selbst geeignet ist, die Bedürfnisse des Tieres - für das man Verantwortung übernimmt und das auf einen angewiesen ist - erfüllen zu können!
Aber wie Zuza und andere schon schrieben, ist selbst ersteres in dieser Kombination fragwürdig, es sei denn die Bedürfnisse deiner Nichte wären die, dass sie ohnehin dringend einen Grund sucht, ihre Wohnung komplett neu einzurichten und die Auslegeware auszutauschen sowie mal so richtig in einen Nachbarschaftsstreit verwickelt zu werden
Am Rande: Wie die Rasse heißt, hast du keine Ahnung? Aber nicht zufällig Hollandse Herder, oder?Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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01.09.2010, 17:23
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Könnte sein - weiss ich aber nicht sicher.
Zitat von murmel
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01.09.2010, 17:27Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Super.
Ein Hütehund. Ein Hund, der zum Arbeiten gezüchtet wurde, also arbeiten will. Mit so einem Hund muss man Hundesport betreiben oder ihn zum Rettungshund ausbilden oder sonst was. So ein Hund braucht mehrere Kilometer Bewegung täglich, muss herumrennen, denken, arbeiten können. Sonst wird er neurotisch.
Aber daran hat deine Nichte natürlich nicht gedacht. Der Hund sieht gut aus und ist Mode, also wird er gekauft.
Ich krieg die Krise.
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01.09.2010, 17:30Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
@3146
Hast Du denn inzwischen schon mit Deiner Nichte sprechen können?
Könntest Du vielleicht ihre Eltern mit ins Boot holen? Auch, wenn sie sicherlich alt genug ist, hilft es manchmal, wenn Eltern mit einem reden.
Sie macht das Tier damit nur unglücklich und das kann sie nicht wirklich wollen.
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01.09.2010, 17:51Inaktiver User
AW: Hund für voll berufstätige Nichte?
Puh, da wird mir ganz anders, wenn ich sowas lese.
Fuer mich heisst es naemlich klar, dass die Nichte keine Ahnung von Hunden hat, nicht weiss, welche Beduerfnisse sie haben und sich auch keine Gedanken darueber macht.
Sonst sollte es klar sein, dass ein Hund keine 8 Stunden und mehr am Tag alleine bleiben soll. Und das dann einem 8 Wochen alten Welpen zumuten??
Das faende ich noch nichtmal bei einer Katze sonderlich toll und die pennen den halben Tag und haben die Toilette in der Wohnung...
Wobei, wie hier schon erwaehnt, das haette der Welpe dann wohl auch, der macht einfach die komplette Wohnung zur Toilette und zum Spielplatz, was sich sicher sehr negativ auf die Wohnqualitaet der Nichte auswirken wird.



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